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Stakeholder-Dialog als intregrierter Bestandteil unternehmerischer Nachhaltigkeitsberichterstattung

Title: Stakeholder-Dialog als intregrierter Bestandteil unternehmerischer Nachhaltigkeitsberichterstattung

Term Paper , 2013 , 23 Pages , Grade: 2,00

Autor:in: Daniela Schröder (Author)

Business economics - Offline Marketing and Online Marketing
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Summary Excerpt Details

Diese Arbeit beschäftigt sich daher mit dem Stakeholder-Dialog als integriertem Bestandteil des Nachhaltigkeitsberichtsprozesses. Dazu sollen nach einer kurzen Einführung in die konzeptionellen Grundlagen der Nachhaltigkeitsberichterstattung und des Stakeholder-Dialogs als Instrumente unternehmerischer Nachhaltigkeitskommunikation die Voraussetzungen und Möglichkeiten für eine Beteiligung von Stakeholdern untersucht werden. Dabei wird auf alle Phasen des Prozesses exemplarisch eingegangen werden, also auf die Vorbereitungen, den Prozess der Erstellung des Nachhaltigkeitsberichts selbst sowie auf die Abschlussphase, in welcher der fertige Bericht veröffentlicht und auf seine Ausgestaltung hin. evaluiert wird. Diese Arbeit schließt mit einem Fazit, in dem die wesentlichen Erkenntnisse noch einmal zusammengefasst werden. Als wissenschaftliche Grundlagen werden sowohl Beiträge aus der Literatur zur unternehmerischen Nachhaltigkeitskommunikation herangezogen, als auch verschiedene Standards und Leitfäden zur Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten und zur Beteiligung von Stakeholdern am Berichtsprozess gesichtet werden. Von besonderer Bedeutung für diese Arbeit werden dabei der „AA1000 Stakeholder Engagement Standard (AA1000SES) 2011“ der gemeinnützigen Organisation AccountAbility und der Leitfaden Reporting about Sustainability. In 7 Schritten zum Nachhaltigkeitsbericht des Österreichischen Instituts für Nachhaltige Entwicklung sein.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Konzeptionelle Grundlagen

2.1. Nachhaltigkeitsberichterstattung als Instrument unternehmerischer Nachhaltigkeitskommunikation

2.1.1. Ziele, formale und inhaltliche Grundlagen der unternehmerischen Nachhaltigkeitsberichterstattung

2.1.2. Herausforderungen für die unternehmerische Nachhaltigkeitsberichterstattung

2.2. Der Stakeholder-Dialog als Instrument unternehmerischer Nachhaltigkeitskommunikation

3. Der Stakeholder-Dialog als integrierter Bestandteil unternehmerischer Nachhaltigkeitsberichterstattung

3.1. Vorbereitungsphase

3.2. Prozessphase

3.3.Abschlussphase

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Stakeholder-Dialog als ein zentrales, integriertes Instrument innerhalb des Prozesses der unternehmerischen Nachhaltigkeitsberichterstattung, um die Glaubwürdigkeit und Relevanz der Berichtsinhalte für verschiedene Anspruchsgruppen zu erhöhen. Dabei wird analysiert, wie Unternehmen Stakeholder in die Vorbereitungs-, Prozess- und Abschlussphasen einbinden können.

  • Bedeutung der Nachhaltigkeitsberichterstattung als Kommunikationsinstrument.
  • Herausforderungen in der zielgruppengerechten Berichterstattung.
  • Strukturierung und Phasen eines effektiven Stakeholder-Dialogs.
  • Rolle der Internet-basierten Berichterstattung als Dialogforum.

Auszug aus dem Buch

3.1. Vorbereitungsphase

Schon bei der Teambildung sollte ein Vertreter einer relevanten Anspruchsgruppe fest in die berichtende Gruppe eingebunden werden. Dabei kann es sich sowohl um Vertreter von Umwelt- oder Menschenrechtsgruppen, um Kunden oder um Anrainer handeln (ÖIN 2006: 14). Dieser sollte genauso zu dem Kern-Reporting-Team gehören wie ein unternehmensinterner Entscheidungsträger, welcher das Vertrauen der Unternehmensleitung genießt, eine hohe und entscheidungsfähige Position inne hat und über eine umfassende Kenntnis über die Unternehmenstätigkeit verfügt. Ebenfalls sinnvoll ist der Einbezug eines Controllers mit Zugang zu den notwendigen Finanzkennzahlen sowie eines Kommunikationsexperten aus dem Unternehmen, welcher über einen Überblick über alle wesentlichen Unternehmensaktivitäten verfügt. Ebenfalls zur Kern-Berichtsgruppe gehören sollten ein Experte für Nachhaltigkeit und der bereits erwähnte externe Prozessbegleiter oder Moderator (S. 15). Ergänzt wird ein professionelles Reporting-Team durch diverse Vertretern der verschiedenen Unternehmensbereiche, wie z.B. einen Außendienst- oder Vertriebsmitarbeiter zur Abbildung der Interessen und Informationsbedürfnisse von Kunden oder einem Betriebsratsmitglied als Vertreter für die Arbeitnehmer (IOEW 2001: 14). Für das gesamte Team ist dabei eine offene und positive Einstellung dem Thema Nachhaltigkeit gegenüber relevant um positive Impulse für eine nachhaltige Entwicklung des Unternehmens setzen zu können.

Dieses heterogen zusammengesetzte Team mit seinen unterschiedlichen Perspektiven auf die Unternehmenstätigkeit sollte sich gleich zu Beginn der Arbeit auf Grundaussagen einigen, die mit dem Nachhaltigkeitsbericht getroffen werden sollen. Dabei sollte es im Kern um die Frage gehen: „Welches Bild soll der Report letztendlich vermitteln?“ Darin implizit enthalten sind verschiedene Unterfragen, wie z.B.: „Worin besteht der Beitrag des Unternehmens zu einer nachhaltigen Entwicklung?“ „Wo liegen die Stärken und Schwächen des Unternehmens?“ (ÖIN 2006: 16).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Notwendigkeit von Nachhaltigkeitskommunikation und die wachsende Bedeutung des Stakeholder-Dialogs für eine glaubwürdige Berichterstattung.

2. Konzeptionelle Grundlagen: Dieses Kapitel definiert Nachhaltigkeitsberichterstattung sowie Stakeholder-Dialoge als strategische Instrumente und beleuchtet die damit verbundenen Ziele und Herausforderungen.

2.1. Nachhaltigkeitsberichterstattung als Instrument unternehmerischer Nachhaltigkeitskommunikation: Es wird erörtert, wie Berichterstattung zur Beziehungspflege dient und welche formalen sowie inhaltlichen Standards hierbei eine Rolle spielen.

2.1.1. Ziele, formale und inhaltliche Grundlagen der unternehmerischen Nachhaltigkeitsberichterstattung: Das Kapitel analysiert markt- und managementorientierte Motive sowie die Notwendigkeit von Konsens und glaubwürdigen Standards.

2.1.2. Herausforderungen für die unternehmerische Nachhaltigkeitsberichterstattung: Hier werden Informationsasymmetrien, mangelnde Vergleichbarkeit und die Schwierigkeit der Zielgruppenansprache thematisiert.

2.2. Der Stakeholder-Dialog als Instrument unternehmerischer Nachhaltigkeitskommunikation: Dieses Kapitel beschreibt den Mehrwert des Dialogs für beide Seiten und die Bedeutung eines Perspektivwechsels für die Unternehmensstrategie.

3. Der Stakeholder-Dialog als integrierter Bestandteil unternehmerischer Nachhaltigkeitsberichterstattung: Dieser Abschnitt bietet einen Leitfaden für die praktische Implementierung der Einbindung von Anspruchsgruppen über den gesamten Berichtsprozess hinweg.

3.1. Vorbereitungsphase: Es wird die Bedeutung eines interdisziplinären Reporting-Teams und die strukturierte Identifikation relevanter Stakeholder hervorgehoben.

3.2. Prozessphase: Dieses Kapitel widmet sich der tatsächlichen Durchführung des Dialogs und der Einhaltung von Spielregeln bei der Einbindung von Stakeholdern.

3.3.Abschlussphase: Die Phase beinhaltet die Auswertung, Integration der Ergebnisse in den Bericht und die Veröffentlichung, idealerweise unter Nutzung digitaler Medien.

4. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass der Stakeholder-Dialog ein unverzichtbares Instrument ist, um die Glaubwürdigkeit und Relevanz der Nachhaltigkeitsberichterstattung zu steigern.

Schlüsselwörter

Nachhaltigkeitsberichterstattung, Stakeholder-Dialog, Nachhaltigkeitskommunikation, Unternehmensverantwortung, GRI, AA1000SES, Zielgruppenorientierung, Informationsasymmetrie, Dialogprozess, Nachhaltigkeitsstrategie, Transparenz, Unternehmensperformance, Berichterstattung, Stakeholder-Einbindung, CSR

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle des Stakeholder-Dialogs als essenziellen, integrierten Bestandteil innerhalb des Prozesses der Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen umfassen die konzeptionellen Grundlagen der Nachhaltigkeitskommunikation, die methodische Einbindung von Stakeholdern sowie die Möglichkeiten der internetgestützten Berichterstattung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie Unternehmen durch einen strukturierten Stakeholder-Dialog die Qualität und Glaubwürdigkeit ihrer Nachhaltigkeitsberichte verbessern und so ihre strategische Reputation steigern können.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Analyse relevanter Fachliteratur sowie der Auswertung international anerkannter Standards und Leitfäden wie dem AA1000SES und der GRI.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung sowie eine praktische Beschreibung der drei Phasen eines Stakeholder-Dialogs: Vorbereitung, Durchführung und Abschluss.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Nachhaltigkeitsberichterstattung, Stakeholder-Dialog, Transparenz, Glaubwürdigkeit, Zielgruppenorientierung und Reporting-Standards.

Welche Bedeutung kommt der Vorbereitungsphase im Dialogprozess zu?

Die Vorbereitungsphase ist entscheidend, da hier durch Teambildung und die Identifikation relevanter Anspruchsgruppen die Weichen für einen zielführenden und glaubwürdigen Dialog gestellt werden.

Wie unterscheidet sich der Berichtstyp der „web-basierten Berichte“ von konventionellen Formen?

Web-basierte Berichte zeichnen sich durch eine hohe Dialog- und Feedback-Orientierung, eine hypermediale Darstellung und eine bessere Anpassungsfähigkeit an spezifische Nutzerbedürfnisse aus.

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Details

Title
Stakeholder-Dialog als intregrierter Bestandteil unternehmerischer Nachhaltigkeitsberichterstattung
College
Leuphana Universität Lüneburg  (Graduate School (Master))
Grade
2,00
Author
Daniela Schröder (Author)
Publication Year
2013
Pages
23
Catalog Number
V231860
ISBN (eBook)
9783656481461
ISBN (Book)
9783656481331
Language
German
Tags
stakeholder-dialog bestandteil nachhaltigkeitsberichterstattung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniela Schröder (Author), 2013, Stakeholder-Dialog als intregrierter Bestandteil unternehmerischer Nachhaltigkeitsberichterstattung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/231860
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