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Lese-Rechtschreib-Schwäche LRS. Problematik, Prävention und die Förderung Betroffener

Titel: Lese-Rechtschreib-Schwäche LRS. Problematik, Prävention und die Förderung Betroffener

Fachbuch , 2013 , 95 Seiten

Autor:in: Sabrina Gräf (Autor:in), Sarah Unthan (Autor:in), Sabrina Weber (Autor:in)

Pädagogik - Schulpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Pisa-Studie macht es deutlich: Die Lesefähigkeit vieler Schüler ist ein Problem! Für Eltern, Lehrer und Schüler stellt sich immer die gleiche Frage: Fehlt lediglich die Lust am Lesen oder leidet er unter einer Lese-Rechtschreib-Schwäche?

In diesem Band werden Symptome und Erscheinungsbilder von LRS dargestellt, außerdem wird auf die Ursachen und Diagnosemöglichkeiten eingegangen. Zudem liefern die Autoren einen umfassenden Einblick in Förder- und Präventionsmaßnahmen.

Aus dem Inhalt: Definition von LRS und Legasthenie, Schriftspracherwerb, Symptome und Erscheinungsbilder, Ursachen und Erkennungsmerkmale, Diagnose und Analyse, Prävention bei LRS, Fördermaßnahmen, schulische Förderung, Familiäre Förderung, Risikokinder.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

LESE-RECHTSCHREIBSCHWIERIGKEITEN – EIN EINBLICK IN DIE PROBLEMATIK VON SABRINA GRÄF 2004

Einleitung

Allgemeine Einführung in die LRS-Problematik

Ätiologie, Symptome und Erscheinungsbilder von LRS

Diagnose und Analyse von Lese- Rechtschreibschwierigkeiten

Prävention bei LRS

Fördermaßnahmen und didaktische Konsequenzen

Fazit

LESE-RECHTSCHREIB-SCHWÄCHE UND INDIVIDUELLE FÖRDERUNG IM GRUNDSCHULALTER VON SARAH UNTHAN 2004

Einleitung

Begriffsbestimmungen

Ursachen der LRS

Erscheinungsbilder und Symptomatik

Therapie- und Fördermöglichkeiten

Schluss

MÖGLICHKEITEN DER PRÄVENTION VON LESE-RECHTSCHREIBSCHWIERIGKEITEN DURCH DIE FRÜHE FÖRDERUNG DER PHONOLOGISCHEN BEWUSSTHEIT VON SABRINA WEBER 2006

Einleitung

Die phonologische Bewusstheit und ihre Entwicklung

Phonologische Bewusstheit und Schriftspracherwerb

Phonologische Bewusstheit und Lese-Rechtschreibschwierigkeiten

Die frühe Förderung der phonologischen Bewusstheit als Prävention von Lese-Rechtschreibschwierigkeiten

Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen der Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) mit dem Ziel, ein umfassendes Verständnis für deren Ursachen, die diagnostische Erfassung sowie effektive Präventions- und Förderstrategien im Grundschulalter zu vermitteln. Dabei steht insbesondere die Frage im Mittelpunkt, wie pädagogische Fachkräfte durch gezielte Frühförderung – etwa durch die Schulung der phonologischen Bewusstheit – betroffenen Kindern helfen und schulischen Schwierigkeiten entgegenwirken können.

  • Theoretische Grundlagen zur Entstehung und Definition von LRS.
  • Diagnostische Verfahren und Analyse von Lernvoraussetzungen.
  • Methoden der Prävention und frühzeitigen Förderung im schulischen Kontext.
  • Die Rolle der phonologischen Bewusstheit beim Schriftspracherwerb.
  • Didaktische Konzepte zur individuellen Unterstützung betroffener Schüler.

Auszug aus dem Buch

Die phonologische Bewusstheit und ihre Entwicklung

Mit dem 5. bis 6. Lebensjahr entwickeln Kinder die Fähigkeit, sprachliche Vorgänge bewusst zu reflektieren. Zu dieser metalinguistischen Bewusstheit zählt neben der Wortbewusstheit, der Form- bzw. syntaktischen und der pragmatischen Bewusstheit auch die phonologische Bewusstheit, welche die Reflexion über die lautlichen Einheiten der Sprache umfasst (vgl. JAHN 2001, 28; KLICPERA/GASTEIGER-KLICPERA 1995, 37). Dabei bezieht sich die phonologische Bewusstheit im weiteren Sinne auf die phonetisch wahrnehmbaren Eigenschaften von Sprache. Hierzu zählen die Analyse von Silben sowie das Erkennen von Reimen und Alliterationen (vgl. ROTH 1999, 62). Phonologische Bewusstheit im engeren Sinne dagegen beinhaltet die Auseinandersetzung mit einzelnen Lauten ohne semantische oder sprachrhythmische Bezüge. Sie umfasst z.B. die Lautanalyse und die Lautsynthese (vgl. JAHN 2001, 29) und wird oft auch als phonemische Bewusstheit bezeichnet (vgl. BLÄSSER 1994, 41).

Die Entwicklung der phonologischen Bewusstheit vollzieht sich von der weiteren zu engeren Bewusstheit hin. So schreiben KLICPERA/GASTEIGER-KLICPERA (1995, 37), dass etwa 50% aller Kinder vor dem Schuleintritt und 90 % der Kinder am Ende des ersten Schuljahres in der Lage sind, Wörter in Silben zu unterteilen, wohingegen nur etwa ein Sechstel aller Kinder vor Schuleintritt und ungefähr ein Drittel am Ende der 1. Klasse die Segmentierung in Phoneme beherrschen. KLICPERA/GASTEIGER-KLICPERA (1995, 40) weisen in diesem Zusammenhang auf das dreistufige Entwicklungsmodell der phonologischen Bewusstheit von MORAIS et al. hin.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz der LRS-Problematik ein, beleuchtet deren Stellenwert in der PISA-Studie und betont die Notwendigkeit von präventivem Hintergrundwissen für Lehrkräfte.

Allgemeine Einführung in die LRS-Problematik: Dieses Kapitel definiert LRS, grenzt den Begriff von der veralteten "Legasthenie" ab und erläutert notwendige organische sowie kognitive Grundvoraussetzungen für den Erwerb von Lese- und Schreibfertigkeiten.

Ätiologie, Symptome und Erscheinungsbilder von LRS: Hier wird das komplexe Ursachenbündel der LRS analysiert und ein Überblick über primäre sowie sekundäre Symptome in den Bereichen Lesen, Schreiben und Verhalten gegeben.

Diagnose und Analyse von Lese- Rechtschreibschwierigkeiten: Das Kapitel diskutiert klassische sowie moderne Diagnoseverfahren und betont die Bedeutung kontinuierlicher Beobachtung durch Lehrkräfte gegenüber rein punktuellen Testungen.

Prävention bei LRS: Fokus auf Maßnahmen zur Früherkennung, wie das "Bielefelder Screening", und die methodisch-didaktische Gestaltung des Unterrichts zur Verhinderung von Lernstörungen.

Fördermaßnahmen und didaktische Konsequenzen: Darlegung der rechtlichen Rahmenbedingungen und praktischer Strategien zur Binnendifferenzierung und individuellen Förderung im Schul- sowie Elternhauskontext.

Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und fordert eine stärkere methodisch-didaktische Kompetenzentwicklung der Lehrkräfte im Umgang mit LRS.

Schlüsselwörter

Lese-Rechtschreib-Schwäche, LRS, Schriftspracherwerb, phonologische Bewusstheit, Prävention, Frühförderung, Diagnose, Leseentwicklung, Rechtschreibstörung, Legasthenie, Inklusion, Fördermaßnahmen, Schulerfolg, Lernvoraussetzungen, Didaktik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Problematik der Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) bei Grundschulkindern, analysiert deren Ursachen und zeigt Wege für Prävention und Förderung auf.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der theoretischen Einordnung, der Diagnostik, der Bedeutung der phonologischen Bewusstheit sowie praktischen Förderansätzen im schulischen und häuslichen Alltag.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Lehrkräften einen übersichtlichen Einblick in die LRS-Problematik zu gewähren, damit diese Schwierigkeiten frühzeitig erkennen und durch geeignete Maßnahmen interventiv oder präventiv tätig werden können.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Autorinnen stützen sich auf eine fundierte Literaturanalyse, wobei aktuelle Forschungsergebnisse und erprobte Trainingsprogramme zur phonologischen Bewusstheit ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden Definitionen geklärt, Ursachenbündel diskutiert, diagnostische Verfahren kritisch beleuchtet und verschiedene Konzepte für Fördermaßnahmen sowie die Bedeutung der Eltern-Lehrer-Kooperation erläutert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind LRS, phonologische Bewusstheit, Prävention, Frühförderung, Schriftspracherwerb und individuelle Lernförderung.

Warum ist die phonologische Bewusstheit so wichtig?

Sie gilt als entscheidende Vorläuferfertigkeit für den Schriftspracherwerb; Defizite in diesem Bereich korrelieren häufig mit späteren Lese-Rechtschreibschwierigkeiten.

Wie effektiv ist das Würzburger Trainingsprogramm?

Das Programm "Hören, lauschen, lernen" ist wissenschaftlich gut evaluiert und gilt als äußerst wirksame Methode zur Prävention von LRS im Vorschulalter.

Welche Rolle spielen Eltern bei der LRS-Förderung?

Eltern spielen eine unterstützende Rolle, sollten jedoch nicht die Lehrer-Rolle einnehmen, sondern durch motivierende, spielerische Übungen das Interesse am Lernen und die Freude am Lesen/Schreiben fördern.

Ende der Leseprobe aus 95 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Lese-Rechtschreib-Schwäche LRS. Problematik, Prävention und die Förderung Betroffener
Autoren
Sabrina Gräf (Autor:in), Sarah Unthan (Autor:in), Sabrina Weber (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
95
Katalognummer
V230830
ISBN (eBook)
9783656458975
ISBN (Buch)
9783656459729
ISBN (Buch)
9783956870316
Sprache
Deutsch
Schlagworte
lese-rechtschreib-schwäche problematik prävention förderung betroffener
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sabrina Gräf (Autor:in), Sarah Unthan (Autor:in), Sabrina Weber (Autor:in), 2013, Lese-Rechtschreib-Schwäche LRS. Problematik, Prävention und die Förderung Betroffener, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/230830
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Leseprobe aus  95  Seiten
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