Rehabilitative Trainingsplanung:
Am Beispiel des Schulter-Impingement Syndroms mit Literaturrecherche zu den Wirkungen des Krafttrainings
bei Schulter-Impingement.
Inhaltsverzeichnis
1.Diagnose
1.1 Allgemeine Personendaten
1.2 Spezifische Anamnese
1.3 Funktionsdiagnostik
1.4 Bewertung der Diagnosedaten
2.Zielformulierung
3.Trainingsplanung Makrozyklus
4.Trainingsplanung Mesozyklus
5.Literaturrecherche Krafttraining bei Schulter-Impingement
5.1 Studiendaten Studie 1
5.2 Studiendaten Studie 2
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit erstellt einen rehabilitativen Trainingsplan für einen Patienten mit Schulter-Impingement-Syndrom, um dessen Alltagsbelastbarkeit wiederherzustellen und allgemeine gesundheitliche Parameter wie Blutdruck und Schmerzempfinden durch gezieltes Krafttraining zu verbessern.
- Diagnostik und Anamneseerhebung bei Schulterverletzungen
- Methodik der Trainingsplanung (Makro- und Mesozyklus)
- Evidenzbasierte Literaturrecherche zu Trainingseffekten bei Impingement
- Spezifische Kräftigung der Rotatorenmanschette und Schultergürtelmuskulatur
- Reduktion von Schmerz und Blutdruck durch angepasste körperliche Belastung
Auszug aus dem Buch
1.3 Funktionsdiagnostik
Im Anschluss an die Erfassung der Daten wird mit Herrn Baum eine Beweglichkeitstestung des Schultergelenks durchgeführt. Hierbei wird die Neutral-Null-Methode angewandt (vgl. REIß / FIKENZER, 2012, S. 71 ff.).
Diese Methode wurde entwickelt, um eine einheitliche Beurteilung von Gelenkbewegungen zu ermöglichen. Hierbei bildet die sogenannte Neutral-Null-Stellung der Person die Ausgangsstellung, in welcher sich alle Gelenke des Körpers in einer definierten Null-Grad-Stellung befinden.
Diese Ausgangsstellung ist gekennzeichnet durch einen aufrechten Stand, einen aufgerichteten Kopf mit Blick nach vorne, locker und seitlich herabhängenden Armen, gestreckten Händen und Fingern, wobei die Daumen nach vorne zeigen.
Die Füße stehen parallel und hüftbreit auseinander. Nun kann mit Hilfe eines Goniometers, ausgehend von der Neutral-Null-Stellung, die Beweglichkeit gemessen werden, indem eine zweite Person das jeweilige Gelenk bis zum Bewegungsanschlag bewegt. Festgehalten werden drei Zahlen; die erste Zahl gibt den Wert der Bewegung an, die vom Körper wegführt, die zweite Zahl gibt die Nullstellung an und die dritte Zahl den Wert der Bewegung, die zum Körper hin führt.
Zusammenfassung der Kapitel
1.Diagnose: Erhebung der biometrischen Daten, Anamnese des Krankheitsbildes sowie Durchführung einer funktionellen Beweglichkeitsprüfung nach der Neutral-Null-Methode.
2.Zielformulierung: Festlegung von messbaren Haupt- und Teilzielen zur Beweglichkeitssteigerung, Schmerzreduktion und Senkung des Blutdrucks innerhalb eines Halbjahres.
3.Trainingsplanung Makrozyklus: Darstellung der langfristigen Periodisierung in vier Mesozyklen mit unterschiedlichen Trainingsschwerpunkten von der lokalen Muskelausdauer bis zum neuromuskulären Training.
4.Trainingsplanung Mesozyklus: Detaillierte Planung des dritten Mesozyklus mit Fokus auf Hypertrophietraining und spezifischen Kräftigungsübungen für das Schultergelenk.
5.Literaturrecherche Krafttraining bei Schulter-Impingement: Analyse von zwei internationalen Studien hinsichtlich der Wirksamkeit exzentrischen Trainings und strukturierter Übungsprogramme bei Patienten mit Impingement-Syndrom.
Schlüsselwörter
Schulter-Impingement Syndrom, Rehabilitative Trainingsplanung, Krafttraining, Rotatorenmanschette, Neutral-Null-Methode, Hypertonie, Beweglichkeitstest, Exzentrisches Training, Mesozyklus, Alltagsbelastbarkeit, Schultergürtelmuskulatur, Schmerzreduktion, Belastbarkeit, Trainingssteuerung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die Erstellung eines rehabilitativen Trainingsplans für einen 56-jährigen Patienten, der unter einem Schulter-Impingement-Syndrom leidet.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Zentrale Themen sind die Diagnose von Gelenkfunktionalitäten, die langfristige Trainingsplanung (Makro-/Mesozyklus) sowie die wissenschaftliche Evidenz für Krafttraining bei Schulterproblematiken.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Ziel ist die Wiederherstellung der Alltagsbelastbarkeit der Schulter, die Schmerzreduktion und eine Senkung des Blutdrucks des Patienten durch ein strukturiertes Krafttrainingsprogramm.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Trainingsplanung basiert auf dem Phasenmodell des muskulären Aufbautrainings in der Rehabilitation unter Anwendung der Neutral-Null-Methode zur Beweglichkeitsmessung.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Diagnose, die konkrete Zielsetzung, die periodisierte Trainingsplanung sowie eine Literaturrecherche zu Trainingseffekten bei Impingement-Patienten.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Impingement-Syndrom, rehabilitative Trainingsplanung, Rotatorenmanschette und Belastungssteuerung charakterisiert.
Warum wird exzentrisches Training im Rahmen der Literaturrecherche hervorgehoben?
Studien zeigen, dass exzentrisches Training der Schulterabduktoren ein effizientes Mittel zur Schmerzreduktion und Funktionsverbesserung bei Impingement-Syndrom ist.
Welche Rolle spielt der Blutdruck bei der Trainingsgestaltung?
Da der Patient unter Hypertonie Stufe I leidet, wird das Training so gestaltet, dass die Belastung moderat gewählt wird, um neben der Schultergesundheit auch den Blutdruck positiv zu beeinflussen.
- Quote paper
- Moritz Wenninger (Author), 2013, Rehabilitative Trainingsplanung am Beispiel des Schulter-Impingement Syndroms, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/231928