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Die Entwicklung der deutschen Aluminiumindustrie bis Anfang der 1920er Jahre

Título: Die Entwicklung der deutschen Aluminiumindustrie bis Anfang der 1920er Jahre

Trabajo Universitario , 2009 , 27 Páginas , Calificación: 2,3

Autor:in: Jana Rademacher (Autor)

Historia - Otros
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Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Aufbau der deutschen Aluminiumindustrie vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis in die 20er Jahre. Besonderer Fokus liegt auf den wirtschaftlichen Konzepten und Verbänden, die den Übergang von der Marktwirtschaft zur Planwirtschaft kennzeichnen.

Behandelt werden Fragen wie: Wie wichtig war die Aluminiumindustrie für die deutsche Wirtschaft und welchen Stellenwert hatte sie als Zukunftstechnologie im Kaiserreich? Wie haben sich die Produktionsverhältnisse im Reich geändert und wer war am Aufbau der neuen Industrien beteiligt? Welche Bedeutung maß man den im Krieg entstandenen Werken für die Friedenswirtschaft bei und plante man voraus? Wie kam es, dass der Staat alle Verantwortung für die ehemaligen Kriegsindustrien übernahm und viele Unternehmen in Staatsbesitz übergingen?

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Historischer Hintergrund

2.1. Entdeckung und erste Produktionsschritte

2.2. Entwicklung bis 1914

2.3. Technikbegeisterung im Kaiserreich

2.4. Aluminiumversorgung vor dem Krieg

3. Aluminium im Krieg

3.1. Kriegswirtschaft und Mobilmachung

3.2. Die Kriegsrohstoffabteilung (KRA)

3.3. Kriegsmetallgesellschaft

3.4. Maßnahmen zur Produktionssteigerung

4. Nachkriegszeit

4.1. Von der Kriegs- zur Friedenswirtschaft

4.2. Die Entwicklung bis in die 20er Jahre

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Aufbau und die Entwicklung der deutschen Aluminiumindustrie vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis in die 1920er Jahre unter besonderer Berücksichtigung des wirtschaftlichen Übergangs von einer Markt- zur Planwirtschaft während des Ersten Weltkrieges.

  • Die historische Entwicklung der industriellen Aluminiumgewinnung und -verarbeitung.
  • Die Rolle der Aluminiumindustrie als staatlich geförderte Zukunftstechnologie im Kaiserreich.
  • Der Wandel der deutschen Wirtschaft unter dem Einfluss staatlicher Lenkungsmaßnahmen während des Krieges.
  • Die Bedeutung der Aluminiumindustrie für die Kriegswirtschaft als Ersatzstofflieferant.
  • Die Nachkriegsentwicklung, Verstaatlichungstendenzen und die Etablierung des Aluminiums als Alltagsmetall.

Auszug aus dem Buch

3.2. Die Kriegsrohstoffabteilung (KRA)

Vor allem private Stellen hatten auf die Notwendigkeit einer zentralen Bewirtschaftung hingewiesen. Die schlechte Rohstoffversorgung mit Blei und Kupfer beeinträchtigte die Produktion in der wichtigen elektrotechnischen Industrie. So kam es, dass dem AEG Vorstand eine besondere Rolle bei der Schaffung der Kriegsrohstoffabteilung zukam. Am 9. August 1914 unterbreitete Rathenau dem damaligen Kriegsminister Falkenhayn, den Vorschlag eine Stelle für die zentralisierte Beschaffung und Kontrolle von Rohstoffen zu errichten. Rathenau erwartete sich von der Schaffung einer solchen Instanz, dass dem Mangel an unentbehrlichen Stoffen entgegengewirkt und die Fabrikation erleichtert würde.

Am 13. August 1914 ließ Falkenhayn die Kriegsrohstoffabteilung einrichten. Rathenau und Moellendorp wurden zu ihrer Leitung bestimmt. Kurze Zeit später erklärten sich die anderen Länder des Reiches bereit, die Zuständigkeit der KRA für das gesamte Reich anzuerkennen. Die KRA hatte die Aufgabe, die Einfuhr, Ausfuhr, Verarbeitung und den Verbrauch solcher Rohstoffe zu kontrollieren, die für die Landesverteidigung unerlässlich waren und importiert werden mussten. Zusätzlich verschaffte sie sich einen Überblick über die im Reich befindlichen Reserven an Rohstoffen und deren Verwendung. Je schlechter die Versorgungslage wurde, desto wichtiger wurde die zentrale Rohstoffbeschaffung, Produktionsförderung und Suche nach Ersatzstoffen. Bei der Durchsetzung stützte man sich auf privatrechtliche Organisationen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert den Aufbau der deutschen Aluminiumindustrie vom frühen 20. Jahrhundert bis in die 1920er Jahre und stellt Fragen zur Bedeutung als Zukunftstechnologie sowie zum Wandel der Produktionsverhältnisse.

2. Historischer Hintergrund: Dieses Kapitel behandelt die wissenschaftliche Entdeckung des Aluminiums und die Entwicklung der industriellen Produktionsverfahren bis 1914, inklusive der gesellschaftlichen Technikbegeisterung im Kaiserreich.

3. Aluminium im Krieg: Hier wird der drastische Wandel zur Kriegswirtschaft beschrieben, bei dem der Staat durch zentrale Stellen wie die KRA die Produktion von Aluminium als wichtigem Ersatzstoff massiv ausbaute.

4. Nachkriegszeit: Dieses Kapitel analysiert die schwierige Phase der Demobilisierung, den Übergang von der Kriegs- zur Friedenswirtschaft und die weitere Entwicklung der Branche bis in die 20er Jahre.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die Kriegsumstände den Aufbau einer eigenen Aluminiumindustrie in Deutschland erzwangen, die sich anschließend als wichtiges Standbein der Wirtschaft etablierte.

Schlüsselwörter

Aluminiumindustrie, Erster Weltkrieg, Kriegswirtschaft, Kriegsrohstoffabteilung, KRA, Kriegsmetallgesellschaft, KMA, Aluminium, Ersatzstoff, Verstaatlichung, Industriepolitik, Elektrotechnik, Rohstoffversorgung, VAW, Duralumin.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Etablierung und dem strukturellen Wandel der deutschen Aluminiumindustrie im Kontext der wirtschaftlichen Veränderungen während des Ersten Weltkrieges und der frühen Nachkriegszeit.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die historische Genese der Aluminiumherstellung, staatliche Interventionen in die Wirtschaft (Planwirtschaft) und die Transformation von industriellen Strukturen unter dem Druck der Rohstoffknappheit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Übergang der Aluminiumindustrie von einer privaten, forschungsorientierten Branche hin zu einer staatlich subventionierten und gelenkten Schlüsselindustrie darzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit nutzt eine historische Analyse, die auf der Auswertung zeitgenössischer Quellen, wirtschaftshistorischer Literatur und der Untersuchung institutioneller Entwicklungen (KRA, KMA) basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Phase der Kriegswirtschaft, die Gründung von Kriegsgesellschaften zur zentralen Rohstofflenkung und die Maßnahmen zur Produktionssteigerung, etwa durch den Bau neuer Werke.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Kriegswirtschaft, Aluminiumindustrie, Staatsinterventionismus, Rohstoffversorgung, Verstaatlichung und Zukunftstechnologie.

Welche Rolle spielte die AEG beim Aufbau der Aluminiumindustrie?

Die AEG war als Großinvestor und technologischer Partner entscheidend am Aufbau der Aluminiumproduktion beteiligt, da sie das Potenzial des Metalls für die Elektrotechnik erkannte.

Warum wurde das Duralumin als Meilenstein für die Branche bezeichnet?

Die Entwicklung von Duralumin (einer Legierung mit Kupfer, Mangan und Magnesium) ermöglichte den technischen Durchbruch, insbesondere im Flugzeugbau und in der Luftschifffahrt.

Inwiefern beeinflusste das Hindenburg-Programm die Branche?

Das Hindenburg-Programm führte 1916 zu einer massiven Intensivierung der Rüstungsproduktion und beschleunigte den staatlich forcierten Ausbau von Aluminiumwerken wie dem Lautawerk.

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Detalles

Título
Die Entwicklung der deutschen Aluminiumindustrie bis Anfang der 1920er Jahre
Universidad
Ruhr-University of Bochum  (Fakultät für Geschichtswissenschaft)
Calificación
2,3
Autor
Jana Rademacher (Autor)
Año de publicación
2009
Páginas
27
No. de catálogo
V231381
ISBN (Ebook)
9783668710610
ISBN (Libro)
9783668710627
Idioma
Alemán
Etiqueta
Aluminium Deutsches Kaiserreich Erster Weltkrieg Kriegsindustrie Marktwirtschaft Planwirtschaft
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Jana Rademacher (Autor), 2009, Die Entwicklung der deutschen Aluminiumindustrie bis Anfang der 1920er Jahre, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/231381
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