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Einzug in eine stationäre Altenpflegeeinrichtung. Ein Zuhause in der letzten Lebensphase

Eine empirische Studie

Title: Einzug in eine stationäre Altenpflegeeinrichtung. Ein Zuhause in der letzten Lebensphase

Term Paper , 2013 , 51 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Ellen Haberland (Author)

Nursing Science - Nursing Management
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Jeder von uns hat eine eigene Vorstellung vom Begriff „Zuhause“. Ein Blick ins Internet zeigt allerdings, wie schwierig es ist, eine eindeutige und kurze Erklärung für dieses Wort zu finden.
Im Duden Wörterbuch liest man hierzu: „Bedeutung: Wohnung, in der jemand zu Hause ist [und sich wohlfühlt]; Heim, Wohnung; Synonyme zu Zuhause: Bleibe, Haus, Heim, Unterschlupf, Wohnung, Zuflucht, .., umgangssprachlich die [eigenen] vier Wände, … Daheim.“
Es ist offensichtlich ein Begriff, der mit unserem Gefühl von Wohlbefinden, Schutz, Heim und der persönlichen Identifikation mit dem Raum entsprechend der Empfindung der eigenen vier Wände zusammenhängt.
Ich befasse mich in meiner Hausarbeit mit dem Raum, in dem Menschen sich heim fühlen mit den vielen Facetten des persönlichen Wohlbefindens. Der Personenkreis, den ich im Zusammenhang mit dem eigenen Zuhause untersuche, ist die ältere Generation, die aufgrund von Gebrechlichkeit und Pflegebedürftigkeit häufig gezwungen ist, ihre letzte Lebensphase in einer Altenpflegeeinrichtung zu verbringen.

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Inhaltsverzeichnis

1. Ausgangssituation und Auswahl des Untersuchungsproblems

1.1 Begriffsklärung "Zuhause"

1.2 Stationäre Altenhilfe im Wandel der Zeit

2. Voraussetzungen und Zielsetzung der empirischen Studie

2.1 Zielsetzung der empirischen Untersuchung

2.2 Auswahl der zu untersuchenden Einrichtungen

2.3 Information der Beteiligten

2.3.1 Information und Einbeziehung der Heimleitungen und der sozialen Dienste

2.3.2 Information der Bewohnerinnen und Bewohner über das Projekt

2.4 Festlegung der Untersuchungsmethode

3. Erstellung des Fragebogens

3.1 Anforderungen an den Fragebogen

3.4.1 beeinflussende Faktoren

3.4.2 Entwicklung von Befragungskriterien

3.4.3 Identifizierung von Problemfeldern und Ausschlusskriterien

3.5 Überprüfung des Fragebogens

4. Durchführung und Auswertung der Bewohnerinterviews

4.1 Durchführung der Befragung

4.2 Auswertung der gewonnenen Informationen

4.2.1 Auswahl der interviewten Bewohner

4.2.2 Sammeln der gesamten Informationen und Kategorisierung

4.2.3 Verwertbarkeit für die Studie

4.2.4 Darstellung der Ergebnisse

4.3 Interpretation der Ergebnisse

4.4 Präsentation der Ergebnisse

5. Empfehlungen und Fazit

5.1 Zukunftsvisionen und mögliche Veränderungen im stationären Altenpflegebereich

5.2 Relevanz der gewonnenen Informationen für die eigene Einrichtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht explorativ, inwiefern ältere Menschen in vollstationären Pflegeeinrichtungen ein neues Gefühl von "Zuhause" entwickeln können. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, welche Faktoren, wie beispielsweise die Gestaltung der Eingewöhnungsphase, soziale Anbindungen oder die Wahrung der Privatsphäre, für das subjektive Wohlbefinden und die Identifikation mit der neuen Lebenssituation in der letzten Lebensphase entscheidend sind.

  • Analyse des "Zuhause-Gefühls" bei älteren Heimbewohnern
  • Einflussfaktoren auf die Eingewöhnungsphase in stationären Einrichtungen
  • Bedeutung der Autonomie und Privatsphäre im institutionellen Kontext
  • Zusammenhang zwischen dem Übergang in die Pflege und dem persönlichen Wohlbefinden
  • Bedarf an zukünftigen Anpassungen in der stationären Altenpflege

Auszug aus dem Buch

1.1 Begriffsklärung "Zuhause"

Jeder von uns hat eine eigene Vorstellung vom Begriff „Zuhause“. Ein Blick ins Internet zeigt allerdings, wie schwierig es ist, eine eindeutige und kurze Erklärung für dieses Wort zu finden.

Im Duden Wörterbuch liest man hierzu: „Bedeutung: Wohnung, in der jemand zu Hause ist [und sich wohlfühlt]; Heim, Wohnung; Synonyme zu Zuhause: Bleibe, Haus, Heim, Unterschlupf, Wohnung, Zuflucht, .., umgangssprachlich die [eigenen] vier Wände, … Daheim.“

Es ist offensichtlich ein Begriff, der mit unserem Gefühl von Wohlbefinden, Schutz, Heim und der persönlichen Identifikation mit dem Raum entsprechend der Empfindung der eigenen vier Wände zusammenhängt.

Ich befasse mich in meiner Hausarbeit mit dem Raum, in dem Menschen sich heim fühlen mit den vielen Facetten des persönlichen Wohlbefindens. Der Personenkreis, den ich im Zusammenhang mit dem eigenen Zuhause untersuche, ist die ältere Generation, die aufgrund von Gebrechlichkeit und Pflegebedürftigkeit häufig gezwungen ist, ihre letzte Lebensphase in einer Altenpflegeeinrichtung zu verbringen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Ausgangssituation und Auswahl des Untersuchungsproblems: Dieses Kapitel definiert den Begriff "Zuhause" und beleuchtet den Wandel der stationären Altenpflege von der Anstaltsform hin zu moderneren Wohnkonzepten.

2. Voraussetzungen und Zielsetzung der empirischen Studie: Hier werden die Ziele der Untersuchung dargelegt, die Auswahl der kirchlichen Träger begründet und der Prozess der Information der Beteiligten beschrieben.

3. Erstellung des Fragebogens: Dieses Kapitel widmet sich der Entwicklung eines Leitfadeninterviews, das die Bedürfnisse hochbetagter Menschen berücksichtigt und methodisch auf die Erforschung des Gefühls eines "Zuhauses" zugeschnitten ist.

4. Durchführung und Auswertung der Bewohnerinterviews: Dieser Hauptteil beschreibt die qualitative Befragung von Heimbewohnern, die Codierung der Daten in Kategorien und die anschließende Interpretation der Ergebnisse.

5. Empfehlungen und Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die Erkenntnisse zusammen und leitet daraus Empfehlungen für die Gestaltung zukünftiger Wohnkonzepte und die Arbeit in der eigenen Einrichtung ab.

Schlüsselwörter

Altenpflege, Zuhause, stationäre Einrichtung, Eingewöhnung, Wohlbefinden, qualitative Forschung, Pflegebedürftigkeit, Privatsphäre, Selbstbestimmtheit, Lebensqualität, soziale Kontakte, Bewohnerbefragung, Leitfadeninterview, Demografie, Altenheim

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem subjektiven Empfinden von älteren Menschen, die in eine stationäre Pflegeeinrichtung eingezogen sind, und untersucht, ob und wie sie dort ein neues Zuhause finden können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören das Erleben von Privatsphäre, der Einfluss der Gestaltung von Wohnumgebungen, die Bedeutung sozialer Kontakte und die Auswirkungen der eigenen Biografie auf das Ankommen im Heim.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, zu identifizieren, welche Faktoren ein "Zuhause-Gefühl" im Altenheim begünstigen oder behindern und wie man dieses Wissen für eine menschenwürdigere Pflege nutzen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin wählt eine qualitative Untersuchungsmethode in Form von Leitfadeninterviews, da das Thema explorativen Charakter hat und standardisierte Fragebögen für die individuelle Gefühlswelt nicht ausreichen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die methodische Erstellung des Fragebogens, die Durchführung der Interviews in vier Einrichtungen sowie die systematische Auswertung der gewonnenen Informationen mittels Kategorienbildung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlüsselbegriffe sind stationäre Altenpflege, Zuhause, Eingewöhnung, Lebensqualität, Selbstbestimmtheit und Bewohnerzufriedenheit.

Warum wurden für die Befragung kirchliche Träger gewählt?

Die Autorin entschied sich für kirchliche Einrichtungen, um eine höhere Vergleichbarkeit zu gewährleisten, da diese Häuser ähnliche christlich geprägte Menschenbilder und Unternehmensphilosophien verfolgen.

Welche Rolle spielt die Privatsphäre laut den Befragten?

Die Befragten betonen die enorme Bedeutung der Privatsphäre, kritisieren jedoch häufig, dass die institutionellen Abläufe (z.B. Fremdbestimmung im Alltag) diese oft einschränken.

Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin für die Praxis?

Die Autorin empfiehlt, die Bewohner stärker in die Gestaltung ihres Alltags einzubeziehen und eine Sensibilisierung des Personals anzustreben, um trotz Pflegebedürftigkeit ein individuelles Wohlbefinden zu ermöglichen.

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Details

Title
Einzug in eine stationäre Altenpflegeeinrichtung. Ein Zuhause in der letzten Lebensphase
Subtitle
Eine empirische Studie
College
University of Applied Sciences Hamburg
Grade
1,0
Author
Ellen Haberland (Author)
Publication Year
2013
Pages
51
Catalog Number
V231957
ISBN (eBook)
9783656494737
ISBN (Book)
9783656495116
Language
German
Tags
einzug altenpflegeeinrichtung zuhause lebensphase eine studie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ellen Haberland (Author), 2013, Einzug in eine stationäre Altenpflegeeinrichtung. Ein Zuhause in der letzten Lebensphase, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/231957
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