Zwischen Emanzipation und Revolution. Die Nationalbewegung in Irland von 1910 bis 1920

Der Osteraufstand und seine Folgen


Hausarbeit (Hauptseminar), 2009

29 Seiten, Note: 1,6


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Auf dem Weg zur Unabhängigkeit
1.1 Eine neue Richtung im Nationalismus
1.2 Erstarken der Irish Parliamentary Party ab 1910

2. Auf dem Weg zum Aufstand
2.1 Die Home Rule Bill - Krise von 1912
2.2 Planung des Osteraufstandes

3. Der Osteraufstand: 24. bis 29. April 1916

4. Die Nachwirkungen des Aufstandes
4.1 Wie aus Verrätern Märtyrer wurden
4.2 Aufstieg von Sinn Féin und der Niedergang der IPP

5. Schlussbetrachtung

6. Literaturverzeichnis

Einleitung

“They are numbered with the dead, they have followed the hundreds who were sent to their last account in the streets of Dublin during the terrible week that began with the seizure of a few public buildings and the posting of that unhappy "Proclamation." The signatories to the "Proclamation" challenged the forces of the British Crown and the might of the British Empire. It was a deliberate deed, done with a full knowledge of the inevitable consequences.”[1]

Die Geschichte Irlands zwischen 1916 und 1922 ist die Geschichte vom Untergang einer konstitutionellen Partei und vom Aufstieg, Triumph und Zerfall einer nationalistischen Unabhängigkeitsbewegung. Sie ist allerdings vielmehr die Geschichte über die Wünsche einer Minderheit und damit der Teilung Irlands. Der Osteraufstand von 1916 war ein Versuch militanter irischer Republikaner, die Unabhängigkeit von Großbritannien gewaltsam zu erzwingen und gilt als Wendepunkt in der Geschichte Irlands. Der Aufstand war außerdem die Geburtsstunde der IRA, welche noch heute für die Vereinigung der Republik Irland und Nordirlands kämpft.

Die harten Unterdrückungsmaßnahmen der Engländer, die dem Aufstand folgten und schließlich in der Exekution der führenden Aufständischen gipfelten bewirkten einen für Irland tiefgreifenden politischen Umschwung. Am 24. April 1916 begann der sogenannte Osteraufstand, dessen revolutionierende Auswirkung auf Form und Verlauf der Unabhängigkeitsbewegung in Irland im 20. Jahrhundert erst nach seinem Scheitern sichtbar werden sollte. Der Aufstand fand vom 24. bis 29. April 1916 statt. Ein Teil der Irish Volunteers unter Patrick Pearse und die viel kleinere Gruppe der Irish Citizen Army von James Connolly eroberten verschiedene Gebäude in Dublin und proklamierten die unabhängige irische Republik. Gleichzeitig wurden die verschiedenen Widerstandsgruppen zur Irish Republican Army verschmolzen. Obwohl militärisch fehlgeschlagen, gilt dieser Aufstand als Wendepunkt auf dem Weg zur irischen Unabhängigkeit, denn durch ihn kam es zu einer direkten Spaltung zwischen den gewaltbereiten Republikanern und den passiveren Nationalisten unter John Redmond und „seiner“ Irish Parliamentary Party, die durch demokratische parlamentarische Arbeit die Genehmigung der (3.) Home Rule erreicht hatten. Politisch wurde der Aufstand erst zum Erfolg durch den Fehler des Generalkommandanten der Britischen Streitkräfte in Irland, Sir John Grenfell Maxwell, der die gefangengenommenen Kommandeure der Irisch Republikanischen Armee exekutieren ließ. Mit Bekanntwerden der Exekutionen schwenkte die Sympathie der irischen Bevölkerung auf die Seite der Republikaner über.

Bei den Wahlen im Dezember 1918 erlangte die von Sinn Féin getragene Unabhängigkeitsbewegung 73 der 106 irischen Sitze im britischen Unterhaus. Im Januar 1919 traten in Dublin irische Abgeordnete zu einem Nationalparlament (Dáil Éireann) zusammen, erklärten die Unabhängigkeit und richteten eine Regierung unter Eamon de Valera ein, die von Großbritannien nicht anerkannt wurde. Dies führte schließlich zum Anglo-Irischen Krieg.

Irlands Weg in die Unabhängigkeit war von einer zunehmenden Militarisierung und Radikalisierung des politischen Lebens geprägt. Ziel dieser Hausarbeit ist es, die politischen Entwicklungen in Irland im 20. Jahrhundert die schließlich zum Osteraufstand und zur Ablösung der Irish Parliament Party durch die Sinn Féin geführt haben aufzuzeigen. Welche Gründe gab es für den Osteraufstand und welche politischen Gruppierungen waren beteiligt? Ferner soll die schrittweise Entfernung von einer Home Rule Einigung hin zu einem radikalerem Kurs im Nationalismus erläutert werden. Welchen Einfluss hatte der Aufstand von 1916 für Irland und die nationalistische Bewegung?

1. Auf dem Weg zur Unabhängigkeit

1.1 Eine neue Richtung im Nationalismus: Irland im 20. Jahrhundert

Die verschiedenen Nationalbewegungen Irlands zu Beginn des 20. Jahrhunderts hatten eines gemeinsam, alle sahen in England ihren “Erzfeind” Die seit 1891 in Parnellites und anti-Parnellites gespaltene Irish Parliamentary Party (IPP) erlebte 1900 ihre Wiedervereinigung durch John Redmon und dessen Stellvertreter John Dillon. Die neu zusammengeführte Partei ging ab Februar 1900 wieder auf stärkere Distanz zu den Liberalen und erklärte ihre vollständige Unabhängigkeit von den englischen Parteien.[2]

Zwar bemühte sich die Partei nach außen als wiedervereint und vor allem einig aufzutreten, jedoch gab es innere Probleme, welche durch die Fusion der verschiedenen Gruppen nicht gelöst worden waren.[3]In der wiedervereinigten IPP kristallisierten sich bald zwei verschiedene Flügel heraus. Der radikale, von Dillon geführte, Teil der Partei forderte einen kompromisslosen und oppositionellen Kurs gegenüber der Regierung während der rechte Flügel unter William O‘Brien, mit Augenmerk auf eine kurzzeitige Verbesserung der materiellen Situation der Bevölkerung, für eine engere Zusammenarbeit mit der Regierung eintrat.[4]Dillon vertrat die Ansicht, dass ein allgemeiner Wohlstand den Nationalismus schwächen würde, während O’Brien überzeugt war eine Verbesserung der sozialen Verhältnisse würde den Nationalismus stärken.[5]Vor diesem Hintergrund gelang es der IPP bei den Unterhauswahlen 1910 eine konfliktreiche Dynamik freizusetzen.

1.2 Erstarken der Irish Parliamentary Party ab 1910

Bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges blieb die Partei als politische Vertretung des irischen Nationalismus beinahe unangefochten. Bei einer Nachwahl im Jahre 1908 schlug sie fast mühelos die erstmal angetretene Partei Sinn Féin. Jedoch blieben große parlamentarische Erfolge aus, was die Ausbreitung der der außerparlamentarischen Opposition begünstigte. Die Parteiführung schwankte zwischen den radikalen Forderungen des linken Flügels und den Zwängen des, vom rechten Flügel vertretendem, britischem Parlamentarismus.[6]Die Unterhauswahlen im Jahre 1910 führten schließlich zur Klärung der Mehrheitsverhältnisse und ermöglichten der Partei die Einflussnahme auf die geschwächte liberale Regierung. Die Home-Rule-Frage kam erneut auf, nachdem die IPP bei den beiden Unterhausneuwahlen von 1910 eine ähnliche Position wie in den Jahren 1885/86 erlangte. Bei einer fast gleichen Mandatszahl der Liberalen und der Unionisten waren es die Nationalisten, die mit ihren Stimmen den Ausschlag zur Regierungsbildung gaben.[7]Liberale und Nationalisten waren folglich aufeinander angewiesen. Während die Liberalen die irische Unterstützung brauchten um im Amt zu bleiben, konnten die Iren hingegen nur mit Hilfe der Liberalen die Gewährung der Home Rule erwarten.[8]

Die IPP befand sich plötzlich in einer Schlüsselposition und während das Ansehen der Sinn Féin sank, war die IPP in der Lage ihren geschwundenes Ansehen nach und nach wiederzuerlangen.[9]Bis dahin hatten sich sowohl Konservative als auch die seit 1906 mit absoluter Mehrheit regierenden Liberalen einer Home Rule Regelung verschlossen. Nach der Wahl veranlasste jedoch die wiedervereinte IPP den entscheidenden Umschwung. Die 42 Abgeordneten der neuen Labour Party schlossen sich in der Home Rule Frage Redmond an, weshalb schließlich 1912 eine Home Rull Bill von der Regierung eingebracht werden konnte.[10]

2. Auf dem Weg zum Aufstand

2.1 Die Home Rule Bill - Krise von 1912

Die Home Rule Vorlage sah die Einrichtung eines für die inneren Angelegenheiten zuständigen, irischen Parlaments vor, während die Zuständigkeit für die äußeren Beziehungen weiterhin im Machtbereich Großbritanniens hätte verbleiben sollen. 1912 wurde die Vorlage zur Home Rule eingebracht, für Ulster wurde eine auf sechs Jahre begrenzte Ausnahmeregel vorgesehen.[11]Doch nach drei Jahren parlamentarischer Auseinandersetzungen und der letztendlichen Billigung beider Häuser des Parlamentes, wurde die angestrebte Inkraftsetzung der Home Rule durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges verhindert.[12]Der Eintritt Großbritanniens in den Ersten Weltkrieg verzögerte die Umsetzung der Home Rule, wodurch die IPP an Einfluss verlor.

Die irischen Unionisten hatten bereits während des Beratungsprozesses mit Protesten auf die Home Rule reagiert und konnten auch durch das Angebot der zeitlich begrenzten Sonderregelung besänftigt werden.[13]

Der Widerstand der Ulster Unionisten gegen die Home Rule brachte die nationale Frage in ein neues Stadium. Die Sonderstellung der sechs Grafschaften hatte ihren Ursprung vor allem in einem ganz anderen sozialem Aufbau: In Ulster gab es mit einem Industrieproletariat und einer reichen Bürgerschicht eine moderne Gesellschaftsordnung, die in dem Anschluss an den britischen Weltmarkt eine großen Vorteil hatte.

“Home Rule bedeutet in der Vorstellung der Ulster-Protestanten unter Umständen Verlust ihrer wirtschaftlichen Stellung im Vereinigten Königreich und größere Verpflichtungen gegenüber dem zurückgebliebenen übrigen Irland.”[14]

Vor allem bedeutete die Home Rule aber einen Verlust der politischen Vormachtstellung der Ulster-Protestanten. Hinzu kam außerdem ein unüberwindliches Misstrauen gegenüber dem Katholizismus der irischen Mehrheit [15]Als Reaktion auf die Home Rule Bestrebungen der IPP formierte sich in Ulster eine Widerstandsbewegung, die ihre Bereitschaft zum Bürgerkrieg betonte und dabei von den Konservativen unterstützt wurde.[16]Der Widerstand Ulsters gegen die Home Rule war einerseits ein Rückschlag für die irische Parlamentspartei unter Redmond, der Home Rule und Zusammenarbeit mit England miteinander zu vereinen versuchte. Hinzu kam die Gründung der Ulster Volunteers, welche eine Reihe von Gegenbewegungen auf nationalistischer Seite zur Folge hatte. So wurden 1913 von Mitgliedern der IRB und einem Teil der Sinn Féin die Irish Volunteers, eine paramilitärische Protestgruppe gegen die Home Rule, ins Leben gerufen.[17]

Zeitgleich wurden in Ulster Drohungen eines bewaffneten Aufstandes und Bürgerkrieges lauter.[18]Das Erstarken der beiden Freiwilligenverbände Irisch Volunteers und Ulster Volunteers führte zu einer weiteren Zersplitterung der irischen Gesellschaft. Der von den Ulster Volunteers zunächst propagierte Unionismus wandelte sich nach und nach in eine nordirische Belagerungsmentalität um, welche den übermächtigen Einfluss der national eingestellten katholischen Mehrheit im Süden des noch ungeteilten Landes fürchtete.

“Die verfassungswidrige Entwicklung in Ulster, die bis zur Bildung einer provisorischen Regierung führte, bedeutete eine nicht zu unterschätzende Erschütterung des Vertrauens in die Gültigkeit und Zweckmäßigkeit des konstitutionellen Prinzips. Gleichzeitig war sie ein Symptom für den zweifelhaften politischen Nutzen, den die Gewährung von Home Rule als Lösung des irischen Problems zum damaligen Zeitpunkt hatte.”[19]

1914 sah sich die IPP mit einem Problem konfrontiert, von dem sie bisher kaum Notiz genommen hatte. Die Partei hatte all ihre Aufmerksamkeit auf die Vorgänge im Unterhaus gerichtet und dabei die Entwicklungen in Irland aus den Augen verloren. Die IPP musste feststellen, dass sie keine Kontakte zu den neuen nationalen Kräften Irlands hatte, die verstärkt an Einfluss zugenommen hatten.[20]

Ein zunehmender Prozess der Entfremdung zwischen Partei und Anhängern wurde außerdem von Redmond gefördert, der an der bedingungslosen Unterstützung der englischen Kriegspolitik festhielt.[21]Er soll dabei die Hoffnung gehabt habe, England würde so nach Kriegsende den Übergang Irlands zur Unabhängigkeit beschleunigen.[22]

“Die Belastungen und Spannungen, die nach 1890 aus der Uneinigkeit der Partei resultierten und die auch nach 1900 nicht ganz aufhörten, hatten trotzdem kann aber kein Zweifel darüber bestehen, dass vor 1914 die Masse des Volkes die Parlamentspartei noch als die legitimere Vertreterin ihrer Interessen betrachtete.”[23]

[...]


[1]„The Aftermath“, in: The Irish News, Thursday, 4th May 1916, gefunden auf http://www.bbc.co.uk/history/british/easterrising/newspapers/na03.shtml am 24.03.2009.

[2]vgl. Detlef Murphy: Die Entwicklung der politischen Parteien in Irland. Nationalismus, Katholizismus und agrarischer Konservativismus als Determination der irischen Politik von 1823 bis 1977, herausgegeben von M.-E. Hilger u.a, Meisenheim 1982, (= Schriftenreihe der sozialwissenschaftlichen Institute der Universität Hamburg, Heft 19), S. 184.

[3]vgl. Peter Alter: Die irische Nationalbewegung zwischen Parlament und Revolution. Der konstitutionelle Nationalismus in Irland 1880 - 1918, in: Studien zur Geschichte des neunzehnten Jahrhunderts. Abhandlung der Forschungsabteilung des historischen Seminars der Universität Köln, Band 4, München 1971, S. 69.

[4]vgl. Detlef Murphy: Die Entwicklung der politischen Parteien in Irland. Nationalismus, Katholizismus und agrarischer Konservativismus als Determination der irischen Politik von 1823 bis 1977, herausgegeben von M.-E. Hilger u.a, Meisenheim 1982, (= Schriftenreihe der sozialwissenschaftlichen Institute der Universität Hamburg, Heft 19), S. 197.

[5]vgl. Peter Alter: Die irische Nationalbewegung zwischen Parlament und Revolution. Der konstitutionelle Nationalismus in Irland 1880 - 1918, in: Studien zur Geschichte des neunzehnten Jahrhunderts. Abhandlung der Forschungsabteilung des historischen Seminars der Universität Köln, Band 4, München 1971, S. 69.

[6]vgl. Detlef Murphy: Die Entwicklung der politischen Parteien in Irland. Nationalismus, Katholizismus und agrarischer Konservativismus als Determination der irischen Politik von 1823 bis 1977, herausgegeben von M.-E. Hilger u.a, Meisenheim 1982, (= Schriftenreihe der sozialwissenschaftlichen Institute der Universität Hamburg, Heft 19), S. 185.

[7]vgl. Peter Alter: Die irische Nationalbewegung zwischen Parlament und Revolution. Der konstitutionelle Nationalismus in Irland 1880 - 1918, in: Studien zur Geschichte des neunzehnten Jahrhunderts. Abhandlung der Forschungsabteilung des historischen Seminars der Universität Köln, Band 4, München 1971, S. 70.

[8]ebd., S. 69.

[9]vgl. Detlef Murphy: Die Entwicklung der politischen Parteien in Irland. Nationalismus, Katholizismus und agrarischer Konservativismus als Determination der irischen Politik von 1823 bis 1977, herausgegeben von M.-E. Hilger u.a, Meisenheim 1982, (= Schriftenreihe der sozialwissenschaftlichen Institute der Universität Hamburg, Heft 19), S. 186.

[10]vgl. Thomas Noetzel: Geschichte Irlands. Vom Erstarken der englischen Herrschaft bis heute, Darmstadt 2003, S. 91.

[11]vgl. ebd.

[12]vgl. Peter Alter: Die irische Nationalbewegung zwischen Parlament und Revolution. Der konstitutionelle Nationalismus in Irland 1880 - 1918, in: Studien zur Geschichte des neunzehnten Jahrhunderts. Abhandlung der Forschungsabteilung des historischen Seminars der Universität Köln, Band 4, München 1971, S. 71.

[13]vgl. Thomas Noetzel: Geschichte Irlands. Vom Erstarken der englischen Herrschaft bis heute, Darmstadt 2003, S. 91.

[14]Erhard Humpf: Nationalismus und Sozialismus in Irland. Historisch-soziologischer Versuch über die irische Revolution seit 1918, Meisenheim am Glan 1959, S. 37.

[15]ebd., S. 38.

[16]vgl. Thomas Noetzel: Geschichte Irlands. Vom Erstarken der englischen Herrschaft bis heute, Darmstadt 2003, S. 91.

[17]Erhard Humpf: Nationalismus und Sozialismus in Irland. Historisch-soziologischer Versuch über die irische Revolution seit 1918, Meisenheim am Glan 1959, S. 37.

[18]vgl. Peter Alter: Die irische Nationalbewegung zwischen Parlament und Revolution. Der konstitutionelle Nationalismus in Irland 1880 - 1918, in: Studien zur Geschichte des neunzehnten Jahrhunderts. Abhandlung der Forschungsabteilung des historischen Seminars der Universität Köln, Band 4, München 1971, S. 71.

[19]ebd.

[20]ebd.

[21]ebd.

[22]ebd.

[23]ebd., S. 72.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten

Details

Titel
Zwischen Emanzipation und Revolution. Die Nationalbewegung in Irland von 1910 bis 1920
Untertitel
Der Osteraufstand und seine Folgen
Hochschule
Universität Duisburg-Essen  (Historisches Institut)
Veranstaltung
Nationsbildung am Bespiel Irlands, Italiens und Polens
Note
1,6
Autor
Jahr
2009
Seiten
29
Katalognummer
V231750
ISBN (eBook)
9783656482192
ISBN (Buch)
9783656482178
Dateigröße
530 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Die Geschichte Irlands zwischen 1916 und 1922 ist die Geschichte vom Untergang einer konstitutionellen Partei und vom Aufstieg, Triumph und Zerfall einer nationalistischen Unabhängigkeitsbewegung. Sie ist allerdings vielmehr die Geschichte über die Wünsche einer Minderheit und damit der Teilung Irlands. Der Osteraufstand von 1916 war ein Versuch militanter irischer Republikaner, die Unabhängigkeit von Großbritannien gewaltsam zu erzwingen und gilt als Wendepunkt in der Geschichte Irlands.
Schlagworte
Irland, Osteraufstand, John Redmond, Irish Parliamentary Party, Home Rule, Sinn Féin, Nationalismus, Emanzipation, Unabhängigkeit, radikal, Revolution
Arbeit zitieren
Florian Rübener (Autor), 2009, Zwischen Emanzipation und Revolution. Die Nationalbewegung in Irland von 1910 bis 1920 , München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/231750

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