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Erfolgsfaktoren aus Leistungssport und Wirtschaft

Selbstwahrnehmungen von Erfolgsfaktoren bei Leistungssportlern und Führungskräften in der Wirtschaft

Titel: Erfolgsfaktoren aus Leistungssport und Wirtschaft

Bachelorarbeit , 2010 , 46 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Christian Kache (Autor:in)

Sport - Sportökonomie, Sportmanagement
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Sowohl im Sport, aber auch in der Wirtschaft, gibt es neben den rein fachlichen
Leistungsvoraussetzungen wichtige Faktoren, die über Erfolg und Misserfolg entscheiden.
Wer sich sowohl im sportlichen Umfeld, als auch im wirtschaftlichen Bereich bewegt, liest Erfolg sehr häufig.
Im Sport geht es immer ganz klar ums Gewinnen, um den Erfolg bei sportlichen
Wettkämpfen. Sehr ähnlich ist dies aber auch in der Wirtschaft bei Führungskräften. Auch hier geht es um Erfolg. Erfolg für und mit dem Team und den Mitarbeitern denen man vorgesetzt ist, aber auch um den ganz eigenen Erfolg. Denn nur das Erzielen von Erfolg motiviert die Mitarbeiter, genauso wie die Führungskraft selbst.
Um sich der These, dass sowohl Führungskräfte, sowie auch Spitzensportler, sehr ähnliche Leistungsvoraussetzungen außerhalb ihrer rein fachlichen Fähigkeiten haben, zu nähern, sollen innerhalb dieser Arbeit zunächst einmal potentielle Erfolgsfaktoren hinterfragt und definiert werden. Um im Anschluss einen ersten Eindruck zu erhalten, wie die Leistungssportler und Führungskräfte selbst ihre für den Erfolg notwendigen Faktoren
einschätzen, wird dies innerhalb einer Meinungserhebung zu analysieren versucht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Teil Einleitung

1.1. Grundidee der Arbeit

1.2. Fragestellung dieser Arbeit

1.3. Fragebogen - Datenerhebung

2.Teil – Erfolg und Erfolgsfaktoren

2.1. Erfolgsfaktoren

2.1.1. Motivation

2.1.2. Selbsteinschätzung

2.1.3. Zeitmanagement

2.1.4. Krisenmanagement

2.1.5. Initiative ergreifen

2.1.6. Organisation

2.1.7. Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden

2.1.8. Geduld

2.1.9. Kommunikation

2.1.10. Innere Einstellung

2.1.11. Zielorientierung

2.2. Zuordnung der Erfolgsfaktoren

2.3. Fragebogen

3. Teil - Fragebogen

3.1. Hintergrund zum Fragebogen

3.2. Ziel der Befragung

3.3. Datenerhebung - Ablauf

3.4. Stichproben

3.4.1. Gruppe der Leistungssportler

3.4.2. Gruppe der Führungskräfte

4. Teil Datenauswertung

4.1. Art der Fragebogenauswertung

4.2. Fragebogen Teil 1

4.3. Fragebogen Teil 2

4.4. Fragebogen Teil 3

4.5. Zusammenfassung der Ergebnisse der Datenanalyse

5. Teil - Fazit und Folgerungen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, welche Erfolgsfaktoren für Leistungssportler und Führungskräfte in der Wirtschaft von Bedeutung sind, und analysiert mittels einer Meinungserhebung, inwiefern beide Gruppen identische oder ähnliche Vorstellungen von diesen Faktoren haben.

  • Identifikation und Definition potenzieller Erfolgsfaktoren.
  • Durchführung einer Meinungserhebung bei 30 Probanden.
  • Vergleich der Einschätzungen von Leistungssportlern und Führungskräften.
  • Analyse der Bedeutung von Zielorientierung und Zielfokussierung.
  • Erstellung einer Rangfolge der wichtigsten Erfolgsfaktoren durch die Teilnehmer.

Auszug aus dem Buch

2.1.1. Motivation

Motivation wird grundsätzlich immer als wichtige Fähigkeit um erfolgreich zu sein angesehen. Interessant ist meiner Meinung nach aber zunächst sich kurz mit der Bedeutung des Begriffs Motivation und seiner Definition zu beschäftigen.

Der Begriff Motivation kommt vom lateinischen motus, was Bewegung bedeutet. „Motivation kann mit jeder Energie gleichgesetzt werden, die eine Person zur Verfügung hat, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen.“ Dieses Ziel kann sehr unterschiedlich sein. Bei der Betrachtung von Leistungssport und Wirtschaft könnte das für einen Sportler ein Saisonhöhepunkt (z.B. die Tour de France für Lance Armstrong) oder für eine Führungskraft ein wichtiges Meeting, oder ein wichtiger Vertragsabschluss sein.

In beiden Fällen ist Motivation Vorraussetzung für den Erfolg beim Wettkampf, oder um bei einem wichtigen Meeting optimal vorbereitet agieren zu können.

Wörz und Theiner beschreiben die Motivation eine besondere Leistung zu bringen so: „Die Energie (Motivation), die für ein bestimmtes Verhalten benötigt wird um ein gestecktes Ziel zu erreichen, wird angetrieben durch den Motor (Beweggrund). Dieser Motor wiederum wird entzündet durch ein Defizit.“

Ausgangspunkt für das Erreichen einer Handlung, bzw. eines Erfolgs ist zunächst, dass die Fähigkeiten und Fertigkeiten, das Können verfügbar sein müssen und in einer Situation sich die Möglichkeit bieten muss, die entsprechende Verhaltensweise auch anzuwenden.

Mit dem Können alleine ist es allerdings nicht getan, auch wenn die notwendigen Fähigkeiten und Fertigkeiten für ein erfolgreiches Handeln gegeben sind. Die Person muss bereit sein, ihre Fähigkeit auch einzusetzen. Die Prozesse, in denen diese Bereitschaft aktualisiert wird, werden unter dem Begriff Motivation zusammengefasst.

Z.B. leidet ein Sportler unter dem Mangel an Anerkennung, weil ihm in seiner Disziplin der Erfolg fehlt. Der Motor, das Motiv „Hunger nach Erfolg“ wird somit entzündet und ermöglicht ein bestimmtes Verhalten, beispielsweise Training. Auf diesem Weg besteht bei optimalem Training die Möglichkeit, das Ziel Anerkennung zu erreichen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Teil Einleitung: Stellt die Grundidee der Arbeit vor, die Gemeinsamkeiten von Erfolgsfaktoren im Sport und in der Wirtschaft zu untersuchen, und definiert die Forschungsfrage sowie die Erhebungsmethode.

2. Teil – Erfolg und Erfolgsfaktoren: Definiert und erläutert elf theoretische Erfolgsfaktoren, beginnend bei Motivation bis hin zu Zielorientierung, unterfüttert durch Beispiele aus Sport und Management.

3. Teil - Fragebogen: Dokumentiert den Aufbau, den Ablauf und die methodische Herangehensweise der Datenerhebung mittels Interviews und Fragebögen bei Leistungssportlern und Führungskräften.

4. Teil Datenauswertung: Analysiert die Ergebnisse der Befragung, vergleicht die Gewichtungen der Erfolgsfaktoren zwischen den beiden Zielgruppen und erstellt eine Rangfolge der wichtigsten Faktoren.

5. Teil - Fazit und Folgerungen: Fasst die Kernergebnisse zusammen und leitet daraus einen Forschungsbedarf für weiterführende, tiefergehende empirische Studien ab.

Schlüsselwörter

Erfolgsfaktoren, Leistungssport, Wirtschaft, Führungskräfte, Motivation, Zielorientierung, Zielfokussierung, Selbsteinschätzung, Zeitmanagement, Krisenmanagement, Organisation, Innere Einstellung, Kommunikation, Meinungserhebung, Karriere.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den persönlichen Erfolgsfaktoren von Individuen und untersucht, ob diese über fachliche Qualifikationen hinausgehenden Fähigkeiten bei Führungskräften und Leistungssportlern ähnlich gelagert sind.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder umfassen die Definition von Erfolg, die Analyse von motivationalen Aspekten, Zeit- und Krisenmanagement sowie die Bedeutung von Zielorientierung und Kommunikation für den beruflichen oder sportlichen Erfolg.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es herauszufinden, ob Führungskräfte und Leistungssportler vergleichbare Vorstellungen von Erfolgsfaktoren haben und ob diese beiden Gruppen voneinander lernen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde eine Meinungserhebung bei 30 Personen (16 Leistungssportler, 14 Führungskräfte) durchgeführt, die überwiegend in Form von 1:1-Interviews stattfand, ergänzt durch einen schriftlichen Fragebogen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Herleitung von elf Erfolgsfaktoren und die anschließende empirische Datenauswertung, die aufzeigt, welche Faktoren von den Befragten als besonders wichtig erachtet werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Erfolgsfaktoren, Leistungssport, Wirtschaft, Motivation, Zielorientierung und Zielfokussierung sind die prägenden Begriffe dieser Arbeit.

Welche Rolle spielen die Fallbeispiele Lance Armstrong und Ernesto Bertarelli?

Diese dienen als anschauliche Einstiegsbeispiele, um die These zu stützen, dass Menschen unabhängig von ihrem spezifischen Fachbereich gemeinsame Charakteristika und Erfolgsfaktoren aufweisen.

Warum wird "Zielorientierung" als so besonders hervorgehoben?

Die Auswertung zeigt, dass Zielorientierung in der Wahrnehmung beider Gruppen konsistent den ersten Platz der wichtigsten Erfolgsfaktoren einnimmt, was ihre herausragende Bedeutung unterstreicht.

Ende der Leseprobe aus 46 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Erfolgsfaktoren aus Leistungssport und Wirtschaft
Untertitel
Selbstwahrnehmungen von Erfolgsfaktoren bei Leistungssportlern und Führungskräften in der Wirtschaft
Hochschule
Hochschule für angewandtes Management GmbH
Note
2,3
Autor
Christian Kache (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
46
Katalognummer
V230944
ISBN (eBook)
9783656482505
ISBN (Buch)
9783656482574
Sprache
Deutsch
Schlagworte
erfolgsfaktoren leistungssport wirtschaft selbstwahrnehmungen leistungssportlern führungskräften
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christian Kache (Autor:in), 2010, Erfolgsfaktoren aus Leistungssport und Wirtschaft, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/230944
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  46  Seiten
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