Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Filmwissenschaft

Kill the Brain! George A. Romero und die Geburt des modernen Zombiefilms

Titel: Kill the Brain! George A. Romero und die Geburt des modernen Zombiefilms

Fachbuch , 2013 , 95 Seiten

Autor:in: Martin Philipp Wiesert (Autor:in), Viktor Witte (Autor:in), Christoph Hurka (Autor:in)

Originalausgabe

Filmwissenschaft
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Sie bewegen sich meist langsam, sie riechen streng, und sie wollen dich mit Haut und Knochen – die Figur des Zombies gehört längst zum popkulturellen Arsenal der Postmoderne. Einer, der maßgeblich für diese Entwicklung verantwortlich war, ist der Independent-Regisseur George A. Romero. Mit seinem filmischen Meilenstein "Night of the Living Dead" brachte Romero 1968 den Horror in die Häuser und Vorgärten Amerikas: Der Zombie hielt hier erstmals Einzug in den amerikanischen Alltag.

Dieses Buch geht auf den Ursprung und die Intentionen des Zombiefilms ein: von den ersten Entwicklungen bis zu den späteren Revivals. Im Zentrum stehen dabei Romeros richtungweisendes Werk, seine gesellschaftlichen Implikationen sowie sein prägender Einfluss auf das Genre des Zombiefilms.

Aus dem Inhalt:
Stilistische Evolution und filmhistorische Entwicklung; Ethnologischer Ursprung der Zombiefigur; Wiederauferstehung und Modernisierung des Genres; Darstellungsweisen und Motive; Interpretationsgedanken, gesellschaftliche und philosophische Elemente des Zombiefilms; Night of the Living Dead als Schwellenfilm des amerikanischen Horrorfilms

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Martin Philipp Wiesert (2009): Zombies in Horrorfilmen. Ursprung, Entwicklung und Intention des Zombiefilms

Einleitung

Mythos Zombie

Filmhistorische Entwicklung des Zombies

Interpretationsgedanken zum Zombiefilm

Fazit

Viktor Witte (2008): "Night of the Living Dead" im Kontext der amerikanischen Politik und Gesellschaft der 1960er Jahre

Einleitung

Die Geschichte des Zombiefilms – Ein Rückblick

Die neue Ära des Zombiefilms

Night of the Living Dead als Spiegel eines revolutionären Jahrzehnts

Fazit

Christoph Hurka (2011): Untote in Pittsburgh. George A. Romeros “Night of the living Dead” als Schwellenfilm des amerikanischen Horrorkinos

Einleitung

Der amerikanische Spielfilm in den 1960er Jahren

George A. Romeros Night of the living Dead als Schwellenfilm des amerikanischen Horrorfilms

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegenden wissenschaftlichen Analysen untersuchen die Entwicklung und gesellschaftskulturelle Bedeutung des Zombiefilms mit einem besonderen Fokus auf George A. Romeros wegweisenden Film "Night of the Living Dead". Ziel ist es, die Transformation des Genres vom klassischen Horrorfilm hin zum modernen, gesellschaftskritischen Splatter-Kino zu ergründen und die politischen sowie sozialen Hintergründe der 1960er Jahre in den USA als maßgebliche Einflussfaktoren zu identifizieren.

  • Evolution des Zombiemythos und dessen filmische Umsetzung
  • Soziopolitische Einbettung von "Night of the Living Dead"
  • Stellung des Films als Schwellenwerk des US-Horrorkinos
  • Analyse filmästhetischer Neuerungen und narrativer Bruchpunkte
  • Philosophische und gesellschaftskritische Deutungsmuster des Genres

Auszug aus dem Buch

Die Geschichte des Zombiefilms – Ein Rückblick

Im Vorwort seines Buches American Horrors- Essays on the Modern American Horror Film schreibt Gregory A. Waller 1987, dass mit der Veröffentlichung von Romeros Film Night of the Living Dead im Jahre 1968 die moderne Ära des amerikanischen Horrorfilms begann. Arno Meteling tut es ihm in seinem 2006 erschienenen Buch Monster- Zu Körperlichkeit und Medialität im modernen Horrorfilm gleich und schreibt:

Mit Night of the Living Dead, so kann man zusammenfassen, beginnt die Entwicklung des modernen Zombiefilms und damit die Gattung des modernen Horrorfilms, des Körper Horror- oder Splatterfilms.

Um die Bedeutung, die Night of the Living Dead beiden Autoren nach zuteil wird, nachvollziehen zu können, bedarf es eines kurzen Rückblicks in die Geschichte des Zombiefilms vor 1968.

In Victor Halperins Film White Zombie von 1932 begegnet uns zum ersten Mal die Figur des Zombies auf der Kinoleinwand. Darin lässt ein Zuckermühlenbesitzer zombiefizierte und damit „willenlose Arbeitssklaven“ für sich arbeiten. Das Bild einer willenlosen und gehorsamen Masse von Zombiesklaven manifestiert sich in den folgenden Jahren in einer Vielzahl von Zombiefilmen und kulminiert schließlich in der Idee einer Zombiearmee, die ein Nazi in der amerikanischen Provinz zur Unterstützung der deutschen Wehrmacht kreiert.

Zusammenfassung der Kapitel

Martin Philipp Wiesert (2009): Zombies in Horrorfilmen. Ursprung, Entwicklung und Intention des Zombiefilms: Dieses Kapitel liefert eine grundlegende etymologische und ethnologische Herleitung des Zombiemythos und verfolgt dessen filmische Evolution von den Anfängen bis in die 2000er Jahre.

Viktor Witte (2008): "Night of the Living Dead" im Kontext der amerikanischen Politik und Gesellschaft der 1960er Jahre: Diese Analyse setzt den Film in einen direkten Bezug zu den gesellschaftspolitischen Umbrüchen der USA Ende der 1960er Jahre und diskutiert ihn als Reflexion der damaligen Krisenstimmung.

Christoph Hurka (2011): Untote in Pittsburgh. George A. Romeros “Night of the living Dead” als Schwellenfilm des amerikanischen Horrorkinos: Der Autor untersucht detailliert die ästhetischen und narrativen Innovationen des Films und argumentiert für dessen Status als Initialwerk des modernen Horrorfilms.

Schlüsselwörter

Zombiefilm, George A. Romero, Night of the Living Dead, Horrorfilm, Voodoo, Splatterfilm, Gesellschaftskritik, 1960er Jahre, US-Politik, Filmgeschichte, moderne Ära, Untote, Authentifizierung, Filmästhetik, Medienapparat.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in den analysierten Werken grundsätzlich?

Die Arbeiten befassen sich mit der Entwicklung, Geschichte und der tiefergehenden soziopolitischen sowie philosophischen Bedeutung des Zombiefilms, insbesondere anhand des wegweisenden Werks "Night of the Living Dead" von George A. Romero.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Zu den Schwerpunkten zählen die filmhistorische Evolution vom klassischen Voodoo-Zombie zum modernen Untoten, die Spiegelung US-amerikanischer gesellschaftlicher Krisen der 1960er Jahre und die filmästhetische Analyse des Splatter-Genres.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeiten?

Das Hauptziel liegt in der wissenschaftlichen Analyse der Sonderstellung von Romeros erstem Spielfilm und der Aufarbeitung der kulturellen, politischen und filmtechnischen Faktoren, die diesen als Schwellenfilm des modernen amerikanischen Horrorkinos definieren.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Publikationen stützen sich auf eine filmwissenschaftliche Analyse, die Methoden der Diskursanalyse, der Interpretation kultureller Zusammenhänge sowie eine historische Aufarbeitung der amerikanischen Filmproduktionsgeschichte kombiniert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Untersuchung des Übergangs vom klassischen, oft durch Gothic-Elemente geprägten Horror, hin zu einem realistischen, dokumentarisch anmutenden Stil, der gesellschaftliche Instanzen und Ängste reflektiert.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Inhalt zusammenfassen?

Zentral sind Begriffe wie Zombiefilm, George A. Romero, gesellschaftliche Entfremdung, Filmästhetik, Authentifizierung, Splatterfilm und die politische Atmosphäre der USA der 1960er Jahre.

Warum wird "Night of the Living Dead" als "Schwellenfilm" bezeichnet?

Der Begriff resultiert daraus, dass der Film die Traditionen des klassischen Horrorfilms (wie Exotik oder übernatürliche Erklärungsmodelle) bricht und stattdessen den Horror in den banalen Alltag integriert, was einen neuen Maßstab für das Genre setzte.

Welche Rolle spielt der Medienapparat in Romeros Film?

Der Film nutzt das Fernsehen und Radio als authentifizierende Medien, die einerseits Informationen liefern, aber gleichzeitig das allgemeine Misstrauen gegenüber staatlichen Institutionen und Wissenschaftlern unterstreichen, die das Chaos nicht in den Griff bekommen.

Wie unterscheidet sich der Romero-Zombie vom klassischen Zombie?

Klassische Zombies sind Sklaven eines Meisters mit exotischem Hintergrund. Romeros Untote hingegen sind konsequente Kannibalen ohne individuelle Persönlichkeit, die epidemisch auftreten und deren Bedrohungspotenzial im alltäglichen Umfeld verankert ist.

Welches Fazit ziehen die Autoren zur Bedeutung von Gewalt im Film?

Gewalt wird in den analysierten Filmen nicht nur als Schockeffekt genutzt, sondern als ästhetisches und narratives Instrument, um das Scheitern gesellschaftlicher Ordnung und den Zerfall von Werten visuell und inhaltlich spürbar zu machen.

Ende der Leseprobe aus 95 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kill the Brain! George A. Romero und die Geburt des modernen Zombiefilms
Autoren
Martin Philipp Wiesert (Autor:in), Viktor Witte (Autor:in), Christoph Hurka (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
95
Katalognummer
V231824
ISBN (eBook)
9783656475859
ISBN (Buch)
9783956870385
Sprache
Deutsch
Schlagworte
kill brain george romero geburt zombiefilms
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Martin Philipp Wiesert (Autor:in), Viktor Witte (Autor:in), Christoph Hurka (Autor:in), 2013, Kill the Brain! George A. Romero und die Geburt des modernen Zombiefilms, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/231824
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  95  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum