Der folgende Beleg zum Blockpraktikum B im Fach Chemie beginnt mit einer kurzen Formulierung der Zielstellung des Praktikums sowie einer Information über die Schule.
Im Anschluss erfolgt der Hauptteil, der sich mit der praktischen Umsetzung der bisher erworbenen Kenntnisse beschäftigt. Dies bezieht sich auf 4 ausgewählte Unterrichtsstunden, die eine Einheit bilden, zum Thema Einführung in die organische Chemie. Da die Stunden in Doppelstunden gehalten wurden, erfolgt auch die Besprechung jeweils in 2 Doppelstunden. Die Konzepte werden jeweils für sich diskutiert und reflektiert.
Nachfolgend wird die Betrachtung weiterer praxisorientierter Themen, zuerst eine Leistungskontrolle mit Planung, Erwartungshorizont und Reflexion dargestellt. Daran anschließend folgen 3 Hospitationsprotokolle zu unterschiedlichen Schwerpunkten und einer kurzen Reflexion dieser.
Daran anschließend erfolgt eine Gesamtreflexion des Praktikums im Kontext zu studienrelevanten Erkenntnissen. Abschließend wird ein theoretisches Problem betrachtet, welches sich aus den Erfahrungen des Praktikums ergibt. Dieses wird nach theoretischer Betrachtung in den Erfahrungsschatz des eigenen Praktikums eingebunden.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Aufbau des Beleges
1.2 Zielstellung des Praktikums
1.3 Praktikumsschule
2 praxisorientierter Teil
2.1 Bedingungsanalyse
2.1.1 Chemiekabinett
2.1.2 Klassenanalyse
2.2 Didaktische Analyse
2.2.1 Sachlogische Strukturierung des Themengebietes „Erdöl, -gas und Alkane“
2.2.2 Sachlogische Strukturierung der Inhalte der zu unterrichtenden Doppelstunden
2.2.3 Stoffverteilungsplan (Entwurf)
2.2.4 Stoffverteilungsplan (Umsetzung)
2.2.5 Begründung der Änderung des Stoffverteilungsplans
2.2.6 Lehrplaneinordnung
2.3 1. Doppelstunde: Einführung in die organische Chemie, Erdöl und –gas; Methan
2.3.1 Sachlogische Strukturierung der 1. Doppelstundeninhalte
2.3.2 Mögliche Erkenntniswege
2.3.3 Erläuterung des Vorgehens
2.3.4 Das Unterrichtskonzept
2.3.5 Reflexion
2.4 2. Doppelstunde: Die homologe Reihe der Alkane; Isomerie
2.4.1 Sachlogische Strukturierung zur 2. Doppelstunde
2.4.2 Mögliche Erkenntniswege
2.4.3 Erläuterung des Vorgehens
2.4.4 Das Unterrichtskonzept
2.4.5 Reflexion
2.5 Leistungskontrolle
2.5.1 Planung
2.5.2 Aufgabenblatt
2.5.3 Erwartungshorizont
2.5.4 Reflexion
2.6 Hospitationsprotokolle
2.6.1 Einsatz von Experimenten
2.6.2 Lehrer-Schüler-Verhältnis
2.6.3 Lehrer-Schüler-Interaktion speziell Schülerfragen & Lehrerhinweise
3 Gesamtreflexion
4 Theoriegeleitete Analyse einer Problemstellung des Blockpraktikums
5 Anhang
5.1 Arbeitsblätter
5.1.1 Arbeitsblatt „Erdöl und Erdgas“ zum Film „Multitalent Erdöl“
5.1.2 Arbeitsblatt „Die homologe Reihe der Alkane“
5.1.3 Arbeitsblatt „Nomenklatur-Regeln der Alkane“
5.2 Folien
5.2.1 Folie Vergleich „Multitalent Erdöl“ Aufgabe 1
5.2.2 Folie Biogas
5.2.3 Folie Einführung in die Alkane
5.2.4 Folie zum Arbeitsblatt „Die homologe Reihe der Alkane“
5.3 Tafelbilder
5.3.1 Tafelbild Methan
5.3.2 Tafelbild Eigenschaften von Alkanen
5.3.3 Tafelbild Isomerie
5.4 Texte
5.4.1 Text „Irrlichter“
5.5 Bilder
5.5.1 Bilder zum Text „Irrlichter“
5.6 Lehrbuchseiten
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit dokumentiert die Erfahrungen und didaktischen Reflexionen im Rahmen des Blockpraktikums B im Fach Chemie. Ziel ist die Anwendung theoretischer Kenntnisse in der Unterrichtspraxis, insbesondere bei der Planung und Durchführung eines mehrstündigen Unterrichtsblocks zur organischen Chemie, sowie die kritische Selbstreflexion zur eigenen Lehrerpersönlichkeit.
- Strukturelle Bedingungsanalyse und didaktische Aufbereitung des Themas "Erdöl, Erdgas und Alkane"
- Methodische Planung und Umsetzung von Unterrichtseinheiten zur Einführung der organischen Chemie, Methan und Alkane
- Reflexion über Lehr-Lern-Prozesse, den Einsatz von Medien und die Interaktion mit Schülern
- Theoretische Auseinandersetzung mit der Relevanz und den Herausforderungen von fächerverbindendem Unterricht
Auszug aus dem Buch
2.4.2 Mögliche Erkenntniswege
Strukturen von Verbindungen können auf regressiv-reduktivem Weg aus den Eigenschaften ermittelt werden. Diese Vorgehensweise ist für die Erarbeitung der Strukturen der Alkane prinzipiell möglich, ist allerdings als schwierig einzustufen, da die Lernenden keine Kenntnisse über Struktur-Eigenschafts-Beziehungen organischer Verbindungen haben.
Somit ist es für die Lernenden nicht möglich, von experimentellen Befunden auf Strukturmerkmale der Alkane zu schließen. Eine progressiv-reduktive Erarbeitung bietet sich für die Eigenschaften der Alkane an, setzt allerdings voraus, dass die Strukturen der Moleküle sowie Wesensmerkmale der Strukturelemente der Moleküle bekannt sind. Somit ist auch ein solcher Erkenntnisweg für die vorliegende Stunde nicht zielführend. Im Arbeiten mit Analogieschlüssen anhand konkreter Beispiele und einer Induktion steht eine dritte Möglichkeit zur Erarbeitung der Struktur der Alkane zur Verfügung. Hier wird allerdings Vorwissen über ausgewählte Vertreter der Alkane benötigt.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Vorstellung des Aufbaus der Arbeit, der Zielstellung des Praktikums und der Praktikumsschule.
2 praxisorientierter Teil: Umfassende Darstellung der Bedingungs- und Didaktischen Analyse, der Unterrichtskonzepte zu Erdöl, Methan und Alkanen sowie Reflexionen zu den gehaltenen Stunden und Hospitationsprotokollen.
3 Gesamtreflexion: Zusammenfassende Bewertung der Praktikumserfahrungen hinsichtlich Betreuung, Unterrichtsplanung und der Entwicklung der eigenen Lehrkompetenz.
4 Theoriegeleitete Analyse einer Problemstellung des Blockpraktikums: Theoretische Einordnung und Reflexion des fächerverbindenden Unterrichts als Organisationsform und didaktisches Konzept.
5 Anhang: Sammlung von Arbeitsblättern, Folien, Tafelbildern und weiterführenden Texten, die im Unterricht zum Einsatz kamen.
Schlüsselwörter
Blockpraktikum, Chemieunterricht, Didaktische Analyse, Erdöl, Methan, Alkane, Homologe Reihe, Isomerie, Nomenklatur, Fächerverbindender Unterricht, Unterrichtsplanung, Fachsprache, Reflexion, Experimente, Stöchiometrie.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit umfasst die Dokumentation und Reflexion eines schulpraktischen Blockpraktikums im Fach Chemie, bei dem die Autorin selbstständig Unterrichtseinheiten geplant, durchgeführt und evaluiert hat.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die inhaltlichen Schwerpunkte liegen auf der organischen Chemie, insbesondere den Themengebieten Erdöl, Erdgas, Methan, der homologen Reihe der Alkane sowie der Isomerie und Nomenklaturregeln.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Hauptziel ist die Anwendung und Erprobung der im Studium erworbenen theoretischen Planungskompetenzen in der realen Unterrichtspraxis sowie die kritische Reflexion des eigenen Lehrerhandelns.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt reflektierende, deskriptive und didaktische Analyseformen, unter anderem durch Bedingungsanalysen, Stoffverteilungspläne und die Reflexion von Unterrichtsverläufen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil befasst sich mit der konkreten Vorbereitung und Durchführung der Unterrichtsstunden, der Auswertung der Leistungskontrollen und der Analyse von Hospitationsprotokollen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zentrale Begriffe sind Chemieunterricht, Fachdidaktik, Unterrichtsplanung, organische Chemie, Alkane, fächerverbindender Unterricht und Reflexion.
Welche Herausforderung stellte sich beim Unterrichten der Parallelklassen?
Die Autorin unterrichtete eine leistungsstarke und eine leistungsschwache neunte Klasse mit dem gleichen Konzept, was zu der Erkenntnis führte, dass situatives Reagieren und die Anpassung an das Leistungsniveau der Schüler essenziell sind.
Wie bewertet die Autorin den Einsatz von fächerverbindendem Unterricht?
Die Autorin betrachtet fächerverbindenden Unterricht als wertvolle Ergänzung des Fachunterrichts, die besonders in der Oberstufe dazu beiträgt, Wissenschaftspropädeutik und vernetztes Denken zu fördern.
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- B. ed. Karina Kliemank (Author), 2013, Organische Chemie: Einführung , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/231586