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Geschlecht und Medien. Bedeutung von Medien für Genderzuschreibungen

Title: Geschlecht und Medien. Bedeutung von Medien für Genderzuschreibungen

Essay , 2010 , 4 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Christina Schnee (Author)

Sociology - Media, Art, Music
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Wenn man von Medien spricht, muss man diese genderspezifisch und altersspezifisch unterscheiden. Die Jüngeren setzen mehr Wert auf Abgrenzung der Interessen des anderen Geschlechts, wohingegen die Älteren (ab 14 Jahren) merken, dass es ein Vorteil sein könnte, wenn man weiß, was das andere Geschlecht mag.
Im Verlauf des Heranwachsens ist die Medienzuwendung unterschiedlich. Der Fernseher ist in allen Altersstufen (kleine Kinder bis Jugendlicher) vertreten und auch das stärkste Medium. Auffällig ist, dass mit 12/13 Jahren fast jedes Kind einen eigenen Fernseher hat. Drei Viertel der Kinder halten den Fernseher als wichtiges Medium. Am Ende des Vorschulalters haben fast alle Kinder PC-Erfahrungen. 57% bzw. 80% der Haushalte mit Kindern bzw. Jugendlichen haben einen Internetanschluss, welcher je häufiger genutzt wird, desto älter die Kinder werden. Im Grundschulalter wird der PC unter den drei wichtigsten Medien gestellt, wohin gegen aber das Internet erst im Jugendalter wertgeschätzt wird. Die wichtigsten Medien ab dem Grundschulalter sind bereits die Musikmedien. [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Geschlecht und Medien – Bedeutung von Medien für Genderzuschreibungen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss von Medien auf die Konstruktion von Geschlechterrollen und die geschlechtsspezifische Mediennutzung von Heranwachsenden in Abhängigkeit von Alter, sozialem Milieu und individuellen Interessen.

  • Geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Internet- und Computernutzung
  • Die Rolle des Fernsehens bei der Vermittlung von Geschlechterbildern
  • Einflussfaktoren wie Bildungsstand, soziales Milieu und Peer-Groups
  • Pädagogische und bildungspolitische Konsequenzen zur Förderung einer souveränen Medienaneignung

Auszug aus dem Buch

Geschlecht und Medien – Bedeutung von Medien für Genderzuschreibungen

Die Medienaneignung spielt neben den Altersstufen und dem Geschlecht auch eine große Rolle. Medien werden generell im Leben einbezogen. Dies passiert abhängig von den individuellen und sozialen Lebenskontexten. Man kann ihnen Aufmerksamkeit schenken oder sie auch meiden. Kinder und Jugendliche beschäftigen sich mit den sogenannten handlungsleitenden Themen. Dazu zählen die Entwicklungsaufgaben, in den verschiedenen Altersstadien und auch die persönlichen Lebenskontexte (sozial, kulturell und ethnisch). Kinder halten Ausschau nach Persönlichkeitsfacetten und personalen Vorbildern. Die Medienangebote dienen dabei als eine Art Studienobjekte oder sind Experimentierräume.

Wichtig sind auch die Interessen der Jugendlichen bzw. der Peer group. Der Computer ist vor allem bei den männlichen Heranwachsenden von hohem Interesse.

Nun möchte ich auf die geschlechterspezifische Nutzung des Internets eingehen. In der Altersgruppe der 12- bis 19 jährigen besitzen Jungen häufiger einen Internetzugang und nutzen den PC häufiger als Mädchen. Auffällig sind die Unterschiede in den Bildungsmilieus.

Zusammenfassung der Kapitel

Geschlecht und Medien – Bedeutung von Medien für Genderzuschreibungen: Dieser Text beleuchtet die geschlechtsspezifische Mediennutzung, die Bedeutung von Sozialisation und Milieus für die Medienaneignung sowie die Konsequenzen für eine medienpädagogische Förderung.

Schlüsselwörter

Medienaneignung, Geschlechterrollen, Genderzuschreibungen, Heranwachsende, Internetnutzung, Computernutzung, Fernsehnutzung, Sozialisation, Bildungsniveau, Medienpädagogik, Geschlechterkonstruktion, Rollenbilder, Peer-Group, Medienkompetenz, Jugendkultur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie Medien bei Heranwachsenden zur Ausbildung von Geschlechterrollen und zur Konstruktion von Identität beitragen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der geschlechtsspezifischen Nutzung von PC, Internet und Fernsehen sowie deren Einfluss auf die Selbst- und Fremdwahrnehmung der Geschlechter.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Medien als "Experimentierräume" wirken und welche pädagogischen Maßnahmen notwendig sind, um eine geschlechtersensible Medienaneignung zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt einen analytischen Ansatz, der existierende medienpädagogische Erkenntnisse und Sozialisationsdaten zusammenführt, um geschlechtsspezifische Unterschiede in der Mediennutzung zu interpretieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil differenziert zwischen dem Nutzungsverhalten von Jungen und Mädchen bei Internet und Fernsehen und betrachtet dabei sozioökonomische Faktoren wie den Bildungshintergrund.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Medienaneignung, Genderzuschreibung, Sozialisation und medienpädagogischer Handlungsbedarf.

Wie unterscheidet sich die Internetnutzung von Jungen und Mädchen?

Jungen nutzen den PC häufiger für technikorientierte Tätigkeiten wie Spiele oder Downloads, während Mädchen das Netz stärker für Kommunikation, soziale Interaktion und Informationssuche verwenden.

Welche Rolle spielt das Fernsehen für das Geschlechterkonzept?

Das Fernsehen liefert Vorbilder für das "Frau- und Mannsein", die von Heranwachsenden entweder integriert oder verworfen werden, wobei die Wirkung stark vom sozialen Milieu abhängt.

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Details

Title
Geschlecht und Medien. Bedeutung von Medien für Genderzuschreibungen
College
University of Wuppertal
Grade
2,3
Author
Christina Schnee (Author)
Publication Year
2010
Pages
4
Catalog Number
V232090
ISBN (eBook)
9783656487357
ISBN (Book)
9783656575580
Language
German
Tags
geschlecht medien bedeutung genderzuschreibungen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christina Schnee (Author), 2010, Geschlecht und Medien. Bedeutung von Medien für Genderzuschreibungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/232090
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