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Das ABCDE der Erstbeurteilung von schwerverletzten und polytraumatisierten Notfallpatienten in der Präklinik

Entwurf eines Schulungskonzepts für die rettungsdienstliche Fortbildung an einer Lehrrettungswache

Titre: Das ABCDE der Erstbeurteilung von schwerverletzten und polytraumatisierten Notfallpatienten in der Präklinik

Dossier / Travail , 2013 , 26 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Andreas Krebs (Auteur)

Médecine - Autres
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Bei der präklinischen Versorgung von schwerstverletzten Patienten ist es notwendig alle lebensbedrohlichen Zustände im Rahmen einer Erstbeurteilung zu erkennen und die diese adäquat zu behandeln. Zu dieser Beurteilung eignet sich das ABCDE-Schema, welches eine prioritätsorientierte Erstuntersuchung eines Notfallpatienten beschreibt.
Das hier beschriebene Konzept zeigt eine Möglichkeit das ABCDE-Schema im Rahmen einer rettungsdienstlichen Fortbildung auf einer Lehrrettungswache zu lehren. Dabei werden Voraussetzungen der Lehrenden, Lernbedürfnisse der Teilnehmer, Methoden zur Durchführung der Fortbildung sowie das ABCDE-Schema inhaltlich erläutert.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Fachlicher Hintergrund - Das ABCDE-Schema

2 Methodik der Anleitung

3 Konzept zur Durchführung der Fortbildung zum Thema ABCDE – Schnellbeurteilung von Schwerverletzten in der Präklinik

3.1 Vorbereitung der Fortbildung

3.2 Planung der Fortbildung

3.2.1 Lerninhalte der Fortbildung – Das ABCDE-Schema

3.2.1.1 A – Beurteilung der Atemwege / HWS-Immobilisation

3.2.1.2 B – Beurteilung der Atmung

3.2.1.3 C – Beurteilung des Kreislaufsystems

3.2.1.4 D – Beurteilung des neurologischen Patientenzustands

3.2.1.5 E – Entkleidung des Patienten / Wärmeerhalt

3.2.1.6 Ergebnisse der ABCDE-Beurteilung

3.2.2 Lernziele der Fortbildung

3.2.3 Lernmethoden der Fortbildung

3.3 Durchführung der Fortbildung

3.3.1 Durchführungs- und Demonstrationsphase – Erläuterung des ABCDE-Schemas durch die Lehrenden

3.3.2 Übungsphase – Durchführung einer Erstbeurteilung durch den Teilnehmer

3.4 Evaluation der Fortbildung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, ein strukturiertes Fortbildungskonzept für rettungsdienstliches Personal zu entwickeln, um die Anwendung des ABCDE-Schemas bei der Erstbeurteilung von Schwerverletzten zu standardisieren und die Versorgungsqualität in der Präklinik zu verbessern.

  • Standardisierung der Erstbeurteilung durch das ABCDE-Schema
  • Methodik der Anleitung nach Quernheim in Theorie und Praxis
  • Analyse der Lernvoraussetzungen und Bedürfnisse von Rettungsdienstpersonal
  • Strukturierung einer praktischen Schulungseinheit inklusive Demonstrations- und Übungsphase

Auszug aus dem Buch

3.2.1.1 A – Beurteilung der Atemwege/HWS-Immobilisation

Nachdem der Patient gefahrlos (d.h. ohne Eigengefährdung des Rettungsdienstpersonals, durch beispielsweise Schusswaffengebrauch, Rauchgase oder fließenden Straßenverkehr – es besteht ggf. die Notwendigkeit, die Einsatzstelle durch Spezialkräfte von Polizei oder Feuerwehr zu sichern) erreicht wurde, beginnt die Erstuntersuchung gemäß dem ABCDE-Schema. Die eigentlichen Untersuchungen nach dem ABCDE-Schema werden vom Teamführer (Rettungsassistent) durchgeführt. Der Rettungssanitäter wirkt bei den Untersuchungen unterstützend mit. Im Falle von schwerverletzten Patienten führt er eine Stabilisierung der Halswirbelsäule (HWS) durch (Abbildung 1). Diese wird durch das seitliche Fixieren des Kopfes mit den Händen erreicht. Befindet sich der Patient in Rückenlage, so kann die HWS in eine Neutralposition verbracht werden, wenn dies schmerzfrei möglich ist. Die Stabilisierung der HWS, wird bis zu einer endgültigen Immobilisierung durch eine Vakuummatratze oder ein Spineboard mit Kopffixierung, ohne Unterbrechung durch den Rettungssanitäter durchgeführt.

Parallel zur Stabilisierung der HWS beginnt die eigentliche Untersuchung der Atemwege durch den Teamführer. Durch den Teamführer muss sichergestellt sein, dass die Atemwege frei sind da dies Voraussetzung für die Sauerstoffaufnahme ist. Sind die Atemwege verlegt (Bsp.: durch Zurückrutschen der Zunge bei bewusstseinseingetrübten Patienten) muss schnell durch das Rettungsteam interveniert werden. Möglichkeiten er Intervention sind die Anwendung des Trauma-Jaw-Thrust (modifizierter Esmarch-Handgriff; Abbildung 1) oder das Entfernen von Fremdkörpern (Bsp.: Blut, Erbrochenes, Zahnprothesen) erreicht werden. Um sekundäre Schädigungen an der HWS zu vermeiden, ist während des Freimachens der Atemwege die Stabilisierung der HWS zu beachten. Bei bewusstseinseingetrübten Patienten können die Atemwege zusätzlich durch die Inserierung von Hilfsmitteln des erweiterten Atemwegsmanagement (Bsp.: Guedeltubus, Wendeltubus, Larynxmaske, Larynxtubus, Endotrachealtubus) gesichert werden, sofern diese sofort zur Verfügung stehen und der Anwender in deren Umgang geschult ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Fachlicher Hintergrund - Das ABCDE-Schema: Dieses Kapitel erläutert die Bedeutung einer schnellen und einheitlichen Erstbeurteilung von Schwerverletzten zur Vermeidung von Behandlungsfehlern anhand international anerkannter Konzepte.

2 Methodik der Anleitung: Hier wird die Anwendung der fünf Phasen der Anleitung nach Quernheim als pädagogischer Rahmen für die geplante Mikroschulung dargestellt.

3 Konzept zur Durchführung der Fortbildung zum Thema ABCDE – Schnellbeurteilung von Schwerverletzten in der Präklinik: Das Hauptkapitel beschreibt detailliert die Vorbereitung, Planung, Durchführung und Evaluation der Fortbildung für das rettungsdienstliche Personal.

4 Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Quellen und Leitlinien, die dem Konzept zugrunde liegen.

5 Anhang: Enthält ergänzende Dokumente wie Anwesenheitslisten und Musterzertifikate für die Teilnehmer.

Schlüsselwörter

ABCDE-Schema, Erstbeurteilung, Präklinik, Notfallpatient, Rettungsdienst, Fortbildung, Schwerverletzte, Medizinpädagogik, Atemwegsmanagement, Schock, Traumanagement, Lehrrettungswache, Patientensicherheit, Anleitung, Trauma.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung eines strukturierten Schulungskonzepts, um Rettungsdienstpersonal in der Anwendung des ABCDE-Schemas bei der Erstbeurteilung schwerverletzter Patienten zu schulen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das medizinische Fachwissen zum ABCDE-Algorithmus, die pädagogische Methodik der Anleitung (nach Quernheim) sowie die praktische Gestaltung von rettungsdienstlichen Fortbildungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, ein fachlich fundiertes und methodisch durchdachtes Konzept zu schaffen, das die Kompetenz des Personals bei der prioritätsorientierten Erstuntersuchung in der Präklinik nachhaltig festigt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse zu medizinischen Versorgungsstandards (wie ATLS/PHTLS) und pädagogischen Lehrmethoden, die in ein praxisorientiertes Schulungskonzept überführt werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die Phasen der Vorbereitung, Planung (einschließlich Lerninhalten der A- bis E-Schritte), Durchführung sowie Evaluation der geplanten Fortbildungsveranstaltung detailliert erläutert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe umfassen ABCDE-Schema, Erstbeurteilung, Rettungsdienst, Traumanagement, Medizinpädagogik und praktische Fortbildung.

Wie werden die Lerninhalte den Teilnehmern vermittelt?

Die Vermittlung erfolgt zweigeteilt: durch einen theoretischen Teil mit EDV-unterstütztem Vortrag und einen praktischen Teil, in dem die Teilnehmer die Untersuchung am Phantom oder am Partner üben.

Warum ist eine Abweichung vom ABCDE-Schema bei starken Blutungen notwendig?

Bei einer massiven äußeren Blutung (C-Problem) muss diese noch vor der A-Beurteilung gestillt werden, da sonst lebenswichtige Erythrozyten verloren gehen und der Sauerstofftransport zu den Zellen sofort massiv beeinträchtigt wird.

Welche Rolle spielen die Lehrenden bei der praktischen Übung?

Die drei Lehrenden fungieren als Mentoren, die die Kleingruppen betreuen, bei der Einhaltung der korrekten Reihenfolge unterstützen und am Ende eine Evaluation der Übungsdurchgänge vornehmen.

Warum wird in der Evaluation das Modell der Rotation angewendet?

Die Rotation sorgt dafür, dass jeder Teilnehmer im Laufe der Übungsphase einmal die Rolle des Teamführers und einmal die des Teammitglieds einnimmt, um alle Aspekte der ABCDE-Beurteilung aktiv zu trainieren.

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Résumé des informations

Titre
Das ABCDE der Erstbeurteilung von schwerverletzten und polytraumatisierten Notfallpatienten in der Präklinik
Sous-titre
Entwurf eines Schulungskonzepts für die rettungsdienstliche Fortbildung an einer Lehrrettungswache
Université
University of Health Gera
Cours
Medizinpädagogik - Beraten und Anleiten
Note
1,0
Auteur
Andreas Krebs (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
26
N° de catalogue
V230932
ISBN (ebook)
9783656473800
ISBN (Livre)
9783656474128
Langue
allemand
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Andreas Krebs (Auteur), 2013, Das ABCDE der Erstbeurteilung von schwerverletzten und polytraumatisierten Notfallpatienten in der Präklinik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/230932
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Extrait de  26  pages
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