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Phasen der Globalisierung

Ein analytischer Überblick über Entwicklungsphasen und deren Ursachen

Título: Phasen der Globalisierung

Trabajo de Seminario , 2013 , 20 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Jörg-Christian Wellmann (Autor)

Política - Tema: Gobalización, economía política
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Die Intensivierung globaler Beziehungen auf Länder-, Unternehmens- und Konsumentenebene macht die Globalisierung heutzutage direkt und indirekt zu einem der meistdiskutierten Themen in den Medien, der Wissenschaft und Gesellschaft: Betrachtet als ein stetig fortlaufender Prozess, bei dem es um die weltweite Verflechtung in den Bereichen Politik, Kultur und insbesondere der Wirtschaft geht, erscheint die Globalisierung auf der einen Seite z.B. in Form von steigendem Austausch von Gütern und zunehmend auch Dienstleistungen in erster Linie sinnvoll, um die Nachfrage bzw. Bedürfnisse eines jeden Individuums zu decken. In Bezug auf wachsendes Transaktionsvolumen auf globalen Finanzmärkten, d.h. internationalem (Wertpapier-) Handel mit Aktien, Fonds, Anleihen und Devisen, hat sie jedoch zuletzt ab 2007 zu einer Finanzkrise geführt. Messbar gemacht werden können Verflechtungen sicherlich nicht nur durch die Betrachtung von Importen/Exporten und Zahlungsströmen, sondern auch durch die wachsenden Migrationsströme qualifizierter Arbeitskräfte, um dem inländischen Fachkräftemangel entgegenzuwirken, oder durch das hohe Investitionsaufkommen international agierender Unternehmen in ausländische Produktionsstätten, um neue Märkte zu erschließen oder vor Ort einfach nur zu geringeren Kosten zu produzieren.

Ein Vorhaben dieser Art, u.a. in Bezug auf verstärkten Wettbewerb bzw. erschwerten Standortbedingungen im Inland, könnte man als eine der Ursachen ansehen, die Globalisierung heute kennzeichnen.
Doch bedarf es auch einer Reihe von Grundvoraussetzungen, deren Ursprung weit in der Vergangenheit liegt und die den Weg zum gegenwärtigen Zustand schrittweise ebneten.

Im Rahmen dieser Ausarbeitung werden folgende Fragen beantwortet:

• Worin liegen die Ursachen und welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, damit Globalisierung überhaupt möglich ist?
• Welche Phasen der Globalisierung haben sich im Laufe der Zeit entwickelt?

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung – Die Globalisierung und ihre Anzeichen

2. Frühphasen

2.1 Präglobale Periode (bis 1500 n. Chr.)

2.2 Protoglobalisierung (1500 bis 1840)

3. Theorie der komparativen Kostenvorteile (von 1817)

4. Erste Phase der Globalisierung (1840 bis 1914)

5. Übergangsphase (1914 bis 1945)

6. Zweite Phase der Globalisierung (1945 bis 1990)

7. Dritte Phase der Globalisierung (ab 1990)

7.1 Die Neunzigerjahre

7.2 Globalisierung heute

8. Ergebnisse

8.1 Tabellarischer Überblick über die Phasen und Ursachen der Globalisierung

8.2 Zusammenfassender Vergleich der Phasen und Bewertung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit analysiert die historischen Entwicklungsphasen der Globalisierung und untersucht die zugrunde liegenden technologischen, politischen, ökonomischen und soziokulturellen Ursachen, die diesen fortlaufenden Prozess ermöglicht und vorangetrieben haben.

  • Systematische Einordnung der Globalisierung in eine Sechs-Phasen-Struktur.
  • Analyse der Rolle von Handelstheorien wie den komparativen Kostenvorteilen.
  • Untersuchung von technologischen Innovationen als Treiber weltweiter Vernetzung.
  • Bewertung politischer und ökonomischer Rahmenbedingungen (z.B. Freihandel vs. Protektionismus).
  • Betrachtung der Bedeutung internationaler Organisationen und multinationaler Unternehmen.

Auszug aus dem Buch

2.1 Die Präglobale-Periode (bis 1500 n. Chr.)

Das Hauptmerkmal dieser Epoche ist, dass sich jegliche interregionalen Beziehungen zunächst auf separierte Interaktionsräume (Eurasien, Nord- / Südamerika und Australien) beschränkten.

Als Folge der Expansion von Interaktionsradien in den damals großräumigen Herrschaftsgebieten (z.B. Herzogtümer in Europa) und der einhergehenden zunehmenden Mobilität, vermischten sich erstmals Kulturen (Religion, Wissenschaft und Kunst). Der Austausch von Waren zwischen fernen Ländern (z.B. Indien) war auf wenige Luxusgüter begrenzt. Negative Begleiterscheinungen waren sich ausbreitende Pandemien, wie die im 14. Jahrhundert einsetzende Pest und neue politische und militärische Konflikte.

Ein erfolgreiches Organisationsgebilde dieser Zeit ist die Hanse. Sie wurde Mitte des 12. Jahrhunderts gegründet und ging aus Zweckbündnissen deutscher Kaufleute hervor, die das Ziel verfolgten, ihre Waren sicher gegen Räuber und Piraten zu ihren ausländischen Geschäftspartnern zu transportieren. Dies trug maßgeblich zur Entwicklung der Transportwege über deutsche Grenzen hinaus bei.

Der Übergang von Kaufmannsallianz zum Bund von Städten vollzog sich im 13. Jahrhundert, als die Kaufleute jene Waren nicht mehr selbst begleiteten, sondern von ihrer Heimatstadt aus lenken wollten. Eine rechtliche Absicherung ihrer Beauftragten in den fernen Handelsstädten wurde so immer wichtiger, auch zur gegenseitigen Unterstützung gegen adlige Herrschaftsansprüche. So war die Hanse in ihrer Blütezeit so mächtig, dass sie Wirtschaftsblockaden gegen Fürstentümer verhängen und im Ausnahmefall sogar Kriege führen konnte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung – Die Globalisierung und ihre Anzeichen: Einführung in den fortlaufenden Prozess der globalen Verflechtung und Definition der Forschungsfragen zur Entstehung und den Phasen der Globalisierung.

2. Frühphasen: Analyse der isolierten Interaktionsräume vor 1500 und des Übergangs zur Protoglobalisierung durch die Entdeckungsreisen ab 1500.

3. Theorie der komparativen Kostenvorteile (von 1817): Darlegung der Ricardoschen Theorie, um zu zeigen, warum Außenhandel auch bei Produktivitätsunterschieden zwischen Ländern wohlfahrtssteigernd wirkt.

4. Erste Phase der Globalisierung (1840 bis 1914): Untersuchung des industriellen Imperialismus, geprägt durch technologischen Fortschritt, Liberalisierung und die Etablierung Großbritanniens als Finanzzentrum.

5. Übergangsphase (1914 bis 1945): Beschreibung der durch Weltkriege und die Weltwirtschaftskrise verursachten Rückschläge, auch als „fordistische Pause“ bezeichnet.

6. Zweite Phase der Globalisierung (1945 bis 1990): Fokus auf die bipolare Weltordnung während des Kalten Krieges und die Gründung wichtiger Bretton-Woods-Institutionen wie IWF und Weltbank.

7. Dritte Phase der Globalisierung (ab 1990): Analyse der Welt nach dem Kalten Krieg, geprägt durch multilaterale Strukturen, die WTO, das Internet und die Integration der Schwellenländer.

8. Ergebnisse: Synoptische Darstellung der Entwicklungspfade in einer Übersichtstabelle und Bewertung der Dynamik sowie Relevanz historischer Ursachen für die Gegenwart.

Schlüsselwörter

Globalisierung, Präglobale Periode, Protoglobalisierung, komparative Kostenvorteile, Industrieller Imperialismus, Freihandel, Weltwirtschaftskrise, Bretton-Woods-System, multilaterale Weltordnung, technischer Fortschritt, multinationale Unternehmen, Außenhandel, Migration, Zivilgesellschaft, Digitalisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit bietet eine analytische Übersicht über die historische Entwicklung der Globalisierung, unterteilt in sechs spezifische Phasen von der Antike bis in die Gegenwart.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Untersuchung deckt ökonomische, technologische, politische und soziokulturelle Aspekte ab, die den Prozess der weltweiten Vernetzung über Jahrhunderte hinweg maßgeblich beeinflusst haben.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Ursachen und Voraussetzungen der Globalisierung zu identifizieren und zu erklären, warum und wie sich die verschiedenen Phasen im Laufe der Zeit entwickelt haben.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Der Autor nutzt eine chronologische, historische Analyse, basierend auf der Sechs-Phasen-Systematik nach Peter E. Fäßler, um die Entwicklungspfade systematisch gegenüberzustellen.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil gliedert sich nach den historischen Epochen, wobei für jede Phase die treibenden Faktoren in den Bereichen Technik, Politik, Wirtschaft und Soziokultur detailliert herausgearbeitet werden.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Wesentliche Begriffe sind Globalisierungsphasen, Freihandel, technologische Innovation, institutionelle Rahmenbedingungen und die wachsende Bedeutung internationaler Akteure.

Welche Rolle spielt die Hanse in der Argumentation des Autors?

Die Hanse dient als Beispiel für eine frühe Form der ökonomischen Zusammenarbeit, die bereits Elemente grenzüberschreitender Rechtssicherheit und Währungsunionen vorwegnahm.

Warum wird die Phase zwischen 1914 und 1945 als „fordistische Pause“ bezeichnet?

Dieser Begriff verweist darauf, dass die globalen Handels- und Kapitalströme durch Protektionismus und Krisen stark eingebremst wurden, obwohl die Produktionsmethoden nach Ford und Taylor grundsätzlich globalisierungsfördernd waren.

Wie unterscheidet sich die Dritte Phase der Globalisierung von den vorangegangenen?

Sie ist durch den Zusammenbruch des Ost-West-Konflikts, eine multilaterale Weltordnung unter Führung der WTO sowie einen massiven Digitalisierungsschub durch das Internet gekennzeichnet.

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Detalles

Título
Phasen der Globalisierung
Subtítulo
Ein analytischer Überblick über Entwicklungsphasen und deren Ursachen
Universidad
University of Applied Sciences Braunschweig / Wolfenbüttel; Salzgitter  (Fakultät Handel und Soziale Arbeit)
Curso
Globalisierung und Nachhaltigkeit
Calificación
1,7
Autor
Jörg-Christian Wellmann (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
20
No. de catálogo
V230891
ISBN (Ebook)
9783656473312
ISBN (Libro)
9783656473589
Idioma
Alemán
Etiqueta
Ursachen der Globalisierung Globalisierungsphasen Globalisierungsprozess Geschichte der Globalisierung Auswirkungen politische Ursachen Ursachen mit Auswirkungen auf die soziokulturelle Globalisierung ökonomische Ursachen technologische Ursachen Grundvoraussetzungen rechtliche Ursachen Ursachen soziokulturelle Globalisierung global player MNU NGO Bretton-Woods WTO UNO Entwicklungsphasen Globalisierung Theorie der komparativen Kosten Industrielle Revolution Kolonialismus Hanse hanseatischer Handel Entwicklung der Globalisierung Frühphasen komparativer Kostenvorteil Migration Liberalismus Liberalisierung bipolare Weltordnung multilaterale Weltordnung Export Import internationaler Handel Meistbegünstigung Kolonisation Rechtssicherheit Handelsabkommen Abbau von Handelshemmnissen globale Vernetzung Handelshemmnis globale Integration Veränderungen der Wirtschaftsordnungen Handelsdisparitäten Arbeitsteilung fordistische Pause Entwicklung einer Zivilgesellschaft Transportinnovationen Informationsrevolution Kommunikationsrevolution Welthandelsorganisation Außenhandel Migrationsströme multinationale Unternehmen internationale Regierungsorganisationen internationale Mobilität Erste Phase der Globalisierung Zweite Phase der Globalisierung Dritte Phase der Globalisierung Entstehung der Weltmärkte internationale Wirtschaft
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GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Jörg-Christian Wellmann (Autor), 2013, Phasen der Globalisierung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/230891
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