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Die Merkmale des Kunstmärchens in Fouqués "Undine"

Titel: Die Merkmale des Kunstmärchens in Fouqués "Undine"

Hausarbeit , 2009 , 15 Seiten , Note: 3,0

Autor:in: Sebastian Silkatz (Autor:in)

Germanistik - Gattungen
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das 1811 erschienene Kunstmärchen „Undine“ von Friedrich de la Motte Fouqué ist bis heute einer der beliebtesten Texte der deutschen Romantik. Diese Arbeit wird aufzeigen, welche Merkmale der Gattung „Kunstmärchen“ in Fouqués Werk vorhanden sind und die Schrift eindeutig diesem Genre zuordnen.
Damit dies gewährleistet werden kann, wird zunächst die Biografie des Autors vorgestellt, da diese, wie im Folgenden gezeigt werden soll, einen bedeutenden Einfluss auf die Gestaltung des Werkes hatte.
Weiterhin wird, um ein umfassendes Verständnis von „Undine“ zu ermöglichen, das Märchen vorgestellt. Nach einer allgemeinen Einführung wird dafür zunächst eine kurze Inhaltsangabe gegeben sowie der Aufbau des Textes erörtert. Anschließend werden die autobiografischen Elemente im Werk erläutert. Darauf aufbauend werden zudem die Namensbedeutungen der Protagonisten dargelegt. Anschließend wird die umfangreiche Rezensionsgeschichte von „Undine“ dargestellt.
Als Abschluss widmet sich ein umfassendes Kapitel den Merkmalen des Kunstmärchens im Werk, um so die Charakteristika dieser Gattung in „Undine“ aufzeigen zu können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Biografie Fouquès

3. Das Werk „Undine“

3.1 Einführung

3.2 Inhaltsangabe und Aufbau des Werkes

3.3 Autobiografische Elemente

3.4 Die Namensbedeutungen

4. Rezeptionsgeschichte

5. Die Merkmale des Kunstmärchens im Werk

6. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese wissenschaftliche Arbeit untersucht das 1811 erschienene Werk „Undine“ von Friedrich de la Motte Fouqué mit dem Ziel, die spezifischen Merkmale der Gattung „Kunstmärchen“ innerhalb der Erzählung herauszuarbeiten und zu belegen, warum es sich dabei eindeutig um ein Kunstmärchen handelt.

  • Biografische Einflüsse von Fouqué auf die Gestaltung der Erzählung
  • Strukturelle Analyse und Symbolik des Werkes
  • Abgrenzung des Kunstmärchens gegenüber dem traditionellen Volksmärchen
  • Bedeutung der Namensgebung und autobiografische Verschränkungen
  • Rezeptions- und Wirkungsgeschichte von „Undine“

Auszug aus dem Buch

3.4 Die Namensbedeutungen

Betrachtet man die Hauptpersonen in „Undine“, so ist es nicht nur auffällig, dass sie Parallelen zu Fouqués Biografie aufweisen, sondern auch, dass die Namen der Protagonisten besondere Bedeutungen haben. So leitet sich „Undine“ aus dem lateinischen „Unda“ her, das auf deutsch Welle beziehungsweise Wasser bedeutet.

Im Übrigen ist die Verwendung von Elementarwesen wie der Wasserfrau in der Literatur nichts ungewöhnliches, denn schon in antiken und mittelalterlichen Dichtungen kommen Sirenen, Nereiden und Nymphen vor. In diesen Texten haben die Elementarfrauen verschiedene Funktionen. Sie können als archaische Göttin und „alma mater“ auftreten, als Helferin in Notlagen oder auch als utopischer Entwurf. Dabei werden sie als irreale oder glorifizierte Wasserfrau, als Doppelgängerfigur, als Selbstportrait des Künstlers oder auch ohne Geschlecht dargestellt. Am weit häufigsten vertreten sind jedoch die Liebesbeziehungen zu Wasserfrauen, die einseitig oder wechselseitig sein können. Zu letzteren, bei denen es allerdings wiederholt zum Treuebruch des Mannes kommt, ist auch „Undine“ zu zählen.

Im Gegensatz zu dem Wasserwesen Undine steht etymologisch betrachtet der Name Huldbrand. So bedeutet das Suffix „-brand“ Feuer oder Schwert. Dies steht wiederum für Zerstörung, was durch das menschliche Versagens des Ritters in der Beziehung zu Undine verdeutlicht wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt das Werk „Undine“ vor, skizziert die methodische Vorgehensweise und umreißt die Zielsetzung der Untersuchung hinsichtlich der Gattungsmerkmale.

2. Biografie Fouquès: Dieses Kapitel gibt einen Abriss über das Leben des Autors Friedrich de la Motte Fouqué und beleuchtet die persönlichen Erfahrungen, die maßgeblichen Einfluss auf sein Schaffen hatten.

3. Das Werk „Undine“: Dieser Abschnitt bietet eine detaillierte Einführung in das Werk, inklusive Inhaltsangabe, Aufbauanalyse sowie der Untersuchung autobiografischer Spuren und der Bedeutung der Eigennamen.

4. Rezeptionsgeschichte: Hier wird der Erfolg des Werkes anhand zeitgenössischer Opernadaptionen und der literarischen Wirkung in verschiedenen Sprachräumen dargestellt.

5. Die Merkmale des Kunstmärchens im Werk: Der Hauptteil analysiert die spezifischen Merkmale des Kunstmärchens, die sich in „Undine“ finden, und grenzt diese systematisch vom Volksmärchen ab.

6. Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer Rekapitulation der Ergebnisse und betont erneut die Sonderstellung des Werkes innerhalb der deutschen Romantik.

Schlüsselwörter

Kunstmärchen, Undine, Friedrich de la Motte Fouqué, deutsche Romantik, Elementarwesen, Wasserfrau, Autobiografische Elemente, Namensbedeutung, Gattungsmerkmale, Volksmärchen, Huldbrand, Bertalda, Literaturanalyse, Erzählstruktur, Rezeptionsgeschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert Friedrich de la Motte Fouqués „Undine“ mit Fokus auf dessen Einordnung in die Gattung des Kunstmärchens.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Neben einer biografischen Einordnung des Autors stehen die Analyse der Erzählstruktur, die Bedeutung der Charakternamen und der Vergleich zwischen Kunst- und Volksmärchen im Zentrum.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Charakteristika des Kunstmärchens anhand des Textes „Undine“ aufzuzeigen und damit die literarische Genre-Zugehörigkeit fundiert zu begründen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturwissenschaftliche Analyse, gestützt auf Sekundärliteratur, biografische Daten und textimmanente Interpretationen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil liegt der Schwerpunkt auf der Entschlüsselung der Märchenmerkmale, der Symbolik der Namen sowie der Aufarbeitung der wechselvollen Rezeptionsgeschichte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Kunstmärchen, Romantik, Elementarwesen, Autobiografie und Gattungstypologie.

Wie beeinflusste das Leben Fouqués die Namensgebung in „Undine“?

Der Autor verarbeitete persönliche Erlebnisse, wie seine Liebe zu Elisabeth von Breitenbauch, und spiegelte Aspekte seiner Biografie in den Namen und den Wappenfarben der Romanfiguren wider.

Warum wird „Undine“ als Kunstmärchen und nicht als Volksmärchen klassifiziert?

Es handelt sich um eine bewusste Individualdichtung eines einzelnen Autors für die schriftliche Kommunikation, die sich durch komplexen Sprachstil und eine klare Handlungsfixierung vom mündlich überlieferten Volksmärchen abhebt.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Merkmale des Kunstmärchens in Fouqués "Undine"
Hochschule
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg  (Institut für Germanistik)
Veranstaltung
Neuere Deutsche Literatur: Kunstmärchen
Note
3,0
Autor
Sebastian Silkatz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
15
Katalognummer
V231070
ISBN (eBook)
9783656465072
ISBN (Buch)
9783656468219
Sprache
Deutsch
Schlagworte
merkmale kunstmärchens fouqués undine Kunstmärchen Friedrich Friedrich de la Motte Fouqué Gattung Romantik romantisch inhalt inhaltsangabe analyse biografie einführung aufbau name namen bedeutung namensbedeutung rezeptionsgeschichte geschichte wasser wasserwesen geister wassergeister fouqué element elementargeister elementar elementarwesen kühleborn rezeption biographie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sebastian Silkatz (Autor:in), 2009, Die Merkmale des Kunstmärchens in Fouqués "Undine", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/231070
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  15  Seiten
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