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Die Bibel ist ein Buch der Vergangenheit und der Gegenwart

Titel: Die Bibel ist ein Buch der Vergangenheit und der Gegenwart

Hausarbeit , 2011 , 14 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Ralf Bisselik (Autor:in)

Theologie - Systematische Theologie
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Erläuterung der Aussage im Hinblick auf die zwei „Paradigmen“ der Schriftauslegung. Dabei wird auf die Grundbestimmungen der Schriftauslegung in der Alten Kirche eingegangen und gezeigt, inwiefern die Überlegungen der Väter von bleibender Bedeutung sind.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Die Bibel und viele Fragen

2. Die zwei Paradigmen der Schriftauslegung

2.1 Die Historisch-kritische Methode

2.11 Textkritik

2.12 Literarkritik

2.13 Gattungskritik

2.14 Redaktionskritik

2.15 Religionsgeschichte

2.2 Die Patristische und Mittelalterliche Auslegung

2.21 Erste Grundbestimmung – Die Einheit der Schrift

2.22 Zweite Grundbestimmung – Der mehrfache Schriftsinn

2.23 Dritte Grundbestimmung – Das Alte Testament als Heilige Schrift von Juden und Christen

2.24 Vierte Grundbestimmung – Die Inspiration des Lesers und der Lesegemeinschaft

2.25 Fünfte Grundbestimmung – Das christologische Verständnis

2.26 Sechste Grundbestimmung – Gemeinschaft der Kirche und regula fidei

2.3 Richtig oder falsch? Vergangenheit oder Gegenwart?

3. Ein Buch der Vergangenheit und der Gegenwart

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel der Arbeit ist es, einen fundierten Überblick über die hermeneutischen Ansätze der Bibelauslegung zu geben und die Notwendigkeit einer komplementären Nutzung der historisch-kritischen Methode sowie der patristisch-mittelalterlichen Exegese zu verdeutlichen, um die Bibel sowohl in ihrem historischen Kontext als auch in ihrer gegenwärtigen Bedeutung als Wort Gottes zu verstehen.

  • Methoden der wissenschaftlichen Bibelauslegung (historisch-kritisch)
  • Patristische und mittelalterliche Auslegungstraditionen
  • Die Spannung zwischen buchstäblichem und geistigem Schriftsinn
  • Das Verhältnis und die Einheit von Altem und Neuem Testament
  • Die Rolle der Kirche und der regula fidei bei der Interpretation

Auszug aus dem Buch

2.1 Die Historisch-kritische Methode

Eine Methode der Bibelauslegung, die einen Zugang über die Entstehungsgeschichte der Texte sucht, im wörtlichen Sinne also „durch“ die „Zeit“ geht, nennt man „diachron“ (griech.). Dazu gehört die historisch-kritische Methode, die sich während der Aufklärung (17. und 18. Jahrhundert) aber wesentlich seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts entwickelt hat. Man nennt sie „historisch“, da sie sich zum einen auf einen sehr alten Text – die Bibel – bezieht, zum anderen „weil sie versucht, den historischen Prozess der Entstehung der biblischen Texte zu klären…“ So entsteht der Bezug zur Vergangenheit.

Den Bezug zur Gegenwart erhält die Methode durch die kritische, d.h. objektive und wissenschaftliche Erschließung des Gegenstandes und seines Inhaltes für den heutigen Leser.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die Bibel und viele Fragen: Dieses Kapitel führt in die hermeneutische Fragestellung ein und beleuchtet das Spannungsfeld zwischen der Bibel als historischem Dokument und als lebendiger Gottesbotschaft.

2. Die zwei Paradigmen der Schriftauslegung: Hier werden die beiden Hauptstränge der Exegese – die moderne historisch-kritische Methode und die klassische patristisch-mittelalterliche Auslegung – vorgestellt und ihre methodischen Ansätze gegenübergestellt.

2.1 Die Historisch-kritische Methode: Dieses Kapitel erläutert den diachronen Ansatz, der durch eine objektive, wissenschaftliche Analyse der Entstehungsgeschichte und die Anwendung verschiedener methodischer Schritte (Text-, Literatur-, Gattungs-, Redaktionskritik und Religionsgeschichte) den historischen Sinn der Texte erschließt.

2.2 Die Patristische und Mittelalterliche Auslegung: Dieses Kapitel beschreibt die traditionsreiche Auslegungsweise der Kirchenväter und Theologen des Mittelalters, die auf dem Verständnis der Bibel als inspiriertes Wort Gottes und der Unterscheidung zwischen wörtlichem und geistigem Schriftsinn basiert.

2.3 Richtig oder falsch? Vergangenheit oder Gegenwart?: Das Kapitel führt beide Methoden zusammen und argumentiert, dass eine ganzheitliche Bibelauslegung beide Ansätze benötigt, um den Texten sowohl historisch als auch in ihrer geistigen Dimension gerecht zu werden.

3. Ein Buch der Vergangenheit und der Gegenwart: Das Fazit fasst zusammen, dass die Bibel durch ihre zeitlosen Themen weiterhin aktuell bleibt und eine stetige Neu- und Weiterbeschäftigung mit dem Wort Gottes unter Einbeziehung der kirchlichen Tradition erfordert.

Schlüsselwörter

Bibelauslegung, Hermeneutik, Historisch-kritische Methode, Patristik, Schriftsinn, Wort Gottes, Exegese, Alte Testament, Neue Testament, Regula fidei, Glaubenszeugnis, Inspiration, Offenbarung, Theologie, Kirchenväter

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie die Bibel methodisch korrekt und inhaltlich angemessen ausgelegt werden kann, um ihr sowohl als historischem Text als auch als göttlicher Botschaft gerecht zu werden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Hermeneutik, der Vergleich zwischen historisch-kritischer und patristisch-mittelalterlicher Exegese sowie das Zusammenspiel von Glauben und wissenschaftlicher Analyse.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, dass die moderne wissenschaftliche Bibelforschung und die klassische geistige Auslegung sich gegenseitig ergänzen und erst in der Kombination ein vollständiges Bild der Schrift vermitteln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer hermeneutischen Analyse, die Methoden der historisch-kritischen Exegese sowie theologische Konzepte der Kirchenväter zur Interpretation heranzieht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Darstellung der historisch-kritischen Methode mit ihren Teilschritten sowie in die sechs Grundbestimmungen der patristisch-mittelalterlichen Auslegung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen Bibelauslegung, Hermeneutik, historisch-kritische Methode, Schriftsinn, Inspiration und Glaubenszeugnis.

Welche Bedeutung hat der „geistige Schriftsinn“ in diesem Werk?

Der geistige Schriftsinn dient dazu, über den bloßen historischen Wortlaut hinauszugehen und die moralische sowie eschatologische Relevanz des Textes für den Glauben und das Leben des Christen zu erschließen.

Warum wird die historisch-kritische Methode als unentbehrlich, aber als nicht ausreichend bewertet?

Sie ist unverzichtbar für das historische Verständnis der Entstehungsprozesse, schöpft jedoch den Auftrag der Bibelauslegung nicht aus, da sie den spirituellen und göttlichen Gehalt für den heutigen Gläubigen oft ausklammert.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Bibel ist ein Buch der Vergangenheit und der Gegenwart
Hochschule
Katholische Akademie Domschule Würzburg
Veranstaltung
Theologie im Fernkurs
Note
1,0
Autor
Ralf Bisselik (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
14
Katalognummer
V231919
ISBN (eBook)
9783656482987
ISBN (Buch)
9783656483007
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bibel Hermeneutik Schriftauslegung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Ralf Bisselik (Autor:in), 2011, Die Bibel ist ein Buch der Vergangenheit und der Gegenwart, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/231919
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Leseprobe aus  14  Seiten
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