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Managing Intercultural Teams. Performanz, Probleme, Potential

Title: Managing Intercultural Teams. Performanz, Probleme, Potential

Term Paper (Advanced seminar) , 2011 , 26 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Master of Science Ina Glüsing (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
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In der globalisierten Wissens- und Informationsgesellschaft gewinnt die
interkulturelle Teamarbeit zunehmend an Bedeutung. Die hohe Komplexität der
Aufgaben, sowie das zur Lösung benötigte fachübergreifende und kulturspezifische Wissen, erfordern die Zusammenführung von internationalen
Experten mit verschiedenen Kenntnissen, Fähigkeiten und Erfahrungen. Der Einsatz kulturübergreifender Teams ist hierbei nicht nur eine Notwendigkeit zur Bündelung verteilten Wissens, sondern ist mit der Erwartung verbunden, dass die Heterogenität in den Arbeitsgruppen zu kreativeren und besseren
Lösungsansätzen führt. Die Überlegenheit der komplementären Kooperation begründet sich auf der Nutzung eines erweiterten Ressourcenpools, dem Erlernen interkulturell erfolgreicher Verhaltensweisen, sowie der Zuweisung von Aufgaben und Rollen nach kulturspezifischen Stärken. Die Realität zeigt jedoch ein anderes Bild: In der praktischen Zusammenarbeit führen unterschiedliche, kulturbedingte Werthaltungen, Vorurteile gegenüber Menschen verschiedener Herkunft, sowie gegensätzliche Annahmen zur Arbeitsweise, häufig zu Missverständnissen, die in Effizienzverlusten resultieren und im schlechtesten Fall das Scheitern der interkulturellen Teamarbeit verursachen. Um das Potential kulturübergreifender Teams nutzen und mögliche Hindernisse überwinden zu können, ist die Teamentwicklung entscheidend. Ziel ist es, die interkulturelle Integration voranzutreiben und eine gleichberechtigte Beziehung zwischen allen Mitgliedern des Teams zu schaffen, auf deren Basis Synergien der Vielfalt effektiv genutzt werden können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Relevanz und Problemstellung

1.2 Ziel und Aufbau der Arbeit

2 Grundlagen und Begriffsabgrenzung

2.1 Definition Team

2.2 Definition interkulturelles Team

2.3 Gegenüberstellung Teams vs. Gruppen

3 Teamentwicklungsmodelle

3.1 Das Fünf-Phasen Modell nach Tuckman

3.2 Neuere Modelle der interkulturellen Teamentwicklung

3.2.1 Die interkulturelle Teamentwicklung nach Smith und Noakes

3.2.2 Das Stufenmodell der interkulturellen Kooperation nach Zeutschel und Thomas

3.3 Vergleichende Betrachtung der Teamentwicklungsmodelle

4 Das integrierte Modell der interkulturellen Teamentwicklung

5 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, existierende Theorien zur Teamentwicklung in einen neuen, ganzheitlichen Ansatz für interkulturelle Arbeitsgruppen zu überführen, um die Herausforderungen und Potenziale multikultureller Kooperationen besser steuerbar zu machen.

  • Grundlagen der Definition von Teamarbeit und deren Abgrenzung zur Gruppe
  • Analyse des klassischen Fünf-Phasen-Modells nach Tuckman
  • Untersuchung spezifischer interkultureller Teamentwicklungsansätze (Smith/Noakes, Zeutschel/Thomas)
  • Identifikation kultureller Einflussfaktoren und Synergiepotenziale
  • Entwicklung eines integrierten Modells zur interkulturellen Teambildung

Auszug aus dem Buch

3.1 Das Fünf-Phasen Modell nach Tuckman

Der Teamentwicklungsprozess nach Tuckman (1965) hat sich als Standardmodell zur grundlegenden Erklärung des phasenstrukturierten Verlaufs der Teambildung etabliert. Das Modell umfasst die Erkenntnisse aus 50 Studien und beschreibt auf Basis der Aufgabeneffektivität und der sozioemotionalen Kompetenz der Gruppe den idealtypischen Verlauf der Teamentwicklung. Der Teamentwicklungsprozess wird in fünf Phasen unterteilt, die in der folgenden Abbildung dargestellt werden.

~ Phase 1: Forming: Das Forming, oder auch Orientierungs- beziehungsweise Findungsphase genannt, markiert den Beginn der Teamentwicklung. Die sich bis dato unbekannten Teammitglieder begegnen sich zum ersten Mal und werden mit einer Reihe von Unsicherheiten bezüglich der Aufgabenstellung, der Ziele, der Arbeitsweise, sowie der potentiellen, eigenen Stellung im Team konfrontiert. In diesem Stadium gilt es vornehmlich, Informationen zu den einzelnen Teammitgliedern, sowie dem gemeinsamen Auftrag zu sammeln, um sich auf dieser Grundlage im neuen Arbeitsumfeld zu orientieren und eine erste, temporäre Ordnung zu schaffen. Das Verhalten des Einzelnen wird von dem Wunsch geleitet, dem Team anzugehören und die Akzeptanz der Kollegen zu gewinnen. Dementsprechend ist das Auftreten der Teammitglieder von Zurückhaltung geprägt, Konflikte werden weitestgehend vermieden und Gemeinsamkeiten hervorgehoben.

~ Phase 2: Storming: Die zweite Phase des Stormings oder der Konfrontation markiert den Zeitraum der teaminternen Konflikte, welche essentiell für das Wachstum eines jeden Teams sind. Im Gegensatz zum Forming liegt der Fokus beim Storming auf den unterschiedlichen Wesensmerkmalen der einzelnen Teammitglieder. Die anfängliche Unsicherheit weicht dem Bedürfnis der beteiligten Personen, sich im Team zu profilieren, wodurch Konkurrenzsituationen geschaffen werden. Das Zugehörigkeitsstreben weicht dem Wunsch nach Individualität und damit verbunden dem Drang, sich von anderen zu differenzieren, sowie die eigenen Ziele durchzusetzen. Die erfolgreiche Beendigung der Storming-Phase setzt Toleranz und Offenheit unter den Teammitgliedern voraus. Basierend auf der Anerkennung der Heterogenität des Teams können schließlich die Chancen und Grenzen der Zusammenarbeit ermittelt und daraus resultierend ein Grundkonsens gebildet werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die wachsende Bedeutung interkultureller Teams in der globalisierten Welt und definiert das Ziel der Arbeit, ein ganzheitliches Modell der Teamentwicklung zu entwickeln.

2 Grundlagen und Begriffsabgrenzung: Hier werden die zentralen Begriffe "Team" und "interkulturelles Team" definiert und von dem Begriff der "Gruppe" abgegrenzt, um das Verständnis für die qualitativen Unterschiede zu schärfen.

3 Teamentwicklungsmodelle: Dieses Kapitel stellt etablierte Modelle wie das Tuckman-Modell sowie spezifisch interkulturelle Ansätze vor und vergleicht diese hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit auf multikulturelle Kontexte.

4 Das integrierte Modell der interkulturellen Teamentwicklung: Auf Basis der vorangegangenen Analyse wird hier ein neu konzipiertes Modell vorgestellt, welches die Phasen der interkulturellen Teamentwicklung systematisch zusammenführt.

5 Fazit und Ausblick: Das Abschlusskapitel fasst die Ergebnisse zusammen und reflektiert über die Notwendigkeit weiterer Forschung zur gezielten Steuerung von Teamentwicklungsprozessen.

Schlüsselwörter

Interkulturelle Teams, Teamentwicklung, Teamentwicklungsmodelle, Tuckman-Modell, interkulturelle Kooperation, Gruppenprozess, Synergiepotenziale, kulturelle Vielfalt, Akkulturation, Leistungsfähigkeit, interkulturelle Integration, Organisationsentwicklung, Konfliktpotenzial, Teamdynamik, Zusammenarbeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den komplexen Prozessen der Teambildung in interkulturellen Arbeitsumfeldern und untersucht, wie diese gezielt gesteuert werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von Teams im Vergleich zu Gruppen, die Analyse bestehender Teamentwicklungsmodelle und die Herausforderungen der Zusammenarbeit in multikulturellen Teams.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, bestehende Theorien in einem neuen, ganzheitlichen Modell zusammenzuführen, um die interkulturelle Integration in Teams zu fördern und Synergien effektiver zu nutzen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und dem Vergleich bekannter Modelle, um daraus ein integriertes Modell der interkulturellen Teamentwicklung abzuleiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert das Phasenmodell nach Tuckman sowie neuere Ansätze von Smith/Noakes und Zeutschel/Thomas und führt diese in einem eigenen Modellkonzept zusammen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Begriffe wie interkulturelle Teams, Teamentwicklung, Kooperation, Synergien und Akkulturation stehen im Zentrum der wissenschaftlichen Betrachtung.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Team und Gruppe so wichtig?

Die Unterscheidung ist entscheidend, da Teams durch ein gemeinsames Ziel, gegenseitige Abhängigkeit und einen intensiven Entwicklungsprozess qualitativ über einfache Gruppierungen hinausgehen.

Was zeichnet das im vierten Kapitel entwickelte Modell aus?

Das Modell integriert die Dimensionen Akkulturation und Leistungsfähigkeit, um den Entwicklungsstand eines interkulturellen Teams in vier Phasen (Orientierung, Organisation, Ordnung, Operation) präzise zu analysieren.

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Details

Title
Managing Intercultural Teams. Performanz, Probleme, Potential
College
European University Viadrina Frankfurt (Oder)  (Kulturwissenschaftliche Fakultät)
Grade
1,3
Author
Master of Science Ina Glüsing (Author)
Publication Year
2011
Pages
26
Catalog Number
V230879
ISBN (eBook)
9783656471745
Language
German
Tags
managing intercultural teams performanz probleme potential
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Master of Science Ina Glüsing (Author), 2011, Managing Intercultural Teams. Performanz, Probleme, Potential, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/230879
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