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Die Balanced Scorecard als Instrument des strategischen Managements

Title: Die Balanced Scorecard als Instrument des strategischen Managements

Term Paper , 2002 , 17 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Oliver Kettner (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Summary Excerpt Details

Die Wirtschaft durchläuft einen Prozess des Wandels1. In nahezu allen Geschäftsumfeldern
gibt es heftige Turbolenzen. Umwelteinflüsse, die auf die Unternehmen einwirken, nehmen an
Anzahl, Intensität und Komplexität ständig zu. Begriffe wie Shareholder-Value, also der
Schaffung von Werten für die Anteilseigner2 oder Stakeholder-Value , die Berücksichtigung
der Bedürfnisse der mit den Unternehmen kooperierenden Personen bzw. Gruppen wie z.B.
Kunden, Lieferanten, Kapitalgeber etc., formulieren neue Ansprüche an die Unternehmen mit
der Folge, dass der Einsatz von Kennzahlen und Kennzahlensystemen unerlässlicher denn je
ist3. Unter einem Kennzahlensystem versteht man die Zusammenstellung von quantitativen
Variablen, wobei die einzelnen Kennzahlen in einer sachlichen sinnvollen Beziehung
zueinander stehen4. Mit den erhöhten Anforderungen an die Unternehmen wuchs allerdings
auch die Kritik an den bestehenden Kennzahlensystemen, insbesondere der historische Bezug
und die Dominanz von finanziellen Kennzahlen werden kritisiert. Aus diesem Grund entstand
mit dem Performance Measurement in den letzten Jahren ein Managementansatz, der dabei
helfen soll, die Defizite und Probleme der bisherigen Systeme zu überwinden5. Eines der
bekanntesten Konzepte des Performance Measurement ist die Balanced Scorecard6, die
ursprünglich das Resultat eines Forschungsprojektes war, das Anfang der neunziger Jahre
unter der Leitung von Robert S. Kaplan und David P. Norton durchgeführt wurde.
Eine treffende Übersetzung vo n Balanced Scorecard führt zu dem Terminus „ausgewogener
bzw. multikriterieller Berichtsbogen“7. Die Balanced Scorecard in ihrem Ganzen geht
jedoch über einen bloßen Berichtsbogen hinaus. Nach dem Ansatz von Kaplan und Norton
stellt sie vielmehr den Vorschlag eines Managementsystems dar, das die Mängel klassischer
Kennzahlensysteme beseitigt und eine umfassende, an der jeweiligen Unternehmensstrategie
orientierte Steuerung ermöglichen soll. [...]
1 vgl. Mayer, E ./ K. Liessmann, ./ C. Freidank, (1999): Controlling Konzepte , S.5
2 Peemöller, H (1997): Controlling , S.133
3 Botta, V. (1997): Kennzahlensysteme als Führungsinstrumente. Vorwort
4 vgl. Reichmann T. (1997): Controlling mit Kennzahlen, S. 23
5 vgl. Horvath, P./ Gleich, R. (1998): Die Balanced Scorecard in der produzierenden Industrie, S. 563
6 vgl. Horvath, P. (1997) Controlling S.566
7 Kaufmann, L. (4/1997): Balanced Scorecard: Zeitschrift für Planung, S. 421

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Die Balanced Scorecard als Instrument des strategischen Managements

I. Grundgedanke und Aufbau einer Balanced Scorecard :

1. Einleitung

2. Grundidee der Balanced Scorecard

3. Messbarkeit

II. Notwendigkeit der Balanced Scorecard :

1. Überblick

2. Was kann man mit der Balanced Scorecard erreichen

III. Entstehung und Prozess der Implementierung der Belanced Scorecard

IV. Vor und Nachteile einer Balanced Scorecard

1. Vorteile

2. Nachteile

V. Zusammenfassende Beurteilung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Balanced Scorecard als strategisches Managementsystem, um die Defizite traditioneller, rein finanzorientierter Kennzahlensysteme durch eine ganzheitliche Steuerungsperspektive zu überwinden.

  • Grundlagen und Konzeption der Balanced Scorecard
  • Notwendigkeit einer strategisch orientierten Unternehmensführung
  • Prozess der Implementierung und methodische Anwendung
  • Analyse der Vor- und Nachteile sowie kritische Erfolgsfaktoren

Auszug aus dem Buch

1.Einleitung:

Die Wirtschaft durchläuft einen Prozess des Wandels. In nahezu allen Geschäftsumfeldern gibt es heftige Turbolenzen. Umwelteinflüsse, die auf die Unternehmen einwirken, nehmen an Anzahl, Intensität und Komplexität ständig zu. Begriffe wie Shareholder-Value, also der Schaffung von Werten für die Anteilseigner oder Stakeholder-Value , die Berücksichtigung der Bedürfnisse der mit den Unternehmen kooperierenden Personen bzw. Gruppen wie z.B. Kunden, Lieferanten, Kapitalgeber etc., formulieren neue Ansprüche an die Unternehmen mit der Folge, dass der Einsatz von Kennzahlen und Kennzahlensystemen unerlässlicher denn je ist.

Unter einem Kennzahlensystem versteht man die Zusammenstellung von quantitativen Variablen, wobei die einzelnen Kennzahlen in einer sachlichen sinnvollen Beziehung zueinander stehen. Mit den erhöhten Anforderungen an die Unternehmen wuchs allerdings auch die Kritik an den bestehenden Kennzahlensystemen, insbesondere der historische Bezug und die Dominanz von finanziellen Kennzahlen werden kritisiert. Aus diesem Grund entstand mit dem Performance Measurement in den letzten Jahren ein Managementansatz, der dabei helfen soll, die Defizite und Probleme der bisherigen Systeme zu überwinden. Eines der bekanntesten Konzepte des Performance Measurement ist die Balanced Scorecard, die ursprünglich das Resultat eines Forschungsprojektes war, das Anfang der neunziger Jahre unter der Leitung von Robert S. Kaplan und David P. Norton durchgeführt wurde.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Grundgedanke und Aufbau einer Balanced Scorecard : Einführung in den Wandel der Wirtschaft und Darstellung der Balanced Scorecard als Instrument zur Überwindung der Mängel klassischer Kennzahlensysteme.

II. Notwendigkeit der Balanced Scorecard : Analyse der veränderten Rahmenbedingungen durch Globalisierung und technischen Fortschritt, welche die Einführung neuer Managementtechniken erforderlich machen.

III. Entstehung und Prozess der Implementierung der Belanced Scorecard: Erläuterung des Top-Down-Vorgehens und der Notwendigkeit einer klaren Strategieformulierung sowie Einbindung der Mitarbeiter zur erfolgreichen Umsetzung.

IV. Vor und Nachteile einer Balanced Scorecard: Detaillierte Gegenüberstellung der strategischen Vorteile gegenüber Herausforderungen wie Kostenintensität und Schwierigkeiten bei der Indikatorenbestimmung.

V. Zusammenfassende Beurteilung: Abschließende Bewertung der Balanced Scorecard als innovatives Performance-Measurement-Modell, das über die rein monetäre Betrachtung hinausgeht.

Schlüsselwörter

Balanced Scorecard, Strategisches Management, Performance Measurement, Kennzahlensysteme, Finanzperspektive, Kundenperspektive, Prozessperspektive, Lern- und Wachstumsperspektive, Ursache-Wirkungs-Kette, Strategieimplementierung, Controlling, Managementansatz, Unternehmensführung, Zielvorgaben, Leistungstreiber.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit behandelt die Balanced Scorecard als ein Instrument, das Unternehmen dabei unterstützt, ihre Strategien effektiv umzusetzen und Kennzahlensysteme um nicht-monetäre Perspektiven zu erweitern.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Themen umfassen die konzeptionellen Grundlagen, die Notwendigkeit der strategischen Neuausrichtung in einem turbulenten Umfeld, den Implementierungsprozess sowie eine kritische Abwägung der Chancen und Risiken.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist aufzuzeigen, wie durch die Balanced Scorecard eine ganzheitliche Steuerung ermöglicht wird, die über die klassische, oft vergangenheitsorientierte Finanzberichterstattung hinausgeht.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer Literaturanalyse aktueller Controlling-Konzepte und Management-Theorien basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die Erläuterung der vier Perspektiven, den praktischen Implementierungsprozess sowie eine detaillierte Vor- und Nachteilanalyse.

Welche Schlüsselbegriffe sind zentral?

Zentrale Begriffe sind die "Vier Perspektiven", "Strategieorientierung", "Ursache-Wirkungs-Beziehungen" sowie die "Balance" zwischen monetären und nicht-monetären Steuerungsgrößen.

Warum wird die Balanced Scorecard meist Top-Down eingeführt?

Da die Erarbeitung der Balanced Scorecard direkt mit der Unternehmensstrategie verknüpft ist, muss die Initiative von der obersten Führungsebene ausgehen, um die Zielvorgaben verbindlich festzulegen.

Welches Problem beschreibt der Autor bezüglich der Kennzahlenanzahl?

Der Autor weist darauf hin, dass eine zu große Anzahl an Kennzahlen zu einer Datenflut führt; daher wird empfohlen, sich auf etwa 25 wesentliche Schlüsselgrößen zu konzentrieren.

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Details

Title
Die Balanced Scorecard als Instrument des strategischen Managements
College
Kiel University of Applied Sciences  (Wirtschaft)
Course
Controlling
Grade
2,3
Author
Oliver Kettner (Author)
Publication Year
2002
Pages
17
Catalog Number
V23133
ISBN (eBook)
9783638263177
Language
German
Tags
Balanced Scorecard Instrument Managements Controlling
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Oliver Kettner (Author), 2002, Die Balanced Scorecard als Instrument des strategischen Managements, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/23133
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