Kindererziehung – aber richtig!

Aspekte der autoritären, antiautoritären und indianischen Erziehung


Fachbuch, 2013

96 Seiten


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Eltern zwischen autoritärer und antiautoritärer Erziehung - Kindererziehung in der modernen Gesellschaft von Melanie Bilzer 2006
Vorwort
Begriffserklärung
Autoritäre Erziehung
Antiautoritäre Erziehung
Erziehung im Wandel – Ursachen und Folgen
Autoritative Erziehung – eine allgemeine Definition
Entwicklungsfördernde und –hemmende Erziehung
Autorität und Präsenz
Schlusswort
Literaturverzeichnis
Fachzeitschriften
Bücher
Internetseiten
Sonstige Quellen

Antiautoritäre Erziehung. Erziehung, ja oder nein? Was steckt hinter dem wohl meist diskutierten Begriff unserer Gesellschaft? von Dana Melzer 2005
Einleitung
Was ist eigentlich Erziehung?
Erziehungsziele
Erziehungsstile
Die ‚antiautoritäre Erziehung’
Wie kam es zur ‚antiautoritären Erziehung’?
Was ist nun ‚antiautoritäre Erziehung’?
Contra Erziehung: die ‚Antipädagogik’
Schlussbemerkung
Literaturverzeichnis
Internetquellen

Indianische Erziehung. Traditionelle Aspekte der indianischen Erziehung von Kirsten Ludwig, 2007
Einleitung
Hauptteil
Frühe Kindheit
Die Geschlechtererziehung
Moralische Erziehung
Stand der Forschung und aktuelle Probleme
Ein Beispiel aus neuerer Zeit
Schluss
Literaturverzeichnis

Beschreibung der Theorie zur besseren „Studierfähigkeit“ von Jugendlichen mit einer autoritärer Erziehung von Thomas Rachfall 2005
Abbildungsverzeichnis
Einleitung
„Studierfähigkeit“ von Jugendlichen mit eher autoritärer Erziehung
Begriffe
Einflüsse der Erziehung auf die Studierfähigkeit
Abgrenzung autoritäre Erziehung
Zusammenfassung der Theorie
Hypothesen
Falsifizierung/Verifizierung der folgenden Hypothesen
Autoritär erzogene Kinder sind weniger Teamfähig als andere Kinder
Autoritär erzogene Kinder können besser zuhören als andere Kinder
Autoritär erzogene Kinder, sind konzentrationsfähiger als andere Kinder
Literraturverzeichnis

Eltern zwischen autoritärer und antiautoritärer Erziehung - Kindererziehung in der modernen Gesellschaft von Melanie Bilzer
2006

Vorwort

Die Erziehung der Kinder ist seit jeher eine schwierige Angelegenheit. Doch ist sie in der heutigen Zeit durch gesellschaftliche Einflüsse noch schwerer als jemals zuvor.

Kinder sollen sich frei entfalten können, glücklich und zufrieden sein – selbstständige, freundliche Menschen also, die sich ihrer Grenzen bewusst sind. Doch wie können Eltern dies erreichen?

Von früheren Erziehungsstilen geprägt, sind sich viele Eltern heute einig, dass ihre Kinder anders aufgezogen werden sollen, als sie selbst erzogen wurden. Doch dies setzt Eltern unter Druck bzw. führt dazu, dass sie viel mehr Fehler machen, als ihnen bewusst ist.

Liberale Erziehungsstile wie der antiautoritäre oder der partnerschaftlich-demokratische tragen dazu bei, dass Kindern keine Grenzen gesetzt werden, oder dass sie durch die Verwöhnung, die ihnen ihre Eltern zuteilwerden lassen, anderen Menschen, Tieren und auch Gegenständen zu wenig Wertschätzung entgegenbringen.

Doch dass auch der autoritäre Stil nicht der richtige sein kann, das wissen viele Eltern noch aus eigener Erfahrung.

Kinder brauchen Liebe, Wärme, Verständnis – aber ebenso auch klare Regeln und Grenzen. Demzufolge also eine Mischung aus autoritärer und antiautoritärer Erziehung.[1]

Welche Vorzüge die zwei „Extrem“-Erziehungsstile aufweisen und wie eine mögliche Alternative aussehen könnte, darauf will ich in dieser Arbeit näher eingehen.

Ich werde zunächst ganz allgemein auf die autoritäre und antiautoritäre Erziehung eingehen. Später werde ich näher erläutern, dass ein Wandel in der Kindererziehung stattgefunden hat, warum dieser stattgefunden hat und welche Folgen dieser Wandel mit sich bringen. Außerdem diskutiere ich mögliche Alternativen – die autoritativen Erziehung und ihre Erscheinungsformen.

Begriffserklärung

Autoritäre Erziehung

Nach Erich Weber ist mit Autorität die Beziehung zwischen dem Autoritätsträger und dem Autoritätsempfänger gemeint. Hierbei hat der Autoritätsträger eine partielle Überlegenheit gegenüber dem Autoritätsempfänger, die von diesem auch als solche anerkannt wird. Die Anerkennung kann durch Zwang, Einsicht oder Vertrauen erfolgen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Grundmodell der Autorität

Im pädagogischen Kontext ist die Frage nach dem Ziel des Autoritätsträgers relevant. Will dieser seine Überlegenheit konservieren oder will er sie durch intentionale Lernhilfe abbauen?

Der autoritäre Erziehungsstil ist gekennzeichnet durch den Versuch des Autoritätsträgers, seine Überlegenheit zu konservieren – die Machtsicherung steht hier also im Vordergrund. Dies gelingt ihm durch hochgradig dirigistisches Verhalten. Widerstand wird durch gezieltes Einsetzen von Verständnislosigkeit, Irreversibilität und/oder Geringschätzung im Keim erstickt. Intentionale Lernhilfe wird demzufolge nicht gegeben.[2]

Bei dieser Art der Erziehung herrscht innerhalb der Familie oder der Lehrer-Schüler-Beziehung eine Hierarchie, bei der die Eltern bzw. die Lehrer die Ranghöchsten und die Kinder die Rangniedrigsten sind.

Autoritäre Eltern erziehen mit kühler Distanz und straffer Disziplin, dem Kind wird keine Entscheidungsfreiheit zugestanden.[3]

Das Problem bei diesem Erzieherverhalten ist zusätzlich, dass sich diejenigen, die autoritär erzogen wurden, nach dem sogenannten Radfahrerprinzip verhalten:

„Nach oben buckeln und nach unten treten“.

Dies führt dazu, dass sich jene Menschen z.B. im Job ihren Vorgesetzten unterwerfen, zuhause aber den autoritären Part übernehmen und ihre Kinder somit ebenfalls nach diesem Stil erziehen.

Autoritäre Erziehung reproduziert folglich autoritäres Verhalten.

Autoritäre Erziehung fand in extremer Form während des Zweiten Weltkrieges statt. Wichtige pädagogische Namen sind in diesem Kontext Ernst Krieck und Alfred Bäumler.

Antiautoritäre Erziehung

Bei dem antiautoritären Erziehungsgedanken wird davon ausgegangen, dass sich ein Kind ohne Erziehung am sinnvollsten entwickelt. Einflüsse von außen sollen so weit wie möglich auf ein Mindestmaß beschränkt werden.

„[...] Zentrale Erziehungsziele der antiautoritären Erziehung sind die freie Entfaltung der Persönlichkeit des Kindes, die Förderung seiner psychischen Unabhängigkeit, die Übernahme von Verantwortung für sich selbst und die Unterstützung seiner Konflikt- und Kritikfähigkeit. Dies soll dadurch geschehen, dass der Bedürfnisbefriedigung und den Erfahrungsmöglichkeiten der Kinder kaum Einschränkungen gesetzt werden, die Übermacht des Pädagogen abgebaut wird und die Kinder durch Selbstbestimmung ihre Bedürfnisse regulieren.“[4]

Bei diesem Erziehungsstil steht also die Freiheit und Entwicklungsautonomie des Kindes im Vordergrund. Grenzen und Regeln werden hier als mehr oder weniger entwicklungshemmend angesehen.[5]

Jedoch wird bei diesem Stil nicht die Autorität im Allgemeinen abgelehnt, sondern lediglich die autoritäre Erziehung, die mit dem Missbrauch von Macht einhergeht.

Erzieher und Kind sind bei der antiautoritären Erziehung gleichgestellt. Die Eltern und/oder Lehrer haben die Aufgabe, negative Einflüsse vom Kind fernzuhalten. Sie sind dazu da, dem Kind Situationen zu schaffen, in denen es spielend lernen kann und Platz für seine Phantasien hat. Was jedoch das Kind lernen soll, hat der Erzieher nicht zu bestimmen – die Entscheidungskompetenz liegt allein beim Kind.[6]

Die philosophischen Wurzeln der antiautoritären Erziehung liegen bei Jean-Jacques Rousseau. Er war Befürworter der kindlichen Selbstregulation und Verfechter des kindlichen Glückes, das er in der Freiheit des Kindes begründet sah.

„Ein schlecht unterrichtetes Kind ist von der Vernunft weiter entfernt als eines, das gar nicht unterrichtet worden ist. Ihr seid beunruhigt, wenn es seine ersten Jahre mit Nichtstun verbringt! Ist Glücklichsein denn nichts? Den ganzen Tag springen, spielen, laufen, ist das nichts? [...]“[7]

Erziehung im Wandel – Ursachen und Folgen

Ein erster Wandel weg von der streng-autoritären Erziehung hin zur antiautoritären Erziehung hat sich Ende der 70er Jahre vollzogen.

Nach den Wirren des Zweiten Weltkrieges wurde von den Menschen in Deutschland eine enorme Aufbauleistung erbracht, die Bundesrepublik erfuhr einen gewaltigen wirtschaftlichen Aufschwung. Dieser Aufschwung und seine Folgen erfuhren in den Anfängen der 60er Jahre eine kritische Auseinandersetzung. Laut Ansicht der Intellektuellen verhinderte die Fixierung auf den wirtschaftlichen Wohlstand eine geistige und moralische Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialistischen Gedankengut, eine Abkehrung von den autoritären Gesellschaftsstrukturen war demzufolge nicht möglich. 1968 wurde diese Kritik an der Gesellschaft von der Studentenbewegung zugespitzt und durch Demonstrationen an die breite Öffentlichkeit gebracht. Jegliche Form von Autorität wurde als fragwürdig eingestuft, dies betraf besonders die Erziehungsinstitutionen. Bisherige Erziehungskonzepte wurden abgelehnt und neue Maximen formuliert. Dies war die „Geburtsstunde“ der antiautoritären Erziehung.[8]

Diese Form der antiautoritären Erziehung jedoch war eine kurzlebige Erziehungsbewegung. Schon bald verlor der Begriff „Antiautorität“ an Bedeutung.[9] Stattdessen ist inzwischen oft die Rede von einem partnerschaftlich-demokratischen Erziehungsstil, der sich jedoch ebenfalls durch die Gleichstellung von Eltern und Kind auszeichnet.

Wie zu Anfang schon erwähnt, ist die Frage nach der richtigen Erziehung in der heutigen Zeit schwierig. Erschwerend kommt hinzu, dass Erziehung nicht mehr nur Angelegenheit der jeweiligen Familie ist, sondern zunehmend auch die der Politik und Gesellschaft. Wo es früher Sache der Eltern war, ihre Kinder nach eigenem Ermessen zu erziehen, so sprechen heute andere Familienmitglieder, Lehrer und Nachbarn mit, werden aufmerksamer und schalten bei Auffälligkeiten die zuständigen Behörden ein, dies verhindert in vielen Fällen eine stark autoritäre Erziehungseinstellung und schützt die Kinder vor Gewalt.

Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig.[10]

Diese und eine Vielzahl anderer Gründe führten dazu, dass moderne Eltern genau wissen, was sie nicht wollen – nämlich ihre Kinder autoritär erziehen. Sie wollen in der Erziehung nichts falsch machen, ihren Kindern keinen Schaden zufügen – und die Konsequenz daraus ist, dass nicht mehr erzogen bzw. gerade deswegen „falsch“ erzogen wird.[11]

Zudem sorgt die steigende Zahl der Alleinerziehenden für gravierende Erziehungsfehler. Laut dem Statistischen Bundesamt gab es im Jahr 2005 in Deutschland 2,6 Millionen Alleinerziehende, das sind mehr als drei Prozent der deutschen Gesamtbevölkerung. Davon waren 87 Prozent Mütter und 13 Prozent Väter.[12]

Diese gesellschaftliche Entwicklung hat enorme Auswirkungen auf die Kindeserziehung. Viele dieser alleinerziehenden Mütter sind aufgrund der finanziellen Belastung ihrer Situation berufstätig und haben deshalb ihren Kindern gegenüber ein schlechtes Gewissen. Die Zeit, die diese Mütter mit ihren Kindern verbringen können, ist sehr gering und daher auch sehr wertvoll. Demzufolge soll diese auch „Qualitätszeit“ sein, d. h., Konflikte werden – so weit wie möglich – vermieden. So werden Kinder verwöhnt und lernen keine Grenzen kennen.[13] Oder aber Mütter sind in solchen Situation schlichtweg überfordert und haben weder die Kraft noch die Zeit, sich so um die Kindeserziehung zu kümmern, wie sie es eigentlich sollten.

Aber ebenso wie Mütter machen auch Väter viele Fehler. Väter, die von ihren Kindern getrennt leben, wollen dass ihre Kinder in der kurzen Besuchszeit, die ihnen zur Verfügung steht, Spaß haben. So bemühen sie sich um ein abwechslungsreiches und interessantes Freizeitprogramm – Hausaufgaben, Problemgespräche sowie Erziehungsfragen werden häufig außen vor gelassen.[14]

Auch der Rückgang der Geburtenziffer trägt zu Fehlern in der Erziehung bei. Kinder wachsen zunehmend ohne Geschwister auf und werden daher von ihren Eltern angehimmelt.

Die eben genannten Ursachen für einen liberalen und von wenigen bis keinerlei autoritären Aspekten geprägten Erziehungsstil haben gravierende Folgen für Kinder und ihre Erziehung. Das selbstverantwortliche Handeln der Kinder wird von den „Über-Eltern“ begrenzt; Selbstständigkeit und Autonomie sind Fremdwörter in solchen Familien.[15] Durch den fehlenden Umgang mit Geschwistern sind es diese Kinder nicht gewöhnt, zu teilen. Weder ihr Spielzeug noch die Liebe und Aufmerksamkeit ihrer Eltern. Sie werden verwöhnt und legen daher geringe Wertschätzung anderen Menschen gegenüber an den Tag.

Aggressive, uninteressierte, unkonzentrierte und undisziplinierte Kinder zieht man heran, wenn man ihnen nicht die nötigen Grenzen setzt, ihnen keinen Respekt vor Mitmenschen lehrt, sie sich selbst überlässt. Unverantwortliche, unmündige Kinder bekommt man, wenn man Kinder „verhätschelt“.

Eine weitere Folge von Erziehungsunsicherheit, -orientierungslosigkeit oder gar -resignation ist ein nervendes Verhandeln mit Kindern um Fernsehen, den Konsum von Süßigkeiten, Hausaufgaben, Ausgeh- und Schlafenszeiten etc.. Eltern haben den Mut zum autorisierten „Nein“ verloren.[16]

Doch es macht sich ein erneuter, zweiter Erziehungswandel bemerkbar – weg von der viel zu liberalen Erziehung wieder zurück zu mehr Führung und Autorität.

„79 Prozent der Deutschen meinen, dass Kinder in den letzten zehn Jahren 'eher zu liberal' erzogen worden seien. Nur ganze 5 Prozent sind der Ansicht, die Erziehung sei im vergangenen Jahrzehnt 'zu streng' gewesen. Vorbei sind offenbar die Zeiten, als die Kinder noch tun mussten, was sie wollten.“[17]

Eltern sind sich der Machtverhältnisse zwischen sich und ihren Kindern wieder bewusst und auch von Seiten der Kinder werden diese durchaus akzeptiert – die elterliche Autorität wird anerkannt.[18]

Der Trendwechsel wird auch durch folgendes Schaubild verdeutlicht:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2: Erziehungsziele in Westdeutschland[19]

Bereits Anfang der neunziger Jahre zeigte sich, dass der Wandel, der sich Ende der sechziger Jahre vollzogen hat, seinen Tiefpunkt erreicht hat. Mitte der neunziger Jahre war der Tiefpunkt überschritten – Traditionelle Werte wie Höflichkeit, Fleiß und Sparsamkeit gewannen rasch wieder an Bedeutung. Eine Tatsache jedoch zeigt am deutlichsten, dass ein Wertewandel stattfindet: nämlich der Rückgang der Generationskluft. Seit Ende der neunziger Jahre nähern sich Eltern und Kinder wieder an. Deutlich wird auch, dass sich die Generationen in Erziehungsfragen nicht mehr uneinig sind:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 3: Rückgang der Generationskluft

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 4: Wertewandel in Erziehungsfragen[20]

Der partnerschaftlich-demokratische Erziehungsstil ist demzufolge nicht mehr die Optimallösung. Eine mögliche – vielleicht sogar die beste – Alternative zu den bisher beschriebenen Erziehungsstilen könnte der autoritative Stil sein.

Dieser Meinung ist auch Klaus Hurrelmann, Bildungsexperte und Leiter der jüngsten Shell-Jugendstudie, wie es im Interview mit „Das Parlament“ deutlich wird. Hierin spricht er u.a. mit „Das Parlament“ über den Fall der Rütli-Schule in Berlin-Neukölln, das seit langem überholte Schulsystem und die veränderte Rolle des Lehrers und der Autorität.

Hauptschulen, so Hurrelmann, fungieren lediglich als „letztes Auffangbecken für Kinder, die es woanders nicht geschafft haben“. Da diese Tatsache den Hauptschülern durchaus längst bewusst ist, kommt es auf diesen Schulen vermehrt zu Verweigerungen, Schulschwänzen und Gewaltakten. Konsequenz und autoritäre Erziehung können nicht als Lösung des Problems gesehen werden. Laut Hurrelmann ist es nicht möglich „zu einer traditionellen, patriarchischen und hierarchischen Erziehungsform zurückzukehren“, konstruktiver wäre seiner Meinung nach „eine autoritative Erziehung; eine Erziehung mit echter immer wieder erarbeiteter Autorität, mit Verhandlungen und Angeboten, aber eben auch mit einer klaren Struktur“.[21]

Durch welche Eigenschaften sich der autoritative Erziehungsstil genau auszeichnet und in welchen Formen er in Erscheinung treten kann, wird im folgenden Kapitel näher erläutert.

Autoritative Erziehung – eine allgemeine Definition

Das Adjektiv „autoritativ“ kommt vom Lateinischen und lässt sich übersetzen mit: „auf Autorität, Ansehen beruhend; maßgebend, entscheidend“[22].

Die autoritative Erziehung hebt sich von der streng-autoritären Erziehung aus früherer Zeit ab, leugnet aber dennoch nicht die Machtverhältnisse zwischen Eltern und Kind.[23] Eltern, die diesen Erziehungsstil anwenden, erziehen liebevoll, mit Warmherzigkeit und Aufmerksamkeit, setzen allerdings auch klare Regeln und Normen und bestehen darauf, dass diese eingehalten werden. Kinder akzeptieren diesen Stil und die damit verbundene elterliche Autorität. Sie erhalten als Gegenleistung für den Respekt den sie ihren Erziehern entgegenbringen, deren Schutz und Unterstützung.[24]

Prof. Klaus A. Schneewind der Universität München nennt die autoritative Erziehung auch das Prinzip der „Freiheit in Grenzen“. Während er das autoritäre Erziehungsprinzip als „Grenzen ohne Freiheit“ und die antiautoritäre Maxime als „Freiheit ohne Grenzen“ bezeichnet. Er ist der Ansicht, dass sich die autoritative Erziehung als Königsweg erwiesen hat[25]:

„Unsere Längsschnittstudien zeigen, dass Kinder, die nach dem Prinzip ‚Freiheit in Grenzen‘ erzogen wurden, sich zu lebensbejahenden, gemeinschaftsfähigen, aber auch leistungsfähigen Jugendlichen und Erwachsenen entwickeln."[26]

Entwicklungsfördernde und –hemmende Erziehung

Die fünf Säulen entwicklungsfördernder Erziehung sind auf Sigrid Tschöpe-Scheffler, Professorin für Erziehungswissenschaft, und ihre Forschungsgruppe an der Fachhochschule Köln zurückzuführen. Dieses Konzept orientiert sich stark an dem autoritativen Erziehungsstil und soll eine Hilfe für Eltern und Erzieher sein, mit der sie in der Lage sind, ihr Erziehungsverhalten und ihre Einstellung zu reflektieren.[27]

„Eltern, die ihrem Kind entwicklungsfördernde Unterstützung geben, fühlen sich zuständig und stellen sich den Aufgaben, die mit Erziehung und Beziehung verbunden sind. Sie sind bereit, ihren Lebensentwurf mit dem des Kindes zu verbinden und Veränderungen in ihrem eigenen Leben zu akzeptieren, [...].“[28]

Diese entwicklungsfördernde Unterstützung gründet auf folgenden fünf Säulen:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 5: Die Säulen der Erziehung; © Siegrid Tschöpe-Scheffler[29]

Emotionale Wärme

Laut Martin Buber äußert sich die emotionale Wärme in dem „Geschenk der reinen Aufmerksamkeit“. Der Erwachsene macht dem Kind dieses Geschenk, indem er sich dem Kind zuwendet, es anhört und es wahrnimmt. Emotionale Aspekte dieser Dimension können sein: Körperkontakt, Lächeln, eine zugewandte Haltung, Blickkontakt und Trost spenden, sofern dies von Nöten ist. Das Kind fühlt sich geliebt und wagt aus seinem unerschütternden Urvertrauen heraus erste eigene Schritte – somit wird es zunehmend selbstständig und unabhängig von seinen Eltern.

Achtung und Respekt

Diese zweite Säule baut auf der Ersten auf: Der Erzieher wendet sich dem Kind aufmerksam zu, erkennt aber an, dass das Kind anders ist als er selbst. Dem Kind wird Vertrauen und Respekt gegenübergebracht. Es bekommt dadurch vermittelt, dass es in Ordnung ist, so wie es ist, und erhält dadurch Selbstvertrauen und Selbstsicherheit. Die Eltern wertschätzen ihr Kind und halten es für fähig, eigene Wege zu gehen und selbst Lösungen zu finden.

Kooperation

Das Miteinander, Gespräche und Erklärungen sind Mittelpunkt dieser Säule. Entscheidungen werden nicht über dem Kopf des Kindes hinweg getroffen, sondern seine Meinung ist den Erziehenden wichtig. Somit lernt das Kind von klein an, die Konsequenzen seines Handelns zu tragen und Verantwortung zu übernehmen.

Struktur und Verbindlichkeit

Mit Verbindlichkeit ist hier gemeint, dass in der Familie Regeln vorherrschen, die allen bekannt und einsichtig sind. Diese und andere Absprachen werden von allen Familienmitgliedern gleichermaßen eingehalten. Werden Regeln gebrochen, hat das erwartbare Konsequenzen. Wichtig ist, dass die Konsequenzen nicht nur angedroht, sondern tatsächlich auch durchgeführt werden. Auf der anderen Seite gibt es auch Alltagsrituale und Gewohnheiten, die Struktur in das Zusammenleben bringen sollen.

Eltern werden als Autoritätspersonen wahrgenommen und anerkannt, Regeln und Grenzen werden akzeptiert.

Allseitige Förderung

Der Erwachsene stellt dem Kind eine vielfältige, anregende Umgebung zur Verfügung. Die natürliche Neugier des Kindes wird unterstützt, Fragen des Kindes werden gemeinsam erarbeitet und somit beantwortet. Dem Kind wird dadurch ermöglicht, sprachliche, motorische und sinnliche Erfahrungen zu machen, die Voraussetzungen dafür sind, dass das Kind Welt- und Lebenszusammenhänge herstellt und sich die Kultur der jeweiligen Gesellschaft aneignet. Durch eine allseitige Förderung entwickelt das Kind vielfältige Interessen und Fähigkeiten.

Diesen entwicklungsfördernden Aspekten stehen jedoch auch entwicklungshemmende Aspekte gegenüber, die sich meist in einem Zuviel oder Zuwenig an emotionaler Wärme, Förderung, Schutz, Sicherheit, Struktur und Distanz äußern. Entwicklungshemmendes Verhalten entsteht, wenn die Grundbasis der Beziehung zwischen Eltern und Kind feindselig oder rigide ist, wenn anstelle des eindeutigen „Ja“ zum Kind eine ambivalente Haltung tritt. Dadurch kann keine sichere Bindung zwischen den Eltern und dem Kind entstehen. Emotionale Kälte oder emotionale Überhitzung, Missachtung, Dirigismus, Chaos und Beliebigkeit und einseitige (Über-) Förderung und mangelnde Förderung stellen ein solches entwicklungshemmendes Erziehungsverhalten dar und sind das Spiegelbild der jeweiligen fördernden Faktoren.

Emotionale Kälte oder emotionale Überhitzung

Hierbei wird die Entwicklung durch offene Ablehnung, Ignoranz und Desinteresse (emotionale Kälte) gestört. Das Kind erfährt physische und psychische Vernachlässigung. Noch öfter aber ist es der Fall, dass das Kind überbehütet wird. Der Erwachsene fordert Liebe und Körperkontakt ein und lässt dem Kind wenig Freiraum für die eigene Lebensgestaltung.

Missachtung

Das Kind wird durch abwertende Kommentare entwürdigt und erniedrigt, es erfährt statt Wertschätzung Geringschätzung. Folge ist, dass das Kind sich minderwertig fühlt. Das Kind lernt nicht, eigene Lösungsansätze zu finden, da es weder Selbstsicherheit noch Selbstbewusstsein entwickelt hat.

Dirigismus

Herrscht in der Familie Dirigismus vor, dann werden Entscheidungen getroffen ohne dass das Kind vorher dazu angehört wurde. Die Eltern bestimmen, was das Kind zu tun hat. Die Selbständigkeit des Kindes wird mittels Kontrolle und Verbote eingeschränkt. Dem Kind wird nichts zugetraut und es wird ihm ebenfalls nicht ermöglicht, Verantwortung zu übernehmen.

Chaos und Beliebigkeit

Es herrschen keine klaren, transparenten Regeln vor. Der Erwachsene verhält sich mal so mal so, ist unsicher und inkonsequent. Die Grenzsetzung findet beliebig statt, auf Einhaltung dieser Grenzen wird nicht bestanden. Das komplette Verhalten des Erwachsenen ist für das Kind undurchsichtig. Kinder erfahren keine Grenzsetzung und lernen somit auch nicht, Grenzen zu akzeptieren und sie einzuhalten.

Einseitige (Über-)Förderung & mangelnde Förderung

Einseitige Förderung findet statt, wenn das Kind zur übertriebenen Leistung und Perfektion angehalten wird, während bei mangelnder Förderung kaum Anregungen gegeben werden. Welt- und Lebenszusammenhänge werden dem Kind nicht nähergebracht, sondern ihm vorenthalten. Die kindliche Neugierde wird nicht unterstützt – dies kann im schlimmsten Fall zur Folge haben, dass das Kind aufhört, Fragen zu stellen.

Die Umsetzung einer entwicklungsfördernden Unterstützung in der Erziehung bietet die Voraussetzung für die Entwicklung einer starken, leistungsfähigen und verantwortungsbewussten Persönlichkeit.

Allerdings ist anzumerken, dass Erziehung nur in den seltensten Fällen ausschließlich von den fünf entwicklungsfördernden bzw. entwicklungshemmenden Säulen gestützt wird. Jeder Mutter und jedem Vater passiert es hin und wieder, dass sie sich ab und zu auch einmal „entwicklungshemmend“ benehmen. Fehler und Schwächen werden aber relativiert, wenn sie nicht die tragenden Säulen der Erziehung sind. Wichtig ist auch, dass Eltern in der Lage sein können, sich für ihr Fehlverhalten zu entschuldigen. Denn nur so kann der autoritative Erziehungsstil gewährleistet werden.[30]

Autorität und Präsenz

Eine Ursache der liberalen Erziehungsmethode der letzten Jahre stellt die Machtübernahme der Kinder in der Familie dar. In vielen Familien ist es keine Seltenheit mehr, dass Kinder Gewalt gegen ihre Eltern ausüben. Diese Gewalt kann sowohl psychische wie physische Gestalt annehmen und reicht von renitentem Verhalten, tyrannischen Forderungen und destruktiven Aktionen bis hin zu Selbstmorddrohungen. Für Eltern gibt es meist nur zwei Formen des Widerstandes: entweder sie begegnen den Gewaltäußerungen ihrer Kinder ebenfalls mit Gewalt oder sie resignieren, geben auf, ziehen sich zurück und geben den Forderungen und Wünschen der Kinder nach, um es nicht weiter zu provozieren.

Das nun folgende Konzept der „Elterlichen Präsenz“, entwickelt von dem israelischen Psychologen Haim Omer, stellt eine Hilfe für genau jene Eltern dar, die unter ihren Kindern und der daraus entstandenen Familiensituation zu leiden haben. Dieses Konzept basiert auf Mahatma Gandhis Methoden des gewaltfreien Widerstands.

Eltern lernen hierbei wie sie sich dem aggressiven Verhalten ihres Kindes widersetzen können, ohne selbst Gewalt anwenden bzw. sich der Gewalt des Kindes fügen zu müssen.

Primäres Ziel dieses Konzeptes ist, dass Eltern ihre Machtlosigkeit überwinden und ihr Selbstbewusstsein und ihre Präsenz wiedererlangen. Eltern sollen in solchen Fällen nicht nur reagieren, sondern dem Verhalten des Kindes etwas Konstruktives entgegensetzen und ihm signalisieren: „Ich bin bei dir und gebe dich nicht auf!“.

Nach Omer soll dies mit nachstehenden Methoden zu erreichen sein:

Das Sit-in

Beim Sit-in besetzen die Eltern den Ausgang des Kinderzimmers, sagen klar, was sie am Verhalten des Kindes stört und warten auf Vorschläge des Kindes, wie man die Situation verbessern könnte. Vorwürfe, Beschuldigungen und Drohungen sind Tabu. Kommt es zu keiner Reaktion des Kindes, kann die „Sit-in-Situation“ bis zu zwei Stunden dauern. Kommt es nach dieser Zeit immer noch nicht zu Lösungsansätzen, verlassen die Eltern das Zimmer und bemerken dabei laut und deutlich, dass keine Lösung erzielt wurde. Diese Sit-ins werden daraufhin Tag für Tag wiederholt, bis eine Einigung stattgefunden hat, die von allen Parteien akzeptiert und eingehalten wird. Bei Kindern, die zu körperlicher Gewalt tendieren, ist es ratsam, einen Vermittler (Verwandten oder Bekannten) zur Unterstützung zu Rate zu ziehen.

Wichtig ist, dass nach dem Sit-in der normale Alltag folgt – ohne Zorn oder Mitleid auf Seiten der Eltern. Gegebenenfalls können kleine Versöhnungsversuche stattfinden, etwa ein Kinobesuch oder ein Ausflug mit dem Kind.

Die Bärumarmung

Diese Methode ist am ehesten für kleine Kinder mit Wutanfällen geeignet. Bekommt das Kind einen solchen Wutanfall, dann nimmt ein Elternteil das Kind auf den Schoß und umarmt es fest. Omer betont, dass man dabei völlig ruhig dasitzen und sich auf keine Diskussion mit dem Kind einlassen soll. Diese Aktion kann bis zu einer Stunde ausgedehnt werden, beruhigt sich das Kind nicht. Bei folgenden Anfällen wird die Bärumarmung konsequent wiederholt, bis die Ausbrüche nachlassen.

Die gewaltfreie Einschränkung

Bei Jugendlichen, die bereits zu groß und stark für die Bärumarmung sind, ist es geeigneter, die gewaltfreie Einschränkung anzuwenden. Diese Methode ist jedoch viel anstrengender und zeitaufwendiger als die beiden vorherigen, denn die Eltern müssen bei dieser „Behandlungsweise“ tage- meist auch wochenlang an Orten auftauchen, an denen sich das Kind aufhält – also Clubs, Partys und andere Cliquentreffpunkte. Die Eltern erscheinen dort und rühren sich nicht von der Stelle, bis das Kind mit ihnen mit nach Hause geht. Bei unerlaubten Übernachtungsbesuchen des Kindes bei Freunden, klingeln die Eltern dort und fordern das Kind auf mitzukommen. Ist es nötig, so wird diese Aufforderung alle 15 Minuten wiederholt – die ganze Nacht hindurch.

Das Beobachtungsnetz

Diese Vorgehensweise ist geeignet für notorische Schulschwänzer und Ausbüxer. Eltern müssen hierbei ein Netz von „Verbündeten“ knüpfen, die ihnen helfen, das Kind zu beobachten und somit zu überwachen. Diese Verbündeten können Lehrer, Verwandte, Freunde oder Eltern von Freunden sein. Das Netz meldet sich dann bei den Eltern, wenn das Kind irgendwo auftaucht, wo es zu dieser Zeit nicht sein sollte. Omer hat die Erfahrung gemacht, dass die bloße Anwesenheit anderer Personen Einfluss auf das anarchistische Verhalten von Jugendlichen hat.

Das Konzept der „Elterlichen Präsenz“ ist allerdings in Deutschland noch nicht weitverbreitet. Arist von Schlippe, der Vorsitzende der Systematischen Gesellschaft ist jedoch sehr darum bemüht, diese Methode auch hierzulande zu popularisieren. In Bayern zum Beispiel gibt es schon erste Erfahrungen auf diesem Gebiet: die Familientherapeutin der Jugendhilfe des Erlanger Vereins SOS Kinderdorf, Simone Flieger, sowie Bruno Körner, Familientherapeut der Evangelischen Kinder- und Jugendhilfe Würzburg, haben die Idee angewandt und konnten Probleme wie Schuleschwänzen und andere Grenzüberschreitungen gut damit in den Griff bekommen, teilweise sogar lösen. Beide halten den gewaltfreien Widerstand für ein gutes Instrument für Eltern und Erzieher, um in schwierigen Situationen wieder handlungsfähig zu werden.

Auch Omer selbst konnte in seinen wissenschaftlichen Untersuchungen Erfolge verzeichnen: Sowohl das Verhalten der Kinder wie auch das der Eltern – und somit die gesamte Familienatmosphäre – änderte sich durch die Anwendung seiner Methode positiv. Familien, die bis zu zwei Jahre nachuntersucht wurden, zeigten, dass Eltern die Fähigkeit entwickelten, dauerhaft konstruktiv auf erneute Ausbrüche ihrer Kinder zu reagieren.[31]

[...]


[1] Vgl. Nuber (2004), S. 3

[2] Vgl. Handout2 zum Seminar „Autorität und Erziehung“ im SS 06, zusammengestellt von Dr. phil. Boeser

[3] Vgl. http://www.hausarbeiten.de/faecher/hausarbeit/paa/21953.html

[4] Siehe Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge (Hrsg.) (2002), S. 44

[5] Vgl. http://www.ju-niedersachsen.de/index.html?politik/index.html&http://www.ju-niedersachsen.de/politik/standpunkte/nr1999-10/erziehungsrevolution.htm

[6] Vgl. http://www.hausarbeiten.de/faecher/hausarbeit/paa/21953.html

[7] Siehe März (1982), S. 118f.

[8] Vgl. http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_Aktuelles/a_Erziehungsfragen/s_1720.html

[9] Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Antiautorit%C3%A4re_Erziehung

[10] Siehe BGB §1631 „Inhalt und Grenzen der Personensorge“, Absatz (2)

[11] Vgl. Zangerle (2004), S. 16

[12] Siehe http://www.destatis.de/presse/deutsch/pk/2006/mikrozensus_2005i.pdf

[13] Vgl. de Jong (2004), S. 24

[14] Vgl. Paulus (2004), S. 58

[15] Vgl. Rogge (2004), S. 12

[16] Vgl. Zangerle (2004), S. 17

[17] Siehe Pötzl (1997), S. 16

[18] Vgl. Nuber (2004), S. 3

[19] Siehe Noelle-Neumann, Petersen (2001), S. 19

[20] Siehe Noelle-Neumann, Petersen (2001), S. 20

[21] Interview mit K. Hurrelmann in „Das Parlament“ (2006)

[22] Siehe Duden, S. 50

[23] Vgl. Nuber (2004), S. 3

[24] Vgl Nuber (2004), S. 3

[25] Vgl. http://www.goethe.lb.bw.schule.de/eltern/elterninfos/cdrom/cdrom.htm

[26] Siehe ebd.

[27] Vgl. Tschöpe-Scheffler (2004), S. 6

[28] Siehe Tschöpe-Scheffler (2004), S. 6

[29] Siehe ebd., S.11

[30] Vgl. Tschöpe-Scheffler (2004), S. 6ff. oder auch http://www.gemeinsam-fuer-das-kind.de/vortraege/downloads/Forum07-Vortrag.pdf

[31] Vgl. Tenzer (2004), S. 46ff.

Ende der Leseprobe aus 96 Seiten

Details

Titel
Kindererziehung – aber richtig!
Untertitel
Aspekte der autoritären, antiautoritären und indianischen Erziehung
Autoren
Jahr
2013
Seiten
96
Katalognummer
V231338
ISBN (eBook)
9783656465591
ISBN (Buch)
9783956870415
Dateigröße
1446 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
kindererziehung, aspekte, erziehung
Arbeit zitieren
Melanie Bilzer (Autor)Kirsten Ludwig (Autor)Thomas Rachfall (Autor)Michael Ramon Jung (Autor), 2013, Kindererziehung – aber richtig!, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/231338

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