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Krieg. Eine Neudefinition

Titel: Krieg. Eine Neudefinition

Fachbuch , 2013 , 80 Seiten

Autor:in: Frank Stadelmaier (Autor:in), Philipp Schweers (Autor:in), Markus Scholze (Autor:in)

Originalausgabe

Soziologie - Krieg und Frieden, Militär
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Was ist Krieg? Diese Frage ist im 21. Jahrhundert nicht mehr im territorialen Sinn zu beantworten. Spätestens seit dem 11. September 2001 ist klar, dass sich die globale Sicherheitslage entscheidend verändert hat. Der „Feind“ ist keine Nation mehr, er hat viele Gesichter und ist überall und nirgendwo.

Daher widmet sich dieser Band der Neudefinition des Begriffes „Krieg“. Wie sieht die veränderte Sicherheitslage aus und welche Folgen hat diese für die Verteidigung eines Landes?

Aus dem Inhalt: Definition des Begriffs „Krieg“, Veränderung des Krieges, Globalisierung der Sicherheitsprobleme, der internationale Terrorismus.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Neue Kriege und die Kriegsforschung. Zur Notwendigkeit einiger Anpassungsleistungen von Frank Stadelmaier

Zusammenfassung:

Einleitung

Die Neuen Kriege

Die Klassifikation von Kriegen

Die operationale Definition von Krieg

Fazit

Literatur

Neue Kriege? Die veränderte Konfliktlage zu Beginn des 21. Jahrhunderts von Philipp Schweers

Einleitung

Konfliktentwicklung im 20. Jahrhundert

Die Neuen Kriege – Globalisierung der Sicherheitsprobleme

Der „Krieg von Morgen“ - Mögliche Entwicklungstendenzen

Fazit

Literatur

Der neue Krieg von Markus Scholze

Einleitung

Fragestellung und Aufbau der Arbeit

Definition – Was ist Krieg?

Die Veränderung des Krieges

Der neue Krieg

Der Krieg von heute

Der Terrorismus

Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Wandel der globalen Konfliktstruktur und hinterfragt die Anwendbarkeit klassischer kriegstheoretischer Definitionen auf moderne, entstaatlichte Konfliktphänomene wie die sogenannten "Neuen Kriege". Ziel ist es, die forschungsstrategische Problematik bei der Erfassung dieser Konflikte aufzuzeigen und die Notwendigkeit einer Anpassung wissenschaftlicher Klassifikationssysteme zu verdeutlichen.

  • Transformation des Krieges: Vom staatlich organisierten Konflikt zur Entstaatlichung und Privatisierung.
  • Die Rolle privater Akteure: Warlords, private Militär- und Sicherheitsunternehmen sowie ihre Ökonomisierung.
  • Transnationalisierung: Die globale Vernetzung lokaler Kriegswirtschaften und Sicherheitsrisiken.
  • Herausforderungen für die Forschung: Die Unzulänglichkeit klassischer, staatszentrierter Definitionen und Typologien.

Auszug aus dem Buch

Die Neuen Kriege

Das bisher vorliegende Konzept der Neuen Kriege ist noch kein theoretisch untermauertes und analytisch durchdrungenes, auch kein systematisch vollends verknüpftes. Daher will ich versuchen, mich in thematischen Schritten den Hauptbefunden zu nähern und so eine Momentaufnahme der wissenschaftlichen Bestandsaufnahmen zum Wandel des Krieges abzubilden. Mehr oder weniger hinreichend beschriebene und analysierte, jedenfalls jeweils von vielen Autoren artikulierte Aspekte sind die strukturelle Bedeutung schwacher Staatlichkeit als Vorbedingung der Neuen Kriege, die zunehmende Dominanz privater Akteure, die Verstetigung des Krieges durch Tendenzen der Ökonomisierung, die zunehmende Transnationalisierung der Konflikte und ihrer Ökonomien sowie die Entregelung und Brutalität des Kriegsgeschehens. Im Anschluss an die Erläuterung dieser Dimensionen des Wandels werde ich Gegenargumente diskutieren, die einen Wandel abstreiten und versuchen, einen analytischen Kern der diffusen Neuen Kriege auszumachen.

Zunächst jedoch scheint es angemessen, den Begriff „Krieg“, um den es im Weiteren gehen soll, wenn nicht zu klären, so doch zumindest zu problematisieren. Der theoretische Begriff des Krieges ist ein schwieriges Thema. Er soll hier nicht aus sich selbst heraus und umfassend thematisiert werden, sondern, weil und soweit sich mit Hilfe seiner Problematisierung ein erster Einblick in das Thema der neuartigen Kriegsformen andeuten lässt.

Zusammenfassung der Kapitel

Neue Kriege und die Kriegsforschung. Zur Notwendigkeit einiger Anpassungsleistungen: Diese Arbeit analysiert forschungsstrategische Defizite im Umgang mit den "Neuen Kriegen" und plädiert für eine Überarbeitung gängiger Definitionen und Typologien, die zu stark an das Modell staatlicher Kriegführung gebunden sind.

Neue Kriege? Die veränderte Konfliktlage zu Beginn des 21. Jahrhunderts: Dieser Abschnitt beleuchtet die Veränderung der globalen Konfliktlandschaft seit 1945 und stellt dar, wie Entstaatlichung, privatisierte Gewaltakteure und ökonomische Interessen die traditionelle Sicherheitsarchitektur herausfordern.

Der neue Krieg: Die Arbeit erörtert die soziologische Transformation des Krieges, insbesondere den Übergang von zwischenstaatlichen Konflikten hin zu privaten und transnationalen Gewaltformen, und untersucht, inwieweit moderne Phänomene wie Terrorismus unter den Kriegsbegriff fallen können.

Schlüsselwörter

Neue Kriege, Kriegsforschung, Staatlichkeit, Failed States, private Akteure, Kriegsökonomien, Transnationalisierung, Entregelung, Gewaltmärkte, Asymmetrische Kriege, Terrorismus, Konflikttransformation, Sicherheitspolitik, Militärdienstleister, Globalisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Wandel kriegerischer Auseinandersetzungen seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs und insbesondere mit der Entstehung und Charakteristik sogenannter "Neuer Kriege".

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören das Ende des klassischen zwischenstaatlichen Krieges, der Zerfall staatlicher Gewaltmonopole, die Ökonomisierung von Gewalt und die Rolle nicht-staatlicher Akteure.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die zentrale Frage ist, wie sich Kriege soziologisch verändert haben und ob es angesichts dieser neuen Formen von Konflikten wissenschaftlich gerechtfertigt ist, weiterhin von "Krieg" zu sprechen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Literaturanalyse und vergleicht verschiedene bestehende Kriegstypologien und Definitionen führender Forschungsinstitute.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Entstehung "Neuer Kriege", die Bedeutung schwacher Staatlichkeit, die Dominanz privater Akteure, die wirtschaftliche Transnationalisierung und die zunehmende Entregelung der Gewaltanwendung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Neue Kriege, Kriegsforschung, Entstaatlichung, Warlords, Privatisierung, ökonomische Kriegsführung und Asymmetrie.

Wie unterscheidet sich der neue Krieg von klassischen Konflikten?

Klassische Kriege waren staatszentriert und politisch motiviert; neue Kriege sind oft entstaatlicht, durch profitorientierte Akteure geprägt und folgen komplexen, teils transnationalen ökonomischen Logiken.

Welche Rolle spielen private Akteure in den Neuen Kriegen?

Sie agieren oft als Warlords oder Angehörige privater Militärfirmen, für die Gewalt kein Mittel zur Zielerreichung, sondern eine ökonomische Einnahmequelle zur Ressourcenaneignung darstellt.

Wird Terrorismus in der Arbeit als Krieg definiert?

Die Arbeit diskutiert die Problematik der Einstufung: Während Terrorismus nicht in klassische Definitionen passt, führen die Veränderungen im Kriegsgeschehen dazu, dass die Grenze zwischen Verbrechen und Krieg zunehmend verschwimmt.

Ende der Leseprobe aus 80 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Krieg. Eine Neudefinition
Autoren
Frank Stadelmaier (Autor:in), Philipp Schweers (Autor:in), Markus Scholze (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
80
Katalognummer
V232428
ISBN (eBook)
9783656483922
ISBN (Buch)
9783956870576
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Krieg Kriegsforschung Sicherheitslage Terrorismus Frieden
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Frank Stadelmaier (Autor:in), Philipp Schweers (Autor:in), Markus Scholze (Autor:in), 2013, Krieg. Eine Neudefinition, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/232428
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Leseprobe aus  80  Seiten
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