Achillesdarstellung in Lukians 15. Totengespräch


Hausarbeit, 2013
20 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Gliederung

1. Einleitung

2. Achilles-Rezeption in der Antike
2.1 Achilles im griechischen Kulturkreis
2.2 Achilles in der römischen Literatur

3. Interpretation von Lukians Totengespräch
3.1 Ein kurzes Summary
3.2 Das Streben nach Ruhm bei Lukian
3.3 Herrschaft über die Toten
3.3.1 Sprachliche Analyse
3.3.2 Inhaltliche Analyse
3.4 Achilles und die Lächerlichkeit

4. Ein Zwischenfazit

5. Die Darstellung von Achilles bei Homer
5.1 Die Achilles-Rede im elften Buch der Odyssee
5.1.1 Einbettung in den Gesamtkontext
5.1.2 Inhaltliche Interpretation
5.2 Achilles: Strahlender Held oder selbstsüchtiger Egoist

6. Fazit

7. Anhang

1. Einleitung

Πηλεὺς μὲν ᾧ παιδὶ γέρων ἐπέτελλ' Ἀχιλῆι
αἰὲν ἀριστεύειν καὶ ὑπείροχον ἔμμεναι ἄλλων·[1]

So heißt es sehr luzide im elften Buch von Homers[2] Odyssee. Wenigstens diesen gutgemeinten Rat[3] seines Vaters Peleus hat sich Achilles zweifellos zu Herzen genommen. Sobald er die Bühne der Geschichte betreten hat, strebt Achill unablässig

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

einzig und allein nach κλέος ἄφθιτον – unvergänglichen Ruhm. Jedoch ist κλέος aufgrund seiner weiten Bandbreite an unterschiedlichen Bedeutungen und Nuancen, ein äußerst schillernder Begriff, den wir in archaischen Kategorien denken müssen. In nuce bedeutet das also: κλέος ist der Wegbereiter für die Unsterblichkeit. Dennoch trifft dem Mythos zu Folge Odysseus in der Unterwelt auf einen Achilles, der ganz anders über das τεθνηκέναι spricht als noch zuvor in der Ilias. Das Dasein im Tartaros wird auf dem ersten Blick sehr düster und freudlos dargestellt und fühle sich äußerst belastend für Achilles an. Dieser Standpunkt suggeriert den Eindruck, als habe Achilles es bereut, sein ganzes Leben nach dem κλέος ausgerichtet zu haben. Müssen wir also resümieren, dass Achilles im Tod seine Tapferkeit, Todesverachtung, aber auch seine Neigung zur ὓβρις[4], die ihn im Leben so dezidiert geprägt haben, letztendlich verloren hat?

Dieses höchst negative Statement von Achilles über den Tod und die Existenz in der Unterwelt wird bei Lukian von Samosa im 15. Totengespräch in einem Dialog zwischen Achilles und Antilochos verarbeitet. Dieses Totengespräch soll zusammen mit der intertextuell zugrundeliegenden Textpassage im 11. Buch der Odyssee in vorliegender Seminararbeit im Zentrum des Interesses stehen. Hierzu scheint mir zunächst eine kurze Darlegung von Achilles-Bildern in der Antike angemessen. Anschließend werden wir das entsprechende Totengespräch bei Lukian betrachten und sowohl nach inhaltlichen als auch nach sprachlichen Gesichtspunkten interpretieren.

In einem dritten Schritt werden wir uns die Textpassage bei Homer zu Gemüte führen und die wesentlichen inhaltlichen Gesichtspunkte schlaglichtartig beleuchten. Abschließend soll ein Vergleich gezogen werden, wobei wir uns in erster Linie auf das Achilles-Bild der beiden Autoren fokussieren werden. Im Rahmen dieser Arbeit werden folgende Thesen vertreten: (1) Achilles wird bei Lukian ins Lächerliche gezogen und ipsissima verba dem Leser als ein „Jammerlappen“ präsentiert. (2) Ferner suggeriert die Textpassage in der Odyssee mitnichten, dass Achilles seine Lebensweise und sein Streben nach κλέος bereue. Hier in der Unterwelt bleibt er bei Homer durchaus noch der strahlende Held von früher. Da es sich um eine philologische Hausarbeit handelt, ist die Arbeit mit griechischen sowie lateinischen Originaltextstellen im Fließtext eine unabdingbare condicio sine qua non. Diese werden jeweils in einer Fußnote übersetzt.[5] Für alle Quellenzitate erhebe ich den Anspruch, eine eigenständige Übersetzung vorgenommen zu haben

2. Achilles-Rezeption in der Antike

Eine Betrachtung von Homers Achilles respektive Lukians Achilles wäre völlig aus der Luft gegriffen, wenn sie losgelöst von weiteren zeitgenössischen antiken Achilles-Rezeptionen erfolgen würde. Angesichts der Komplexität dieses Themas wäre es vermessen, die antike Achilles-Rezeption in nur wenigen Seiten rekapitulieren zu wollen. Daher gilt hierfür die bewährte Maxime: non multa, sed multum. Im Wesentlichen beschränke ich mich dabei auf literarische Quellen, wobei mir wohl bewusst ist, dass diese teilweise ein recht einseitiges Bild vermitteln können. Aus didaktischen Gründen werden wir die antike Achilles-Rezeption für den griechischen und römischen Kulturraum getrennt betrachten.

2.1 Achilles im griechischen Kulturkreis

Über die vorhomerische Achilles-Sage besitzen wir lediglich rudimentäre Kenntnisse, was einer weithin mangelhaften Quellenlage der sogenannten Dark Ages geschuldet wird.[6] Das homerische Achilles-Bild werden wir gesondert im übernächsten Kapitel betrachten. Die immense Verehrung für Achilles in der griechischen Antike in verschiedenen πολείς lässt sich archäologisch durch die Anzahl an Kultstätten für Achilles nachweisen. Thessalien, Epiros und Pharsalos müssen hier als Beispiele genügen.[7] Es lässt sich also eine exorbitante Wertschätzung innerhalb Griechenlands konstatieren. Als besonderes Zeugnis dafür sei paradigmatisch Pindar genannt, der Achilles als Exponenten eklatanter Leistungsfähigkeit preist.[8] Darüber hinaus spielt Achilles auch in der attischen Tragödie eine wichtige Rolle: So ist er, der laut WOLF „in diesen Plan[9], für den er seinen Namen hergibt, nicht eingeweiht“[10] ist, in Euripides‘ Drama Iphigenie der strahlende Held, der bereit ist, das Leben der Jungfrau mit dem Schwert zu verteidigen.

Dass bekanntlich auch Alexander der Große in Achilles ein nachahmenswertes Vorbild sah, demonstriert uns durchaus seinen Vorbildcharakter als Heros, der für grenzenlose Tapferkeit und höchste Leistungsbereitschaft, in einem Wort also für αρετή steht. Weiterhin fristet Achilles einigen Versionen des Mythos zufolge, die von den homerischen Epen abweichen, nach seinem Tod kein Schattendasein im Tartaros, sondern ist auf die Insel der Seligen entrückt worden[11] – das Elysion für die verdienten Helden des thebanischen und trojanischen Krieges. Diese Vorstellung suggeriert also eine Belohnung und Auszeichnung für Achilles‘ αρετή. Demnach lässt sich summa summarum resümieren, dass Achilles also eine exponierte Stellung in der griechischen Kultur einnahm und weitestgehend positiv rezeptiert wurde. So scheint mir die äußerst prägnante Formulierung von BASSETT das griechische Achilles-Bild zutreffend auf den Punkt zu bringen: „Achilles […] became the ideal hero of Greek legend.“[12]

2.2 Achilles in der römischen Literatur

Mit ganz anderen Augen sehen ihn indes die Römer. Hier möchte ich die Achilles-Rezeption von Ovid, Horaz und Statius paradigmatisch behandeln. Vorweg sei allerdings erwähnt, dass entgegen dem Bild, das die genannten Autoren vermitteln, Achilles bei den Römern auch nicht durchweg negativ dargestellt wurde, sondern vielmehr als eine schillernde Figur mit verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten und Darbietungen galt. So kämpft Achilles im 12. Buch von Ovids Metamorphosen gegen Kyknus nicht gerade ruhmreich, wie HOLZBERG zu berichten weiß: „Er drückt ihn mit Schild und Knie zu Boden, um ihn dann mit den Helmriemen zu erdrosseln.“[13] Was ist das für ein glorreicher Zweikampfsieg für einen Helden? Ferner offeriert uns Horaz ebenfalls sehr negative Charakterzüge, wenn er in seiner ars poetica über die Darstellung von Achilles schreibt:

[…] honoratum si forte reponis Achillem,

impiger, iracundus, inexorabilis, acer

iura neget sibi nata, nihil non arroget armis. [14]

Impiger, iracundus[15], inexorabilis, acer nach opinio communis fürwahr Adjektive mit einer sehr negativen Konnotation, die nicht gerade den typischen Charakter eines Helden zum Ausdruck bringen. Horaz‘ Ideal einer aurea mediocritas[16] ist bei Achilles weithin verfehlt: sein Charakter ist ganz am Rande bei den moralischen Extrema anzusiedeln die schlichthin abzulehnen sind. Als drittes literarisches Werk sei das unvollendete Epos Achilleis von Statius zu nennen. In diesem Epos steht die sexuelle libido von Achilles verbunden mit seiner Gewaltbereitschaft im Zentrum des Interesses. Auch wenn wir uns im Rahmen dieser Arbeit auf drei literarische Werke beschränken mussten, wird bei vorurteilsfreier Erwägung der Frage nach der Achilles-Rezeption im römischen Kulturkreis schlaglichtartig erkennbar, dass Achilles in der römischen Literatur in hoher Frequenz kritisch gesehen wurde.

In diesem Exkurs sollte kurz und prägnant der zweifellos fulminante Spagat zwischen der griechischen und römischen Achilles-Rezeption illustriert werden. Als Zwischenfazit lässt sich an dieser Stelle konstatieren, dass Achilles in der griechischen Literatur deutlich besser wegkommt, als dies in der römischen Literatur der Fall ist.

3. Interpretation von Lukians Totengespräch 15

Nicht ohne Grund wird der Name Achilles oftmals mit dem Namen Homer in einem Atemzug genannt. So ist es nicht verwunderlich, dass das Totengespräch 15 von Lukian eine Reminiszenz an Homer aufweist, wenn Antilochos am Beginn dem Achilles ein sehr unheroisches Verhalten in Rechnung stellt und ihm vorwirft:

Οἷα πρῴην, Ἀχιλλεῦ, πρὸς τὸν Ὀδυσσέα σοι εἲρηται περὶ τοῦ θανάτου, ὡς ἁγεννῆ […]. Ἠκροώμην γάρ, ὁπότε ἒφης βούλεσθαι ἐπάρουρος ὢν θητεύειν παρά τινι τῶν ἀκλήρων, ᾧ μὴ βίοτος πολὺς εἲη, μᾶλλον ἢ πάντων άνάσσειν τῶν νεκρῶν.[17]

Dies ist ein intertextueller Bezug zur Odyssee, in der diese Textstelle sehr ähnlich aussieht. Zunächst soll das Totengespräch selbst im Zentrum des Interesses stehen, um dann im nächsten Gliederungspunkt einen genaueren Blick auf diesen intertextuellen Bezug werfen zu können.

Die nun vorgenommene Analyse des 15. Totengesprächs wird der folgenden Leitfrage unterstellt: Wodurch zeichnet sich Lukians Achilles-Bild im Wesentlichen aus? Hierzu werde ich zunächst den Verlauf des Totengesprächs in seinen Grundzügen nachskizzieren und dann eine umfassende Interpretation vornehmen. Diese Interpretation wird sich in concreto sowohl auf inhaltliche als auch auf sprachliche Aspekte stützen.

3.1 Ein kurzes Summary

Das fiktive Gespräch findet zwischen Achilles und Antilochos[18] im Tartaros statt und wird zeitlich kurz nach dem Tartaros-Aufenthalt des Odysseus angesetzt. Antilochos nimmt Bezug auf die im 11. Buch der Odyssee tradierte Aussage von Achilles (siehe Kap. 5) und bezeichnet dessen Äußerungen ipsissima verba als ἀγεννῆ καὶ ἀνάξια.[19] Achilles rechtfertigt sich: er habe vorher das Leben im Tartaros nicht gekannt und habe aus Unerfahrenheit τὸ δύστηνον ἐκεῖνο δοξάριον[20] dem Leben vorgezogen. Dies sei deshalb falsch gewesen, weil unter den Toten in der Unterwelt völlige Gleichheit herrsche[21] und daher Ruhm und Ehre gänzlich wertlos seien. Darauf erwidert Antilochos lediglich, dass dies die Natur so gefügt habe: ταῦτα γὰρ ἒδοξε τῇ φύσει, πάντως άποθνήσκειν ἂπαντας.[22] Gegen diese Einrichtung der Natur solle man sich nicht wehren, sondern müsse es akzeptieren, wie es andere Heroen wie etwa Herakles ja auch täten. Achilles insistiert jedoch darauf, dass ihm sein früheres Leben fehle und er gebe ruhig zu, dass er es vermisse. Doch Antilochos nimmt einen dezidiert nihilistischen Standpunkt ein und beharrt auf diesem: Es bringe sowieso nichts, an seinem früheren Leben zu hängen. Dadurch mache man sich nur lächerlich – genau wie Achilles.

[...]


[1] Vgl. Homer, Ilias, übers. v. Johann Heinrich Voß, Köln 2009, XI. v.783f. In deutscher Übersetzung: Peleus, der Greis, ermahnte seinen Sohn Achilles,/ immer der Erste zu sein und vorzustreben vor anderen.

[2] Mit der in der Forschung allgemein gebräuchlichen Bezeichnung des Autors der Ilias als Homer soll kein Anspruch auf Klärung der Verfasserfrage von Ilias und Odyssee erhoben werden.

[3] Und im Gegensatz dazu eben gerade nicht den höchst bedeutsamen Rat aus Ilias IX, v.255-258: δώσουσ’ αἴ κ' ἐθέλωσι, σὺ δὲ μεγαλήτορα θυμὸν /ἴσχειν ἐν στήθεσσι· φιλοφροσύνη γὰρ ἀμείνων· /ληγέμεναι δ' ἔριδος κακομηχάνου, ὄφρά σε μᾶλλον /τίωσ’ Ἀργείων ἠμὲν νέοι ἠδὲ γέροντες. Dies ist schon am ersten Wort der Ilias μῆνιν verbunden mit seinem Genetiv-Attribut Ἀχιλῆος erkennbar. Vgl. Kleopatra Ferla, Von Homers Achill zur Hekabe des Euripides. Das Phänomen der Transgression in der griechischen Kultur, München 1996, S.18.

[4] Ibidem S.36.

[5] Lateinische und griechische Werke werden dabei aus Gründen einer allgemeinen Verständlichkeit ausgeschrieben und nicht im Abkürzungsstil der Année philologique übernommen. Meines Erachtens hat es ein jeder Autor, selbst über 2000 Jahre nach seinem Todestag, verdient, dass sein Name nicht auf eine kryptische Kurzform reduziert wird.

[6] Eine wichtige Monographie der älteren Altertumsforschung zu diesem Thema wurde von PESTALOZZI verfasst und handelt von der Achilleis, die als Quelle für die Ilias fungiert haben soll. Vgl. Heinrich Pestalozzi, Die Achilleis als Quelle der Ilias, Erlenbach-Zürich 1945 (non vidi).

[7] Vgl. Jakob Escher, Achilleus, in: Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaften, hrsg. v. Wilhelm Kroll, u.a., Band I.1, Stuttgart 1919, Sp.221-245, hier: Sp.222f.

[8] Vgl. Pindar, The Nemen and Isthmian Odes, Nemeen III, hrsg. Charles Fennell, ohne Ort 1883.

[9] Gemeint ist damit Agamemnons Vortäuschung einer Verheiratung von Iphigenie und Achilles und die stattdessen geplante Opferung von Iphigenie an Artemis.

[10] Vgl. Friedrich Wolf, Zur Aulischen Iphigenie, in: Hermes, hrsg. v. Franz Steiner, Band 70, Heft 1 (1935) S.73-100, hier: S.73.

[11] Vgl. Escher, Achilleus, Sp. 240f.

[12] Vgl. Samuel Eliot Bassett, The Ἁμαρτία of Achilles, in: Transactions and Proceedings of the American Philological Association, Band 65 (1934), S.47-69, hier: S.69.

[13] Vgl. Niklas Holzberg, Ovids Metamorphosen, München 2007, S.95.

[14] Vgl. Horaz, Opera, hrsg. v. Edvards Wickham, Oxford 1901, ars poetica, v. 120-122. In deutscher Übersetzung: Wenn du den mal den ehrenhaften Achilles neu aufführst, dann soll er als ruheloser, jähzorniger, unversöhnlicher, energischer Charakter abstreiten, dass für ihn Recht entstanden ist, nichts soll es geben, was er nicht für seine Waffen in Anspruch nehmen soll.

[15] Man beachte hier die bewusste Wahl der negativen Vokabel iracundus, die sich semantisch vom allgemeinen Adjektiv iratus unterscheidet. Der Begriff iratus schließt nämlich auch den sog. „heiligen Zorn“ ein, der als positiv und gerechtfertigt gedeutet wird. Horaz nennt Achilles aber iracundus.

[16] Vgl. Horaz, Opera, carmina II.10.

[17] Vgl. Lukian, Hauptwerke, hrsg. v. Karl Mras, München 1980, Totengespräch 15, Kap.1, Z.1-6. In deutscher Übersetzung: Das, was du vor kurzem, Achilles, zu Odysseus über den Tod gesagt hast, wie unedel ist das. Ich habe nämlich gehört, als du sagtest, du willst lieber als Tagelöhner bei irgendeinem Besitzlosen, der kein großes Vermögen besitzt, das Feld bestellen, als der Herrscher über alle die Toten zu sein.

[18] Einer der griechischen Helden im trojanischen Krieg, der durch den Äthiopier Memnon getötet wurde. Dem Mythos nach soll seinem Vater Nestor prophezeit worden sein, dass sein Sohn durch einen Äthiopier den Tod finden werde. Er stand in enger Verbindung zu Achilles und seine Asche soll zusammen mit der des Achilles und Patroklos beigesetzt worden sein. Für nähere Informationen vgl. Wilhelm Vollmer, Wörterbuch der Mythologie, Erfstadt 2007, sub voce Antilochos, S.131f.

[19] Vgl. Lukian, Totengespräch 15, Kap.1, Z.2 In deutscher Übersetzung: unedel und unwürdig

[20] Ibidem Kap.2, Z.3 In deutscher Übersetzung: jenen armseligen Ruhm.

[21] Hier lässt sich eine Intratextualität zu einem anderen Lukian-Text finden, nämlich zu Lukians Totengespräch 26. Der Zentaur Cheiron habe freiwillig auf seine Unsterblichkeit verzichtet und finde das Leben im Tartaros ganz gut erträglich, denn ἰσοτιμία πάνυ δημοτικὴ καὶ τὸ πρᾶγμα οὐδὲν ἒχει τὸ διάφορον ἐν φωτὶ εἶναι ἢ ἐν σκότῳ. Vgl. Lukian, Totengespräch 26, Kap. 2, Z.2-4. In deutscher Übersetzung: Die Gleichheit ist gänzlich demokratisch und es besteht keineswegs ein Unterschied, ob man im Licht ist oder im Schatten.

[22] Vgl. Lukian, Totengespräch 15, Kap. 3, Z.1-2. In deutscher Übersetzung: Dies erschien nämlich der Natur als gut, dass alle in jedem Falle sterben.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten

Details

Titel
Achillesdarstellung in Lukians 15. Totengespräch
Hochschule
Otto-Friedrich-Universität Bamberg  (Klassische Philologie - Gräzistik)
Veranstaltung
Lukian, Götter- und Totengespräche
Note
1,0
Autor
Jahr
2013
Seiten
20
Katalognummer
V232388
ISBN (eBook)
9783656488880
ISBN (Buch)
9783656490128
Dateigröße
919 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Lukian, Achilles, Homer, Odyssee, Nekyia, Totengespräch
Arbeit zitieren
Domenic Schäfer (Autor), 2013, Achillesdarstellung in Lukians 15. Totengespräch, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/232388

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