Aquarienbesitzer und viele Zoobesucher fühlen sich magisch angezogen von der bunten und fantastischen Unterwasserwelt. Staunend stehen sie vor den kleinen oder großen Becken, in denen es Fische, Krebse, Quallen und mehr zu entdecken gibt. Ob groß oder klein, bunt oder einfarbig, Unterwassertiere sind wunderschön und herrliche Motive für Fotografen. Doch das dicke Glas, schwieriges Licht, Reflexionen und Kratzer auf der Aquarienscheibe machen Fischfotos zu einer echten Herausforderung.
Dieser Ratgeber liefert die Lösungen für die häufigsten Probleme bei der Aquarienfotografie. Arthur Bitterl zeigt die besten Kamera-Einstellungen für Spiegelreflex- und Kompaktkameras, gibt wertvolle Tipps bei der Wahl des richtigen Objektivs und des richtigen Zubehörs und demonstriert, wie Sie per Bildbearbeitung störende Schwebeteilchen entfernen.
Inhaltsverzeichnis
Ausrüstung
System- und Spiegelreflexkameras
Kompaktkameras
Smartphones
Zubehör
Probleme und Lösungen
Problem 1: Aquarien sind nicht gut beleuchtet
Problem 2: Schärfe hinter Glas
Problem 3: Spiegelungen
Problem 4: Flecken und Kratzer auf der Scheibe und störende Schwebeteilchen im Wasser
Problem 5: Fische sind verdammt schnell.
Problem 6: Kleine Fische
Zusammenfassung
Werden Sie kreativ!
Bildbearbeitung – Kurz und schmerzlos
Zielsetzung & Themen
Dieses Buch dient als praktischer Ratgeber, um die spezifischen technischen und optischen Herausforderungen bei der Unterwasserfotografie in Aquarien zu bewältigen und qualitativ hochwertige Ergebnisse zu erzielen.
- Technische Ausrüstung von Kompaktkameras bis hin zu professionellen Spiegelreflexsystemen.
- Umgang mit schwierigen Lichtverhältnissen ohne den Einsatz von Blitzlicht.
- Techniken zur Vermeidung von Reflexionen und Unschärfen durch Glasscheiben.
- Strategien zur Bildgestaltung bei schnellen Fischbewegungen.
- Methoden der digitalen Nachbearbeitung zur Entfernung von störenden Partikeln.
Auszug aus dem Buch
Problem 2: Schärfe hinter Glas
Wie ein Filter vor einem Wechselobjektiv verschlechtert das Glas zwischen Kamera und Fisch die Bildqualität. Je spitzer der Winkel ist und je dicker die Scheibe, desto schlechter wird das Bild, bzw. desto schwieriger wird es, den Fokuspunkt zu finden.
Zusammenfassung der Kapitel
Ausrüstung: Vorstellung der benötigten Kameratypen sowie nützlichem Zubehör für die Aquarienfotografie.
Probleme und Lösungen: Detaillierte Analyse typischer Hindernisse wie schlechte Beleuchtung, Spiegelungen, Schwebeteilchen und schnelle Motivbewegungen inklusive praktischer Lösungsansätze.
Zusammenfassung: Kompakte Checkliste der wichtigsten Verhaltensregeln für gelungene Aufnahmen.
Werden Sie kreativ!: Tipps zur Bildgestaltung und zur Erzielung besonderer Bildeffekte.
Bildbearbeitung – Kurz und schmerzlos: Schritt-für-Schritt-Anleitung zur nachträglichen Optimierung von Fotos mittels gängiger Software.
Schlüsselwörter
Aquarienfotografie, Spiegelreflexkamera, Kompaktkamera, Makroaufnahme, Lichtverhältnisse, Bildrauschen, Polfilter, Gegenlichtblende, Belichtungszeit, Autofokus, Bildbearbeitung, Schwebeteilchen, Bildgestaltung, Unterwasserfotografie, ISO-Wert
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Ratgeber grundlegend?
Es geht um die fotografische Herausforderung, Fische in Aquarien unter schwierigen optischen Bedingungen, wie Glasreflexionen und Dämmerlicht, scharf und ansprechend abzubilden.
Welche Themenbereiche werden abgedeckt?
Das Buch deckt die notwendige Ausrüstung, die Bewältigung technischer Probleme (Licht, Schärfe, Reflexionen) sowie die kreative Bildgestaltung und die nachträgliche digitale Bildoptimierung ab.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Dem Leser soll geholfen werden, die häufigsten Probleme bei der Aquarienfotografie erfolgreich in den Griff zu bekommen.
Welche technischen Empfehlungen gibt der Autor?
Es wird unter anderem empfohlen, auf den Blitz zu verzichten, stattdessen hohe ISO-Werte (in Grenzen) zu nutzen, ein Stativ zu verwenden und die Kamera möglichst parallel zur Scheibe auszurichten.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil analysiert sechs spezifische Probleme – von schlechter Beleuchtung bis hin zur Fotografie kleiner oder sehr schneller Fische – und bietet dazu jeweils konkrete Lösungswege an.
Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?
Aquarienfotografie, Bildschärfe, Lichtmanagement, Makro-Modus und digitale Bildkorrektur.
Warum sollte man beim Fotografieren im Aquarium auf einen Blitz verzichten?
Der Blitz kann Fische sehr stark stressen, was im Extremfall zu einem lebensbedrohlichen Schock bei den Tieren führen kann; zudem sorgt er für unschöne Reflexionen auf dem Glas.
Wie lässt sich die Bildqualität bei der digitalen Nachbearbeitung steigern?
Der Autor zeigt auf, wie man mit Werkzeugen wie dem Bereichsreparatur-Pinsel störende Schwebeteilchen entfernt und durch Tonwertkorrekturen Kontrast und Farben verbessert.
- Arbeit zitieren
- Arthur Bitterl (Autor:in), 2013, Fische im Aquarium fotografieren. Tipps und Tricks für Fotografen und Aquarien-Fans, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/232435