Freizeitverhalten und Medienalltag von Jugendlichen im 21. Jh.


Essay, 2013
8 Seiten, Note: 1

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Freizeitverhalten von Jugendlichen

3. Medienbeschäftigung von Jugendlichen in der Freizeit

4. Wichtigkeit der Medien

5. Glaubwürdigkeit der Medien

6. Medienkompetenz

7. Medien, Peers und Identitätsentwicklung

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Bereits seit vielen Jahren sind digitale Medien ein fester Bestandteil unserer Gesellschaft. Täglich wird Radio gehört, Fernsehen geschaut, das Handy genutzt und im Internet recherchiert, sodass die verschiedenen Medien in unserem Alltag eine bedeutende Rolle einnehmen. Entsprechend gilt dies natürlich auch für Kinder und Jugendliche, die heute in dieser Medienwelt groß werden und all die medialen Möglichkeiten so als selbstverständlich betrachten.

Um auf aktuelle Fragen des Medienumgangs insbesondere von Jugendlichen eingehen zu können, sollen im Folgenden wesentliche Daten der JIM-Studie 2012 zusammenfassend dargestellt werden, wobei im Zuge dessen aufgezeigt werden soll, in welcher Beziehung die Medien zum Freizeitverhalten der Jugendlichen stehen und ob das „normale“ Freizeitverhalten durch die Medien bedroht wird.

Die Abkürzung „JIM“ steht für „Jugend, Information, (Multi-)Media“ und befasst sich konkret mit Medienausstattung, Freizeitverhalten und Mediennutzung von Jugendlichen, insbesondere dem Umgang mit Fernsehen, Radio, Handy, Computer und Internet, außerdem geht es in dieser Studie um die Wichtigkeit und Glaubwürdigkeit von Medien. Zum Zwecke der Datenerhebung wurden für die Studie 1.201 Jugendliche im Alter von 12 bis 19 Jahren telefonisch befragt (vgl. JIM 2012: 3f.).

2. Freizeitverhalten von Jugendlichen

Was das Freizeitverhalten betrifft, lässt sich sagen, dass non-mediale Freizeitaktivitäten gemeinsam mit Freunden oder der Familie für viele Jugendliche zum Alltag gehören. An erster Stelle steht dabei das Treffen mit Freunden, dies ist für vier Fünftel aller 12- bis 19-Jährigen eine wichtige Aktivität. Etwa drei Viertel betätigen sich regelmäßig sportlich in ihrer Freizeit, während Unternehmungen mit der Familie und Musizieren für etwas mehr als ein Fünftel eine regelmäßige Beschäftigung ist. Tätigkeiten wie Malen und Basteln, der Besuch von Sportveranstaltungen sowie ein Einkaufsbummel in der Stadt sind mit 14%, 13% bzw. 7% bei den Jugendlichen weniger beliebt. Auch Aktivitäten wie das Besuchen von Partys oder der Gang in die Disco finden mit 5% bzw. 2% seltener statt, genauso der Gang in eine Bibliothek (3%) oder die Kirche (1%) (vgl. JIM 2012: 9).

Insgesamt geht mit steigendem Alter die Häufigkeit von sportlichen Aktivitäten und Familienunternehmungen etwas zurück. Ebenso spielen dann Malen und Basteln sowie der Besuch von Sportveranstaltungen eine geringere Rolle, wohingegen das Treffen mit Freunden oder der Besuch von Partys und Diskotheken an Bedeutung zunehmen (vgl. JIM 2012: 10).

Neben den bereits genannten Aktivitäten engagieren sich viele Jugendliche außerdem in Vereinen oder gehören anderen Gruppen an. Zwei Drittel der 12- bis 19-Jährigen sind Mitglied in einem Sportverein, und einer festen Clique, die sich regelmäßig trifft, fühlen sich 57% zugehörig. Etwa ein Fünftel der Jugendlichen ist in einer religiösen Gruppe oder Teil eines Musikvereins bzw. Chors und etwa jeder Zehnte ist Mitglied in einer Sozial- oder Umweltinitiative sowie in irgendeiner Art von Heimatverein. Eher selten ist mit 3% die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei oder der Freiwilligen Feuerwehr. Nur vereinzelt wurden an dieser Stelle auch Schul-AGs, Tanzvereine, Reitvereine oder Fitness-Clubs genannt, die insgesamt etwa 6% ausmachen. Insgesamt nimmt das Engagement in Sportvereinen sowie die Mitgliedschaft in Musik- und Gesangsvereinen mit zunehmendem Alter ab, wohingegen Treffen mit der Clique sowie die Bereitschaft, sich in einer politischen Partei zu engagieren, häufiger werden (vgl. JIM 2012: 10f.).

3. Medienbeschäftigung von Jugendlichen in der Freizeit

Wie bereits erwähnt, spielen Medien in unserem Alltag eine bedeutende Rolle, dies trifft insbesondere auf Jugendliche zu. Mediengeräte und Medieninhalte sind allgegenwärtig und werden für Information, Unterhaltung und Kommunikation genutzt. So ist einerseits das Repertoire bei der Ausstattung mit Mediengeräten bei Jugendlichen sehr hoch, andererseits ist auch die Mediennutzung bei den meisten vielfältig und flexibel. An erster Stelle stehen hier Internet, Fernsehen und Handy, diese Medien werden von jeweils 91% der 12- bis 19-Jährigen regelmäßig genutzt. Auch Musikmedien wie MP3-Dateien, das Radio sowie CDs und Kassetten sind mit 81%, 78% bzw. 56% fester Bestandteil des Alltags.

[...]

Ende der Leseprobe aus 8 Seiten

Details

Titel
Freizeitverhalten und Medienalltag von Jugendlichen im 21. Jh.
Hochschule
Justus-Liebig-Universität Gießen  (Institut für Soziologie)
Veranstaltung
Kindheit und Jugend soziologisch
Note
1
Autor
Jahr
2013
Seiten
8
Katalognummer
V232520
ISBN (eBook)
9783656491989
ISBN (Buch)
9783656575542
Dateigröße
419 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
freizeitverhalten, medienalltag, jugendlichen
Arbeit zitieren
Madeleine Jansen (Autor), 2013, Freizeitverhalten und Medienalltag von Jugendlichen im 21. Jh., München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/232520

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