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Dogmen aus katholischer, protestantischer und ökumenischer Sicht

Titel: Dogmen aus katholischer, protestantischer und ökumenischer Sicht

Hausarbeit , 2010 , 14 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Christina Schnee (Autor:in)

Theologie - Vergleichende Religionswissenschaft
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Hausarbeit befasst sich mit der Unterscheidung von „Dogmen“ zwischen
katholischer und protestantischer Kirche. „Dogma“, ein Begriff der gerade in der katholischen
Kirche keine unwesentliche Bedeutung hat; sogar eine Teildisziplin in der Systematischen
Theologie trägt nach diesem Begriff seinen Namen, die Dogmatik.
Womit beschäftigt sich die Dogmatik? – Dies soll nicht Bestandteil der vorliegenden
Hausarbeit sein, aber trotzdem möchte ich an dieser Stelle diesen Begriff klären: Grob gesagt,
beschäftigt sich die Dogmatik mit den Anfragen von Gläubigen an den Glauben. Oder
wissenschaftlich definiert: Dogmatik ist die Glaubensreflexion der Glaubenswissenschaft.1
Diese Anfragen können in Glaubensätzen, sogenannten Dogmen, beantwortet werden.
Oder vielleicht nicht? Sind Dogmen gleichzusetzen mit Glaubenssätzen? Gibt es dazu andere
Ansichten oder Verständnisse? Wie sehen Dogmen in der protestantischen Kirche aus?
Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten gibt es in der katholischen und protestantischen
Kirche? Und wie entwickelte sich der Begriff in der Vergangenheit des Christentums? Wie
wirkt sich das heutige Verständnis auf die Ökumene aus? Bei dieser Fülle von Fragen werden
die römisch-katholische Kirche und die protestantische Kirche ohne ihre konkreten
Glaubensrichtungen untersucht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Gemeinsame Historische Entwicklung

2.1. Der Begriff „Dogma“ und dessen Verwendung in der Bibel

2.2. Historische Entwicklung im Christentum

3. Der katholische Begriff von Dogma

4. Der protestantische Begriff von Dogma

5. Heutiger Dogmenbegriff

6. Verwendung von Dogmen in der Ökumene

7. Fazit

8. Literaturverzeichnis

8.1. Themenliteratur

8.2. Themenübergreifende Literatur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die unterschiedlichen Dogmenbegriffe der katholischen und der protestantischen Kirche sowie deren historische Entwicklung und Auswirkungen auf den ökumenischen Dialog. Das primäre Ziel ist es, die zentralen Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Verständnis von Dogmen herauszuarbeiten und zu prüfen, wie eine ökumenische Annäherung trotz divergierender dogmatischer Wahrheitsansprüche möglich sein kann.

  • Historische Herleitung und biblischer Ursprung des Begriffs „Dogma“
  • Differenzierung des Dogmenbegriffs in katholischer und protestantischer Tradition
  • Analyse heutiger Dogmenmodelle (z.B. kerygmatisch, dialogisch, ekklesial)
  • Das Spannungsfeld zwischen Lehramt, Gehorsam und Bekenntnis
  • Lösungsansätze für einen ökumenischen Dialog durch die „Hierarchie der Wahrheiten“

Auszug aus dem Buch

Heutiger Dogmenbegriff

Der Begriff „Dogma“ ist momentan in der theologischen Diskussion der diversen christlichen Konfessionen. Bevor auf die eigentlichen Schwierigkeiten des Ökumenischen Dogmenverständnisses eingegangen wird (vgl. Kapitel 5), sollen in diesem Kapitel verschiedene „Ansichten“ von Dogmen dargestellt werden. Dies ist sinnvoll, da ein Dogma Erkenntnisse für eine Anpassung an neue Aspekte und Herausforderungen erfordert, wie die Einflüsse auf unsere Gesellschaft durch Pluralismus, Globalisierung, Informations- und Kommunikationsgesellschaft, Kritik an Religionen und Glaubensverlust. Der Begriff muss in Zukunft aufgeweitet werden und nicht eingeengt, um eine Ökumenische Verwendung nicht zu blockieren. Ein gemeinsames Dogmenverständnis der christlichen Konfessionen führt zur geschlossenen Einheit der Christen nach außen. Dabei müssen auch Sprachweise und Denkweise des Menschen in der heutigen Zeit berücksichtigt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik der unterschiedlichen Dogmenverständnisse zwischen katholischer und protestantischer Kirche ein und skizziert die wissenschaftliche Relevanz der Fragestellung.

2. Gemeinsame Historische Entwicklung: Dieses Kapitel beleuchtet den griechischen Ursprung des Begriffs „Dogma“ sowie dessen biblische Verwendung und die historische Entwicklung im frühen Christentum.

3. Der katholische Begriff von Dogma: Der Abschnitt erläutert die katholische Definition, die durch das Erste und Zweite Vatikanische Konzil geprägt wurde, inklusive der Kriterien für Offenbarungswahrheit und verbindliche Lehrsätze.

4. Der protestantische Begriff von Dogma: Hier wird die protestantische Sichtweise dargestellt, die das Dogma primär als Bekenntnis begreift und dem strengen Lehramtsbegriff kritisch gegenübersteht.

5. Heutiger Dogmenbegriff: Dieser Teil differenziert moderne Facetten des Dogmenbegriffs, wie das kerygmatische, dialogische oder ekklesiale Dogma, und betont die Notwendigkeit einer zeitgemäßen Interpretation.

6. Verwendung von Dogmen in der Ökumene: Das Kapitel untersucht die Herausforderungen für einen ökumenischen Dialog, insbesondere die Anerkennung von Lehrautorität und die Bedeutung der „Hierarchie der Wahrheiten“.

7. Fazit: Das Fazit fasst die Problematik zusammen und schlägt vor, den Fokus auf gemeinsame Grundzüge des Glaubens und die gegenseitige Anerkennung der Bekenntnisse zu legen.

8. Literaturverzeichnis: Dies ist das abschließende Verzeichnis der verwendeten Quellen, unterteilt in themenspezifische und themenübergreifende Literatur.

Schlüsselwörter

Dogma, Dogmatik, katholische Kirche, protestantische Kirche, Ökumene, Lehramt, Glaubenssatz, Bekenntnis, Offenbarungswahrheit, Vatikanisches Konzil, Hierarchie der Wahrheiten, Theologie, Glaubensreflexion, Christentum, Dogmenentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Unterschiede im Dogmenverständnis zwischen der katholischen und der protestantischen Kirche und deren Bedeutung für das christliche Selbstverständnis.

Welche zentralen Themenfelder deckt die Untersuchung ab?

Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Begriffsherleitung, der katholischen Lehrautorität, dem protestantischen Bekenntnisbegriff und den modernen Ansätzen zur ökumenischen Verständigung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Es wird untersucht, wie ein gemeinsamer ökumenischer Dialog gestaltet werden kann, obwohl die Kirchen unterschiedliche Auffassungen über die Herleitung und Verbindlichkeit von Dogmen haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theologische Literaturanalyse, die zentrale kirchengeschichtliche Entwicklungen und Konzilsdokumente auswertet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die historische Entwicklung, die spezifischen dogmatischen Ansätze beider Konfessionen sowie eine differenzierte Betrachtung heutiger Dogmenmodelle.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die zentralen Begriffe sind Dogma, Ökumene, Lehramt, Bekenntnis, Offenbarungswahrheit und das Konzept der „Hierarchie der Wahrheiten“.

Wie unterscheidet sich der protestantische Dogmenbegriff vom katholischen?

Während die katholische Kirche das Dogma als verbindlichen Lehrsatz durch ein festes Lehramt definiert, versteht der Protestantismus das Dogma stärker als zeitgebundenes Bekenntnis zum Glauben.

Welche Rolle spielt das Zweite Vatikanische Konzil für die aktuelle Diskussion?

Das Konzil hat durch die Einführung der „Rangordnung oder Hierarchie der Wahrheiten“ wichtige Voraussetzungen für eine ökumenische Toleranz und eine flexiblere Auslegung der Lehre geschaffen.

Warum wird das „doxologische Dogma“ heute wieder neu entdeckt?

Durch den ökumenischen Dialog mit der orthodoxen Kirche wurde erkannt, dass Dogmen auch eine liturgie-grammatikalische Funktion haben können, die in westlichen Kirchen zeitweise in Vergessenheit geraten war.

Ist ein Dogma nach heutigem Verständnis zeitlos?

Nein, moderne Ansätze wie das ekklesiale Dogma betonen, dass Antworten an die jeweilige Sprache und das Verständnis der heutigen Zeit angepasst werden müssen, ohne den Kern der Offenbarung zu verletzen.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Dogmen aus katholischer, protestantischer und ökumenischer Sicht
Hochschule
Bergische Universität Wuppertal
Note
1,7
Autor
Christina Schnee (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
14
Katalognummer
V232087
ISBN (eBook)
9783656487371
ISBN (Buch)
9783656491712
Sprache
Deutsch
Schlagworte
dogmen sicht
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christina Schnee (Autor:in), 2010, Dogmen aus katholischer, protestantischer und ökumenischer Sicht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/232087
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Leseprobe aus  14  Seiten
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