Paradoxe Ordnung: Dekonstruktivismus des Rechts


Bachelorarbeit, 2012

56 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Ziele, Methoden und Aufbau

3. Literaturbericht und Forschungsstand

4. Ein kleiner Einblick in die Welt des Hörspiels
4.1. Ingeborg Bachmann „ Der gute Gott von Manhattan “ Ein Hörspiel

5. Die Liebe Das Mittel zur Destruktion sozialer Ordnung
5.1. Der Schauplatz Manhattan
5.2. Die Liebe als Gefahr für Leben und Ordnung
5.3. Der Austritt aus aller Ordnung
5.3.1. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit
5.4. Die Folgen der Ordnung für das Dasein der Liebenden

6. Dekonstruktion der Ordnung und des Rechts
6.1. Jacques Derrida und die Dekonstruktibilität der Rechtsordnung
6.1.1. Die Notwendigkeit von Entscheidungen
6.2. Der gute Gott Eine Figur voller Widersprüche
6.3. Die letzten drei Gerichtsszenen und ihre Bedeutungen
6.3.1. Mord als Rechtsbruch und Gefahr für die Ordnung
6.3.2. Die Liebe als Auslöser des Ausnahmezustandes
6.3.3. Das Schweigen des Richters

7. Schluss

8. Ausblick

9. Anhang

Literaturverzeichnis
Primärquellen
Sekundärquellen

1. Einleitung

„Einem geschlossenen Weltbild, dem vermöchte sich ganz und gar nicht einmal ein orthodoxer marxistischer oder katholischer Schriftsteller unterzuordnen. Die Arbeit selbst ordnet ja mit jedem Satz, jedes Zusammentreffen von Worten, von Szenen ordnet etwas. Selbst wenn Unordnung gezeigt wird oder gezeigt werden will. Schreiben ist Ordnen, und die Komponenten, die ordnen, entspringen einem Prozeß, in dem die Subjekt-Objekt-Beziehung, die Beziehung Individuum Gesellschaft, immer wieder Erschütterungen ausgesetzt ist.“1

Laut Ingeborg Bachmann trägt jedes noch so kleine Wort zur Ordnung bei. In Tex- ten, egal wie kurz sie auch sein mögen, findet sich ein gewisser Grad an Struktur wieder. Sei es der inhaltliche Aufbau oder die Textkomposition. Der Schreibprozess ist immer wieder auch ein Ordnungsvorgang. Solche Ordnungsverfahren lassen sich allerdings auch in größerem Umfang finden und zwar innerhalb einer jeden Gesell- schaft. Ohne gesicherte und stabile Verhältnisse besteht die Möglichkeit, dass Chaos ausbricht. Um ein ruhiges Miteinander zu gewährleisten, bedarf es an Regeln, Geset- zen, moralischen Geboten und Verboten und vielem mehr. Immer ist Ordnung not- wendig, um die Menschen abzusichern. Doch wie viel ist letztendlich wirklich nötig und vor allem gesund? Ab wann wird Ordnung selbst zu einer Gefahr?

Diesem Thema hat sich auch Ingeborg Bachmann in ihrem Hörspiel „ Der gute Gott von Manhattan “ gewidmet.2 Dort stellt sie einzelne Leben der Ordnung und der Ge- sellschaft gegenüber. Sie zeigt darin, wie die sogenannten „Erschütterungen“ inner- halb der „Beziehung Individuum Gesellschaft“ aussehen können, die sie bereits im Interview mit Alois Rummel angesprochen hat. Die hier behandelte Thematik ist zudem äußerst komplex. Daher wird zusätzlich zu Ingeborg Bachmann verstärkt mit Jacques Derridas „ Gesetzeskraft. Der » mystische Grund der Autorit ä t «“ gearbeitet.3 Darin befasst sich der Autor ausführlich mit der Rechtsordnung, die besonders im Hörspiel eine wichtige Funktion einnimmt.

2. Ziel, Methoden und Aufbau

In dieser wissenschaftlichen Arbeit wird das Hörspiel „ Der gute Gott von Manhat tan “ mit Hilfe der Dekonstruktion analysiert. Fokus der Studie bildet die soziale und rechtliche Ordnung.

Zu Beginn erfolgt eine kurze Erörterung der Rolle des Hörspiels innerhalb des Hör- funks. Dabei wird ein kleiner historischer Abriss vorgestellt. Weiterhin bilden spezi- ell die Merkmale des Hörspiels der 50er Jahre und die Bedeutung Ingeborg Bach- manns für die damalige Zeit und den Hörfunk weiter Untersuchungspunkte des vier- ten Kapitels.

Anschließend spielt die Darstellung der sozialen Ordnung eine Rolle. Hier geht es um die Welt im Hörspiel, also Manhattan, seine Bürger und welchen Platz die Ord- nung darin einnimmt. Ein weiterer wichtiger Punkt dieses Kapitels wird die Liebe sein. Sie ist das, was laut dem guten Gott die soziale Ordnung bedroht. Wie ihr das gelingt, welche Auswirkungen die Liebe auf die Welt hat und warum die Liebenden mit ihrem Verhalten eine Gefahr sind, soll hier geklärt werden. Zudem offenbaren sich an dieser Stelle auch die ersten Paradoxien, die Ingeborg Bachmanns Werk prä- gen.

Die rechtliche Ordnung wird dann Schwerpunkt des sechsten Teils der Untersuchung sein. Um ein besseres Verständnis von den Widersprüchen der Rechtsordnung zu erhalten, wird die Dekonstruktion herangezogen. Diese gibt außerdem an, auf welche Weise rechtliche Ordnung gefährdet oder sogar zerstört werden kann. Alles das soll anhand des Hörspiels „ Der gute Gott von Manhattan “ demonstriert werden. Des Weiteren erfolgt an dieser Stelle eine Figurenanalyse des guten Gottes. Sie zeigt Paradoxien auf, die in direkter Verbindung mit der Titelfigur stehen.

3. Literaturbericht und Forschungsstand

Bereits kurz nach Erscheinen des Hörspiels in den 50er Jahren kam es zu ersten Dis- kussionen über Ingeborg Bachmanns „ Der gute Gott von Manhattan “ . Bis heute entstanden viele Arbeiten, Studien und Untersuchungen zum Werk der gebürtigen Österreicherin. Des Weiteren lässt sich auch umfassendes Material zu anderen Schriftstücken finden. Vor allem die Gender Studies zeigen heute ein starkes Interes- se an der Schriftstellerin.

Um die Werke haben sich vor allem Christine Koschel und Inge von Weidenbaum bemüht. In „ Kein objektives Urteil nur ein lebendiges. Texte zum Werk von Inge borg Bachmann “ veröffentlichten die beiden Herausgeberinnen über 50 Schriften der Autorin. Festgehalten wurden rund 35 Jahre, in denen sich diverse Schriftsteller, Kritiker und Literaturwissenschaftler zu Ingeborg Bachmann äußerten.4

Schwerpunkt der vielen Studien zum Hörspiel „ Der gute Gott von Manhattan “ bildet besonders die Liebe und ihre Gegenüberstellung zur Gesellschaft. Gezeigt wird die Liebe, die innerhalb der Gesellschaft scheitert und zu Grunde geht.5 Gesellschaftskri- tiken prägen das Bild der zahlreichen Debatten und Arbeiten zu Ingeborg Bachmann. Claus Reinert verfasste in seiner Abhandlung „ Unzumutbare Wahrheiten? Einf ü h- rung in Ingeborg Bachmanns H ö rspiel "Der gute Gott von Manhattan" “ eine um- fangreiche Analyse.6 Darin geht er sowohl auf das Werk als auch auf die Rezepti- onsgeschichte ein. Er ist einer der wenigen, die die soziale Ordnung unter diversen Gesichtspunkten ansehen. Insgesamt betrachtet gibt es nicht viele Publikationen, die sich ausgiebig mit der sozialen Ordnung befassen. Die rechtliche Ordnung fand in Bezug auf das Hörspiel bisher ebenso kaum Beachtung.

Bezüglich Hörspiel und Hörfunk existieren ebenfalls viele Veröffentlichungen. Historische Darstellungen zum Hörspiel der Weimarer Zeit, der NS-Zeit sowie der Nachkriegszeit finden sich bei diversen Autoren.7 Studien zu den verschiedenen Hörspieltypen und den unterschiedlichen Dialogarten präsentieren zum Beispiel Annette Vielhauer und Reinhard Döhl.8

4. Ein kleiner Einblick in die Welt des Hörspiels

„Im Programmablauf wie auch in der Resonanz der Hörer hatte das Hörspiel damals eine große Bedeutung. Bis 1959 entsprach der Gesamtprozentsatz der Hörer, die regelmäßig Hörspiele hörten, dem langjährigen Durchschnitt von ca. 30-40%, […].“9

Irmela Schneider spricht hier von den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts. Hier geht es um die Zeit, die einen erneuten Aufschwung für das Hörspiel darstellte. Ebenso wa- ren diese Jahre für Ingeborg Bachmann und ihre drei größten Hörspiele von ent- scheidender Bedeutung. Obwohl die Untersuchungen dieser Arbeit auf der schriftli- chen Fassung basieren, kann man das Hörspiel „ Der gute Gott von Manhattan “ als Teil des Hörfunks nicht einfach vernachlässigen. Deshalb widmet sich das vorlie- gende Kapitel kurz dem Hörspiel. Folgende Fragen ergeben sich bezüglich dieser Thematik: Warum erlebte das Genre gerade in den 50ern eine neue Blütezeit? Waren Ingeborg Bachmanns Hörspiele zu jener Zeit etwas Besonderes? Wieso nutzten überhaupt zahlreiche Autoren und Autorinnen den Hörfunk für sich?

An dieser Stelle muss jedoch darauf hingewiesen werden, dass dieses nicht im vollsten Ausmaße erfolgen kann. Zum einen ist es nicht Ziel der vorliegenden Arbeit, Hörspielgeschichte, Typologie und dergleichen umfangreich aufzuzeigen. Zum anderen würde es den Rahmen deutlich sprengen.

4.1. Ingeborg Bachmanns „ Der gute Gott von Manhattan“ Ein Hörspiel

Bereits seit den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts sprach man vom Hörspiel. Vor allem in den 30ern erfuhr es seinen ersten Höhepunkt. Zu jener Zeit entstanden aber nicht nur reine Hörspiele, sondern auch die ersten wissenschaftlichen Theorien dazu. Neben Nachrichten und Musik wurde es zu einem wichtigen Teil des Hörfunks. Da- mals war das Radio neben der Zeitung das dominierende Medium. Ein erster Ein- bruch erfolgte während des zweiten Weltkriegs. Dort hatte man für das Hörspiel kei- ne große Verwendung. Allerdings wurde in dieser Zeit dafür gesorgt, dass die Men- schen flächendeckend Geräte bekamen, damit die Propaganda überall wirken konnte. Dadurch verfügte die Bevölkerung auch nach dem Krieg über viele Rundfunkemp- fänger. Fernseher hielten nur langsam Einzug in die Haushalte. In den 50er Jahren kam es zu einem neuen Aufschwung des Hörspiels, besonders in der damaligen Bun- desrepublik.10 „Hörspiele wurden abends um 20.00 Uhr gesendet und bildeten, nahe- zu konkurrenzlos, die kulturelle Abendveranstaltung für viele Rundfunkteilneh- mer.“11

Das wussten ebenfalls die Autoren jener Zeit, so auch Ingeborg Bachmann. Neben den Hörspielen „ Die Zikaden “ und „ Ein Gesch ä ft mit Tr ä umen “ war „ Der gute Gott von Manhattan “ eines ihrer bedeutendsten Stücke für den Hörfunk.12 Die Literaten schrieben aber nicht nur zahlreiche Hörspiele, weil die Nachfrage groß war, sondern nutzten auch die neuen Möglichkeiten, die sie durch den Hörfunk erhielten. Einige von ihnen experimentierten und versuchten sich mit Hilfe des Rundfunks auf neuen Gebieten. Ingeborg Bachmann war ebenfalls an der Hörspielproduktion interessiert. Jedoch betonte sie stets, dass der Schwerpunkt ihrer Werke immer die Sprache sein würde.13 Die Autoren vergaßen also bei aller Beschäftigung mit dem Hörfunk nie die Bedeutung der Sprache für ihre Stücke. Irmela Schneider schreibt dazu Folgendes:

„Die Hörspielautoren der 50er Jahre sahen in der Sprache ihre genuinen Ausdrucks- möglichkeiten und vertrauten, bei allen sprachskeptischen Ansätzen, die nach der Er- fahrung des Nationalsozialismus vorhanden waren, noch auf das Ethos der poeti- schen Sprache.“14

Genau „das Ethos der poetischen Sprache“ findet sich auch bei Ingeborg Bachmann wieder. Neben ihr schrieben zudem Autoren wie Günter Eich, Heinrich Böll und Wolfgang Hildesheimer für die Rundfunksender.15 Ingeborg Bachmann wurde vor allem durch ihr letztes Hörspiel „ Der gute Gott von Manhattan “ zu einer der wich- tigsten Hörspielautorinnen der Zeit.16 Sie erhielt dafür 1959, ein Jahr nach der ersten Sendung, den Hörspielpreis der Kriegsblinden.17 Ob ihre Hörspiele revolutionär wa- ren oder nicht, darüber diskutierten bereits Wolf Wondratschek und Jürgen Becker 1970.18 Zum einen zeigt sich damit das rege Interesse am Hörspiel der 50er Jahre. Zum anderen wird dadurch auf die Bedeutung von Ingeborg Bachmann für die dama- lige Zeit hingewiesen.

In diesem Teil wurde nun einiges zum Hörspiel, seiner Stellung in der Nachkriegszeit und zu Ingeborg Bachmann gesagt. In den folgenden Kapiteln wird jetzt die eigentliche Analyse der Erzählung stattfinden.

5. Die Liebe Das Mittel zur Destruktion sozialer Ordnung

„RICHTER: […] Damit ein natürliches und gesundes Empfinden GUTER GOTT: etwa zu seinem Recht kommt? Aber es ist weder natürlich noch gesund. Sie umarmten einander und dachten schon an die nächste Umarmung. Sie gaben ei- nem Verlangen, das von der Schöpfung nicht so gedacht sein kann, mit einer Laune nach, die ernsthafter war als jeder Ernst, und schwuren sich Gegenwart und sonst nichts, […].“19

Die Einstellung des guten Gottes scheint eindeutig. Die Liebe in ihrer vollkommensten und schönsten Form ist für ihn alles andere als wunderbar. Für den guten Gott stellt sie eine besonders schlimme Bedrohung für die Ordnung dar, eine furchtbare Gefahr für die Gesellschaft. Das beste Gefühl der Welt wird hier zum Gegner der Ordnung erklärt und damit auch zum Feind des guten Gottes.

Auf den ersten Blick gewinnt man den Eindruck, als hätte Ingeborg Bachmann ledig- lich diesen Kontrast Liebe Ordnung gewählt, um scharfe Kritik an der Welt üben zu können, an all ihren Regeln und Gesetzen. Eine Gesellschaft, in der die höchste Form von Liebe keinen Platz hat, in der Menschen, die anders denken, fühlen und handeln nicht mehr Teil der Gemeinschaft sind. Eine Ordnung, die gnadenlos ist, gegen die man sich nicht wehren kann und am Ende scheitern muss. Das Streben nach dem Unmöglichen, dem „anderen Zustand“, ist zum Untergang verdammt.20 Selbst Ingeborg Bachmann gesteht ein, „daß wir in der Ordnung bleiben müssen, daß es den Austritt aus der Gesellschaft nicht gibt und wir uns aneinander prüfen müs- sen.“21

Allerdings wird man schnell erkennen, dass es nicht nur um eine bloße Gesell- schaftskritik geht. Wie die Figuren, ist auch die Ordnung, die hier dargestellt wird, keinesfalls klar und eindeutig. Sie ist geprägt von tiefen und komplexen Widersprü- chen. Das soziale Leben wird von Paradoxien bestimmt und genau darum soll es sich in den folgenden Kapiteln drehen. Zunächst wird der Handlungsort Manhattan eine

Rolle spielen. Dort ist die Ordnung verankert, die für den guten Gott enorm wichtig ist. Die Stadt präsentiert sich als der Bewahrer von Sicherheit und bildet den Hort der Gesellschaft. Da sich die Ordnung in der Großstadt befindet, wird diese als Erstes gründlicher untersucht. Anschließend erfolgt die genauere Betrachtung der Liebe, das heißt, wie sie dargestellt wird und warum sie nach Meinung des guten Gottes die soziale Ordnung gefährdet.

5.1. Der Schauplatz Manhattan

Der gute Gott hat präzise Vorstellungen davon was Ordnung bedeutet und warum es so wichtig ist, sie mit allen vorhandenen Mitteln zu verteidigen. Ebenso verfügt er über konkrete Ansichten, was die Liebe angeht und was die Menschen betrifft, die sich diesem Gefühl hingeben. Er verteidigt die Ordnung und positioniert sich aufseiten der Gesellschaft bewusst gegen die absolute Liebe. Das Leben in der Ordnung, innerhalb von Regeln und Gesetzen, ist besser als jede Utopie. Selbst wenn das bedeutet niemals völliges Glück und uneingeschränkte Freiheit genießen zu können. Aus der Welt und der Gesellschaft auszubrechen, stellt in seinen Augen ein Vergehen dar. Die Liebenden sind seiner Meinung nach Kriminelle, die in der Großstadt ihr Unwesen treiben und dafür bestraft werden müssen.

Im Folgenden geht es nun darum zu zeigen, wie genau die Welt im Hörspiel aussieht. Zudem wird untersucht, ob sich in ihr bereits erste Anzeichen von Ordnung wieder- finden lassen.

Durch den Titel wird bereits impliziert, wo die Handlung stattfindet. Ähnlich zu „ Malina “ ist es wieder eine Großstadt,22 in der alles entschieden werden soll. „[…] New York City, den … August, neunzehnhundertund … fünfzig … […].“23 Diese Angaben macht der Richter zu Beginn des Hörspiels. Eine Großstadt als Schauplatz von Ordnung und Recht.

[...]


1 Aus dem Interview von Alois Rummel mit Ingeborg Bachmann (25. November 1964). Sie antwortet hier auf die Frage von Alois Rummel: „Gibt es also ein Weltbild, das Ihre künstlerische Arbeit be- stimmt und ordnet oder dem Sie sich freiwillig unterordnen?“ Zu finden in: Koschel, Christine; von Weidenbaum, Inge (Hrsg.): Ingeborg Bachmann. Wir müssen wahre Sätze finden. Gespräche und Interviews. München: Piper Verlag 1983. S. 49.

2 Bachmann, Ingeborg: Der gute Gott von Manhattan. Ungekürzte Ausgabe. München: Piper 2011.

3 Derrida, Jacques: Gesetzeskraft. Der »mystische Grund der Autorität«. Bd. 645. Frankfurt am Main: Suhrkamp Verlag 1991.

4 Vgl. Koschel, Christine; von Weidenbaum, Inge (Hrsg.): Kein objektives Urteil nur ein lebendiges. Texte zum Werk von Ingeborg Bachmann. München u.a.: Piper Verlag 1989. Erstes Buchblatt Rückseite.

5 Unter anderem in den Aufsätzen von Wondratschek/Becker, Seim und Tunner: alle in: Koschel, Christine; von Weidenbaum, Inge (Hrsg.): Kein objektives Urteil nur ein lebendiges. Texte zum Werk von Ingeborg (Hrsg.): Bachmann-Handbuch. Leben Werk Wirkung. Stuttgart u.a.: Metzler Verlag 2002 und Weigel, Sigrid: Ingeborg Bachmann. Hinterlassenschaften unter Wahrung des Briefgeheimnisses. Wien: Zsolnay Verlag 1999.

6 Reinert, Claus: Unzumutbare Wahrheiten? Einführung in Ingeborg Bachmanns Hörspiel "Der gute Gott von Manhattan". Bonn: Bouvier Verlag 1983.

7 Einen historischen Überblick zum Hörspiel erhält man unter anderem von: Würffel, Stefan B.: Das deutsche Hörspiel. Stuttgart: Metzler 1978 und Krug, Hans-Jürgen: Kleine Geschichte des Hörspiels. Konstanz: UVK-Verl.-Ges. 2003.

8 Vielhauer, Annette: Welt aus Stimmen. Analyse und Typologie des Hörspieldialogs. Neuried: Ars Una 1999 . und Reinhard Döhl: Das neue Hörspiel. In: Schöning, Klaus (Hrsg.): Geschichte und Typologie des Hörspiels. Bd. 5. Darmstadt: Verlag Wiss. Buchges. 1988.

9 Schneider in: Fetscher, Justus u.a. (Hrsg.): Die Gruppe 47 in der Geschichte der Bundesrepublik. Würzburg: Königshausen & Neumann Verlag 1991. S. 204.

10 Vgl. Beutin, Wolfgang u.a. (Hrsg.): [Art.] Das Hörspiel. Zwischen Traum und Selbstzerstörung. In: Deutsche Literaturgeschichte. Von den Anfängen bis zur Gegenwart. 7., erweiterte Auflage. Stuttgart/Weimar: Metzler Verlag 2008. S. 605-608. und Burdorf, Dieter; Fasbender, Christoph; Moennighoff, Burkhard (Hrsg.): [Art] Hörspiel. In: Metzler Lexikon Literatur. Begriffe und Definitionen. 3., völlig neu bearbeitete Auflage. Stuttgart/Weimar: Metzler Verlag 2007. S. 328f.

11 Schneider in: Fetscher, Justus u.a. (Hrsg.): Die Gruppe 47 in der Geschichte der Bundesrepublik. Würzburg: Königshausen & Neumann Verlag 1991. S. 204.

12 Vgl. dazu: Koschel, Christine; von Weidenbaum, Inge (Hrsg.): Werke. 4. Aufl. (3. Aufl. dieser Ausg.). 24. - 30. Tsd. (20. - 26. Tsd. dieser Ausg.). Bd. 4. München u.a.: Piper Verlag 1993.

13 Siehe dazu das Interview von Walter Höllerer mit Ingeborg Bachmann vom 31. Oktober 1962. Zu finden in: Koschel, Christine; von Weidenbaum, Inge (Hrsg.): Ingeborg Bachmann. Wir müssen wahre Sätze finden. Gespräche und Interviews. München: Piper Verlag 1983. S. 36f.

14 Schneider in: Fetscher, Justus u.a.(Hrsg.): Die Gruppe 47 in der Geschichte der Bundesrepublik. Würzburg: Königshausen & Neumann Verlag 1991. S. 207.

15 Vgl. Schneider in: Fetscher, Justus u.a. (Hrsg.): Die Gruppe 47 in der Geschichte der Bundesrepublik. Würzburg: Königshausen & Neumann Verlag 1991. S. 203f.

16 Siehe dazu das Interview, das Ingeborg Bachmann am 14. November 1961 mit Rainer Höynck führte. Zu finden in: Koschel, Christine; von Weidenbaum, Inge (Hrsg.): Ingeborg Bachmann. Wir müssen wahre Sätze finden. Gespräche und Interviews. München: Piper Verlag 1983. S. 28.

17 Wallmann in: Schardt, Michael Matthias (Hrsg.): Über Ingeborg Bachmann. Rezensionen-Porträts- Würdigungen (1952-1992). Rezeptionsdokumente aus vier Jahrzehnten. Paderborn: Igel Verlag Wiss. 1994. S. 194.

18 Vgl. dazu: Wondratschek/Becker in: Koschel, Christine; von Weidenbaum, Inge (Hrsg.): Kein objektives Urteil nur ein lebendiges. Texte zum Werk von Ingeborg Bachmann. München u.a.: Piper Verlag 1989. S. 113-118.

19 Bachmann, Ingeborg: Der gute Gott von Manhattan. Ungekürzte Ausgabe. München: Piper Verlag 2011. S. 46.

20 Ebenda. S. 79f.

21 Bachmann, Ingeborg: Gedichte, Erzählungen, Hörspiel, Essays. 6., durchgesehene Auflage. München u.a.: Piper Verlag 1981. S. 301.

22 Hier handelt es sich um Ingeborg Bachmanns Roman „ Malina “, der Teil ihres Todesarten-Projekts ist: Bachmann, Ingeborg: Malina. Frankfurt am Main: Suhrkamp Verlag 1980.

23 Vgl. Bachmann, Ingeborg: Der gute Gott von Manhattan. Ungekürzte Ausgabe. München: Piper Verlag 2011. S. 8.

Ende der Leseprobe aus 56 Seiten

Details

Titel
Paradoxe Ordnung: Dekonstruktivismus des Rechts
Hochschule
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald  (Deutsche Philologie)
Note
1,3
Autor
Jahr
2012
Seiten
56
Katalognummer
V231482
ISBN (eBook)
9783656506447
ISBN (Buch)
9783656507628
Dateigröße
644 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bachmann, Ingeborg, Ordnung, Dekonstruktion, Derrida, Der gute Gott von Manhattan, Paradoxien
Arbeit zitieren
Mareike Sesselmann (Autor), 2012, Paradoxe Ordnung: Dekonstruktivismus des Rechts, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/231482

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