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Global cities und Gentrification

Título: Global cities und Gentrification

Trabajo de Seminario , 2012 , 16 Páginas , Calificación: gut

Autor:in: Nora Zeilinger (Autor)

Sociología - Vivienda y Sociología urbana
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Diese Seminararbeit beschäftigt mit dem Zusammenspiel von wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Faktoren und ihren Auswirkungen auf das soziale Städtebild. Die Arbeit beleuchtet dabei genauer, wie sich dieses Zusammenspiel durch Prozesse der Globalisierung verändert. Die niederländische Soziologin Saskia Sassen hat das Konzept der: „global cities“ entworfen, welches sich mit Globalisierung und Herausbildung von transnationalen Wirtschafts-Zentren auseinander setzt. Sassen selbst lebte einige Jahre in New York, wo sie mit ihren Studien zu „Global Cities“ begann. Am Beispiel New York kann der Verlauf der wachsenden Bedeutung von „Global cities“ gut nachgezeichnet werden. Unter der theoretischen Lupe von Sassen`s Konzept setzt sich die Arbeit im Speziellen mit dem sozialen Schicht-Austausch in inner-städtischen Wohngebieten (Gentrifikation) auseinander. Gentrifikation wird in dieser Arbeit somit nicht nur als soziales- sondern auch als wirtschaftliches- und physikalisches (im Sinne der baulichen Veränderung und Anpassung) Phänomen betrachtet. Gentrifikation ist grundsätzlich kein neues Phänomen, jedoch nimmt es in den „global cities“ neue Ausmaße an. Um zu veranschaulichen, wie dieser Prozess im Konkreten abläuft und ausschaut, widmet ich mich in einem Kapitel der Arbeit auch der Entwicklung einzelner Stadtteil Londons. Am Beispiel des Londoner Stadtteils Bransbury werde ich versuchen den genauen Verlauf von Gentrifikation nachzuzeichnen und somit ein besseres Verständnis des Phänomens zu ermöglichen. Diese Arbeit versucht auf diese Weise die Auswirkungen von transnationalen Wirtschafts-Mechanismen auf soziales Zusammenleben, im speziellen die Wohnungssituation, näher zu beleuchten und zu verstehen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Sassen Konzept „global cities“

3. Arbeit und Globalisierung

4. Sassens Konzept und Gentrifikation

5. Gentrification in London

6. Verlauf von Gentrifikation am Beispiel Bransbury

6.1. Erste Generation

6.2. Zweite Generation

6.3. Dritte Generation

6.4. Ansätze zu Erklärungen

7. Conclusio

Zielsetzung & Themen

Diese Seminararbeit untersucht das Zusammenspiel von Globalisierungsprozessen und wirtschaftlichen Entwicklungen in sogenannten „Global Cities“ und deren Auswirkungen auf urbane Wohngebiete, speziell im Kontext der Gentrifizierung.

  • Analyse des „Global Cities“-Konzepts nach Saskia Sassen.
  • Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Transnationalisierung der Wirtschaft und Arbeitsmigration.
  • Phänomenologische Betrachtung der Gentrifizierung als soziales, wirtschaftliches und physisches Ereignis.
  • Detaillierte Fallstudie der Gentrifikationswellen im Londoner Stadtteil Bransbury.
  • Theoretische Erklärungsansätze für soziale Schichtwechsel und städtebauliche Veränderungen.

Auszug aus dem Buch

5.3. Dritte Generation

Mitte der 90er brach die dritte Welle in Bransbury ein, welche von Lees und Butler auch als „Super-Gentrifikation“ bezeichnet wird. Verfolgend man den Verlauf der Immobilen-Preise am Beispiel einer Villa der Blairs, welche 1993 gekauft wurde, wird das Ausmaß des massiven Anstiegs deutlich sichtbar. Zum Zeitpunkt des Kaufes waren die Immobilen-Preise in Bransbury, noch auf einem Level, wo ein Familien Anwesen für gut-verdienende Bevölkerungssichten leistbar war. Die Blairs verkauften das Anwesen in Bransbury 1997 und damals hatte sich der Kaufpreis bereits verdoppelt (auf rund 700 000 ₤) und seit diesem Zeitpunkt hat der Preis wohl nochmal mindestens verdoppelt. Zum Zeitpunkt des Verkauf war es nur mehr Top-Verdienter, welche vorwiegend im Finanzwesen tätig waren, möglich ein Grundstück oder Haus in Bransbury zu erwerben (vgl. Lees u.a., 2006: S. 475).

Die dritte Welle hängt auch mit der neuen Funktion von London als „global city“ und den daraus resultierten Anstieg der Löhne in speziellen Wirtschafts-sektoren (Bankwesen, Unternehmensberatung usw.), zusammen. Genauere Zahlen und Fakten zum Einkommens-Anstieg in bestimmten Berufsspaten und Sektoren sind bei Sassen (vgl. 2001) und bei Lees und Butler (vgl. 2006) zu finden.

Die Personen, welche zu dritten Generation, gehören unterscheiden sich von den vorherigen Generationen nicht nur durch ein deutlich höherer Einkommen und einem damit verbunden höheren Lebensstandard, sondern auch durch ihre sehr einschlägigen Berufs- und Ausbildungswerdegänge. Die“ Gentrifizier“ der dritten Generation haben oft eine gemeinsame Ausbildung an den Eilte-Universitäten wie Oxford und Cambridge genossen. Ein Auszug aus einem Interview von Lee und Butler (vgl. 2002: S. 482) aus dem Jahr 2005 beschreibt diese Situation aus Sicht einer 38 jährigen Frau, welche neu nach Bransbury angezogen ist.

„I’m always bumping into people I was at university with, who are now living in the area. This is common here, my husband and another friend have had the sameexperience . . . the area is absolutely full of barristers and solicitors, who are less likely to be prepared to commute, and who I think are much less concerned about address than bankers, they just want convenience (Butler u.a., 2006: S. 482)“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert Gentrifikation als stadtsoziologisches Phänomen und stellt die zentralen Forschungsfragen zur Auswirkung der Bevölkerungsstrukturveränderung in Großstädten vor.

2. Sassen Konzept „global cities“: Dieses Kapitel erläutert Saskia Sassens theoretisches Modell der „Global Cities“ als Zentren der globalen Wirtschaft und deren raum-strukturelle Auswirkungen.

3. Arbeit und Globalisierung: Hier wird der Zusammenhang zwischen transnationaler Kapitalbewegung, wirtschaftlicher Entwicklung und der resultierenden Arbeitsmigration analysiert.

4. Sassens Konzept und Gentrifikation: Das Kapitel verknüpft die „Global Cities“-Theorie mit den spezifischen Lebensunterhaltungskosten und der Entstehung lokaler Dienstleistungsökonomien, die Gentrifikation begünstigen.

5. Gentrification in London: Diese Analyse beleuchtet die sozioökonomischen Transformationsprozesse in verschiedenen Londoner Stadtteilen während der 1980er und 1990er Jahre.

6. Verlauf von Gentrifikation am Beispiel Bransbury: Anhand einer Studie von Butler und Lees wird die Entwicklung eines Stadtteils über drei Generationen hinweg detailliert nachgezeichnet.

6.1. Erste Generation: Untersuchung der Pionierphase der Gentrifikation, geprägt durch risikofreudige Akteure der Mittelschicht.

6.2. Zweite Generation: Darstellung des Übergangsstadiums, korrespondierend mit der Aufwertung Londons zum globalen Finanzzentrum.

6.3. Dritte Generation: Analyse der sogenannten „Super-Gentrifikation“, charakterisiert durch ein extrem hohes Einkommen und homogene soziale Netzwerke der Bewohner.

6.4. Ansätze zu Erklärungen: Dieses Kapitel fasst theoretische Konzepte wie den „sozialen Depolarisierungs-Ansatz“ und Bourdieus Habitus-Begriff zusammen, um die Gentrifizierung erklärbar zu machen.

7. Conclusio: Das Fazit fasst die Verbindung zwischen globalen ökonomischen Prozessen und lokalen sozialen Veränderungen zusammen und unterstreicht die Relevanz für die Stadtplanung.

Schlüsselwörter

Global Cities, Gentrifikation, Stadtsoziologie, Saskia Sassen, Arbeitsmigration, London, Bransbury, Super-Gentrifikation, Urbanisierung, Stadtplanung, Finanzzentrum, soziale Schichtung, Habitus, Transnationalisierung, Wohnungsmarkt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie globale wirtschaftliche Prozesse das soziale Gefüge und die Wohnsituation in Großstädten verändern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind das „Global Cities“-Konzept von Saskia Sassen, die Auswirkungen von Arbeitsmigration und die detaillierte Analyse von Gentrifikationsprozessen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen transnationalen Wirtschaftsmechanismen und der lokalen Gentrifizierung am Beispiel Londons aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender soziologischer Konzepte sowie auf die Auswertung empirischer Fallstudien zur Gentrifikation.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Theorie der „Global Cities“, die sozioökonomischen Folgen für London und eine dreiphasige Fallstudie des Stadtteils Bransbury.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Global Cities, Gentrifikation, soziale Schichtung und urbane Transformation charakterisiert.

Was versteht die Autorin unter der „dritten Generation“ der Gentrifikation?

Die dritte Generation, auch „Super-Gentrifikation“ genannt, zeichnet sich durch extrem wohlhabende Bewohner aus, die oft ähnliche elitäre Ausbildungshintergründe teilen und weniger am Wohnwert als an der Exklusivität und Vernetzung interessiert sind.

Wie unterscheidet sich die erste Generation der Gentrifizier von späteren Wellen?

Die erste Generation wird als „Pioniere“ bezeichnet, die risikofreudig waren und das Potenzial von Wohngebieten aus Abenteuerlust erkannten, während spätere Generationen vermehrt durch ökonomische Kalkulation und Status getrieben waren.

Final del extracto de 16 páginas  - subir

Detalles

Título
Global cities und Gentrification
Universidad
University of Linz  (Institut für Neuere Geschichte und Zeitgeschichte)
Curso
Seminar Global Studies I
Calificación
gut
Autor
Nora Zeilinger (Autor)
Año de publicación
2012
Páginas
16
No. de catálogo
V231795
ISBN (Ebook)
9783656477648
ISBN (Libro)
9783656479864
Idioma
Alemán
Etiqueta
global gentrification
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Nora Zeilinger (Autor), 2012, Global cities und Gentrification, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/231795
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