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Teufelskreis Essstörung

Ursachen, Therapie und Langzeitverlauf von Magersucht, Bulimie und Adipositas

Title: Teufelskreis Essstörung

Textbook , 2013 , 142 Pages

Autor:in: Sarah Parpart (Author), Arno Krause (Author), Filina Valevici (Author), Sebastian Herholz (Author), Katharina Gorski (Author)

Originalausgabe

Psychology - Clinical Psychology, Psychopathology, Prevention
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Eigentlich ist essen etwas Positives und Lebensnotwendiges. Dennoch gibt es Krankheitsbilder, bei denen Menschen sich weigern, Nahrung aufzunehmen, sie wieder erbrechen oder aber so viel essen, dass ihre Gesundheit gefährdet ist.

In diesem Buch werden zunächst die drei Essstörungen Adipositas, Bulimie und Anorexie dargestellt. Im Anschluss wird näher auf Therapiemöglichkeiten, disponierende Faktoren und Langzeitverläufe eingegangen.

Aus dem Inhalt: Bedingungsfaktoren von Adipositas, Genetische Faktoren bei Adipositas, Ernährungsmanagement, Interventionsmöglichkeiten bei Adipositas, Symptomatik und Verlauf, Ursachen und Entstehung einer Essstörung, Medikamentöse Therapie, Chirurgische Therapie, Langzeitverläufe.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

ADIPOSITAS. KRANKHEITSBILD UND THERAPIE (VERHALTENSMEDIZIN) VON SARA PARPART, 2009

Definition und Klassifikation

Fettverteilungsmuster

Epidemiologie und Verlauf

Bedingungsfaktoren

Interventionsmöglichkeiten

DIE BEIDEN ESSSTÖRUNGEN ANOREXIE UND BULIMIE. EIN ÜBERBLICK ÜBER SYMPTOMATIK UND KRANKHEITSVERLAUF VON ARNO KRAUSE 2000

Zusammenfassung

Anorexia Nervosa

Bulimia nervosa

ESSSTÖRUNGEN – URSACHEN UND THERAPIE. ANOREXIA NERVOSA, BULIMIA NERVOSA UND ADIPOSITAS VON FILINA VALEVICI 2008

Einleitung

Begriffsbestimmung und Erscheinungsformen von Essstörungen

Auslöser und Ursachen der Krankheit

Behandlung und Therapie

Schlusswort

BESCHREIBUNG PSYCHOSOMATISCHER ESSSTÖRUNGEN UND DISKUSSION DISPONIERENDER FAKTOREN IN DER DEUTSCHEN FACHLITERATUR VON SEBASTIAN HERHOLZ 2001

Einleitung

Normales Essverhalten und Essstörung

Einteilung psychosomatischer Essstörungen

Ursachen zur Entstehung einer Essstörung

Schlußwort

WIE GEHT ES WEITER NACH EINER THERAPIE? UNTERSUCHUNGEN VON LANGZEITVERLÄUFEN PSYCHOSOMATISCHER KRANKHEITEN AM BEISPIEL ESSSTÖRUNGEN VON KATHARINA GORSKI 2006

Einleitung

Einführung in das Thema Essstörungen

Wie geht es weiter nach einer Therapie? Langzeitverläufe von Essstörungen

Maßnahmen zur Unterstützung eines positiven Krankheitsverlaufs

Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Publikation beleuchtet aus verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven die Ätiologie, Symptomatik und therapeutische Behandlung von Essstörungen, namentlich Magersucht, Bulimie und Adipositas. Dabei steht die Forschungsfrage im Vordergrund, wie psychogene Faktoren und gesellschaftliche Einflüsse interagieren, welche Rolle familiäre Strukturen spielen und wie langfristige Therapieergebnisse wissenschaftlich evaluiert werden können, um eine nachhaltige Genesung zu fördern.

  • Multifaktorielle Entstehung von Essstörungen und deren gesellschaftliche Einbettung.
  • Differenzierung zwischen normalem Essverhalten, Esssucht und krankhaften Essstörungen.
  • Klinische Diagnostik nach ICD-10 und DSM-IV Standards.
  • Therapeutische Ansätze: von verhaltenstherapeutischen Maßnahmen bis zu klinischen Interventionen.
  • Langzeitverläufe psychosomatischer Krankheiten und Bedeutung katamnestischer Untersuchungen.

Auszug aus dem Buch

Die beiden Essstörungen Anorexie und Bulimie. Ein Überblick über Symptomatik und Krankheitsverlauf von Arno Krause 2000

Schon dem Engländer R. Morton, der 1691 als erster die Magersucht beschrieben hatte, war die Wachheit und Willensstärke seiner ausgezehrten 17-jährigen Patientin ein Rätsel. Morton lieferte eine erstaunlich genaue Beschreibung der Symptome dieser – wie er sie nannte – Phtisis nervosa. Eine organische Ursache konnte Morton nicht finden, dafür aber „Traurigkeit und ängstliche Sorgen“, die dem eigentlichen Leiden vorausgingen. Fast zweihundert Jahre später prägte Mortons Landsmann Sir William Gull den bis heute gängigen Begriff Anorexia nervosa.

Die Anorexia nervosa betrifft vor allem Mädchen (10:1) in der Pubertät (11.-17.Lj.). Die Häufigkeit wird mit 0,5% - vielfach sogar mit 2% - angegeben, wodurch für Österreich eine Zahl von mindestens 35000 Betroffenen anzunehmen ist. Die Mortalität beträgt immerhin 5-10%.

Die Bezeichnung Anorexie (d.i. Appetitlosigkeit) ist eigentlich irreführend, denn die Symptomatik der Anorexia nervosa ist gekennzeichnet durch die massive Weigerung der Patienten, zu essen. „Hungern war etwas, das mir alleine gehörte“ (Luczak, 1990), berichtet eine ehemalige Patientin. Es ist also nicht Appetitlosigkeit im herkömmlichen Sinne, sondern vielmehr ein Akt des Willens, die Nahrung zu verweigern. Eine zentrale Stellung nimmt die große Angst vor Gewichtszunahme ein; Magersüchtige sind daher in Gedanken fast immer mit dem Essen beschäftigt. Dies kann auf verschiedenste Weise geschehen: Die Betroffenen bekochen die Familie, sammeln Rezepte oder laufen stundenlang an Auslagen von Konditoreien vorbei, ohne in all diesen Fällen selbst jemals wirklich zu essen.

Zusammenfassung der Kapitel

ADIPOSITAS. KRANKHEITSBILD UND THERAPIE (VERHALTENSMEDIZIN) VON SARA PARPART, 2009: Dieses Kapitel definiert Adipositas, erläutert die Bedeutung des BMI sowie des Fettverteilungsmusters und beleuchtet die epidemiologischen Hintergründe sowie therapeutische Interventionsmöglichkeiten bei Adipositas.

DIE BEIDEN ESSSTÖRUNGEN ANOREXIE UND BULIMIE. EIN ÜBERBLICK ÜBER SYMPTOMATIK UND KRANKHEITSVERLAUF VON ARNO KRAUSE 2000: Hier werden die Leitsymptome und Krankheitsverläufe der Anorexia nervosa und Bulimia nervosa anhand historischer Bezüge und Fallbeispielen detailliert analysiert und differenzialdiagnostisch voneinander abgegrenzt.

ESSSTÖRUNGEN – URSACHEN UND THERAPIE. ANOREXIA NERVOSA, BULIMIA NERVOSA UND ADIPOSITAS VON FILINA VALEVICI 2008: Dieses Kapitel bietet eine Einleitung in die Thematik, diskutiert gesellschaftliche Schönheitsideale als Auslöser, definiert die verschiedenen Formen von Essstörungen und beschreibt Ansätze für Behandlung und Therapie.

BESCHREIBUNG PSYCHOSOMATISCHER ESSSTÖRUNGEN UND DISKUSSION DISPONIERENDER FAKTOREN IN DER DEUTSCHEN FACHLITERATUR VON SEBASTIAN HERHOLZ 2001: Der Fokus liegt hier auf dem Wandel des Essverhaltens, der Deritualisierung der Mahlzeit, der Suche nach den Ursachen in der Familiendynamik sowie der Bedeutung der individuellen Persönlichkeitsstruktur.

WIE GEHT ES WEITER NACH EINER THERAPIE? UNTERSUCHUNGEN VON LANGZEITVERLÄUFEN PSYCHOSOMATISCHER KRANKHEITEN AM BEISPIEL ESSSTÖRUNGEN VON KATHARINA GORSKI 2006: Hier wird die Bedeutung von Katamnesen für die Erfolgsmessung von Therapien dargelegt, Problematiken bei der Datenerhebung diskutiert und evidenzbasierte Erkenntnisse über Langzeitverläufe und Nachsorgeoptionen zusammengefasst.

Schlüsselwörter

Essstörungen, Magersucht, Anorexia nervosa, Bulimia nervosa, Adipositas, Esssucht, psychosomatische Erkrankungen, Psychotherapie, Ernährungstherapie, Langzeitverlauf, Katamnese, Familiendynamik, Essverhalten, Schönheitsideal, Körperbild.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das komplexe Feld der psychosomatischen Essstörungen, insbesondere Magersucht, Bulimie und Adipositas, und analysiert deren Ursachen, Krankheitsverläufe sowie therapeutische Ansätze.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zu den zentralen Themen gehören die psychologische Ätiologie, familiäre Einflüsse, soziokulturelle Faktoren wie Schönheitsideale, klinische Diagnostik sowie die wissenschaftliche Evaluation von Langzeitverläufen nach therapeutischen Interventionen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die multifaktorielle Entstehung von Essstörungen zu schaffen, um so die Basis für eine adäquate Prävention und eine zielgerichtete, langfristige therapeutische Begleitung der Betroffenen zu legen.

Welche wissenschaftlichen Methoden finden Anwendung?

Es handelt sich um eine Literaturanalyse, die verschiedene theoretische Ansätze und empirische Studien (wie Katamnesen und Verlaufsstudien) zusammenführt, um ein umfassendes Bild der Thematik zu zeichnen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Fachbeiträge, die sich den spezifischen Krankheitsbildern (Adipositas, Anorexie, Bulimie), deren Behandlung (Ernährungsberatung, Verhaltenstherapie, operative Maßnahmen) und der Bedeutung der Nachsorge (ambulante Nachsorge, Katamnesen) widmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Essstörungen, Anorexia nervosa, Bulimia nervosa, Adipositas, Psychotherapie, Langzeitverlauf, Familiendynamik und Prävention sind die maßgeblichen Begriffe.

Warum ist die familiäre Situation für die Entstehung von Essstörungen so relevant?

Familiäre Strukturen, wie Verstrickung, Perfektionismus und mangelnde Autonomie, werden als prädisponierende Faktoren diskutiert, da sie die Identitätsentwicklung erschweren und die emotionale Regulation der Kinder beeinflussen können.

Warum ist eine stationäre Therapie bei extremer Anorexie oft unumgänglich?

Bei einem kritisch niedrigen Körpergewicht und lebensbedrohlichen körperlichen Zuständen ist die stationäre Behandlung essenziell, um die physische Stabilisierung durch medizinische Maßnahmen sicherzustellen und den Teufelskreis der Unterernährung zu durchbrechen.

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Details

Title
Teufelskreis Essstörung
Subtitle
Ursachen, Therapie und Langzeitverlauf von Magersucht, Bulimie und Adipositas
Authors
Sarah Parpart (Author), Arno Krause (Author), Filina Valevici (Author), Sebastian Herholz (Author), Katharina Gorski (Author)
Publication Year
2013
Pages
142
Catalog Number
V230829
ISBN (eBook)
9783656458982
ISBN (Book)
9783656459576
ISBN (Book)
9783956870323
Language
German
Tags
teufelskreis essstörung ursachen therapie langzeitverlauf magersucht bulimie adipositas
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sarah Parpart (Author), Arno Krause (Author), Filina Valevici (Author), Sebastian Herholz (Author), Katharina Gorski (Author), 2013, Teufelskreis Essstörung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/230829
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