Alternativer Risikotransfer von Naturkatastrophenrisiken unter besonderer Berücksichtigung von Cat Bonds


Bachelorarbeit, 2012
73 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

BCOE Bermuda Commodities Exchange

Abbildungsverzeichnis

1 Einführung
1.1 Problemstellung und Ziel der Arbeit
1.2 Gang der Arbeit

2 Naturkatastrophenrisiken
2.1 Begriffserklärung
2.2 Entwicklung des Schadenpotenzials von Naturkatastrophenereignissen
2.3 Auswirkungen von Naturkatastrophenereignissen auf die Versicherungswirtschaft

3 Risikotransfer mittels Rückversicherung
3.1 Funktion der Rückversicherung
3.2 Rückversicherungsmarkt
3.3 Adäquate Rückversicherungsmodelle zur Absicherung von Naturkatastrophenrisiken
3.3.1 Klassische Formen der Rückversicherung
3.3.2 Moderne Formen der Rückversicherung
3.3.2.1 Multiline-, Multiyear- und Multi-Trigger-Produkte
3.3.2.2 Finanzrückversicherung
3.3.2.3 Captives
3.3.2.4 CATEX (Catastrophe Risk Exchange)
3.4 Grenzen des Risikotransfers mittels Rückversicherung

4 Alternativer Risikotransfer
4.1 Begriffserklärung und Abgrenzung
4.2 Zielsetzung des Alternativen Risikotransfers
4.3 Formen des alternativen Risikotransfers und deren Bedeutung zur Absicherung von Naturkatastrophenrisiken
4.3.1 Contingent Capital
4.3.2 Versicherungsderivate
4.3.2.1 Insurance Options
4.3.2.2 Insurance Swaps
4.3.3 Side-Cars
4.3.4 Industry Loss Warranties
4.3.5 Insurance-Linked Securities

5 Cat Bonds
5.1 Begriffserklärung
5.2 Gestaltungsparameter von Cat Bonds
5.2.1 Anleihespezifische Parameter
5.2.2 Triggermechanismen
5.3 Emissionswege
5.4 Risikobewertung und Preisbildung
5.5 Historische Marktentwicklung und aktueller Markt
5.6 Aufsichtsrechtliche Behandlung
5.7 Beurteilung
5.7.1 Beurteilung aus der Perspektive der Emittenten
5.7.2 Beurteilung aus der Perspektive der Investoren

6 Fazit

Literaturverzeichnis:

Verzeichnis der Internetquellen:

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Naturkatastrophen weltweilt 1970 – 2011 (Anzahl der Ereignisse mit Trend)

Abbildung 2: Anzahl der Naturkatastrophen weltweit 1980 – 2011 mit Trend (Aufteilung in Kategorien)

Abbildung 3: Gesamt- und versicherte Schäden durch Naturkatastrophen weltweit 1980 – 2011

Abbildung 4: Bruttoprämieneinnahmen im Rückversicherungssektor 2009

Abbildung 5: US-Kapazitäten: Versicherungsmarkt versus Kapitalmarkt

Abbildung 6: Emissionen von Insurance-Linked Securities: aufgeteilt nach verbrieften Gefahren (Stand 05. Mai 2011)

Abbildung 7: Summer der jährlichen Emissionen von Insurance-Linked Securities 2002 – 2012

Abbildung 8: Ausstehende Cat Bonds nach Triggerformen

Abbildung 9: Typische Cat-Bond-Struktur

Abbildung 10: Beispiel einer Schadenverteilung

Abbildung 11: Zahlungsstruktur eines einjährigen Cat Bonds.

Abbildung 12: Ausstehendes und neuemittiertes Cat Bond Volumen in Mrd. USD

Abbildung 13: Bereitgestellte Kapitalkapazität für Cat Bonds aufgeteilt nach verbrieften Risiken

Abbildung 14: Cat-Bond-Investoren aufgeteilt nach Arten

Abbildung 15: Cat-Bond-Investoren aufgeteilt nach Standorten

Abbildung 16: Renditevergleich auf Indexbasis

1 Einführung

1.1 Problemstellung und Ziel der Arbeit

Im März 2011 wurde Japan von einem verheerenden Erdbeben erschüttert. Ein hiervon ausgelöster Tsunami verwüstete weite Teile der japanischen Nordküste. Es war das schwerste Erdbeben in der Geschichte des Landes. Dieses Ereignis ist eine von 175 Naturkatastrophen des letzten Jahres, welche gesamtwirtschaftliche Schäden in Höhe von 362 Mrd. USD verursachten.[1] Somit war 2011 das schadenreichste Jahr seit Beginn der Erfassung von Naturkatastrophendaten im Jahre 1970. Das Ausmaß der versicherten Schäden in 2011 rangiert mit 110 Mrd. USD auf dem zweiten Platz der historischen Aufzeichnungen[2]. Aufgrund dessen konnte ein Großteil der Versicherungsunternehmen besonders im Bereich der Rückversicherung im Jahr 2011 keinen oder nur geringen wirtschaftlichen Erfolg erzielen[3]. Zusätzlich zeigt die jüngste Entwicklung der vergangenen Jahre, dass die Zahl der Katastrophenereignisse einem langfristig steigenden Trend zu folgen scheint[4]. Vor diesem Hintergrund beleuchtet diese Arbeit die Entwicklung des Ausmaßes der naturkatastrophenbedingten Schäden und deren Absicherung über klassische Rückversicherungsmöglichkeiten und Verfahren des alternativen Risikotransfers. Es werden adäquate Rückversicherungsmodelle zur Naturkatastrophenabsicherung dargelegt und die Grenzen der klassischen Rückversicherung aufgezeigt. Darüber hinaus ist es Ziel der Arbeit Methoden des alternativen Risikotransfers zu erörtern.

In diesem Kontext wird besonders der Risikotransfer mittels Katastrophen-anleihen, genannt Cat Bonds (Kurzform von engl.: Catastrophe Bonds), im Fokus der Betrachtung stehen. Bereits seit anno 1996 greifen Versicherungsunternehmen vereinzelt auf dieses Instrument der Absicherung zurück. Ziel dieses Verfahrens ist der Transfer der Katastrophenrisiken auf den Kapitalmarkt, um Alternativen zur klassischen Rückversicherung zu schaffen. Die Arbeit soll aufzeigen inwieweit Cat Bonds seither genutzt wurden bzw. werden und Markttrends herausarbeiten. Es ist zu vermuten, dass sich das Marktvolumen von Cat Bonds durch den steigenden Bedarf an alternativem Risikotransfer und das gegebene Marktumfeld in den kommenden Jahren erhöhen wird.

1.2 Gang der Arbeit

Das folgende Kapitel der Arbeit widmet sich zunächst den Risiken aus Naturereignissen und beginnt mit der Definition des Begriffs der Katastrophe und speziell der Naturkatastrophe. Es wird der Wandel der Schadenhöhe und der Schadenhäufigkeit von Naturkatastrophenereignissen und somit der Hintergrund für die Entstehung des alternativen Risikotransfers dargestellt. Im Anschluss folgt neben der Erläuterung klassischer und moderner Rückversicherungsformen, welche eine adäquate Absicherung von Kumulrisiken gewährleisten, die Ausführung der Ineffizienzen und Grenzen dieser Rückversicherungsmodelle.

Im vierten Kapitel wird zunächst der Begriff des alternativen Risikotransfers definiert und abgegrenzt, sowie entsprechende Merkmale herausgearbeitet. Anschließend werden die einzelnen Instrumente des alternativen Risikotransfers und deren Bedeutung als Risiko- und Finanzierungstransfer für Katastrophenereignisse betrachtet.

Das fünfte Kapitel beschränkt sich auf Ausführungen zu Cat Bonds. Es werden Emissionswege, Grundstrukturen und die Risiko- sowie Preisbewertung dargelegt. Ein besonderer Fokus wird auf die historische Marktentwicklung und das aktuelle Marktgeschehen gelegt. Über die Analyse der historischen Entwicklung des Cat-Bond-Marktes und die kritische Betrachtung aus Sicht der emittierenden Versicherungsunternehmen sowie der Investoren, werden Markttrends abgeleitet.

Kapitel sechs schließt die Ausarbeitung mit einer Marktprognose und fasst die Kernergebnisse der Arbeit zusammen.

2 Naturkatastrophenrisiken

2.1 Begriffserklärung

Der sprachliche Ursprung des Worts „Katastrophe“ stammt aus dem Griechischen

und bedeutet „Umkehr“ oder „Wendung zum Niedergang“[5]. Allgemein steht der

Terminus für ein „unerwartet eintretendes, viele Menschen betreffendes, verhängnisvolles Geschehen“[6]. In der Literatur existiert keine exakte Abgrenzung des Katastrophenbegriffs. Aus dem allgemeinen Sprachgebrauch kann man Katastrophen als unvorhersehbar sowie unregelmäßig und selten auftretend charakterisieren. Sie betreffen außerdem weite Bevölkerungsanteile und haben ein hohes Schadenpotenzial.[7] Katastrophen haben Auswirkungen auf humanitäre, ökologische und wirtschaftliche Bereiche der betroffenen Region. So kommt es in wirtschaftlicher Hinsicht zum Beispiel zur Beschädigung von Gebäuden und Infrastruktur.[8] Versicherungswissenschaftlich werden Katastrophen als low frequency-/ high severity-Risiken eingestuft. Dies bedeutet, dass die Eintrittswahrscheinlichkeit und somit die Schadenanzahl klein (low frequency), die Schadenhöhe hingegen hoch (high severity) ist.

In der Literatur sind zwei unterschiedliche Kategorien von Katastrophen genannt, welche sich in ihren Ursachen unterscheiden. „Zum einen durch menschliches Wirken und zum anderen durch den Einfluss von Naturkräften“[9] ausgelöst, differenziert man zwischen Man-made- und Naturkatastrophen[10]. Für die weitere Ausarbeitung ist lediglich die Betrachtung von Naturkatastrophen von Bedeutung. Entsprechend wird von einer detaillierten Definition der Man-made-Katastrophen abgesehen.

Wie bereits zuvor erwähnt, ist eine Naturkatastrophe „ein durch Naturgewalten ausgelöstes Ereignis“[11]. In den meisten Fällen jedoch wird die Schadenintensität nicht alleine von der Dimension der Naturgewalt beeinflusst, sondern zusätzlich von menschlichem Einfluss. So können beispielsweise geeignete Katastrophen-schutzmaßnahmen das Schadenausmaß dezimieren.[12]

Als Naturkatastrophen werden in der aktuellen Sigma-Publikation von der Schweizerischen Rückversicherungs-Gesellschaft[13] folgende Ereignisse erwähnt:

- Überschwemmungskatastrophen
- Sturmkatastrophen
- Erdbebenkatastrophen
- Dürre-, Buschbrand- und Hitzekatastrophen
- Kälte- und Frostkatastrophen
- Hagelkatastrophen
- Tsunamikatastrophen
- Übrige Katastrophen durch Naturgewalten[14]

Die Position der übrigen Naturkatastrophen beinhaltet sämtliche nicht gesondert aufgeführten Ereignisse, so wie Lawinen und Erdrutsche. Auffällig hierbei ist, dass Naturkatastrophen, welche in früheren Jahren innerhalb einer Kategorie erfasst wurden, mittlerweile einzeln geführt werden. So sind in der Sigma-Publikation des Jahres 2005 Tsunamikatastrophen noch unter der Klasse der Erdbeben und Hagelereignisse unter den übrigen Naturkatastrophen erfasst.[15] Die Belastung durch diese Ereignisse scheint gestiegen zu sein und macht eine gesonderte Betrachtung im Rahmen der Datenerhebung von Naturereignissen notwendig.

2.2 Entwicklung des Schadenpotenzials von Naturkatastrophenereignissen

Die Anzahl der Naturkatastrophenereignisse und die resultierende wirtschaftliche Belastung folgen seit Jahrzehnten einem steigenden Trend. Diese Entwicklung geht aus Datenbanken hervor, die durch Naturkatastrophen entstandene Schäden erfassen. „Derzeit gibt es drei derartige globale Schadendatenbanken: NatCatSERVICE (Munich Re), Sigma (Swiss Re) und EM-Dat (CRED)[16].“[17] Allen drei Datenbanken liegen unterschiedliche Erfassungsprinzipien zugrunde. Die Datenaufnahme der Ereignisse weicht demzufolge voneinander ab. So werden bei Sigma nur Ereignisse aufgenommen, „wenn Versicherungsschäden, Gesamtschäden oder die Anzahl der Personenschäden eine bestimmte Schwelle übersteigen“[18]. EM-Dat berücksichtigt Vorfälle ab einer bestimmten Anzahl von Todesfällen oder betroffenen Personen, wenn der Notstand ausgerufen wird oder wenn das betroffene Land um internationale Hilfe bittet.[19] NatCatSERVICE protokolliert alle Daten von Naturereignissen, bei denen es zu Personen- und/oder Sachschäden gekommen ist.[20] Trotz der divergierenden Erfassungsstandards, lassen sich aus allen drei Datenbanken die im Folgenden erläuterten Trends ableiten.

Zwischen 1970 und 2011 kann man einen deutlichen Anstieg der Anzahl und somit der Ereignishäufigkeit von Naturkatastrophenereignissen beobachten (Vgl. Abb. 1).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Naturkatastrophen weltweit 1970 – 2011

(Anzahl der Ereignisse mit Trend)

Quelle: In Anlehnung an Swiss Re (2012), S. 2

Im Jahr 2011 hat sich die Ereignishäufigkeit im Vergleich zu 1970 etwa verfünffacht. Die exponentielle Trendanalyse in Abbildung 1 zeigt die deutliche Steigerung. Allerdings ist hier eine differenziertere Betrachtung erforderlich. Bei der Einteilung der Naturkatastrophen in Kategorien durch die Datenbanken werden divergierende Ansätze gewählt, jedoch ist seit „2007 (…) eine einheitliche Terminologie“[21] vereinbart. Es wurde die Einteilung in

- meteorologische (Sturm, Hagel, Wirbelstürme)
- hydrologische (Überschwemmung, Erdrutsch)
- klimatologische (Temperaturextreme, Dürre, Waldbrand)
- und geophysikalische (Erdbeben, Tsunami, Vulkanausbruch)

Ereignisse gewählt.[22] Die Gliederung erfolgt dementsprechend ursachenbezogen.

Die meteorologischen, hydrologischen und klimatologischen Katastrophenereignisse lassen sich unter dem Überbegriff der wetterbedingten Naturkatastrophen zusammenfassen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Anzahl der Naturkatastrophen weltweit 1980 – 2011

mit Trend (Aufteilung in Kategorien)

Quelle: Münchener Rückversicherung, GeoRisikoForschung, NatCatSERVICE. (2012)

In Abbildung 2 sind drei der vier Kategorien differenziert dargelegt. Auffällig ist, dass vorwiegend die Naturkatastrophen, ausgelöst durch Wetterextreme, den Progressionstrend bedingen. Die Zahl der geophysikalischen Ereignisse „ist im Gegensatz zu den Wettergefahren keinem zeitlichen Trend unterworfen, was wir sehen ist die natürliche Variabilität“[23]. Es scheint, dass Einflüsse, welche vom Menschen direkt verursacht werden, diesen Trend auslösen. Hier ist speziell die Klimaveränderung zu nennen.[24] Durch gesetzliche und regulatorische Maßnahmen könnte man diese Veränderungen entsprechend verzögern. Eine vollständige Verhinderung scheint dagegen nicht mehr realisierbar.[25] Die Ereignishäufigkeit von Naturkatastrophen wird in der langfristigen Perspektive also steigen.

Um zu einer genauen Einschätzung bezüglich der Versicherbarkeit von Naturkatastrophenrisiken zu kommen, muss zusätzlich die Entwicklung der Höhe volkswirtschaftlicher und versicherter Schäden betrachtet werden.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: Gesamt- und versicherte Schäden durch Naturkatastrophen weltweit

1980 - 2011

Quelle: Münchener Rückversicherung, GeoRisikoForschung, NatCatSERVICE (2012)

In Abbildung 3 sind die inflationsbereinigten Schäden der Jahre 1980-2011 aufgeführt. Obwohl der Trend nicht gleichmäßig und stetig verläuft, wie bei der Anzahl der Ereignisse, zeigt sich auch hier, bei den gesamten sowie den versicherten Schäden, ein ansteigender Trend (Vgl. Abb. 3).

2011 war, laut Sigma-Veröffentlichung der SwissRe, mit 380 Mrd. USD das Jahr mit den höchsten gesamtwirtschaftlichen Schäden. Die Versicherungsschäden beliefen sich auf 105 Mrd. USD. Teurer war nur das Jahr 2005, aufgrund enormer Schäden durch mehrere Hurrikans in den USA.[26] Die gesamtwirtschaftlichen Schäden in 2011 überstiegen diese des Jahres 2005 um mehr als 100 Mrd. USD. Der Anteil der versicherten Schäden war im Vergleich zu 2005 jedoch gering. Dies liegt an der geringen Versicherungsdichte in Japan. Dort entstanden durch das Erdbeben im März des Jahres 2011 60 Prozent der gesamten ökonomischen Schäden in 2011.[27] Die Auflistung der teuersten Versicherungsschäden der Jahre 1970 bis 2011 macht den Anstieg der Schadenhöhen ebenfalls deutlich. So sind 11 der 15 schadenreichsten Naturereignisse erst seit dem Jahr 2001 aufgetreten.[28]

Der erläuterte Progressionstrend wird durch vielfältige Faktoren bedingt. So steigen die Schadensummen beispielsweise aufgrund von Bevölkerungswachstum und der vermehrten Besiedlung gefährdeter Gebiete.[29] Ferner siedelt sich die Bevölkerung und Industrie zunehmend in Großstadträumen an. Aus diesem Grund weiten sich Ballungsgebiete aus. Infolgedessen wächst die Konzentration von Vermögenswerten in den betroffenen Regionen.[30] Somit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass ein einziges Naturereignis hohe finanzielle Verluste zur Folge hat. Hinzu kommen andere Faktoren wie veränderte Umwelteinflüsse. Hier ist exemplarisch der Klimawandel anzuführen.[31] Zudem steigt, wie vorab dargestellt, die Versicherungsdichte. Die Zunahme der Katastrophenhäufigkeit und des Schadenausmaßes sowie die Medienpräsenz in betroffenen Regionen machen der Bevölkerung bewusst, wie wichtig ein angemessener Versicherungsschutz ist. Die Versicherungswirtschaft trägt dementsprechend einen steigenden Anteil der gesamtwirtschaftlichen Belastung.

Um eine versicherungswissenschaftliche Betrachtung zu gewährleisten, wurde in diesem Abschnitt der Entwicklungsverlauf von Schadenanzahl und Schadenhöhe von Naturkatastrophen behandelt. Eine genauere Betrachtung der Risikokalkulation folgt im nächsten Abschnitt.

2.3 Auswirkungen von Naturkatastrophenereignissen auf die Versicherungswirtschaft

Eine wesentliche Aufgabe der Versicherungswirtschaft ist es, Prognosen über zukünftige Schäden durch Naturereignisse zu erstellen. Hierzu muss man sich zunächst grundlegend mit den Prinzipien der Versicherung und deren Kalkulationsgrundlagen vertraut machen. Versicherung ist die „Deckung eines im Einzelnen ungewissen, insgesamt geschätzten Mittelbedarfs auf der Grundlage des Risikoausgleichs im Kollektiv und in der Zeit“[32]. Nach Erläuterungen von Farny, bildet zusätzlich das „Gesetz der großen Zahl“ die Kalkulationsbasis von Risiken[33]. Um Risiken schätzen zu können und sie kalkulierbar zu machen, müssen statistische Methoden anwendbar sein. Eine ausreichend große Datenbasis sollte zur Verfügung stehen. Die Versicherungswirtschaft versucht so dem Zufallscharakter von Risiken gerecht zu werden.[34] In die Kalkulation von Risiken müssen zwei grundlegende Aspekte Eingang finden. Zum einen die relative Schadenhäufigkeit und zum anderen die Schadenhöhe. Durch die Verschmelzung beider Datenklassen wird die Wahrscheinlichkeitsverteilung des gesamten Schadenpotenzials generiert. Diese wird als Schadenverteilung bezeichnet und gibt an, welche Ausprägungsmöglichkeiten mit welcher Wahrscheinlichkeit bestehen.[35] Die relative Schadenhäufigkeit wird als Eintrittswahrscheinlichkeit auf der Ordinate abgetragen, die Schadenhöhe auf der Abszisse. Aufgrund der Datenvielfalt im Versicherungsgeschäft entsteht eine stetige Verteilung. Nun lässt sich der Schadenerwartungswert, also der erwartete mittlere Schaden, berechnen.[36]

Der Erwartungswert beschreibt die Zahl, die eine Zufallsvariable im Mittel annimmt. Zur Kalkulation von Groß- und Katastrophenrisiken werden zum Erwartungswert noch weitere Kennzahlen berechnet. Hervorzuheben ist hier der PML (Possible Maximum Loss). Er beschreibt den maximal möglichen Verlust.[37] Zur Berechnung wird ein extrem hohes Quantil der Gesamtverteilung kalkuliert.

Trotz allen Berechnungen bleibt ein versicherungstechnisches Risiko bestehen, welches Abweichungen des tatsächlichen vom erwarteten Schadenwert umschreibt. Ausgedrückt wird die Größe des versicherungstechnischen Risikos durch die Streuung der Gesamtschadenverteilung und berücksichtigt so positive wie auch negative Abweichungen. In der Praxis wird unter dem versicherungstechnischen Risiko meist die Gefahr verstanden, dass der Schaden höher ausfällt, als der Schadenerwartungswert.[38]

Bei Katastrophenrisiken wird die versicherungsmathematische Risikokalkulation vor Schwierigkeiten gestellt. Die grundlegende Problematik gründet sich auf die Tatsache, dass es sich bei Naturkatastrophen um ein Kumulrisiko handelt und somit der Risikoausgleich im Kollektiv nur bedingt erfüllt ist.[39] Diversifizieren kann man nur durch eine geographische Streuung der Risiken. Erschwerend kommt die zugrunde gelegte Datenbasis hinzu, welche keine genaue Schätzung der Schadenverteilung ermöglicht.[40] Da Naturkatastrophen nur vereinzelt auftreten, existieren nur wenige Daten aus der Vergangenheit. Die historische Datenquantität wird jedoch durch die kontinuierliche Erhebung fortlaufend verbessert[41]. Anstatt vergangener Daten, könnte man außerdem Modellsimulationen heranziehen.

Wird nun die erschwerte Risikokalkulation durch die Zunahmetrends von Schadenanzahl und Schadenhöhe[42] ergänzt, zeigt sich das Ausmaß der Gesamtproblematik, der sich die Versicherungswirtschaft bei der Naturkatastrophenversicherung zu stellen hat. Wie oben bereits erläutert, kalkuliert sich der Schadenerwartungswert über die Häufigkeit und die Höhe der Schäden. Unter Betrachtung der in Abschnitt 2.2 hervorgehobenen Entwicklungen folgt der erwartete Versicherungsschaden und somit die wirtschaftliche Belastung für den Versicherungsmarkt einem ansteigenden Trend, da sich beide Berechnungsparameter stetig erhöhen.

Aufgrund dessen werfen Naturkatastrophenereignisse die Frage auf, ob die Versicherungswirtschaft weiter in der Lage ist, milliardenschwere Versicherungs-schäden zu tragen. Die Naturkatastrophenereignisse in 2011 beispielsweise bescherten dem Versicherungsmarkt und besonders den Rückversicherungen hohe Schadenkostenquoten. Munich Re hatte im Rückversicherungsgeschäft eine Schadenkostenquote von 113,6 Prozent.[43] Beim Rückversicherer Flagstone Re waren es mehr als 150 Prozent. Das in Liquiditätsbedrängnis geratene Unternehmen war dadurch gezwungen zwei Geschäftsteile zu verkaufen.[44] Zudem kann man erkennen, dass Versicherer ihre Preise nach schadenträchtigen Jahren, wenn auch meist nur in den betroffenen Regionen, erhöhen.[45] Ein Indiz dafür, dass das Prämienniveau der vorherigen Jahre nicht risikogerecht und ausreichend war.

Mit der Aufnahme von Naturkatastrophenrisiken in das Versicherungsportfolio ist es wahrscheinlicher, dass die erforderlichen Schadenzahlungen die Gesamtheit der Prämieneinnahmen des Jahres überschreiten. Die großen globalen oder geographisch diversifizierten Versicherungsunternehmen mögen solche hohen finanziellen Verluste über einen längeren Zeitraum ausgleichen können. Bei lokalen Versicherern sind bei Naturkatastrophen meist keine Diversifikations-möglichkeiten gegeben. Die Gefahr einer Insolvenz ist demnach extrem hoch.

Ist einem Versicherungsunternehmen ein Risiko selbst zu groß oder nur schwer kalkulierbar, bleiben dem Unternehmen drei Möglichkeiten. Es kann auf ein Angebot an Versicherungsverträgen verzichten oder einen Risikoaufschlag verlangen. Eine weitere Option wäre die Abwälzung des Risikos oder eines Teils über eine Rückversicherung. Die beschriebene Problematik überträgt sich so vom Erst- in den Rückversicherungsmarkt.

3 Risikotransfer mittels Rückversicherung

3.1 Funktion der Rückversicherung

Das deutsche Handelsgesetzbuch definiert die Rückversicherung als „die Versicherung der von dem Versicherer übernommenen Gefahr“.[46] Dies bedeutet, dass die Rückversicherung die Versicherung des Versicherers ist.

Der Nachfrager der Rückversicherung wird als Zedent, der Anbieter als Zessionar bezeichnet. Der gesamte Prozess der Rückversicherung wird unter dem Begriff der Zession geführt. Auch ein Rückversicherungsunternehmen kann sich erneut versichern und somit als Zedent agieren. In diesem Falle würde man von einer Retrozession sprechen. „Durch Rückversicherung verschafft sich der Erstversicherer für seine vertraglich übernommene Leistungspflicht beim Rückversicherer nach Maßgabe der getroffenen Vereinbarung Deckung (Versicherungsschutz)“[47]. Generell ist die Rückversicherung somit als Transfer von versicherungstechnischen Risiken auf ein anderes Versicherungsunternehmen zu sehen.[48] Die Gefahr, dass die tatsächlichen Schadenzahlungen die erwarteten übersteigen, wird reduziert. Besonders durch das Auftreten von Naturkatastrophenereignissen unterliegt der Schadenverlauf einer bestimmten Versicherungssparte oder eines Versicherungskollektivs einer starken Zufälligkeit.[49] Durch eine angepasste Rückversicherungsnahme kann sich ein Versicherungsunternehmen gegen die extremen Schwankungen im Schadenverlauf durch Katastrophenereignisse absichern. Die Reduktion und Teilung des versicherungstechnischen Risikos ist also als Hauptfunktion der Rückversicherung zu nennen. Darüber hinaus existieren weitere Funktionen. Hierzu gehört auch die effizientere Nutzung der Eigenkapitalmittel.[50] So sind Versicherungsunternehmen gemäß der Solvabilitätsvorschrift §53 c (1) VAG verpflichtet, die dauernde Erfüllbarkeit der Versicherungsverträge zu gewährleisten. Es müssen Eigenmittel vorgehalten werden, die sich nach Umfang des Geschäftsfelds bemessen und als Solvabilitätsspanne bezeichnet werden.[51] Bei der Berechnung dieser wird eine entsprechende Rückversicherungsnahme berücksichtigt und kürzt den Betrag des Kapitalbedarfs.[52] Dieses Verfahren ist im Rahmen der „Solvency I“-Richtlinie geregelt. Ab 2014 wird es eine neue Solvabilitätsvorschrift geben. Solvency II wird ein neues Berechnungsverfahren zur Ermittlung der Höhe der Eigenmittel vorschreiben. Der Einsatz von Rückversicherung wird jedoch weiterhin die Eigenmittel schonen, da die eingegangenen Risiken netto, d.h. nach Rückversicherung bewertet werden.[53]

Eine weitere Funktion der Rückversicherung ist die Serviceleistung für den Erstversicherer.[54] Der Rückversicherer kann beispielsweise Informationen zur Beitragskalkulation bereitstellen und spezielle Risiken prüfen.[55] Dementsprechend kann das Knowhow und die Datenvielfalt eines Rückversicherers unterstützend genutzt werden. Darüber hinaus hat die Rückversicherung auch Auswirkungen auf den finanziellen Gewinn eines Unternehmens. Einerseits führt die Rückversicherungsnahme zwar durch die Prämienzahlung zu Belastungen, andererseits kommt es zu Entlastungen und Zahlungseingängen im Versicherungsfall und besonders im Fall von periodischen Überschäden. Versicherungsunternehmen erhöhen über den Einsatz von Rückversicherungsinstrumenten ihre Zeichnungskapazität. Unter Verwendung entsprechender Instrumente kann das Erstversicherungsunternehmen größere und exponierte Risiken zeichnen, welche seine eigene Kapitalkapazität übersteigen würden.[56] Die Erhöhung der Zeichnungskapazität ist als eine der Hauptfunktionen der Rückversicherung zu nennen.[57]

Zusammenfassend lassen sich dementsprechend mehrere Motive der Rückversicherungsnahme festhalten.

3.2 Rückversicherungsmarkt

Weltweit bieten 200 Unternehmen Rückversicherungsschutz an. Unter diesen sind nur wenige globale Rückversicherungsunternehmen.[58] Gemessen an der Vermögensmasse der zehn größten Unternehmen, ist der Rückversicherungssektor mit rund 1 Bio. USD im Vergleich zum Sektor der Erstversicherung mit circa 6,5 Bio. USD von geringer Größe. Die Vermögensmasse des Bankensegments übersteigt mit mehr als 23 Bio. USD beide.[59] Zudem ist im Rückversicherungs-markt eine zunehmende Konzentration zu beobachten. Die zehn größten globalen Rückversicherer halten in 2010 einen Marktanteil von über 60 Prozent.[60] De facto ist das gesamte Volumen des Rückversicherungsmarktes jedoch nicht bekannt. Es müssen Schätzungen herangezogen werden. Eine geeignete Kennzahl zur Einschätzung des Marktvolumens sind die Prämieneinnahmen.[61] Abbildung 4 zeigt das Prämienvolumen des globalen Rückversicherungsmarkts im Jahr 2009.[62]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 4: Bruttoprämieneinnahmen im Rückversicherungssektor 2009

Quelle: Eigene Darstellung

67 Prozent der Prämieneinnahmen beziehen sich auf Nicht-Lebensversicherungen. Allerdings bildet Abbildung 4 die Bruttoprämien-einnahmen im Rückversicherungsbereich ab. Da Rückversicherungsunternehmen in der Regel selbst Risiken weiterversichern, scheint eine Nettobetrachtung geeigneter, um das Marktvolumen zu erfassen. In 2009 betrugen die Nettoprämieneinnahmen der Rückversicherungsunternehmen im Bereich der Lebensversicherung 30,8 Mrd. USD und in der Nicht-Lebensversicherung 63,9 Mrd. USD.[63] Das Verhältnis zwischen beiden Sparten ändert sich im Vergleich zur Bruttobetrachtung dementsprechend nicht. Eine Größenordnung des Volumens der rückversicherten Naturkatastrophenrisiken ist nicht bekannt.

3.3 Adäquate Rückversicherungsmodelle zur Absicherung von Naturkatastrophenrisiken

In diesem Abschnitt werden Rückversicherungsmodelle vorgestellt, welche eine sinnvolle Absicherung von Naturgefahren gewährleisten. Nach der Ausführung klassischer Rückversicherungsverfahren, werden auch moderne Formen in die Betrachtung einbezogen.

3.3.1 Klassische Formen der Rückversicherung

Eine Disposition der klassischen Rückversicherungsmodelle ist aus verschiedenen Perspektiven möglich. So kann man eine „Einteilung in

- fakultative und obligatorische Rückversicherung
- kollektive und individuelle Rückversicherung
- proportionale und nichtproportionale Rückversicherung“[64]

wählen.

Im Rahmen der zugrundeliegenden Ausarbeitung soll die Unterscheidung der klassischen Rückversicherungsmodelle anhand proportionaler und nichtproportionaler Gesichtspunkte genügen. In diesem Fall stehen die Strukturen der Rückversicherungsnahme im Vordergrund. Proportionale Rückversicherung, auch Summenrückversicherung genannt, umfasst die Teilung der Haftung und dementsprechend der Prämien und Schäden zwischen Zedent und Zessionar in einem zuvor festgelegten Verhältnis.[65] Weder die Quotenrückversicherung, noch die Summenexzedenten-Rückversicherung oder Kombinationen aus beiden, bieten geeignete Möglichkeiten zur Absicherung von Naturkatastrophenrisiken.[66] Durch die proportionale Aufteilung der Schadensummen in der Quotenrückversicherung können Katastrophenrisiken nur bedingt ausgeglichen werden, da der Zedent mit einer konstanten Quote an der Schadenbelastung beteiligt ist. Auch im Modell der Summenexzedenten-Rückversicherung ist man an Überschäden quotal beteiligt. Größtenteils wird die proportionale Rückversicherung in Sparten angewandt, in denen der Mittel- und Kleinschadenbereich prävaliert (z.B. Haftpflichtversicherung)[67]. Ein wirksamer Schutz wird somit auch bei Kumulschäden innerhalb der Sturm- und Hagelversicherung geboten, da hier Kleinst- und Mittelschäden dominieren.[68]

Zur Rückversicherung von Naturkatastrophenrisiken werden überwiegend die Verfahren der nichtproportionalen Rückversicherung gewählt, da diese eine adäquate Absicherung gewährleisten.[69] Nichtproportionale Rückversicherungs-modelle lassen sich nicht durch eine proportionale Aufteilung der Prämien- und Schadenzahlungen charakterisieren. Die Leistung des Rückversicherers wird somit ausschließlich durch die Höhe eines vorher definierten Schadens oder Schadenkumuls festgelegt. Der Rückversicherer hat die Pflicht zu leisten, wenn der Schaden eine bestimmte Höhe (Priorität) übersteigt. Auch die Haftstrecke des Rückversicherers ist auf ein Maximum (Layer) begrenzt.[70] Übersteigt ein Schaden diesen Layer, muss der Erstversicherer den übersteigenden Betrag übernehmen oder weitere Rückversicherungsverträge mit höheren Layern abschließen. Zum geeigneten Ausgleich von Naturkatastrophenschäden eignen sich in der Kategorie der nichtproportionalen Rückversicherung besonders die Kumulschadenexzedenten-Rückversicherung (Cat XL) und die Jahresüberschaden-Rückversicherung (Stop Loss).[71] Erstere Variante bietet Schutz für mehrere Einzelschäden, welche aus einem gemeinsamen Katastrophenereignis resultieren. Übersteigt die Summe der Kumulschäden eine bestimmte Priorität, ist für diesen Überschaden Rückversicherungsschutz gegeben. Diese Form der Rückversicherung wird „vorwiegend zur Deckung von Naturkatastrophen vereinbart“[72]. Die Jahresüberschuss-Rückversicherung vereinbart die Deckung der Schäden einer bestimmten Periode, welche kumuliert die fixierte Priorität übersteigen. Geeignet ist ihr Einsatz in Versicherungszweigen mit stark schwankenden Schadenquoten.[73] Hierzu zählt beispielsweise die Elementarschadenversicherung und somit die Absicherung von Naturereignissen. Sie schützt sowohl gegen Kumul-, als auch gegen Groß- und Katastrophenrisiken.[74] Entgegen ihrer guten Einsatzmöglichkeiten, findet diese Form der Rückversicherung in der Praxis eher selten Anwendung.[75] Seitens der Zessionäre besteht aufgrund der erhöhten Risikoübernahme und des Moral-Hazard-Risikos nur ein begrenztes Angebot.[76]

[...]


[1] Vgl. Swiss Re (2012a), S. 1 und S. 4.

[2] Vgl. Swiss Re (2012a), S. 4.

[3] Vgl. o.V. (2012a), S. 340.

[4] Vgl. Swiss Re (2012a), S. 2.

[5] Vgl.: Dudenredaktion (2006), S. 937.

[6] Dudenredaktion (2010), S. 540.

[7] Vgl.: Dong, Weimin / Shah, Haresh / Wong, Felix (1996), S. 201.

[8] Vgl.: Mechler, Reinhard (2004), S. 13.

[9] Kuck, Annette (2000), S. 8.

[10] Vgl. Kuck, Annette (2000) S. 9 und S. 12.

[11] Swiss Re (2012a), S. 38.

[12] Vgl.: Swiss Re (2012a), S. 38.

[13] Die Sigma-Publikationen der Swiss Re erfassen versicherungswissenschaftliche Daten und befassen sich mit aktuellen Themen, die die Versicherungswirtschaft betreffen. So gibt es unter anderem regelmäßige Publikationen zum Thema „Natur- und Man-made-Katastrophen“.

[14] Vgl.: Swiss Re (2012a), S. 38.

[15] Vgl.: Swiss Re (2005), S. 40.

[16] The Centre for Research on the Epidemiology of Disasters (CRED) ist eine wissenschaftliche Einrichtung, welche seit über 30 Jahre in den Bereichen der internationalen Katastrophenhilfe Studien durchführt.

[17] www.dandc.eu (abgerufen am 02.08.2012, Dokument 1 der CD).

[18] Swiss Re (2012a), S. 2.

[19] The Centre for Research on the Epidemiology of Disasters - CRED (2012), S. iii.

[20] Vgl.: www.dandc.eu (abgerufen am 02.08.2012, Dokument 1 der CD).

[21] www.dandc.eu (abgerufen am 02.08.2012, Dokument 1 der CD).

[22] Vgl.: www.dandc.eu (abgerufen am 02.08.2012, Dokument 1 der CD).

[23] Pohl, Elke (2012), S. 559.

[24] Vgl.: Höppe, Prof. Dr. Dr. Peter (2007), S. 8.

[25] Vgl.: Höppe, Prof. Dr. Dr. Peter (2007), S. 15.

[26] Vgl.: Swiss Re (2012a), S. 4.

[27] Vgl.: Swiss Re (2012a), S. 4.

[28] Vgl.: Swiss Re (2012a), S. 36.

[29] Pohl, Elke (2012), S. 558.

[30] Pohl, Elke (2012), S. 558 und United Nations (2011), S. 2.

[31] Vgl.: Höppe, Prof. Dr. Dr. Peter (2007), S. 7.

[32] Gabler Verlag (2011), S. 702; Vgl.: Farny, Dieter (2011), S. 45-50 und S. 50-53.

[33] Vgl.: Farny, Dieter (2011), S. 47f.

[34] Vgl.: Farny, Dieter (2011), S. 36f.

[35] Vgl.: Farny, Dieter (2011), S. 29.

[36] Vgl.: Farny, Dieter (2011), S. 45f.

[37] Vgl.: Farny, Dieter (2011), S. 38f.

[38] Vgl.: Farny, Dieter (2011), S. 78.

[39] Vgl.: Farny, Dieter (2011), S. 38.

[40] Vgl.: Farny, Dieter (2011), S. 36f.

[41] Vgl.: Abschnitt 2.2.

[42] Vgl.: Abschnitt. 2.2.

[43] Vgl.: o.V. (2012a), S. 340.

[44] Vgl.: o.V. (2012b), S. 341.

[45] Vgl.: o.V. (2012c), S. 89.

[46] § 779 Abs. 1 HGB.

[47] Gerathewohl, Klaus (1976), S. 431.

[48] Vgl.: Thiemermann, Michael (1993), S. 21.

[49] Vgl.: Abschnitt 2.3.

[50] Kuck, Annette (2000), S. 36.

[51] Vgl.: §53 c (1) VAG.

[52] Vgl.: Zhu, Mei (2009), S. 133.

[53] Vgl.: Heep-Altiner, Maria; Kaya, Hüseyin; Krenzlin, Bastian; u.a. (2010), S. 18-19.

[54] Vgl.: Nguyen, Tristan (2007), S. 152.

[55] Vgl.: Nguyen, Tristan (2007), S. 152.

[56] Vgl.: Nguyen, Tristan (2007), S. 151.

[57] Vgl.: Schinzler, Hans-Jürgen (2003), S. 53.

[58] Vgl.: International Association of Insurance Supervisors (2012), S. 15.

[59] Vgl.: International Association of Insurance Supervisors (2011), S. 21.

[60] Vgl.: International Association of Insurance Supervisors (2012), S. 9 und S. 15.

[61] Vgl.: International Association of Insurance Supervisors (2007), S. 13.

[62] Vgl.: International Association of Insurance Supervisors (2010), S. 10.

[63] Vgl.: International Association of Insurance Supervisors (2010), S. 12.

[64] Kuck, Annette (2000), S. 37.

[65] Vgl.: Kuck, Annette (2000), S. 42.

[66] Vgl.: Nguyen, Tristan (2007), S. 233f.

[67] Gerathewohl, Klaus (1976), S. 102 -104

[68] Vgl. Strauß, Jürgen (1988), S. 12 und Liebwein, Peter (2009), S. 70.

[69] Vgl.: Nguyen, Tristan (2007), S. 185.

[70] Vgl.: Kuck, Annette (2000), S. 46f.

[71] Vgl.: Nguyen, Tristan (2007), S. 234.

[72] Kuck, Annette (2000), S. 49.

[73] Vgl.: Nguyen, Tristan (2007), S. 185.

[74] Gerathewohl, Klaus (1976), S. 114.

[75] Vgl.: Kellermann, Nina (2001), S. 67.

[76] Vgl.: Nguyen, Tristan (2007), S. 234.

Ende der Leseprobe aus 73 Seiten

Details

Titel
Alternativer Risikotransfer von Naturkatastrophenrisiken unter besonderer Berücksichtigung von Cat Bonds
Hochschule
Hochschule RheinMain  (Wiesbaden Business School)
Veranstaltung
Versicherungsmanagement
Note
1,7
Autor
Jahr
2012
Seiten
73
Katalognummer
V232354
ISBN (eBook)
9783656532569
ISBN (Buch)
9783656535485
Dateigröße
1005 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Cat Bond, Alternativer Risikotransfer, Naturkatastrophen, Rückversicherung
Arbeit zitieren
Jana Wanke (Autor), 2012, Alternativer Risikotransfer von Naturkatastrophenrisiken unter besonderer Berücksichtigung von Cat Bonds, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/232354

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