"Oral History" in Theorie und Praxis


Hausarbeit (Hauptseminar), 1987
27 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhalt

I. Oral History - was ist das?

II. Das Gedächtnis
II. 1 Das ‘kollektive’ und das ‘individuelle’ Gedächtnis
II. 1.1 Das ‘autobiographische’ Gedächtnis
II. 1.2 Das ‘kollektive’ Gedächtnis

III. Das Interview selbst
III. 1 Besonderheiten eines Erinnerungsinterviews gegenüber herkömmlichen Quellen
III. 2 Praktische Vorüberlegungen bei der Durchführung von Erinnerungsinterviews
III. 3 Faktoren, die das im Interview Gesagte beeinflussen
III. 4 Faktoren, die Auswertung und Ergebnisse beeinflussen

IV. Fazit: Was kann Oral History leisten?

V. Oral History in Deutschland heute

B. Beispiele aus der Praxis - Nachkriegsalltag von Bergarbeiterfrauen im Ruhrgebiet

I. Anne-Katrin Einfeldt: Zwischen alten Werten und neuen Chancen - Häusliche Arbeit von Bergarbeiterfrauen in den fünfziger Jahren
Sozialisation im Elternhaus
Erfahrungen außerhalb der Familie
Arbeit nach dem Krieg
Außenwelt und Innenwelt
Erziehungsziel: Liebe und Strenge
Fazit

II. Margot Schmidt: Im Vorzimmer. Arbeitsverhältnisse von Sekretärinnen und Sachbearbeiterinnen bei Thyssen nach dem Krieg
Männermangel und seine Auswirkungen
Frauen haben keine Ehefrauen
Fazit

C. Literaturverzeichnis

I. Oral History - was ist das?

Der Begriff „Oral History“ greift zurück auf die Ethnologie, wo Kulturen, die eine rein mündli­che Überlieferung und keine Schriftkultur haben, als „Oral Traditions“ oder „Oral Societies“ bezeichnet werden. In solchen Gesellschaften ist die mündliche Überlieferung, oft in ritualisier­ter Form, die einzige bestehende Geschichte und nimmt als solche einen viel größeren Stellen­wert ein als mündliche Überlieferung in westlichen Industrienationen.

Das Vokabular aus der Ethnologie wird jedoch in der Geschichtsforschung in einen völlig an­deren Zusammenhang gebracht: ‘Diachrones Interview’, ‘Erinnerungsinterview’, ‘Oral-History-Interview’, ‘biographisches Interview’, dies alles sind unterschiedliche Bezeichnungen für die gleiche Methode, nämlich die, Personen, die an Ereignissen, Epochen und Entwicklun­gen, die erforscht werden sollen, selber teilgenommen haben, ihre Erinnerungen erzählen zu lassen.

Wie aber sieht die genaue Vorgehensweise bei der Geschichtsforschung mit Hilfe von Oral-History-Interviews aus?

Grob vereinfacht gesagt sucht man sich vor Beginn eines geplanten Projektes eine Anzahl von Personen, die für das geplante Forschungsprojekt ‘aussagekräftig’ scheinen und läßt sie aus ihren Erinnerungen erzählen. Entweder man stellt ihnen Fragen zu bestimmten Themenberei­chen oder man beginnt mit nur einer Leitfrage (z.B.: „Erzählen Sie doch mal, wie das war bei Kriegsende 1945...“) und läßt sie im weiteren Verlauf frei reden.

Die Impulse der Wissenschaftler, die in den fünfziger Jahren in den USA zum ersten Mal mit der Oral-History-Methode arbeiteten, waren vor allem, die Eliten- und Herrschaftsfixierung der Geschichtswissenschaft zu durchbrechen. Man wollte „die Sprachlosen, die bislang von Histo­rikern nur allzu oft vernachlässigt worden sind“[1], wieder zu Wort kommen lassen.

Dementsprechend gab und gibt es zahlreiche Forschungen zu Arbeitern und unteren Schichten der Bevölkerung; man wollte zur Individualität der Massen vordringen, die ‘einfachen Leute’ in den Blickpunkt der Geschichtsschreibung rücken. Man versuchte, eine Geschichtsschreibung anhand von Qualität statt Quantität der Erfahrungen zu etablieren.

Die Oral History - Forschung ist angewiesen auf die Aussagen von Zeitzeugen, was es schlichtweg unmöglich macht, einen mehr als ca. neunzig Jahre zurückliegenden Zeitraum zu erforschen, einfach weil es heute dazu fast niemanden mehr gibt, den man befragen könnte.

Lutz Niethammer, einer der führenden Oral-History-Forscher der Bundesrepublik, bringt die­ses Problem auf den Punkt: „Oral History kann sich nur auf Zeitgeschichtliches beziehen, denn wir können keine Grabsteine befragen.“[2]

Forschern, die sich der Methode der Oral History bedienen, geht es nicht darum, einen reprä­sentativen Querschnitt der Bevölkerung zu befragen um damit repräsentative Aussagen zu er­halten. Solche Dinge kann und will die Oral History nicht leisten. Oral History hat mit Statistik nichts zu tun. Es geht vielmehr darum, Menschen zu befragen, von denen man annimmt, daß sie „bestimmte historische Prozesse exemplarisch verdeutlichen können.“[3]

Dabei „werden Konturen einer Lebensgeschichte sichtbar, die ihrerseits Verhaltensmuster eines Menschen in bestimmten Lebenssituationen zu erklären vermögen.“[4]

Lothar Steinbach, der sich u.a. auch mit methodologischen Problemen der Oral History ausei­nandergesetzt hat, charakterisiert die Zielsetzung der Oral History folgendermaßen: „Nicht Lebensläufe beliebiger Personen gilt es zu untersuchen, sondern Lebensläufe von Per­sonen, die sich in einer ähnlichen, vergleichbaren Sozialisationssituation befanden. Der indivi­duelle Erfah­rungshorizont kann dann zum Ausdruck von kollektiven Erfahrungen werden.“[5]

Die Sammlung von Informationen wie Daten und Fakten mittels eines Interview erweist sich als sehr problematisch. Bei einem Interview muß man sich immer der Tatsache bewußt sein, daß das Erzählte zutiefst subjektiv ist und die Erlebnisse eines einzelnen Individuums darstellt. Erinnerungsinterviews können höchstens insoweit zur Gewinnung von ‘Tatsacheninformatio­nen’ herangezogen werden, als über andere Wege keinerlei Material über bestimmte Sachver­halte zu erhalten ist, z.B. weil es sich um vernachlässigte Bereiche der Geschichts- und Sozial­geschichtsschreibung handelt.

Die Subjektivität jedoch ist gerade die Stärke der biographischen Interviews. Auf sie sollte sich die Auswertung eines Interview konzentrieren; zu Daten und Fakten, vor allem über Politik und Gesellschaft, gibt es andere, weit zuverlässigere Quellen - das subjektive Erleben eines Menschen aber kann nur er/sie selbst darstellen.

Lothar Steinbach legt Wert darauf, daß die Arbeit der Oral-History-Forschung die traditionelle Geschichtswissenschaft oder Geschichtsschreibung nicht ersetzen, sondern nur ergänzen kann: „Die Interview-Methode steht lediglich ergänzend neben dem gesicherten Methodenbestand der Geisteswissenschaften. Sie stellt nur eine Verfahrensweise aus dem breiten methodolo­gi­schen Spektrum der empirisch-analytischen Sozialwissenschaften dar. Sie entbindet die zeit­geschichtliche Forschungspraxis nicht von der vergleichenden Analyse jeglicher verfügbaren, quellenmäßigen Überlieferung.“[6]

Bei Berücksichtigung aller Probleme und Besonderheiten eines Oral-History-Interviews kann man die „besondere Beziehung des Individuums zu seiner Vision von Geschichte“ aufspüren. Diese ist „ein strukturelles Feld, innerhalb dessen Menschen ihre Geschichte leben, und das ihre Praxis und ihre Handlungen steuert“[7].

Der amerikanische Historiker Warren Susman sagt dazu, daß „die Vorstellungen von Geschichte selbst, bestimmte Formen historischer Betrachtung sowie verschiedene Einstellun­gen zur Geschichte - ob nun rational verarbeitet oder nicht - stets eine tragende Rolle in einer Kultur spielen.“[8] Dabei vertritt Susman die These, daß „es die Geschichte ist, die Ursprung, Wesen und Funktion verschiedener Organisationen sowie deren Zusammenwirken am besten erklären kann.“[9]

II. Das Gedächtnis

Vor allem wenn die Interviewpartner alte Menschen sind, muß sich der Forscher auch Gedan­ken machen zu Problemen der Gedächtnis- und Erinnerungsleistung, muß sich über die Ar­beitsweise des Gedächtnisses im klaren sein.

Um diese Probleme zu verdeutlichen, will ich ein Beispiel aus meiner eigenen Familienge­schichte anführen: Meine Großtante und mein Großonkel erlebten als Flüchtlinge aus Schlesien im Februar 1945 den ‘Dresdner Feuersturm’. Dieses Ereignis war für beide sehr traumatisch; mein Onkel war drei Tage lang verschüttet, meine Großtante kann bis heute kein Feuerwerk ertragen. Beide waren erst 1995, 50 Jahre danach, zum ersten Mal wieder in Dresden. Zu ihrer Erinnerung befragt, behaupten beide nachdrücklich, daß die offizielle Zahl von ca. 300 000 Toten weit untertrieben sei, es seien mindestens eine Million Tote gewesen, wenn nicht noch viel mehr. Man habe nur, als man dann die Zahl der Toten einigermaßen schätzen konnte, an­gesichts des Kriegsendes die Engländer nicht in ein noch schlechteres Licht rücken wollen und daher die ersten Schätzungen nie mehr nach oben korrigiert.

Nun stellt sich die Frage, wessen Angaben richtig sind: die Angaben der Zeitzeugen, die dabei gewesen sind, oder die offiziellen Angaben. Wie schon gesagt war der Angriff auf Dresden ein traumatisches Erlebnis und so könnte er sich in der Erinnerung zu etwas so extrem Furchtbaren verdichtet haben, daß die Zahl von 300 000 Toten dem nicht zu entsprechen scheint, also „müssen es mehr gewesen sein“. Andererseits ist auch das Argument der ‘Alliierten-freundli­chen’ offiziellen Schätzung logisch nachvollziehbar, und so steht man mit der Frage, wessen Wahrheit nun die ‘richtige’ ist, wieder allein da...

II. 1 Das ‘kollektive’ und das ‘individuelle’ Gedächtnis

II. 1.1 Das ‘autobiographische’ Gedächtnis

Man muß sich darüber klarwerden, daß das individuelle, ‘autobiographische’ Gedächtnis nicht wie eine Kamera funktioniert, die einfach nur registriert, was das Individuum erlebt.[10]

Vielmehr ist schon die Aufnahme eines Ereignisses in hohem Maße durch die Kontextsituation, in der eine Person dieses Ereignis erlebt, geprägt. Verschiedene Personen, die am gleichen Er­eignis teilhaben, werden sich in der Wiedergabe ihrer Erinnerungen auf ganz unterschiedliche Details, Aspekte und Momente des Geschehens besinnen. Demzufolge kann man festhalten, daß Erinnerung selektiv funktioniert - Erinnerung kann niemals objektiv sein.

Die Ereignisse und Abschnitte im Leben eines Einzelnen werden unterschiedlich ausgeprägt im Gedächtnis bleiben. Einige Jahre werden vielleicht völlig in Vergessenheit geraten; andere, vielleicht nur kurzzeitige Erfahrungen, werden dagegen einen ungleich größeren Stellenwert haben.

Ein fiktives Beispiel: die Zerstörung des Hauses im Krieg wird für eine Person ein zentrales Ereignis in ihrem Leben darstellen. Für eine andere Person, in deren Biographie sich an die Zerstörung des Hauses eine dramatische Flucht mir vielen Entbehrungen anschloß, wird die Zerstörung des Hauses angesichts der folgenden Ereignisse wahrscheinlich eher nebensäch­lich sein. Die nachfolgenden und vorhergehenden Ereignisse beeinflussen also die Wertung eines Erlebnisses im Gedächtnis des Individuums. Erst der Blickwinkel gibt dem Erinnerten seine Bedeutung.

Folglich muß „zwischen zwei Objektivitätsebenen unterschieden werden: einmal dem Objekti­vitätsgrad in der einfachen Beschreibung der Tatsachen (und auch der Handlungen, was weit­aus problematischer ist), dann aber auch dem Grad von Objektivität bei der Wiederherstellung des Blickwinkels. Dieser aber ändert sich mit der gelebten Erfahrung.“[11]

Die Darstellung von geschichtlichen Ereignissen in den Medien und der offiziellen Geschichts­schreibung wird ebenso ohne Zweifel die Erinnerung des Einzelnen an dieses Ereignis beein­flussen. Je weniger persönliche Erinnerungen jemand an das Ereignis hat, desto mehr wird seine Darstellung des Ereignisses die offizielle Version beinhalten, auch wenn er glaubt, daß das seine ganz persönlichen Erinnerungen sind.

Man muß im Auge behalten, daß die Erinnerungen, die jemand auf Nachfrage eines Intervie­wers erzählt, teilweise erst in diesem Moment durch die Frage danach hergestellt werden. Niemand trägt seine Erinnerungen fertig formuliert mit sich herum. Der Interviewte konstruiert die Erinnerungen also erst beim Erzählen darüber, muß sie erst zusammenstellen. Deswegen müssen Kontext der Fragestellung, Person des Interviewers, Art der Fragen und die momen­tane Lebenssituation eines Interviewten bei der Auswertung von Erinnerungsinterviews auf jeden Fall berücksichtigt werden.

II. 1.2 Das ‘kollektive’ Gedächtnis

Ein Kollektiv / eine Gruppe / eine Gemeinschaft hat ein anderes Gedächtnis als ein Individuum. Was ist dieses kollektive Gedächtnis und wie funktioniert es?

Die traditionelle Geschichtsschreibung ist die Geschichte der Macht: wer hatte sie, was be­wirkte sie etc. Sie versteht die Geschichte als einen linearen Prozeß, der auf einer chronologi­schen Zeitachse abläuft und sich immer weiter entwickelt. Die Alltagsgeschichte des Einzelnen wird dagegen von der sie erlebenden Einzelperson eher zyklisch gesehen. Die Menschen gliedern ihr Leben in ihrer Erinnerung in Monate, Jahreszeiten, ganze Leben. Stationen wie Hochzeiten, Geburten, Generationsfolgen spielen darin eine viel größere Rolle als politische Entwicklungen.

Das kollektive Gedächtnis muß sich demzufolge an den Schnittpunkten der linearen und der zyklischen Geschichtswahrnehmung befinden. Solche Schnittstellen sind u.a. Punkte, an denen sich geschichtliche Ereignisse im Leben der Menschen niederschlagen und sie nachhaltig beeinflussen, wie in der BRD z.B. der zweite Weltkrieg, die Währungsunion oder der Fall der Mauer.

Daniel Bertaux und Isabelle Bertaux-Wiame, auf deren Ausführungen zum kollektiven und individuellen Gedächtnis dieser Abschnitt basiert, definieren das kollektive Gedächtnis folgen­dermaßen: „Die in Sitten, Gewohnheiten, Riten, Normen und Werten verkörperte Kultur ist eine Form des kollektiven Gedächtnisses. Dieses kollektive Gedächtnis einer gesellschaftlichen Klasse darf man nicht als Summe individueller Erinnerungen verstehen, sondern muß es als Netz sozialer Beziehungen begreifen.“[12]

[...]


[1] Terence Ranger: Persönliche Erinnerung und Volkserfahrung in Ost-Afrika; in: Lutz Niethammer (Hg.): Lebenserfahrung und kollektives Gedächtnis: die Praxis der ‘Oral History’; Frankfurt/Main 1985, S. 100-145. Hier zitiert: S. 101. Dieser Band wird im Folgenden als Niethammer 1985 bezeichnet.

[2] Lothar Steinbach: Lebenslauf, Sozialisation und ‘erinnerte Geschichte’; in: Niethammer 1985, S. 393-435. Hier zitiert: S. 430

[3] Ronald J. Grele: Ziellose Bewegung - Methodologische und theoretische Probleme der Oral History; in: Niethammer 1985, S. 195-220. Hier zitiert: S. 200

[4] Steinbach in Niethammer 1985, S. 396

[5] Steinbach in Niethammer 1985, S. 432

[6] Steinbach in Niethammer 1985, S. 431

[7] Grele in Niethammer 1985, S. 208

[8] Warren I. Susman: History and the American Intellectuals: Uses of a Usable Past, in: American Quarterly 16/2 (1964), S. 243-263, hier S. 243f.

[9] ebda.

[10] vgl. hierzu Daniel Bertaux und Isabelle Bertaux-Wiame: Autobiographisches und kollektives Gedächtnis; in: Niethammer 1985, S. 146-165.

[11] Bertaux/ Bertaux-Wiame in Niethammer 1985, S. 151.

[12] Bertaux/ Bertaux-Wiame in Niethammer 1985, S. 157.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten

Details

Titel
"Oral History" in Theorie und Praxis
Hochschule
Universität Leipzig  (Institut für Kulturwissenschaften)
Veranstaltung
Kulturgeschichte Deutschlands seit der Aufklärung (IV)
Note
1,0
Autor
Jahr
1987
Seiten
27
Katalognummer
V23214
ISBN (eBook)
9783638263818
Dateigröße
405 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Die Arbeit ist schon ein paar Jahre alt, aber sehr gut als Einstieg in das Thema geeignet. Enthält neben einem einführenden Theorieteil praktische Beispiele von Oral-History-Studien des LUSIR-Projektes (Lebensgeschichte und Sozialkultur im Ruhrgebiet 1930-1960) unter Leitung von Lutz Niethammer, in denen es um sich wandelnde Selbst- und Fremdbilder von Frauen im Berufs- und Familenalltag geht.
Schlagworte
Oral, History, Theorie, Praxis, Kulturgeschichte, Deutschlands, Aufklärung
Arbeit zitieren
Jutta Faehndrich (Autor), 1987, "Oral History" in Theorie und Praxis, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/23214

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