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Mobbing 2.0 – Ursachen und Folgen von Cybermobbing

Titel: Mobbing 2.0 – Ursachen und Folgen von Cybermobbing

Fachbuch , 2013 , 124 Seiten

Autor:in: Sebastian Ketting (Autor:in), Sarah Bestgen (Autor:in), Julia Steinborn (Autor:in), Karolin Strohmeyer (Autor:in)

Originalausgabe

Psychologie - Klinische Psychologie, Psychopathologie, Prävention
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Hemmschwelle adé – immer noch veröffentlichen viele Jugendliche nahezu
ihr ganzes Leben im World Wide Web. Besonders soziale Netzwerke
werden genutzt, um sich selbst darzustellen. Dabei können gepostete
Inhalte und Bilder schnell negative Reaktionen hervorrufen. Besonders
verletzend sind abfällige Kommentare zum Aussehen oder falsche Behauptungen
zur Person. In solchen Fällen sprechen Experten von Cybermobbing.

In diesem Buch wird diskutiert, wie Cybermobbing zustande kommt, mit
welchen Folgen die Opfer zu kämpfen haben und wie man sich vor Übergriffen
schützen kann.

Aus dem Inhalt: Kommunikation im Internet, Anonymität im Internet, Cybermobbing, Präventions- und Interaktionsstrategien, Offline Persönlichkeit vs. Online Persönlichkeit, Folgen für die Opfer, Opfer vs. Täter, Anlässe und Auslöser von Cyber-Mobbing, Möglichkeiten, sich zu schützen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

CYBERMOBBING. EIN WIRKLICH NEUES PHÄNOMEN MIT NEUEN ERFORDERLICHEN PRÄVENTIONS- UND INTERAKTIONSSTRATEGIEN? VON SEBASTIAN KETTING 2013

OFFLINE PERSÖNLICHKEIT VS. ONLINE PERSÖNLICHKEIT. DER EINFLUSS DES INTERNETS AUF UNSERE PERSÖNLICHKEIT AM BEISPIEL DES CYBERMOBBINGS VON SARAH BESTGEN 2011

Zusammenfassung

Einleitung

Offline Persönlichkeit vs. Online Persönlichkeit

Wechselwirkung zwischen der realen und der virtuellen Welt in Bezug auf unsere Persönlichkeit

Gefahren des Internets für die Offline Persönlichkeit am Beispiel des Cybermobbings

Fazit

DIE AUSWIRKUNGEN VON ANONYMITÄT IN DER ONLINE-KOMMUNIKATION. WIE DAS INTERNET CYBERMOBBING ERMÖGLICHT UND NÄHE SCHAFFT VON JULIA STEINBORN 2012

Einleitung

Kommunikation im Internet

Anonymität im Internet

Cybermobbing

Fallbeispiel: Nana Davis

Schlusswort

CYBER-MOBBING - WIE STARK SIND JUGENDLICHE BETROFFEN? VON KAROLIN STROHMEYER 2012

Einleitung

Definitionen

„Opfer vs. Täter“

Cyber-Mobbing

Wie kann man sich schützen?

Beispiele für öffentlich bekannte Vorfälle von Cyber - Mobbing

Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Werk analysiert das Phänomen Cybermobbing aus verschiedenen psychologischen und medienwissenschaftlichen Perspektiven. Ziel ist es, die Auswirkungen der Internetnutzung auf die menschliche Persönlichkeit zu untersuchen, das Zusammenspiel von Anonymität und aggressivem Verhalten in der Online-Kommunikation zu beleuchten und Strategien zur Prävention und zum Schutz für Betroffene aufzuzeigen.

  • Einfluss des Internets auf die menschliche Persönlichkeitsstruktur
  • Vergleichende Analyse von Offline- und Online-Persönlichkeiten
  • Psychologische Mechanismen von Cybermobbing und Cyberstalking
  • Rolle der Anonymität bei der Enthemmung und Aggressionssteigerung
  • Präventionsstrategien für Schulen und Eltern

Auszug aus dem Buch

Was macht Cybermobbing so gefährlich? Abgrenzung zum traditionellen Mobbing

Cybermobbing ist aufgrund seines Auftretens in der virtuellen Welt eine besonders gefährliche Form der Gewalt gegenüber Mitmenschen (Dempsey et al., 2009). Traditionelles Mobbing findet oftmals am Arbeitsplatz, in der Schule oder bei sonstigen sozialen Situationen statt, wo Menschen einander begegnen. Dies bietet einem zumindest die Möglichkeit, sich in sein häusliches Umfeld zurückziehen zu können und dort vor verbalen oder physischen Attacken sicher zu sein. Beim Cybermobbing verhält sich dies laut Dempsey et al. (2009) anders: durch Computer (u.A. am Arbeitsplatz), internetfähige Mobiltelefone und die heutzutage immer weiter fortschreitende allgegenwärtige Vernetzung hat man nur noch eine geringe Chance, sich davon abzugrenzen.

Psychische Gewalt kann einen jetzt nicht mehr nur an bestimmten Orten und zu bestimmten Zeiten treffen, sondern Tag und Nacht auch zu Hause, wenn wir beispielsweise am Computer sitzen und unsere Emails durchsehen oder unser Handy einfach nur bei uns tragen und Nachrichten aus sozialen Netzwerken automatisch heruntergeladen werden. Dadurch fühlen sich Opfer von Cybermobbing permanent bedroht und unter Anspannung, da jederzeit und an jedem Ort der nächste Angriff folgen kann (Twyman et al., 2010). Man müsste schon sein Handy abschalten oder die Nutzung des Internets weitestgehend einschränken, um sich zu schützen – dies ist heutzutage allerdings kaum möglich, da das Internet bereits in fast alle Bereiche unseres Lebens Einzug gehalten hat und nicht mehr wegzudenken ist: nahezu 99 % aller deutschen Haushalte haben bei einer Studie von 2008 Mobiltelefone, Laptops oder Computer genutzt, rund 96 % haben über einen Internetanschluss verfügt (Schultze-Krumbholz & Scheithauer, 2009).

Zusammenfassung der Kapitel

CYBERMOBBING. EIN WIRKLICH NEUES PHÄNOMEN MIT NEUEN ERFORDERLICHEN PRÄVENTIONS- UND INTERAKTIONSSTRATEGIEN?: Der Aufsatz untersucht die begrifflichen Unterschiede sowie Gemeinsamkeiten zwischen traditionellem Mobbing und Cybermobbing und evaluiert die Eignung bestehender Anti-Mobbing-Konzepte.

OFFLINE PERSÖNLICHKEIT VS. ONLINE PERSÖNLICHKEIT. DER EINFLUSS DES INTERNETS AUF UNSERE PERSÖNLICHKEIT AM BEISPIEL DES CYBERMOBBINGS: Diese Arbeit beleuchtet die Unterscheidung zwischen Offline- und Online-Persönlichkeit und analysiert anhand psychologischer Studien, wie sich reale Persönlichkeitseigenschaften auf das Internetverhalten auswirken.

DIE AUSWIRKUNGEN VON ANONYMITÄT IN DER ONLINE-KOMMUNIKATION. WIE DAS INTERNET CYBERMOBBING ERMÖGLICHT UND NÄHE SCHAFFT: Der Fokus liegt hier auf den Auswirkungen von Anonymität in der computervermittelten Kommunikation, wobei sowohl positive Aspekte der Enthemmung als auch die negativen Folgen im Kontext von Cybermobbing anhand eines Fallbeispiels analysiert werden.

CYBER-MOBBING - WIE STARK SIND JUGENDLICHE BETROFFEN?: Diese Arbeit definiert zentrale Begriffe, beleuchtet das Ausmaß von Cybermobbing bei Jugendlichen mittels JIM-Studien und einer eigenen empirischen Umfrage und präsentiert konkrete Hilfestellungen und Präventionsmaßnahmen.

Schlüsselwörter

Cybermobbing, Mobbing, Internet, Persönlichkeit, Anonymität, soziale Netzwerke, Online-Kommunikation, Medienkompetenz, Prävention, Cyberstalking, psychische Gewalt, Jugendliche, Nutzerverhalten, Online-Enthemmung, digitale Kommunikation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Phänomen Cybermobbing als eine moderne Form der Gewalt, die durch die Allgegenwärtigkeit und Anonymität des Internets begünstigt wird.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von Mobbing vs. Cybermobbing, die Auswirkungen der Internetnutzung auf die Persönlichkeitsdarstellung sowie die psychologischen Folgen für Opfer.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, das Verständnis für die Mechanismen des Cybermobbings zu schärfen und aufzuzeigen, wie Betroffene, Eltern und Lehrkräfte präventiv oder bei Vorfällen handeln können.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse bestehender psychologischer Theorien sowie auf der Auswertung empirischer Studien (JIM-Studien) und einer eigenen Umfrage an einem Gymnasium.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die theoretischen Hintergründe zur computervermittelten Kommunikation, die Rolle der Anonymität und bietet einen tiefen Einblick in die Gefahren und Auswirkungen von Cybermobbing.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind vor allem Cybermobbing, Anonymität, Medienkompetenz, soziale Netzwerke und Persönlichkeitspsychologie.

Welche Rolle spielt Anonymität bei Cybermobbing?

Anonymität senkt die Hemmschwelle für aggressive Handlungen, da Täter selten Konsequenzen fürchten müssen und ihre Opfer im virtuellen Raum schwerer greifbar sind.

Was ist das zentrale Ergebnis zu Nana Davis?

Der Fall Nana Davis dient als konkretes Beispiel für die Extremität der verwendeten Sprache und das aggressive Gruppenverhalten, das durch Anonymität in Kommentarspalten gefördert wird.

Ende der Leseprobe aus 124 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Mobbing 2.0 – Ursachen und Folgen von Cybermobbing
Autoren
Sebastian Ketting (Autor:in), Sarah Bestgen (Autor:in), Julia Steinborn (Autor:in), Karolin Strohmeyer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
124
Katalognummer
V231340
ISBN (eBook)
9783656465584
ISBN (Buch)
9783956870439
Sprache
Deutsch
Schlagworte
mobbing ursachen folgen cybermobbing
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sebastian Ketting (Autor:in), Sarah Bestgen (Autor:in), Julia Steinborn (Autor:in), Karolin Strohmeyer (Autor:in), 2013, Mobbing 2.0 – Ursachen und Folgen von Cybermobbing, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/231340
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  124  Seiten
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