Bedingt durch den technologischen Wandel, der demografischen Entwicklung sowie der Globalsierung, steigen in der heutigen Arbeitswelt die Anforderungen an die Mitarbeiter im Unternehmen. Das aktuelle Arbeitsumfeld ist unter anderem geprägt durch Faktoren wie Zeit- und Termindruck, Arbeitsüberlastung, wachsende Informationsflut sowie mehr Verantwortung. „Körperliche Belastungen haben abgenommen, psychische und psychosoziale Belastungen hingegen zugenommen“. Alles Faktoren, die den Arbeitsalltag vieler Arbeitnehmer verändert haben und die Mitarbeiter vor immer größer werdende Herausforderungen stellen. Dementsprechend nehmen seit Jahren die berufsbedingten psychischen Erkrankungen aufgrund von psychischer Belastung am Arbeitsplatz zu.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Ziel dieser Arbeit
1.2 Aufbau dieser Arbeit
2 Berufsbedingte psychische Erkrankungen
2.1 Beispiele für berufsbedingte psychische Erkrankungen
2.1.1 Depression
2.1.2 Manisch-Depressive Erkrankung
2.1.3 Angststörung
2.2 Ursachen für psychische Erkrankungen am Arbeitsplatz
2.2.1 Einflussfaktoren am Arbeitsplatz
2.2.2 Belastungsfaktoren als Auslöser für psychische Erkrankungen
2.2.2.1 Stress
2.2.2.2 Mobbing
2.2.2.3 Burnout
3 Auswirkungen
3.1 Für die betroffenen Mitarbeiter
3.2 Für die Unternehmen
4 Schluss
Zielsetzung und Themenbereiche
Diese Arbeit verfolgt das Ziel, einen umfassenden Überblick über die wesentlichen Begrifflichkeiten und Ursachen berufsbedingter psychischer Erkrankungen zu geben. Dabei werden die Auswirkungen dieser gesundheitlichen Belastungen auf sowohl die betroffenen Mitarbeiter als auch auf die Unternehmen analysiert und diskutiert, um die Dringlichkeit präventiver Maßnahmen aufzuzeigen.
- Analyse der Zunahme berufsbedingter psychischer Erkrankungen.
- Definition zentraler Krankheitsbilder wie Depression, Manisch-Depressive Erkrankung und Angststörungen.
- Untersuchung betrieblicher Stressoren, insbesondere Stress, Mobbing und Burnout.
- Bewertung der ökonomischen Konsequenzen für Unternehmen durch Fehlzeiten und Fachkräftemangel.
Auszug aus dem Buch
2.2.2.2 Mobbing
Dort wo Menschen lange Zeit zusammenarbeiten, wo eigene Ziele sowie Interessen aufeinander treffen, gibt es zwangsläufig Reibungspunkte und es können Konflikte entstehen. Auseinandersetzungen, Streitereien und Schwierigkeiten zwischen Kolleginnen und Kollegen sowie Vorgesetzten hat es schon immer gegeben. Was in dem heutigen Arbeitsumfeld dazu gekommen ist, dass einzelne Mitarbeiter schikaniert und ausgegrenzt werden, solange bis das sie physische und psychische Krankheiten davontragen. So charakterisiert folgende Definition den Charakter des Mobbing: „Unter Mobbing wird eine konfliktbelastete Kommunikation am Arbeitsplatz unter Kollegen oder zwischen Vorgesetzten und Untergebenen verstanden, bei der die angegriffene Person unterlegen ist (1) und von einer oder einigen Personen systematisch, oft (2) und während längerer Zeit (3) mit dem Ziel und/oder dem Effekt des Ausstoße aus dem Arbeitsverhältnis (4) direkt oder indirekt angegriffen wird und dies als Diskriminierung empfindet“ Dabei ist festzustellen, dass jeder im Betrieb, Mobbingopfer oder Mobbingtäter werden kann.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein und verdeutlicht anhand aktueller statistischer Daten aus dem Fehlzeiten-Report die Zunahme psychischer Erkrankungen in der deutschen Arbeitswelt.
2 Berufsbedingte psychische Erkrankungen: Es werden der Begriff der psychischen Erkrankung definiert sowie spezifische Krankheitsbilder und deren betriebliche Ursachen, wie Stress, Mobbing und Burnout, detailliert erläutert.
3 Auswirkungen: Hier werden die negativen Folgen für die Gesundheit der Mitarbeiter sowie die ökonomischen und betrieblichen Konsequenzen für Unternehmen, wie Produktivitätsverlust und Fluktuation, dargelegt.
4 Schluss: Das Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit eines offenen Dialogs sowie präventiver Maßnahmen zur Sicherung der Mitarbeitergesundheit.
Schlüsselwörter
Berufsbedingte psychische Erkrankungen, Fehlzeiten-Report, psychische Belastung, Depression, Manisch-Depressive Erkrankung, Angststörung, Stress, Mobbing, Burnout, Fehlbeanspruchung, Prävention, Arbeitswelt, Fachkräftemangel, Arbeitsproduktivität, Gesundheitsschutz.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht die Zunahme von psychischen Erkrankungen im beruflichen Kontext und deren Folgen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Das Spektrum reicht von der medizinischen Definition verschiedener psychischer Störungen bis hin zu den psychosozialen und organisationalen Ursachen am Arbeitsplatz.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, die Zusammenhänge zwischen Arbeitsbedingungen und psychischen Fehlbeanspruchungen aufzuzeigen und die daraus resultierenden wirtschaftlichen sowie persönlichen Folgen zu analysieren.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die auf Basis aktueller Berichte (z.B. Fehlzeiten-Report) und wissenschaftlicher Fachliteratur eine fundierte Zusammenfassung und Diskussion der Thematik bietet.
Was wird im Hauptteil detailliert beleuchtet?
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Auseinandersetzung mit Krankheitsbildern (Depression, Angststörungen, Bipolarität) und eine Analyse von Belastungsfaktoren wie Mobbing und Burnout.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die zentralen Schlagworte umfassen psychische Erkrankungen, Stress, Burnout, Mobbing, Fehlzeiten und Prävention am Arbeitsplatz.
Warum ist Burnout für Unternehmen besonders kritisch?
Laut der Arbeit ist Burnout besonders kritisch, da es vermehrt Schlüsselpersonal trifft und mit einer sehr hohen Dauer der Arbeitsunfähigkeit einhergeht.
Welche Rolle spielt der Fachkräftemangel in diesem Kontext?
Der Fachkräftemangel verschärft die Problematik, da der Ausfall erkrankter Mitarbeiter bestehende Arbeitslasten für verbliebene Beschäftigte erhöht, was den Stresslevel im Unternehmen weiter ansteigen lässt.
- Quote paper
- Guido Martins Kück (Author), 2012, Auswirkungen berufsbedingter psychischer Erkrankungen auf Mitarbeiter und Unternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/232432