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Politische Maßnahmen zur demographischen Entwicklung in Indien.

Titel: Politische Maßnahmen zur demographischen Entwicklung in Indien.

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2013 , 17 Seiten , Note: 2,4

Autor:in: Peer Steinmann (Autor:in)

VWL - Fallstudien, Länderstudien
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit den politischen Maßnahmen und deren Auswirkungen, die seit 1948 ergriffen wurden um das Bevölkerungswachstum zu senken. Vorerst wird das politische Umfeld in Indien geklärt, um zu verstehen, warum und vor allem welche Maßnahmen zum senken der Bevölkerung eingesetzt wurden. Danach wird erklärt was Demographischer Umschwung bzw. Entwicklung bedeutet und welche Maßnahmen über die Zeit getätigt wurden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Politische Umgebung

3. Definition des demographische Umschwungs/Entwicklung

4. Bevölkerungspolitische Maßnahmen

4.1 Verbesserte medizinische Versorgung

4.2 Konzentration auf Bildung

4.3 Bildung und Stand der Frau

4.4 Erstes politisches Programm zu Reduktion der Fertilitätsrate.

4.5 Sterilisationsmaßnahmen

4.5 Von Familienplanung zur Familienwohlfahrt

4.6 Der Kairoer Aktionsplan von 1994

4.7. „National Population Policy 2000“

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die demographische Entwicklung in Indien und analysiert kritisch die seit 1948 ergriffenen politischen Maßnahmen zur Steuerung des Bevölkerungswachstums sowie deren Auswirkungen auf die sozioökonomische Struktur des Landes.

  • Analyse des politisch-demokratischen Umfelds in Indien
  • Zusammenhang zwischen Bildungsgrad und Fertilitätsraten
  • Historische Evaluation bevölkerungspolitischer Programme
  • Einfluss soziokultureller Traditionen auf die Frauenrolle und Familienplanung

Auszug aus dem Buch

4.2 Konzentration auf Bildung

Ein wichtiger Punkt ist die Bildung einer Bevölkerung. Zwischen Bildung und Geburtenzahlen besteht eine Korrelation. Somit lässt sich feststellen, dass je gebildeter eine Bevölkerung ist, desto niedriger sind die Geburtenzahlen. Indien führte nach 1947 die Grundschulpflicht ein und erhob 1986 die Richtlinie, dass rund sechs Prozent des Indischen Bruttoinlandsproduktes für Bildung ausgegeben werden sollten. Jedoch floppte das Programm bis 1990, da es eine enorme Abbruchquote von 73 Prozent gab. Indien reduzierte diese Quote 2003 auf 31%. Dies war einem kostenlosen Mittagsessen zu verdanken, dass jeder Schuler bekam. Jedoch ist eine Abbruchquote von 31% noch zu hoch. Es gibt aber auch noch weitere Probleme, beispielsweise der Lehrermangel. In Indischen Dörfern kann es passieren, dass die Grundschullehrer gar nicht erst zum Unterricht erscheinen.

Demnach muss das Bildungssystem nachjustiert werden, zur Förderung von Kindern.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die aktuelle demographische Lage Indiens und verdeutlicht die Problematik der hohen Fertilitätsrate im Kontext des Bevölkerungswachstums.

2. Politische Umgebung: Dieses Kapitel beschreibt das politische System Indiens und die Herausforderungen, die durch die parlamentarische Demokratie, Koalitionsbildungen und korrupte Strukturen entstehen.

3. Definition des demographische Umschwungs/Entwicklung: Hier werden die theoretischen Grundlagen des demographischen Wandels, insbesondere die Korrelation von Geburten- und Sterberate, definiert.

4. Bevölkerungspolitische Maßnahmen: Dieser Hauptteil bietet einen detaillierten Überblick über historische und aktuelle Programme zur Reduzierung der Fertilitätsrate, von Bildungsinitiativen bis hin zu kontroversen Sterilisationsmaßnahmen.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass soziale Probleme wie der Männerüberschuss und das unzureichende Bildungssystem kritische Hürden für die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung Indiens darstellen.

Schlüsselwörter

Indien, Bevölkerungswachstum, Fertilitätsrate, demographischer Umschwung, Bevölkerungspolitik, Bildungssystem, Familienplanung, Sterilisationsmaßnahmen, National Population Policy 2000, Frauenrolle, Tradition, Mitgift, soziale Probleme, Schwellenland, Geburtenrate.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die demographische Entwicklung Indiens und bewertet die politischen Instrumente, die seit der Unabhängigkeit eingesetzt wurden, um das Bevölkerungswachstum zu regulieren.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der politischen Rahmenbedingung, der Bedeutung von Bildung für die Geburtenkontrolle, der gesellschaftlichen Stellung der Frau und der Effektivität staatlicher Bevölkerungsprogramme.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, warum die verschiedenen politischen Maßnahmen zur Senkung der Fertilitätsrate unterschiedliche Erfolge zeigten und welche soziokulturellen Faktoren diesen Prozess hemmen.

Welche wissenschaftliche Methodik wurde angewandt?

Die Arbeit basiert auf einer deskriptiven Analyse von statistischen Daten, Regierungsberichten und politikwissenschaftlicher Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse des politischen Umfelds sowie eine chronologische Untersuchung bevölkerungspolitischer Maßnahmen, beginnend bei den ersten Programmen der 1950er Jahre bis zur National Population Policy 2000.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wesentliche Begriffe sind Bevölkerungswachstum, Familienplanung, Fertilitätsrate, Bildung und der sozio-demographische Wandel in Indien.

Welche Rolle spielt die Bildung der Frau bei der Senkung der Fertilitätsrate?

Die Arbeit stellt heraus, dass eine Korrelation zwischen Bildung und niedrigerer Fertilitätsrate existiert, da gebildete Frauen autonomer entscheiden können und weniger von traditionellen Erwartungshaltungen abhängig sind.

Warum wird die „Zwangssterilisation“ während der Notstandsregierung kritisch betrachtet?

Die Zwangssterilisation unter Indira Gandhi führte zu massiven Unruhen und Protesten, wodurch der Begriff der „Familienplanung“ in Verruf geriet und das Vertrauen der Bevölkerung in staatliche Maßnahmen nachhaltig geschädigt wurde.

Welchen Einfluss hat das traditionelle Mitgift-System auf die demographische Situation?

Das Mitgift-System wird als finanzieller Belastungsfaktor identifiziert, der dazu beiträgt, dass Söhne bevorzugt und Mädchen benachteiligt werden, was wiederum zu einem signifikanten Frauendefizit führt.

Wie bewertet der Autor die Zukunft Indiens als Schwellenland?

Der Autor äußert Skepsis und betont, dass ohne eine grundlegende Reform der sozialen Probleme und des Bildungssystems die angestrebte Entwicklung zur führenden Wirtschaftsmacht gefährdet bleibt.

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Details

Titel
Politische Maßnahmen zur demographischen Entwicklung in Indien.
Note
2,4
Autor
Peer Steinmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
17
Katalognummer
V230941
ISBN (eBook)
9783656465461
ISBN (Buch)
9783656466253
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Indien Demographie Emerging Markets Politische Maßnahmen Politik Demographischer Umschwung Demographisch Rahmenbedingungen Entwicklung Frauen Bildung Medizinische Versorgung Infrastruktur
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Peer Steinmann (Autor:in), 2013, Politische Maßnahmen zur demographischen Entwicklung in Indien., München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/230941
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  17  Seiten
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