Alkane- Verbrennung und Treibhauseffekt

Ausführliche Unterrichtsplanung von 3 Unterrichtsstunden inkl SE


Unterrichtsentwurf, 2011
34 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Bedingungsanalyse
1.1 Praktikumsschule
1.2 Klassenanalyse
1.3 Sonstiges

2 Didaktische Analyse
2.1 Grobe Sachlogische Strukturierung & Stoffverteilungsplan
2.1.1 Grobe Sachlogische Strukturierung „Chemische Verbindungen als Rohstoffe und Energieträger“ Lernbereich 2, Klasse 9, Mittelschule
2.1.2 Vorläufiger Stoffverteilungsplan
2.1.3 Umgesetzter Stoffverteilungsplan
2.2 Detaillierte SLS
2.2.1 1.Stunde&2.Stunde
2.2.2 3. Stunde

3 Planungsentwürfe für Unterrichtsstunde
3.1 1. Stunde & 2. Stunde
3.1.1 Feinziele
3.1.2 Verlaufsplan: vollständige und unvollständige Verbrennung, Treibhauseffekt
3.1.3 Arbeitsmaterialien
3.1.4 Motivation/Zielorientierung
3.1.5 Ersterarbeitung
3.1.6 Ausstiegsvarianten/Puffer
3.2 3. Stunde
3.2.1 Feinziele
3.2.2 Verlaufsplan: SE- Verbrennung
3.2.3 Arbeitsmaterialien
3.2.4 Motivation/Zielorientierung
3.2.5 Ersterarbeitung
3.2.6 Ausstiegsvarianten/Puffer

4 Didaktische Reflexion
4.1 1. Stunde&2.Stunde
4.2 3.Stunde

5 Gesamtreflexion

1 Bedingungsanalyse

1.1 Praktikumsschule

Die schulpraktische Übung des Faches Chemie fand in der 9. Mittelschule am Elbepark statt. Das Motto der Schule lautet „Praxisnah und weltverbunden“. Dies versucht die Schule auch über ein Ganztagsangebot umzusetzen, bei dem für viele Schüler etwas dabei ist. Desweiteren sind 3 Sozialarbeiter an der Schule beschäftigt, die nicht nur für Schüler, sondern auch für Lehrer und Eltern da sind. Während der Schulpraktischen Übung ist aufgefallen, dass die Schule mit einem strikten Reglement geführt wird. Disziplin und Ordnung sollen so vermittelt werden. Erfolgreich ist dieses Vorgehen vor allem, da es einheitlich von allen Lehrern durchgeführt wird. Es zeigen sich somit keine Lücken für die Schüler. Ansonsten sind 25 Lehrer an der Schule tätig, die 5 Jahrgänge umfasst und mit einer durchschnittlichen Schülerzahl von 300 - 350 Schülern in 10 - 13 Klassen pro Schuljahr läuft.

1.2 Klassenanalyse

Bei der Klasse, in der die schulpraktische Übung stattfand, handelte es sich um eine 9., welche mit 25 Schülern eine normale Klassenstärke hatte. Das Verhältnis von Jungen und Mädchen war relativ ausgewogen. Das Leistungsspektrum war sehr groß. Es reichte von sehr guten Leistungen bis ungenügend. Besonderes Augenmerk musste man hier auf Philip S. legen, der immer solide Leistungen brachte, sich an Gelerntes erinnerte und mitdachte sowie Budsadi, welche zum Halbjahr erst vom Gymnasium herwechselte und somit einiges an Wissensvorlauf mitbrachte. Sie wollte gern alles sehr genau machen und stellte oft zusätzliche Fragen. Ansonsten gab es einige Problem-Schüler. So wurde von der Fachlehrerin darauf hingewiesen, Maxi nicht anzusprechen, da sie wohl keine vollständigen Sätze sagen würde. Besondere Beachtung ging auch an Tom. Die Fachlehrerin charakterisierte ihn als „Sechser-Schüler“ - in allen Fächern mit einer „Null-Bock-Einstellung“. Ich muss sagen, dass ich speziell in meinen Unterrichtsstunden dem nicht zustimmen kann. Er hat an allen Unterrichtsschritten teilgenommen und gerade in den praktischen Teilen sehr schnell und zügig gearbeitet. Prinzipiell fiel auf, dass es absolut notwendig war, einfache und klare Arbeitsanweisungen zu stellen, wenn man die gesamte Klasse damit ansprechen wollte.

1.3 Sonstiges

Allgemein gilt noch zu sagen, dass für die Durchführung der schulpraktischen Übung ein vollständig ausgestattetes Chemiezimmer zur Verfügung stand. Es gab einen freistehenden Abzug mit durchsichtiger Schutzwand, außerdem eine Schutzschiebe, die vor den Lehrertisch geschoben werden konnte. Somit war – die Sicherheit der Schüler betreffend - jegliche Art von Lehrerexperiment durchführbar. Desweiteren fanden sich im Vorbereitungszimmer, was direkten Zugang zum Klassenraum hatte, genügend Arbeitsmaterialen, um bei dieser Klassengröße Schülerexperimente in Zweiergruppen durchzuführen. Die Schüler selbst saßen meist zu dritt oder viert auf einer Doppeltischreihe, so dass sich beim Experimentieren die Möglichkeit bot, die Gruppen so zu versetzen, dass jeder genügend Platz zum Arbeiten hatte.

Am Ende des Raumes befand sich eine große Schrankwand, in der verschiedene Arbeitsbücher lagerten. Es waren zum Teil alte Schulbücher, die nicht mehr im Unterricht eingesetzt wurden. Sie eigneten sich aber teilweise besser zum Be- und Erarbeiten von Themen und der Klassensatz konnte einfach ausgegeben werden. Dies sparte enorme Kopierkosten und -zeit. Es standen zwei große Schiebetafeln zur Verfügung und ein Overhead-Projektor.

2 Didaktische Analyse

2.1 Grobe Sachlogische Strukturierung & Stoffverteilungsplan

Der erste Stoffverteilungsplan, den wir auf Grund einer groben sachlogischen Strukturierung des Lernbereiches vorgenommen hatten, wurde von der Fachlehrerin weitestgehend so übernommen. Sie teilte uns in der ersten Besprechung mit, dass sie das Thema der Volumenberechnung bereits behandelt hatte und dass wir für einige Themen mehr Zeit bräuchten, als wir sie vorab geplant hatten. Die durch den Wegfall der Volumenberechnung entstandenen Stunden wurden somit direkt wieder genutzt. Der nun modifizierte Stoffverteilungsplan wurde weitestgehend eingehalten. Teilweise kam es zu minimalen Verlagerungen von einem kleinen Teilstück einer Unterrichtseinheit in die nächste. Trotzdem muss man sagen, dass der erste Entwurf im Wesentlichen mit der letztendlichen Umsetzung in der Realität übereinstimmt.

2.1.1 Grobe Sachlogische Strukturierung „Chemische Verbindungen als Rohstoffe und Energieträger“ Lernbereich 2, Klasse 9, Mittelschule

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2.1.2 Vorläufiger Stoffverteilungsplan

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2.1.2 Umgesetzter Stoffverteilungsplan

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2.2 Detaillierte SLS

Vorab gilt zu sagen, dass es sich in meinem Fall nicht um drei einzelne losgelöste Unterrichtsstunden handelte, sondern viel mehr um einen Block von drei aufeinanderfolgenden Unterrichtseinheiten. Die ersten beiden wurden als Doppelstunde abgehalten. Ich werde für diese Doppelstunde auch immer als „Gesamt“ schreiben, da es keinen Sinn ergibt, diese Stunden auseinanderzunehmen. Das Thema des Lernbereichs 2 hieß „Chemische Verbindungen als Rohstoff und Energieträger“. Meine ersten beiden Unterrichtsstunden beschäftigten sich mit der vollständigen und unvollständigen Verbrennung von Kohlenwasserstoffen und dem natürlichen sowie künstlichen Treibhauseffekt, der damit zum Teil in engem Zusammenhang steht. Die dritte Stunde war dann als Schülerexperiment zur vollständigen Verbrennung von Kerzenwachs angelegt.

2.2.1 1.Stunde&2.Stunde

1) sachlogische Strukturierung

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2) mögliche Erkenntnisweg

Man könnte induktiv vorgehen, in dem man auf die Stunde davor zurückgreift, in der unter anderem die Verbrennung von Ethin gezeigt wird. An diesem die Verbrennung dann genauer untersuchen und auf andere Beispiele übertragen.

Da aber bereits in den vorangegangen Stunden immer wieder erwähnt wurde, das Alkane brennen, bietet sich eine deduktive Vorgehensweise an. Diese untersucht die Verbrennung dann noch einmal konkret an einem Beispiel, was vorher noch nicht behandelt wurde (wie Heptan oder Hexen)!.

Zum Thema Treibhauseffekt bietet sich eine offenere Unterrichtsführung an. Die Schüler können mit ihrer eigenen Arbeitsweise durch bereitgestelltes Material die Thematik erschließen.

3) Zielpotenzen

Im ersten Teil der Stunde geht es vor allem um die Wissenserweiterung und Klärung von Phänomenen, die im Laufe der Unterrichtsreihe aufgetreten sind, aber noch nicht begründbar waren, so die unterschiedliche Verbrennung von Stoffen trotz gleicher Teilchenbestandteile (einmal mit, einmal ohne Ruß). Ziel ist hierbei, die Verknüpfung von Struktur und Eigenschaften der Stoffe für die Schüler weiter zu verdeutlichen. Ein mögliches Ziel könnte sein, dass sie am Ende in der Lage wären, anhand von vorgegeben Strukturmerkmalen das Brennverhalten der Stoffe vorherzusagen.

Der zweite Teil der Stunde dient zu einer Erweiterung des Umweltbewusstseins. Den Schülern soll klargemacht werden, dass der Treibhauseffekt zwar notwendig ist, aber dass wir durch den erhöhten Ausstoß von Treibhausgasen durch uns Menschen unsere Erde selbst mehr zerstören. Der Bogen zum Anfangsthema Erdöl und Erdgas wird geschlossen und den Schülern werden alternative Energiequellen angeboten. Diese sollten sie nennen können und ebenfalls über Ursachen und Folgen Bescheid wissen. Ebenso sollten sie Auskunft geben können, was gegen den künstlichen Treibhauseffekt getan werden kann.

2.2.2 3. Stunde

1) sachlogische Strukturierung

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Stunde beinhaltet Auszüge der Sachlogischen Strukturierung aus den beiden vorrangegangenen Stunden. Es handelt sich hierbei nicht um neues Wissen, welches die Schüler erlangen sollen, sondern um eine Kontrolle des bereits Gelernten. Es sollten möglichst zwei verschiedene Kohlenwasserstoffe in dieser Stunde betrachtet werden. Dabei wird noch einmal verdeutlicht, dass die Verbrennung immer gleich abläuft, da die Kohlenwasserstoffe aus demselben Teilchen, nur in unterschiedlicher Anzahl aufgebaut sind. Desweitern soll noch einmal die praktische Durchführung des Kohlenstoffdioxidnachweises im Vordergrund stehen.

2) mögliche Erkenntniswege

In dieser Stunde gibt es meiner Ansicht nach keine Erkenntniswege, da keine Erkenntnis mehr erlangt werden soll, sondern die bereits gewonnene überprüft. Ansonsten kann man die Schüler zu einem progressiv-reduktiven Vorgehen zwingen, in dem sie sich zuerst überlegen müssen, was passieren müsste und diese Prognose dann untersuchen. Aber es ist auch nicht auszuschließen, dass Schüler regressiv-reduktiv arbeiten, in dem sie zuerst das Experiment durchführen, um in Anschluss zu erklären, warum die Beobachtungen eingetreten sind.

3) Zielpotenzen

Potenzielle Ziele für die Stunde liegen in der Festigung von fachbezogenen Fertigkeiten. Die Schüler sollen beim Arbeiten mit Chemikalien sicher werden. Desweitern dient die Stunde einer Vertiefung durch praktisches Anwenden des Wissens und einer Art Kontrollfunktion, da das Gelernte von der vorherigen Woche angewendet werden muss, um alle Aufgaben zu bewältigen.

3 Planungsentwürfe für Unterrichtsstunde

3.1 1. Stunde & 2. Stunde

3.1.1 Feinziele

- Den Schülern sind in der Lage, Alternativen zu Energieträgern zu benennen.
- Die Schüler unterschieden vollständige und unvollständige Oxidation anhand der Rußentwicklung und stellen die jeweilige Reaktionsgleichung auf. Sie kennen darüberhinaus den Nachweis für das entstandene CO2.
- Die Schüler erklären den Treibhauseffekt, indem sie ihr Wissen über Ursache und Folgen anwenden.

3.1.2 Verlaufsplan: vollständige und unvollständige Verbrennung, Treibhauseffekt

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

[...]

Ende der Leseprobe aus 34 Seiten

Details

Titel
Alkane- Verbrennung und Treibhauseffekt
Untertitel
Ausführliche Unterrichtsplanung von 3 Unterrichtsstunden inkl SE
Hochschule
Technische Universität Dresden
Note
1,3
Autor
Jahr
2011
Seiten
34
Katalognummer
V231592
ISBN (eBook)
9783656481201
ISBN (Buch)
9783656481027
Dateigröße
752 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
fehlend ist der Anhang, ein Arbeitsblatt zum Treibhauseffekt (eine Abbildung zum Verständnis und eine Tabelle angepasst an die Lösung) sowie eine Folie einer Carbidlampe
Schlagworte
alkane-, verbrennung, treibhauseffekt, ausführliche, unterrichtsplanung, unterrichtsstunden
Arbeit zitieren
B. ed. Karina Kliemank (Autor), 2011, Alkane- Verbrennung und Treibhauseffekt, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/231592

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