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Effekte des Trampolinspringens im Behindertensport. Das Trampolinspringen für Menschen mit Sehbehinderung

Title: Effekte des Trampolinspringens im Behindertensport. Das Trampolinspringen für Menschen mit Sehbehinderung

Term Paper , 2010 , 16 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Jana Kutschfreund (Author)

Sport - Sport Sociology
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Beim Trampolinspringen mit behinderten Menschen stellt sich natürlich zunächst die Frage, ob man ausnahmslos mit allen „Gruppen“ von Behinderten diesen Sport betreiben kann oder ob gewisse Behinderungen zu einschränkend für den Trampolinsport sein könnten.
Grundsätzlich gilt, dass im Grunde alle behinderten Menschen das Trampolin nutzen können, auch wenn es gewisse Gruppen gibt, bei denen besondere Vorsicht geboten ist. So sollte zum Beispiel Menschen mit Schäden an Gelenken (vor allem an der Wirbelsäule), Epileptikern, Spastikern und Menschen mit Orientierungsschwierigkeiten große Aufmerksamkeit geschenkt werden.
Des Weiteren wird nun die Frage aufgeworfen, inwieweit Übungsformen auf dem Trampolin hinsichtlich der verschiedenen Behinderungen voneinander variieren sollten.
Fakt ist, dass die Voraussetzungen auf dem Trampolin anders sind, als auf dem, von den Übenden gewohnten, festen Boden. Die verschiedenen Übungsformen lassen sich relativ schwer in Bezug auf bestimmte Behinderungsgruppen generalisieren, da es grundsätzlich auf die individuelle motorische wie psychische Verfassung des Übenden ankommt. Prinzipiell gilt: besitzt der Übende die Fähigkeit zu Springen, gibt es so gut wie keine Einschränkungen. Ansonsten sollte je nach „Leistungsstand“ beispielsweise die Tuchgewöhnungsphase länger und intensiver gestaltet werden beziehungsweise ausreichend Hilfestellung geleistet werden, bis sich der Übende sicher fühlt.

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Inhaltsverzeichnis

1. Trampolinspringen im allgemeinen Behindertensport

1.1 Grundüberlegungen

1.2 Effekte des Trampolinspringens für Behinderte

1.3 Sicherheitsaspekte

1.4 Tuchgewöhnung bis zum Erlernen des Standsprunges

2. Trampolinspringen mit Blinden/Sehbehinderten

2.1 Definition „Blindheit“ bzw. „Sehbehinderung“

2.2 Besonderheiten beim Trampolinspringen mit Blinden und Sehbehinderten

2.3 Effekte des Trampolinspringens für Blinde und Sehbehinderte

2.4 Methodisches Erlernen des Standsprunges mit Blinden und Sehbehinderten

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Eignung und methodische Umsetzung des Trampolinspringens als Sportaktivität für blinde und sehbehinderte Menschen unter besonderer Berücksichtigung ihrer spezifischen Anforderungen an Sicherheit und Orientierung.

  • Allgemeine Grundlagen und Effekte des Trampolinspringens für Behinderte
  • Sicherheitsaspekte beim Betrieb von Trampolinen
  • Definitionen und Klassifikationen von Sehbehinderungen im Sportkontext
  • Methodik des Bewegungslernens bei Blinden und Sehbehinderten
  • Psychomotorische und soziale Auswirkungen des Trampolinsports

Auszug aus dem Buch

2.4 Methodisches Erlernen des Standsprunges mit Blinden und Sehbehinderten

Um beispielsweise den Standsprung als konkrete Übungsform auf dem Trampolin einzuüben, ist es hilfreich die sogenannte „Teillern-Methode“ zu berücksichtigen, welche ein „analytisch-synthetisches Verfahren“ 14 beschreibt bei dem die Gesamtbewegung schrittweise durch eine Kopplung von sensomotorischen Sequenzen erlernt wird.

Bevor jedoch sofort das Trampolin bestiegen wird, ist es für den sehgeschädigten Übenden von großer Hilfe, wenn es ihm im Vorfeld näher beschrieben wird - wo konkret das Gerät steht, wieviele Schritte es entfernt liegt, wie hoch es ist usw. soll der Übende verbal mitgeteilt bekommen und gleichzeitig (wahlweise im Anschluss) durch Ertasten eine bessere Vorstellung bekommen, was ihn erwartet. Auf diese Weise wird eine gewisse Vertrautheit mit dem Trampolin geschaffen, was nicht zuletzt schon vor Übungsbeginn Angst abbaut.

Nachdem der Übende nun über die Dimensionen des Übungsgerätes informiert ist, kann er das Trampolin mit Hilfestellung besteigen. Von nun an ist es von enormer Wichtigkeit, dass sich der Sportler auf die Anweisungen des Übungsleiters verlassen kann und diese stets berücksichtigt. Vor allem bei sehgeschädigten Menschen ist ein großes Vertrauen zum Übungsleiter essentiell, um sich vollständig auf die eigene Bewegungsausführung konzentrieren zu können und seine Anweisungen ohne Misstrauen auszuführen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Trampolinspringen im allgemeinen Behindertensport: Dieses Kapitel erörtert die grundsätzliche Eignung von behinderten Menschen für den Trampolinsport, beleuchtet die motorischen und kognitiven Effekte und thematisiert notwendige Sicherheitsvorkehrungen sowie die ersten Schritte der Gewöhnung.

2. Trampolinspringen mit Blinden/Sehbehinderten: Hier werden Definitionen von Sehschädigungen gegeben, spezifische Sicherheits- und Orientierungshilfen für diese Zielgruppe erläutert, die besonderen gesundheitlichen Effekte dargestellt und eine methodische Anleitung zum Erlernen des Standsprungs dargelegt.

Schlüsselwörter

Trampolinspringen, Behindertensport, Sehbehinderung, Blindheit, Motorik, Psychomotorik, Sicherheit, Orientierung, Hilfestellung, Standsprung, Inklusion, Wahrnehmungssystem, Teillern-Methode, Bewegungsfreude, Sportpädagogik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung des Trampolinspringens im Behindertensport, mit einem besonderen Fokus auf die Bedürfnisse und Anforderungen von blinden und sehbehinderten Menschen.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Zu den Schwerpunkten zählen die motorischen und psychischen Effekte des Trampolinspringens, Sicherheitsvorkehrungen, die Klassifizierung von Sehbehinderungen und didaktisch-methodische Ansätze für das Erlernen von Sprungbewegungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch angepasste Vermittlungsmethoden und Hilfestellungen auch sehgeschädigten Personen ein sicheres und förderliches Trampolintraining ermöglicht werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine theoretische Ausarbeitung, die auf Fachliteratur zum Behindertensport und zur Sportmethodik basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert zunächst allgemeine Aspekte des Trampolinsports für Behinderte (Effekte, Sicherheit) und geht dann spezifisch auf die Besonderheiten für Blinde und Sehbehinderte ein, inklusive einer detaillierten methodischen Anleitung für den Standsprung.

Welche Keywords charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Trampolinspringen, Sehbehinderung, Inklusion, Psychomotorik und methodische Hilfestellungen charakterisieren.

Warum ist die „Teillern-Methode“ für diese Zielgruppe besonders relevant?

Sie ermöglicht es, komplexe Bewegungsabläufe in überschaubare sensomotorische Einheiten zu zerlegen, was besonders bei fehlender visueller Orientierung den Lernprozess erleichtert.

Welche Rolle spielt der Übungsleiter bei der Arbeit mit Sehgeschädigten?

Der Übungsleiter fungiert als essenzielle Vertrauensperson und Orientierungshilfe; er muss klare Verbalinformationen geben, Hilfestellung leisten und das Tempo individuell anpassen.

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Details

Title
Effekte des Trampolinspringens im Behindertensport. Das Trampolinspringen für Menschen mit Sehbehinderung
College
University of Paderborn
Grade
1,3
Author
Jana Kutschfreund (Author)
Publication Year
2010
Pages
16
Catalog Number
V231505
ISBN (eBook)
9783656481287
ISBN (Book)
9783656481010
Language
German
Tags
trampolinspringen behinderten schwerpunkt menschen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jana Kutschfreund (Author), 2010, Effekte des Trampolinspringens im Behindertensport. Das Trampolinspringen für Menschen mit Sehbehinderung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/231505
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