Die Welt des Wunderbaren und das Motiv der List in Strickers „Daniel von dem blühenden Tal“ im Vergleich mit Homers „Odyssee“


Bachelorarbeit, 2012
43 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Spuren von Homerkenntnissen beim Stricker
1.1. Die Homer-Rezeption im Mittelalter
1.2. Strickers mögliche Bezüge zu Homers Epen

2. Textanalyse I: Die List

3. Textanalyse II: Fabelwesen und magische Gegenstände
3.1. DieFabelwesen
3.2. Diemagischen Gegenstände

Schluss

Anhang

Literaturverzeichnis

Bildverzeichnis

Einleitung

Geschichten über Fabelwesen und wundersame Gegenstände existieren bereits seit vielen Jahrhunderten. Die Tradition geht zurück auf Reiseberichte von Seefahrern oder Historiographen die von den ,,Wunder[n] des Morgenlandes, genauer gesagt Indiens“[1], berichteten und unter anderem in die antiken Heldenepen OAYEEEIAE (Odyssee) und 1Л1АДОЕ (Ilias) des blinden Sängers Homer, einflossen. Sie entstanden im 8. Jahrhundert v. Chr. und waren bereits in der Antike von zentraler Bedeutung. Enzyklopädien sowie Übersetzungen bzw. Bearbeitungen des Homer-Stoffes zeigen, dass das Wissen bis in das lateinische Mittelalter weiter getragen wurde.[2] In den deutschen Artusromanen (12. bis 15. Jahrhundert) treten Fabelwesen und magische Gegenstände auf. Und auch das Motiv der List und der Irrfahrt, die sich in mittelhochdeutscher Epik wiederfinden lassen, sind nur einige Beispiele für stoffliche Motive, die ihren Ursprung in der griechischen Mythologie haben[3].

Strickers 'Daniel von dem blühenden Tal' ist ein nachklassischer Artusroman aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts und vereint sowohl die Fabelwesen und das Motiv der List als auch das der Irrfahrt. Er erzählt die fiktive Geschichte des Helden Daniel, der Artus im Kampf gegen den Feind König Matur beiseite stehen will. Sein Ziel führt ihn durch das wundersame und exotische Reich Cluse, wo er sich verschiedenen Monstren und Ungeheuern stellen muss, um die Menschen des bedrohten Dorfes zu beschützen. Bei seinen Kämpfen gegen das Übernatürliche helfen ihm magische Gegenstände, die er auf seiner Reise erhält, vor allem aber seine Klugheit und List. Wie Odysseus wird Daniel durch die Abenteuer von seinem eigentlichen Ziel abgebracht und erlebt dadurch eine Art Irrfahrt, wie sie auch bei anderen Artusromanen typisch ist.[4] Dadurch, dass die Geschichte um Artus und die Ritter der Tafelrunde kreist, scheint sie auf den ersten Blick gattungskonform. Doch all die Emzelaventiuren sind ein Puzzle aus stofflichen Motiven verschiedener Gattungen und Epochen und weichen an vielen Stellen von dem klassischen Artusroman ab.[5] Auffallend dabei ist, dass der Stricker bei seinen Gattungsabweichungen unter anderem aus den Stoffen der homerischen Epen geschöpft zu haben scheint. So setzen sich einige Fabelwesen und Motive aus Episoden der 'Odyssee' oder anderer griechischer Mythen wie der Perseussage zusammen. Doch woher könnte das Wissen über diese Stoffe stammen, wenn bisher nicht erwiesen werden konnte, dass die Autoren des 13. Jahrhunderts den Originaltext Homers gekannt haben? Gegenstand dieser Arbeit wird demnach sein, aufzuzeigen, aus welchen Quellen der Stricker bei seinem Werk 'Daniel von dem blühenden Tal' geschöpft haben könnte. Dabei sollen neben den homerischen Stoffen, auch andere mögliche Bezugsquellen berücksichtigt werden. Es gilt zu analysieren, welche Funktion die entsprechenden Motive im 'Daniel' haben, wobei auf die Motivverwendung in den homerischen Epen vergleichend Bezug genommen werden soll.

Dazu wird im ersten Kapitel auf die Rezeptionsgeschichte der homerischen Epen eingegangen. Hiermit soll ein Überblick darüber geschaffen werden, inwiefern den Autoren des 13. Jahrhunderts der Homer-Stoff bekannt gewesen sein könnte. Aus den daraus resultierenden Ergebnissen sollen dann in einem zweiten Schritt mögliche Bezugsquellen aufgezeigt werden, an denen sich der Stricker bei seiner Arbeit orientiert haben könnte. In diesem Zusammenhang spielen die wenigen Fakten, die uns über den Stricker bekannt sind, eine wichtige Rolle bei der Beurteilung.

Im zweiten Kapitel soll zunächst die Frage beantwortet werden, welche Bedeutung die List, die eine Neuerung in der Artusepik darstellt, im 'Daniel' hat und inwieweit sie dort auftritt. Außerdem soll aufgezeigt werden, worin seine möglichen Bezugsquellen bestanden haben könnten. Dabei soll besonders auf dessen Funktion im Werk, im Vergleich zu seinen möglichen Bezugsquellen eingegangen werden. Zu diesem Zweck werden vier Exempelfiguren für die List aus verschiedenen literaturhistorischen Epochen analysiert und mit den listigen Charakteren im 'Daniel' verglichen.

Im dritten Kapitel soll dann, durch eine exemplarische Textanalyse, die Funktion der Fabelwesen und magischen Gegenstände im 'Daniel' herausgearbeitet, und mit der möglichen Bezugsquellen verglichen werden. Dafür werden ausgewählte wundersame Wesen und Gegenstände aufgeführt, und auf ihre mögliche Herkunft hin analysiert. Auf diese Weise soll untermauert werden, dass die im ersten Kapitel ausgearbeiteten möglichen Bezugsquellen, eine Rolle bei der Erstellung des 'Daniel von dem blühenden Tal' gespielt haben könnten. Gleichzeitig sollen auf diese Weise die in der Forschung vielfach diskutierten Gattungsabweichungen aufgezeigt werden, um diese anschließend zu interpretieren.[6]

Zentrales Thema dieser Arbeit soll somit zum einen das Aufzeigen möglicher Bezugssysteme und zum anderen dessen Funktion in Strickers Werk sein. Abschließend sollen die Abweichungen, die sich neben der Einzigartigkeit der Fabelwesen und dem Motiv der List, beispielsweise auch in der fehlenden Minnethematik, manifestieren, aufgezeigt und auf ihre mögliche Bedeutung hin analysiert werden.[7]

1. Spuren von Homerkenntnissen beim Stricker

1.1 Die Homer-Rezeption im Mittelalter

Wie stark der Dichter Homer und seine Sagen im Mittelalter präsent waren, ist nicht leicht zu beantworten. In vielen mittelalterlichen Werken lassen sich immerhin Spuren von Textkenntnissen auffinden. Unter den Forschern ist es jedoch umstritten, ob die Autoren sich dabei auf den Originaltext bezogen haben oder nur auf die Sagen, die in der Überlieferung und Bearbeitung über die Jahrhunderte an sie weitergegeben worden waren.

Im 4. und 5. Jahrhundert wurde Homer noch geschätzt und gelesen, was man unter anderem daran erkennen kann, dass er in der großen 'Etymologiae' von Isidor von Sevilla (um 560-636) Erwähnung findet. Erst ab dem frühen Mittelalter sei laut Cornelia Römer ein stetiger Rückgang „sowohl in Kenntnis als auch in Wertschätzung“[8] festzustellen. Thomas Bleicher geht davon aus, dass der Name Homer und der Stoff seiner Epen dem frühen Mittelalter noch weitgehend bekannt waren, der Text selbstjedoch nicht mehr im Original gelesen wurde.[9] Die Forschungsergebnisse Georg Finslers sind demjedoch entgegenzusetzen. Er hat herausgefunden, dass „immerhin [...] im 9. Jahrhundert in einzelnen Klosterschulen Griechisch getrieben worden sein [muss].“[10], da beispielsweise „Abt Hatto und Erlebald mehrere [Exemplare von Homers Epen] gekauft haben, als sie als Gesandte Kaiser Karls beim griechischen Kaiser in Konstantinopel weilten“[11]. Demnach lässt sich schlussfolgern, dass zumindest unter den Klerikern die Lektüre Homers bekannt war.

Im Hochmittelalter sei dann schließlich ein „vorübergehende[r] Verlust der griechischen Überlieferung des 'Originaltextes'“[12] festzustellen. Besonders Ovid und Vergil galten nun „als unangefochtene Autoritäten“[13], die „zum Kanon der Schulautoren gehörten.“[14]. Ihre Werke wurden im Gegensatz zu Homers übersetzt. Das absteigende Interesse an Homer und seinen Epen liegt laut Regina Toepfers vor allem an „fehlende[n] Textvorlagen, mangelnde[n] Sprachkenntnisse[n] und nicht vorhandene[n] Übersetzungen.“[15]. Grund für die fehlenden Textkenntnisse und die nicht vorhandenen Übersetzungen, ist laut Römer auch die Angst vor der Kirche gewesen, da die Christen die griechische Mythologie mit ihrer heidnischen Götterwelt verpönten. Erst Leonizo Pilato (gest. 1365) habe die Warnungen des Kirchenvaters in den Wind geschlagen und eine Übersetzung gewagt.[16] Auch Paul Piper schreibt, dass die Geistlichen der weltlichen Dichtung zunächst und prinzipiell feindlich gegenüber standen.[17] Und bei Wolfgang Kullmann heißt es, dass Homer zum Symbol des von christlicher Seite her zu bekämpfenden heidnischen Götterglaubens geworden ist.[18] Dennoch lässt sich eine starke Rezeption griechischer Mythen in patristischer Literatur auffinden.[19] Man erkannte bald, dass eine christliche Auslegung dieser Stoffe von großem Nutzen sein könnte.

Das griechische und das römische Troia-Bild

Laut Volker Riedel soll die 'Odyssee' dem Mittelalter fremd gewesen sein, es habe jedoch „eine umfangreiche Troja-Rezeption gegeben, die ihren Ausgangspunkt in dem um 1160 entstandenen 'Roman de Troie' des Benoît de Saint-Meure hatte[20]. Der 'Roman de Troie' leite sich jedoch nicht von Homers Epen her, sondern ginge auf das „Troja-Bild der Römer zurück“[21], die sich als Nachkommen der Trojaner sahen und wie beispielsweise in Vergils 'Aeneis', eine andere Sicht auf den trojanischen Sagenkreis und deren Protagonisten wie Odysseus oder Achill hatten. Odysseus spielt bei Vergil die Rolle des tückischen Betrügers, wohingegen er bei Homer als im positiven Sinne listiger, geduldiger und ehrenwerter Mann angesehen wird. Der Hauptprotagonist Aeneas erhält hingegen die von Homer beschriebenen positiven Charakterzüge Odysseus. Die Hauptquellen der römischen Bearbeitungen des Trojastoffes waren zum einen die 'Ilias Latina' (68n. Chr.j, die eine lateinische Kurzfassung der Ilias darstellte,[22] die 'Ephemeris belli Trojani' (2. Jh. n. Chr) von Diktys von Kreta (Dictys Cretensis) und die 'De excidio Troiae historia' (5. Jh. n. Chr.) von Dares von Phrygien (Dares Phrygius). Im letzteren der beiden Werke tadelt Dares Homer zu Beginn für seine „märchenhafte Darstellung“[23] und ergreift „im Gegensatz zum Diktys, der die Griechen bevorzugt, [...] für die Trojaner Partei.“[24]. Die Trojaner werden als die unschuldigen Opfer dargestellt, wohingegen die Griechen, „insbesondere Achill und sein Gefolge, als rücksichtslose Aggressoren, die selbst vor Verrat gegenüber ihren Verbündeten nicht zurückschrecken.“[25], beschrieben werden. Die Irrfahrten des Odysseus werden bei Dares ausgespart. Durch die Übertragung in die Volkssprachen sei der Trojastoff laut Römer nun vollständig „in die Sphären der höfisch-ritterlichen Welt des Hochmittelalters“[26] transponiert worden. Laut Heinz Ludwig Arnold setzte das Interesse an Homer erst relativ spät wieder ein. 1488 erschien die erste Ausgabe seiner Epen und betraf vor allem die 'Odyssee'. Weiterhin beschreibt Arnold, dass Homer bis in die Mitte des 18. Jahrhunderts im Schatten Vergils stand und das Sujet des Trojanischen Krieges vor allem von der lateinischen Tradition her gesehen wurde[27].

1.2 Strickers mögliche Bezüge zu Homers Epen

Wie im vorherigen Kapitel aufgezeigt, gibt es Belege dafür, dass die 'Odyssee' dem Mittelalter lange Zeit unbekannt war, bzw. nicht dem Dichter Homer zugeschrieben wurde.[28] Die homerischen Stoffe gelangten dennoch auf unterschiedlichen Wegen ins 13. Jahrhundert. Im folgenden Kapitel sollen einige dieser möglichen Wege aufgezeigt werden. Bezogen auf die wenigen Fakten, die wir über den Stricker kennen, sollen mögliche Bezüge dargestellt und analysiert werden.

Der Stricker war laut dem Verfasserlexikon ein mittelhochdeutscher Dichter bürgerlichen Standes, der in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts lebte und aus dem südlichen Franken kam, jedoch in Bayern und Österreich arbeitete.[29] Aus den Versen 137-145 aus seiner 'Frauenehre' hat man auf „niedere und unfreie Herkunft und auf die Existenz eines Fahrenden geschlossen“.[30] Der Stricker zählt aus mehreren Gründen zu den wichtigsten Autoren des 13. Jahrhunderts. Er hat die Kleinepik und Schwankdichtung in die deutsche Literatur eingeführt und:

als erster das Exempel (mhd. bîspel) und die kurze Verserzählung mehr oder minder lehrhaften Inhalts, die wir nach mittelhochdeutschem Sprachgebrauch 'märe' nennen [...] als eigene literarische Gattung begründet, desgleichen mit seinem 'Pfaffen Amis' den Schelmenroman.

Man weiß weiterhin, dass er eine umfassende Bildung in verschiedensten Disziplinen besaß. Er beherrschte nachweisbar die französische Sprache und verfügte über rhetorische, juristische und theologische Kenntnisse. Laut Verfasserlexikon kann auch auf eine bedeutende lateinische Bildung geschlossen werden.[31] „Er ist der erste Deutsche Dichter, der sich bewußt von der höfischen Gesinnung abgewendet und sein Auge auf das gerichtet [hat], was außerhalb ihrer Welt gilt.“[32] An seinen geistlichen Lehrgedichten erkennt man praktische Theologie und eine „schulmäßig befestigte Sicherheit in der Technik der Predigt.“[33] Seine Kurzerzählungen bilden im 13. und 14. Jahrhundert einen Teil der theologisch ausgerichteten Ermahnungsschriften.[34] So wollte der Stricker und zeitgenössische Prediger mit Hilfe von Exempeln lehren, um die Menschen zu belehren oder zu verändern.[35] Denn die geistige Dichtung sei im Werk des Strickers allgegenwärtig.[36] Lange Zeit wurde Strickers 'Daniel von dem blühenden Tal' als „Abenteuergeschichte ohne Geist und Sinn“[37] abgetan. Erst die Beiträge ab den 1970ger Jahren bemühen sich die Eigenart des Romans zu erfassen und besonders die Andersartigkeit in Minne- und Listthematik zu untersuchen. Ingeborg Henderson sieht im 'Daniel' beispielsweise „einen Beweis fur die erstaunliche Bildung des Dichters und seine bewußte Hinwendung zum aktuellen Thema.“[38] Die eigentümliche Arbeitsweise des Dichters orientiere sich an traditionellem Erzählgut, um dann bewusst davon abzuweichen und somit neue Akzente zu setzen.[39]

Durch seine „ausgewiesene Gelehrtheit auf theologischem Gebiet“[40] und seinem Beruf als Fahrender, gibt es verschiedene Arten und Wege wie der Stricker in Kontakt mit den homerischen Stoffen gekommen sein könnte. Auch wenn der Dichter Homer im 13. Jahrhundert eher unbekannt war, ist die Kenntnis einiger bekannter Motive aus der 'Odyssee' in verschiedenen Gattungen ersichtlich. Laut Regina Pingel waren die einzigen schriftlichen Träger der Überlieferung des Trojastoffes im Mittelalter die 'Ilias Latina', Vergils 'Aeneis', Ovids 'Metamorphosen', Statius 'Thebais' und mythologische Handbücher, wie die Schriften Hyigins, Gulgentius und die 'Mythographi Vaticani'. Auch wenn der Originaltext der Odyssee dem Mittelalter unbekannt war, waren die einzelnen Ereignisse durch die genannten Überlieferungsträger aber im Wesentlichen bekannt. Laut Regina Pingel hat der Stricker auf einem dieser Wege von den Geschichten des Odysseus erfahren, die Vielzahl der Möglichkeiten erlaubejedoch keine nähere Zuordnung.[41]

Besonders der Sirenenmythos, der erstmals im zwölften Gesang der Odyssee festgehalten wurde, erfuhr eine starke literarische Rezeption, die besonders in die patristischen Literatur Einzug fand. Dort wurde er schon sehr früh allegorisch verstanden. Man ging davon aus, dass die Begegnung mit Fabelwesen als Warnung zu verstehen sei. Rüdiger Krohn stellt in seinen Ausarbeitungen einige Deutungsansätze vor. Ein möglicher Deutungsansatz wäre die Warnung:

daß jedem, der sich zu sehr der schalen Freuden des Lebens sowie der eitlen Hoffnung auf weltlichen Ruhm und irdisches Wohlergehen hingibt, am Ende die Vernichtung droht - sowohl in wörtlichem als auch in einem eher übertragenen, ja sogar theologischen Sinne: Verdammnis.[42]

Die Auslegung der Episode lasse sich laut Krohn auch aufjeglichen Genuss ausdehnen, der:

wenn er allzu eifrig und unbedacht verfolgt wird, den solchermaßen unvorsichtigen, durch Lust geblendeten Menschen in den Untergang treibt, während der Weise (wie das Beispiel des Odysseus zeigt) von seiner Vernunft Gebrauch macht, seine Ohren [...] gegen die verderblichen Einflüsterungen der trügerischen Monster verschließt.[43]

Laut Krohn setzte diese „moralisierende Interpretation der Odyssee“[44] lange vor dem Entstehen christlichen Denkens und Deutens ein, wurde jedoch „außerordentlich fruchtbar für das neue Verständnis der alten Überlieferungen bei den Kirchenvätern“.[45] Im Millstätter Physiologus wird daraufhingewiesen, dass Hieronymus sich mit der Sirenenepisode im Buch Jesaia (Jes. 13, 21) auseinandersetzt. Somit könnte man davon ausgehen, dass der Stricker, der eine „sehr ausgewiesene Gelehrtheit auf theologischem Gebiet“[46] beweist, auf diese Interpretation des Sirenen-Mythos' zurückgegriffen haben könnte.[47]

Das Motiv der List wurde auch bei Scholastikern wie Thomas von Aquin thematisiert. So feiert er in seiner Ethik die prudentia (Klugheit), als eine für das menschliche Leben und Handeln besonders wichtige Tugend. Das Vermögen des Verstandes/der Vernunft (intellectus, ratio) gehöre laut Thomas von Aquin ebenso zur Klugheit und wäre Bedingung der Tugend und der Glückseligkeit (beautitudo).

Vorlage für die patristischen und scholastischen Auslegungen waren biblische Texte. Christentum und Aufklärung gaben zwar vor, dass das Mythische irrational sei, dennoch übte es eine tiefe Faszination auf sie aus.[48] [49] Dies belegen unter anderem die Bestiarien von Hrabanus Maurus ('De rerum naturaris', 9. Jh.) und Isidor von Sevilla ('Etymologiae', um 560-636), die Fabelwesen und Ungeheuerjeweils in ihrer Bedeutung für die christliche Glaubenslehre enzyklopädisch aufzeigen. 49 Auch der Physiologus sei „vielfach bereits von biblischen Deutungen her bestimmt.“[50] So finden sich dort beispielsweise Hinweise darauf, dass im Buch Jesaia (Jes 13; 21; 22) die Sirenen Erwähnung finden.[51] Die Episode von Odysseus am Mastbaum wurde von den Geistlichen oft als Beispiel für tugendhaftes und christliches Verhalten ausgelegt. Odysseus, der sich an den Mastbaum fesseln lässt, entsagt den Sirenen, die die Lasterhaftigkeit und die Lust symbolisieren sollen.[52]

Solche biblischen Geschichten und Auslegungen fanden einige Jahrhunderte später auch Einzug in die mittelhochdeutsche Epik. In Legendendichtungen wie Brandans Meerfahrt, begegnen Brandan und seine Gefährten zweimal einem Wesen, das halb Fisch, halb Mensch ist. Das erste Mal wird es als merwunder oder merwîp, das zweite als sirén bezeichnet.[53]

In der Artusepik des 13. Jahrhunderts lässt sich besonders das Motiv der Irrfahrt, was charakteristisch für die Odyssee ist, wiederfinden.[54] In den klassischen Artusromanen wie Hartmanns von Aue 'Iwein' oder 'Erec', ziehen die Ritter aus, um durch Aventiuren Ruhm und Ehre zu erlagen bzw. zu bestätigen. Dabei müssen sie sich sowohl anderen Rittern als auch Fabelwesen stellen und sie besiegen. Im Gegensatz zu Odysseus, setzen sie sich freiwillig den Gefahren aus, die auf dem Weg auf sie lauern. Zu den Gefahren zählen nicht selten auch Fabelwesen, die der Tradition des Orients und der griechischen Mythologie entstammen.

Auch der Alexanderroman scheint für das Werk eine wichtige Rolle gespielt zu haben. Im Prolog nennt der Stricker als Verfasser des Gedichts, Alberich von Besancon, der zwar existiert hat, jedoch erwiesenermaßen nicht der Verfasser des 'Daniels' war. Im Gegensatz zu anderen Dichtern seiner Zeit, bedient er sich somit bereits im Prolog der Fiktion.[55] Der Stoff um Alexander erfuhr im lateinischen Westen die größte Verbreitung durch „Abkömmlinge des phantastisch-fabulösen griechischen Alexanderromans, der ursprünglich im 3. Jh. n. Chr. in Alexandria kompiliert worden war und in unterschiedlich veränderter Fassung überliefert ist.“[56] Es istjedoch das 'Alexanderlied' des Pfaffen Lamprecht, das auf Strickers Werk den größten Einfluss genommen zu haben scheint.[57]

Parallel zu christlicher Auslegung antiker Mythen, entstand durch römische Tradierungen homerischer Stoffe eine sehr starke Iliasrezeption, die sich durch das gesamte Mittelalter zog und unter anderem in den französischen Chanson de geste Einzug fand und wiederum ins Deutsche übertragen wurde. So konnten auch ohne 'Odyssee'-Überlieferung Kenntnisse über den Helden transponiert werden.[58] Zwar hatten Krieger wie Achill einen höheren Stellenwert, Odysseus kam aber dennoch eine Sonderrolle zu. Er wird dort durchgehend als tüchtig, kampfbereit, mutig, tapfer, klug, geschickt und als sehr erfindungsreich beschrieben. Außerdem werden seine ausgeklügelten Ratschläge und Ideen besonders bei der List des Trojanischen Pferdes hervorgehoben. Er wird als Mann beschrieben, der fromm, hilfsbereit, fürsorglich, respektvoll und gerecht ist.[59] Die wichtigen Charaktereigenschaften Odysseus waren dem lateinischen Mittelalter demnach auch ohne die Kenntnis der 'Odyssee' bekannt. Er diente vielen mittelalterlichen Autoren wegen seiner Tugendhaftigkeit und Frömmigkeit als Exemplum.[60]

Gleichzeitig wurde das Wissen um Fabelwesen und Ungeheuer im Mittelalter bekannt durch Bestiarien. Bestiarien sind Tierbücher des Mittelalters (9. bis 14. Jh.) mit enzyklopädischem Anspruch[61]. Die zur Zeit des Strickers bekanntesten waren der 'Physiologus', die 'Etymologiae' von Isidor von Sevilla oder Schriften Plinius und Solinus, die von den zoologischen Schriften des Aristoteles berichteten.[62] In Isidors von Sevilla 'Entymologiae' heißt es beispielsweise im Buch XI Kapitel 3 „Von den Missgeburten (Portenta)“, Punkt 12:

Wie es aber bei den einzelnen Völkern Monster unter den Menschen gibt, so gibt es im ganzen Menschengeschlecht Monster unter den Völkern, wie die Giganten (Gigantes), Hundsköpfe (Cynocephali), Kyklopen (Cyclopes) und andere.[63].

Im Verlauf werden diese Monster in Aussehen und Herkunft beschrieben. Zu den Kyklopen heißt es sie kämen aus Indien. Sie werden Kyklopen genannt, weil von ihnen berichtet wird, dass sie ein einziges Auge in der Mitte der Stirn hätten. Sie würden außerdem auch Wildfresser genannt werden (Ety. XI,16).[64] Die Gorgonen werden als Dirnen mit Haaren aus Schlangen beschrieben, die diejenigen, die sie anblickten, in Steine verwandelten. Außerdem hätten sie nur ein Auge, das sie abwechselnd benutzten. Auch habe es drei Sirenen gegeben, die zum Teil Jungfrauen, zum Teil Vögel waren, die Flügel und Krallen gehabt hätten. „Von diesen sang die eine mit ihrer Stimme, die andere auf der Flöte, die dritte mit der Leier. Diese zogen die angelockten Seefahrer durch ihren Gesang zum Schiffbruch.“[65] Im Physiologus werden die Sirenen Homer als erste Quelle zugeordnet (Od. 12, 44). Weiterhin finden sie auch Erwähnung in Ovids 'Metamorphosen' (Ov. 5, 552).[66] Im Millstätter Physiologus heißt es: „Sirenen und Onokentauren stören als Mischwesen die Harmonie der Schöpfung und sind damit böse und teuflisch. Die Sirenen stehen im Altertum früh in Verbindung mit der Musik und auch dem Tod. Sie gehören zu den Harpyien und Lamien.“[67] Dadurch wird deutlich, dass der Stricker sein Wissen über den Sirenenmythos, auf den im Kapitel 3 dieser Arbeit noch näher eingegangen werden soll, aus einem der drei Quellen gehabt haben könnte.

Neben literarischen Zeugnissen könnte der Stricker auch über mündliche Tradierungen wie Sagen oder bildhaften Darstellungen an Kenntnisse über homerische Motive gelangt sein. Ähnlich wie bei der Tradierung der homerischen Texte, lasse sichjedoch laut Cornelia Römer auch in der bildlichen Überlieferung der homerischen Themen keine kontinuierliche Entwicklung feststellen.[68] Immerhin sei jedoch erwiesen, dass ab dem 13. Jahrhundert umfangreiche Illustrationszyklen zu den homerischen Stoffen in mittelalterlichen Handschriften hergestellt wurden. Zu den Produktionsstätten gehörten Zentren in Süd- und Oberitalien, Frankreich (etwa Burgund) und im 14. Jahrhundert auch Regionen im deutschen Sprachraum. Der Grund dafür sei, dass in diesen Regionen ein Interesse an Antike und höfisch-ritterlicher Atmosphäre vorherrschte, wie man sowohl in Text- als auch in Bildrezeption erkennen konnte (siehe Abb 1 und 2). Besonders die volkssprachlichen Bearbeitungen, wie die des Benoît, Guidos, Dares und Diktys, seien mit umfangreichen Illustrationszyklen versehen.[69] Laut Römer ist die erneute Auseinandersetzung mit dem Werk des Griechen im vorhumanistischen und humanistischen Italien entscheidender, als der Beitrag zur Adaptierung des trojanischen Stoffes, der sich im Umfeld der Höfe Frankreichs, Deutschlands und Italiens vollzogen hatte. Dazu gehörte unter anderem Dante Alighieris 'Inferno' und 'Purgatorio' in dem Homer als „signor dell'altissimo canto“ geehrt wurde.[70] Außerdem war es in der Antike weit verbreitet, die Episoden aus bekannten Heldensagen wie der 'Odyssee' auf Tongefäßen abzubilden. Diese sind bis in die Gegenwart erhalten geblieben und könnten auch dem Mittelalter möglicherweise bekannt gewesen sein. (siehe Abb. 3 und 4)

2. Textanalyse I: Die List

Im späten 12. und im 13. Jahrhundert gab es eine Neuerung in der zeitgenössischen Literatur. Es traten immer mehr Heldenfiguren auf, die sich durch eine Charakteristik besonders hervorhoben: die List. Zunächst kannte man die listigen bzw. intellektuellen Helden aus der Spielmannsepik. Im Laufe des 13. Jahrhunderts fand man sie auch in gehobener, höfischer Dichtung wie der Gattung des deutschen Schwankromans, die der Stricker selbst mit seinem 'Pfaffen Amis' konstituierte. Strickers 'Daniel' stellt besonders in Bezug auf die Artusepik eine Neuerung dar. War der ursprüngliche ideale Held stark und tapfer, so steht bei Daniel der Intellekt im Vordergrund. Dabei ist besonders hervorzuheben, dass das mittelhochdeutsche Wort list nicht die gleiche Bedeutung wie das entsprechende neuhochdeutsche Wort hat. Die Gebrüder Grimm definierten es folgendermaßen:

List, das was man kann, Kenntnis einer Sache und Fertigkeit sie anzuwenden; mit dem alten Kunst [herv. d. Verfasser] identisch und namentlich auch in der Bedeutung der heutigen Wissenschaft gebraucht. [...] List, in engerem sinne, der einzelne Kunstgriff, kluge Anschlag, die kluge Maßregel [...] List, die Klugheit, Weisheit selbst, auch die göttliche [...] häufig aber die Schlauheit, das hinterhältige rechnen zu Gunsten eines eigenen Vorteils, eine Bedeutung, die schon in der alten Sprache Boden gewinnt“[71]

Somit erfuhr der Begriff eine Bedeutungsverengung. Heute konnotiert man mit List ein eher negatives Attribut, auf das die Brüder Grimm im letzten Satz eingehen. Wichtig in diesem Zusammenhang ist also, dass mit list Klugheit, Weisheit und Kunst gemeint ist, die eine gewisse Art von Hinterlist miteinschließt. Dadurch, dass Daniel über Stärke und Intellekt verfügt, wird er zu einer neuen Art von idealem Ritter. In Strickers 'Daniel' ist dieses neue Ideal jedoch nicht exklusiv auf Daniel ausgerichtet. Auch die anderen Ritter zeigen listige Züge wie etwa Gawein, als er die Ritter darauf hinweist, dass sie dem Riesen die Augen ausstechen sollten.[72] Damit schuf der Stricker eine Neuerung in der Gattung des Artusromans. Ingeborg Hendersen schrieb 1976 in ihrer Interpretation zum 'Daniel':

Die Art, in der er Schlüsselinhalte des klassischen Artusromans ändert, weisen ihn überjedes Epigonentum im Sinne unkritischer Nachahmung hinaus, denn sie offenbaren Auseinandersetzung mit der arthurischen Wertewelt und Stellungnahme zu zeitgenössischer Problematik.

Somit gehört Strickers 'Daniel von dem blühenden Tal' nicht zu den klassischen, sondern zu den nachklassischen Artusromanen.

Dass die List im 'Daniel' eine besondere Rolle spielt, sieht man unter anderem an dem langen Panegyricus auf die List (Dan. v. 7487-7548).[73] Dabei wird sie mehrfach bestimmt:

swer iht guoter liste kan, / den solde wîp unde man / gerne êren dester baz.“ (Dan. v. 7489ff.); ez hazzet manger sere / daz man lernet guotiu dinc / und sprichet als ein snürrinc, / man müge zuo vil kunnen. (Dan. v. 7508ff.).

[...]


[1] Thormann, M. (2010), S.15.

[2] Dazu mehr in Kapitel 1.

[3] Laut Johanna Rachinger bilden sie „den Stoff unzähliger Bearbeitungen und Interpretationen bis in unsere Gegenwart.“ siehe Römer,

C. (2009), Vorwort von Dr. Johanna Rachinger.

[4] Siehe dazu Rüther, Hanno (2010), S.35ff; in seinem Aufsatz arbeitet er das Irrfahrtmotiv in Hartmanns von Aue 'Erec' aus.

[5] Siehe dazu auch De Boor, H. (1957), S. 67ff.

[6] Diese These wird u. a. von Gustav Rosenhagen (1890) und Matthias Meyer (1994) vertreten.

[7] Quellenbelege und Bibelstellen werden im Folgenden als Kurzbelege im Fließtext eingebettet. Belege aus Forschungsliteratur werden als Kurzbelege in der Fußnote vermerkt.

[8] Römer, C. (2009), S. 52-53.

[9] Bleicher, T. (1972), S. 4.

[10] Finsler, G. (1973), S. 1.

[11] Ebd.

[12] Römer, C. (2009), S. 10

[13] Toepfers, Regina (2010)

[14] Ebd.

[15] Ebd.

[16] Römer, C. (2009), S. 52.

[17] Vgl. Piper, P. (1887), S. 64-65.

[18] Vgl. Kullmann, W. (1992), S. 353-354.

[19] Dazubesonders: Rahner, H. (1941), S. 123-152

[20] Riedel, V. (2010),S. 45.

[21] Ebd.

[22] Vgl. Kullmann, W. (1992), S. 356.

[23] http://de.wikipedia.org/wiki/Beno%C3%AEt_de_Sainte-Maure (Stand 6.9.2011)

[24] Römer, C. (2009), S.51.

[25] Ebd. S. 51-52.

[26] Ebd. S. 53.

[27] Arnold, H. L. (2010), S. 46.

[28] Mehr dazu u. a. Bei Kullmann, W. (1992), S. 353ff.

[29] Vgl. Verfasserlexikon. (1953): S. 291-299.

[30] Verfasserlexikon. (1998), Sp. 419.

[31] Vgl. ebd.

[32] Verfasserlexikon. (1953): Band4. Berlin: E. Heckendorff. S. 291f.

[33] Ebd. S. 292.

[34] Vgl. Ehrismann, O. (2011), S. 279.

[35] Dafür sprechen auch die listigen Helden an denen er sich orientiert haben könnte und die auch im 13. Jahrhundert zu Exemplen zählten. Mehr dazu in Kapitel 2

[36] Vgl. dazu Krause, S. (2008)

[37] Verfasserlexikon (1953), Sp. 294.

[38] Henderson, I. (1976), S. 16-17.

[39] Vgl. ebd.

[40] Ebd.

[41] Pingel, R. (1994), S. 174-176.

[42] Kxohn,R.(1999),S. 551

[43] Ebd.

[44] Ebd.

[45] Ebd. siehe auch Rahner, H. (1966)

[46] Thormann, M. (2010), S. 26

[47] Darauf wird in Kapitel 3 näher eingegangen.

[48] Vgl. Friedrich, U./Quast, B. (2004), S. IX

[49] Im Mittelalter gehörten die Fabelwesen zu den Tieren. Sie waren im allen mittelalterlichen Lebensbereichen präsent. Mehr dazu u. a. Bei Obermaier, S. (2009) oder bei Wunderlich, W. (1999)

[50] Seel, O. (2000), S. 87

[51] Ebd. heißt es: „Die Sirenen sind aus der Odyssee (12, 44) bekannt.“

[52] Mehr dazu u. a. in Rahner, H. (1941), S. 123-152.

[53] Siehe dazu Schröder, C. (1871), S. 227-245.

[54] Dieses Charakteristikum lässt sich auch dadurch belegen, dass das Wort „Odyssee“ stellvertretend für Irrfahrt eingesetzt werden kann.

[55] Rosenhagen, G. (1890), S. 47ff.; Rosenhagen ist der Meinung, dass der Stricker sich auf eine falsche Quelle berufen habe, weil ihm eine solche fehlte. Dadurch habe er versucht, dem von ihm erfundenen Gedicht mehr Glaubwürdigkeit zu verschaffen.

[56] Cölln, J./Friede, S./ Wulfram, H. (2000).

[57] Mehr dazu in Kapitel 2

[58] Vgl. Kullmann, W. (1992), S. 356.

[59] Vgl. Classen, C. J. (2008), S. 56-59.

[60] Mehr zu Odysseus als Exemplum bei Pingel, R. (1992), S. 174ff.

[61] Siehe auch: Metzler-Lexikon Antike (2000)

[62] Vgl. Obermaier, S. (2009)

[63] Isidorus <Hispalensis>/Möller, Lenelotte (2008), S. 443.

[64] Ebd.

[65] Ebd. S. 444.

[66] Seel, O. (2000), S. 108.

[67] Schröder, C. (2005), S. 186ff.

[68] Römer, C. (2009), S. 55.

[69] Ebd.

[70] Römer, C. (2009), S. 57.

[71] Grimm, J. u. W. (1885), Sp.1065ff.

[72] Vgl. Kapitel 3

[73] Vgl. Meyer, M. (1994), S. 52-53.

Ende der Leseprobe aus 43 Seiten

Details

Titel
Die Welt des Wunderbaren und das Motiv der List in Strickers „Daniel von dem blühenden Tal“ im Vergleich mit Homers „Odyssee“
Hochschule
Universität Duisburg-Essen
Note
1,0
Autor
Jahr
2012
Seiten
43
Katalognummer
V231057
ISBN (eBook)
9783656521655
ISBN (Buch)
9783656529163
Dateigröße
1434 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
welt, wunderbaren, motiv, list, strickers, daniel, vergleich, homers, odyssee
Arbeit zitieren
Antonella Corrado (Autor), 2012, Die Welt des Wunderbaren und das Motiv der List in Strickers „Daniel von dem blühenden Tal“ im Vergleich mit Homers „Odyssee“, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/231057

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