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Schüler außer Kontrolle

Amoklauf und School-Shooting

Title: Schüler außer Kontrolle

Textbook , 2013 , 262 Pages

Autor:in: Hanna Horn (Author), Burkhard Schröter (Author), Florian Bödecker (Author)

Social Work
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Am 26. April 2002 erschütterte der Amoklauf am Gutenberg-Gymnasium in Erfurt ganz Deutschland. Drei Jahre nach dem amerikanischen Columbine-Massaker passierte eine solch schrekliche Tat auch in Deutschland. Danach stand nur eine Frage im Raum: Warum?
Seitdem fanden noch weitere School-Shootings in Deutschland, Europa und den USA statt, immer mit ähnlichem Tathergang. Die Frage nach den Gründen bleibt bis heute jedoch nahezu ungeklärt.
Im Mittelpunkt des vorliegenden Bandes stehen daher das Profil der Täter, die Rolle der Medien und die Schulen selbst.
Aus dem Inhalt: der Amoklauf von Erfurt, mediale Gewalt im Diskurs, die Rolle der Medien, kriminalistische Gesichtspunkte, Ursachen und Hintergründe.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Amoklauf – Warum gerade an Schulen? Von Hanna Horn

Einleitung

Begriffserklärung

Taten

Die Lebensphase Jugend

Ursachen, Hintergründe und Entstehung

Tatort Schule

Medien

Prävention

Fazit

Amoklaufende Jugendliche – eine zunehmende Gefahr oder übertriebene Hysterie? Von Burkhard Schröter

Einleitende Gedanken

Begriffsbestimmung

Kriminalstatistische Gesichtspunkte

Die Rolle der Medien

Multidisziplinäre Erklärungsansätze

Mögliche Präventionen

Resümee

Der Amoklauf von Erfurt. Widersprüche eines öffentlichen Diskurses von Florian Bödecker

Einleitung

Zur Methode

Der Diskurs

Zusammenfassung: Der Amoklauf von Erfurt als diskursives Ereignis im Spannungsfeld zwischen Kritikabwehr und konstruktiver Kritik

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Hintergründe von sogenannten "School Shootings" mit dem Ziel, die spezifischen Tatmotive und die Wahl des Tatorts Schule zu analysieren und präventive Ansätze zu diskutieren.

  • Psychologische und soziologische Ursachen für jugendliche Amoktaten.
  • Die Rolle der Schule als Tatort und Bedingungsrahmen.
  • Einfluss von Medienkonsum und medialer Berichterstattung auf potenzielle Täter.
  • Entwicklungspsychologische Aspekte des Jugendalters im Kontext von Gewalt.
  • Präventionsstrategien zur Früherkennung von Amokläufen.

Auszug aus dem Buch

Einleitende Gedanken

„Irgendwann und irgendwie einmal ‚auszurasten’ oder sonst wie ‚verrückt’ zu werden ist stehende Redensart und mehr oder minder zornig dahingeredet. Aber dann gibt es das tatsächlich, das totale Ausrasten, den ‚Amoklauf’. Was aus den Medienberichten hervorgeht ist entsetzlich. Und über alle Befremdlichkeit hinaus vielleicht deshalb so beunruhigend, weil wahr gemacht wurde, was zuvor für den einen oder anderen vielleicht sogar gelegentlich ein eigener Impuls war: Da hat einer ernst gemacht ... Die schaurigen Ereignisse von Erfurt (2002), Winnenden und Ansbach (2009), von Ludwigshafen (2010) u. a. sind zwar unfassbare Phänomene, aber nicht neu.“

Der Amoklauf, wir sehen ihn in Kinofilmen, lesen darüber in den Zeitungen. Vor allem aus den USA schwappen immer wieder Schlagzeilen über diese Form der Gewalt nach Europa. Deutschland, wie auch andere europäische Länder sind betroffen. Die grausamen Taten von Bad Reichenhall, Erfurt oder Winnenden haben ungläubiges Entsetzen und Ratlosigkeit allerorten ausgelöst. Die Medien nennen diese Taten grausam, brutal und furchtbar. Diese Worte beschreiben aber lediglich das Handeln, sie erklären es nicht.

Zusammenfassung der Kapitel

Amoklauf – Warum gerade an Schulen?: Diese Bachelorarbeit analysiert die tieferliegenden Ursachen und sozialen Konstellationen, die dazu führen, dass Jugendliche die Schule als Tatort für Gewalt wählen.

Amoklaufende Jugendliche – eine zunehmende Gefahr oder übertriebene Hysterie?: Diese Hausarbeit hinterfragt kritisch die mediale Wahrnehmung von Amokläufen und diskutiert multidisziplinäre Erklärungsmodelle sowie statistische Aspekte.

Der Amoklauf von Erfurt. Widersprüche eines öffentlichen Diskurses: Diese Diplomarbeit untersucht die diskursiven Deutungsmuster, die in den Medien nach dem Erfurter Amoklauf entstanden sind, und bewertet deren kritischen Gehalt gegenüber gesellschaftlichen Strukturen.

Schlüsselwörter

Amoklauf, School Shooting, Jugendliche, Prävention, Schulgewalt, Medienkonsum, Identitätsentwicklung, psychische Störungen, narzisstische Persönlichkeit, Schule, Diskursanalyse, Erfurter Amoklauf.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dem vorliegenden Ebook grundsätzlich?

Die Publikation analysiert das Phänomen von Amokläufen und School Shootings, insbesondere mit Fokus auf deren Hintergründe, die Tatorte und die Rolle von Medien und Gesellschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Neben psychologischen Aspekten der Täterpersönlichkeit werden die soziale Situation in Schulen, die Bedeutung der Lebensphase Jugend und die mediale Berichterstattung intensiv beleuchtet.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, ein tieferes Verständnis dafür zu entwickeln, warum Jugendliche Schulen als Tatort auswählen und welche (Präventions-)Ansätze möglich sind, um solche Taten zu verhindern.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?

Die Arbeit basiert auf fachwissenschaftlicher Literaturanalyse und im dritten Teil auf einer diskursanalytischen Untersuchung von Printmedien nach dem Amoklauf von Erfurt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden psychosoziale Faktoren, die Bedeutung von Medien für die Tatplanung, die Rolle der Schule als "Institution der Leistungsselektion" sowie Präventionsmöglichkeiten in schulischen Kontexten detailliert erörtert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Amoklauf, School Shooting, Jugend, Schule, Medienwirkung, Prävention, Narzissmus, Identitätsentwicklung und Diskursanalyse sind essenziell.

Was wird unter dem "Leaking-Phänomen" verstanden?

Das Leaking bezeichnet das Ankündigen von Tatplänen durch den potenziellen Täter im Vorfeld, was als wichtiger Anhaltspunkt für präventives Eingreifen dient.

Welche Bedeutung kommt der "narzisstischen Persönlichkeit" bei den Tätern zu?

Narzisstische Züge, insbesondere die Unfähigkeit, Kränkungen zu verarbeiten und das Bedürfnis nach Kontrolle und Bestätigung, werden in vielen Studien als bedeutendes psychologisches Merkmal bei School Shootern angeführt.

Excerpt out of 262 pages  - scroll top

Details

Title
Schüler außer Kontrolle
Subtitle
Amoklauf und School-Shooting
Authors
Hanna Horn (Author), Burkhard Schröter (Author), Florian Bödecker (Author)
Publication Year
2013
Pages
262
Catalog Number
V230847
ISBN (eBook)
9783656459170
ISBN (Book)
9783656459828
ISBN (Book)
9783956870378
Language
German
Tags
schüler kontrolle amoklauf school-shooting
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Hanna Horn (Author), Burkhard Schröter (Author), Florian Bödecker (Author), 2013, Schüler außer Kontrolle, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/230847
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