Whence U.S. Foreign Policy Change?

Die Erklärungskraft des "Epistemic Approach" nach dem Ende des Ost-West-Konflikts


Seminararbeit, 2009
27 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
1.1. Aufbau der Arbeit
1.2. Literaturbericht

2. Jeffrey W. Legros „Epistemic Approach“
2.1. Theoretische Verortung des Ansatzes
2.2. Legros „Epistemic Approach“
2.3. Methoden und Operationalisierung
2.4. Kritik am „Epistemic Approach“

3. Ideational structure und US-Außenpolitik nach dem Kalten Krieg
3.1. Die gescheiterte humanitäre Intervention in Somalia
3.1.1. Ideational structure vor Somalia
3.1.2. Kollaps und Änderung der Außenpolitik?
3.2. Die Terrorangriffe vom 11. September 2001
3.2.1. Ideelle Struktur vor 9/11
3.2.2. Kollaps der ideational structure nach 9/11?

4. Fazit: Eingeschränkte Erklärungskraft, zusätzlicher Faktor

5. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Das politische System der USA gilt als verhältnismäßig durchlässig für gesellschaftliche Ideen und Präferenzen zu den politischen Entscheidungsträgern. Im Bereich der Außenpolitik gehen die Meinungen über den tatsächlichen sowie den wünschenswerten Einfluss der Gesellschaft weit auseinander. Während die einen im Sinne der Demokratie einen solchen Einfluss gutheißen, argumentieren andere, darunter Hans Morgenthau, die zu große Emotionalität der Gesellschaft sei eine Gefährdung für stabile und effektive Außenpolitik. Während die „mood theory“ der Öffentlichkeit unterstellt über keine stabile und konsistente Ansicht zu internationalen Belangen zu verfügen und lediglich auf Krisen und Bedrohungen zu reagieren, misst Jeffrey W. Legro gesellschaftlichen Einstellungsmustern große Bedeutung zu. Die ideational structure hat demzufolge nicht nur einen großen Einfluss auf die politischen Entscheidungsträger, sondern ist geradezu handlungsleitend und substantiell für die generelle Orientierung der Außenpolitik eines Staates.

Legro erprobt seine Theorie anhand des Wechsels von der isolationistischen Außenpolitik, die lange Zeit charakteristisch für die Vereinigten Staaten von Amerika war, hin zu einer internationalistischen Ausrichtung nach dem zweiten Weltkrieg. Der Kern seiner Argumentation ist die Frage, weshalb sich dieser Wandel nicht schon nach dem ersten Weltkrieg vollzogen hat, da die Ereignisse und Konsequenzen in beiden Fällen sehr ähnlich waren. Die Antwort findet Legro in der Rolle der ideellen Struktur in der Gesellschaft, die maßgeblich verantwortlich war für die isolationistische Kontinuität nach dem ersten und den Wandel zum Internationalismus nach dem zweiten Weltkrieg.

Nach dem Ende des Kalten Kriegs sind die USA die letzte verbliebene Supermacht. Ihre Außenpolitik unterliegt nicht mehr den Zwängen des bipolaren Systems, die zuvor den Handlungsspielraum begrenzten. Dennoch ist durch die zunehmende Globalisierung und wirtschaftliche Interdependenz eine Rückkehr der Vereinigten Staaten zum Isolationismus undenkbar. Der Handlungsspielraum der Supermacht liegt nun mehr in einer unilateralen, internationale Verpflichtungen meidenden, oder einer multilateral orientierten, die Interessen der anderen Staaten wahrenden, Außenpolitik auf der einen und einer idealistischen, das heißt westliche Werte fördernden und verbreitenden, oder realistischen, also an nationalen Interessen ausgerichteten, Außenpolitik auf der anderen Seite.

Seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion haben die USA ihr außenpolitisches Engagement entlang dieser Dimensionen zweimal entscheidend verändert. Diese Arbeit soll der Frage nachgehen, ob sich diese Veränderungen mithilfe von Legros „Epistemic Approach“ erklären lassen und so einen Beitrag leisten, die Theorie auf ihre Erklärungskraft zu überprüfen.

1.1. Aufbau der Arbeit

Um diese Frage zu beantworten muss zunächst der Theorieansatz von Jeffrey W. Legro erläutert werden, um den theoretischen Bezugsrahmen für die Bearbeitung der Fragestellung zu schaffen. Dazu gehört auch die Darstellung des methodischen Instrumentariums, das zur Beschaffung der empirischen Daten und Informationen herangezogen wird, die auf den Theorieansatz angewendet werden.

Im Anschluss erfolgt die eingehende Untersuchung der beiden Fallbeispiele, die sich ebenfalls soweit wie möglich, an Legros Vorgehensweise in dessen Fallbeispielen orientiert. Den Abschluss bildet eine Bewertung der Theorie hinsichtlich der analysierten Fallbeispiele.

Mangels überzeugender Übersetzungen für einige der englischsprachigen Begriffe, die Legro in seinem Theorieansatz verwendet, finden in dieser Arbeit die englischen Begriffe Anwendung, teilweise werden auch die Originalbegriffe neben der deutschen Übersetzung verwendet.

1.2. Literaturbericht

Für die Bearbeitung der Fragestellung stand eine Vielzahl unterschiedlicher Quellen zur Verfügung. Neben Sekundärliteratur, die die untersuchten Fallbeispiele unter anderen oder ähnlichen Gesichtspunkten analysiert, fanden Reden zur Lage der Nation der US-Präsidenten aus dem fraglichen Zeitraum Verwendung. Eine dritte Quelle für die erforderlichen empirischen Daten waren Umfrageergebnisse amerikanischer Meinungsforschungsinstitute und Medien, die über das Internet, beispielsweise die Webpräsenzen der betreffenden Institutionen, zu einem großen Teil jedoch auch über die Sekundärliteratur zugänglich waren.

Insgesamt erwies sich die Forschungslage zu den untersuchten Fallbeispielen als umfangreich, wenngleich sich unter dem fraglichen Gesichtspunkt viele Publikationen als ungeeignet erwiesen.

2. Jeffrey W. Legros „Epistemic Approach“

Im folgenden Abschnitt wird der „Epistemic Approach“ von Jeffrey W. Legro, der dieser empirisch-interpretativen Studie zugrunde liegt, vorgestellt und erläutert. Zuvor empfiehlt es sich jedoch, den Ansatz in seinen wissenschaftstheoretischen Kontext einzuordnen. Im Anschluss an die Darstellung des „Epistemic Approach“ werden seine Methoden und Messverfahren erörtert und abschließend ein kurzer Überblick über Kritik an Legros Ansatz gegeben.

2.1. Theoretische Verortung des Ansatzes

Nach der Erkenntnis, dass die vorherrschenden, traditionell am Behaviorismus orientierten und kritisch-rationalen Theorien der Internationalen Beziehungen[1] das Ende des Ost-West-Konflikts ihrem positivistischen Anspruch zum Trotz weder vorhersehen noch erklären konnten, kam es innerhalb der Disziplin zu einer Debatte um rationalistische und konstruktivistische Ansätze, mit anderen Worten um das Verhältnis von Ideen und Interessen in den IB. Die Folge war das als cultural turn bezeichnete Aufkommen einer Vielzahl verschiedenartiger kulturalistischer Erklärungsansätze in den IB, deren Autoren die Kultur als eine zusätzliche oder auch die primäre unabhängige Variable zur Erklärung der IB betrachten, oder in ihr gar das konstitutive Element sehen.[2] Demnach sind „sowohl die Interessen und das Handeln als auch die in den IB gebräuchlichen Kategorien in einen kulturellen Kontext zu stellen. Präferenzen und Interessen sind demnach nicht nur materiell sondern auch kulturell geprägt.“[3] Diese Ansätze, die sich durch die Einbeziehung von Ideen als präferenzbildendes Element auszeichnen, bedeuten eine zumindest teilweise Abkehr vom Konzept des strategischen Handelns, suchen nach einer möglichst kausalen Wirkung von Kultur auf die IB. Unter den Ansätzen, die Normen oder Ideen als soziale Strukturen begreifen, die Erwartungen über angemessenes Verhalten bestimmen und Akteure beeinflussen gibt es zwei Kulturverständnisse. In den IB dominiert ein auf der individuellen Ebene angesiedeltes akteursbezogenes (subjektives) Verständnis, das von der Internalisierung der Kultur durch die Akteure ausgeht. Im Gegensatz dazu betont ein intersubjektives Kulturverständnis die Struktur gegenüber dem Akteur und verortet die Kultur außerhalb des handelnden Subjekts.[4] Der nachfolgend vorgestellte „Epistemic Approach“ ist eher letzterer Variante zuzuordnen.

2.2. Legros „Epistemic Approach“

Jeffrey W. Legros „Epistemic Approach“ versucht eine Erklärung dafür zu liefern, warum Staaten ihre langfristigen außenpolitischen Handlungsmaximen in manchen Fällen fundamental ändern und in anderen nicht. Den Grund sieht Legro in der dynamischen Rolle der ideellen Struktur (ideational structure). Der Ansatz vertritt eine generelle Logik, die erklärt, welche Bedingungen am ehesten den Wechsel von einer ideational structure zu einer anderen verursachen, welche Strukturen anfällig für Wandel sind und warum bestimmte Akteure neue Ideen etablieren können, während andere daran scheitern.[5]

Hierzu schlägt er eine Neukonzeption von ideellem Wandel (ideational change) vor, die in diesem kein einzelnes Phänomen sieht, sondern ihn in zwei Phasen einteilt: den Kollaps der alten Orthodoxie und die Konsolidierung eines neuen set of ideas, die beide durch das Auftreten von Problemen kollektiver Ideenbildung (collective ideation problems) erschwert oder verhindert werden.

Im ersten Stadium müssen zunächst die sozialen Akteure übereinstimmen, dass die alte Orthodoxie nicht mehr angemessen ist. Auch wenn eine Mehrheit den Wechsel für nötig erachtet, kann er aus verschiedenen Gründen nicht erfolgen. Ob der Kollaps der alten Orthodoxie eintritt, hängt zum Teil von der Rolle der ideational structure in ihrer eigenen Transformation ab, insbesondere der Interaktion der von ihr erzeugten Erwartungen und den Konsequenzen durch resultierende Ereignisse. Ideational change ist unter drei Bedingungen wahrscheinlich: Die Konsequenzen von Ereignissen (events) weichen von den gesellschaftlichen Erwartungen ab (1), diese Konsequenzen sind krass unerwünscht (2) und eine realisierbare alternative Idee existiert (3).[6]

Da sie die Erwartungen an die Folgen bestimmter Handlungsweisen prägt, spielt die ideational structure eine irreduktible Rolle bei ihrer eigenen Transformation. Staaten können außenpolitisch entweder in Übereinstimmung mit den Handlungsanweisungen der dominierenden episteme handeln oder sich aus verschiedenen Gründen widersprüchlich dazu verhalten. Bei Befolgung der durch die episteme vorgeschriebenen Regeln werden positive Konsequenzen erwartet, während im Falle durch andere Faktoren verursachter Nichtbefolgung dieser Leitsätze mit unerwünschten oder negativen Folgen gerechnet wird. Druck zu kollektiver Reflektion und Neubewertung entsteht, wenn Erwartungen und Konsequenzen in der Weise nicht übereinstimmen, dass das Handeln zu unerwartetem Misserfolg geführt hat, nicht jedoch bei unerwarteten positiven Folgen oder erwarteten negativen Konsequenzen bei Nichtbefolgung der ideellen Vorgaben. Der Ansatz hebt einmalige Ereignisse hervor, da diese in den IB häufig eine unverhältnismäßig große Rolle spielen. Diese können jedoch auch meist aus mehreren aufeinanderfolgenden Ereignissen bestehen. Collapse wird wahrscheinlicher, je mehr substantiell zusammenhängende und/oder zeitlich nah aneinanderhängende Ereignisse die Erwartungen durch negative Resultate konterkarieren und je signifikanter die negativen Folgen eines single event sind. Verdrängung dieser Diskrepanz, beispielsweise durch selektive Kenntnisnahme, wie sie psychologisch bei Individuen leicht möglich ist, wird durch die öffentliche Natur kollektiver Ideen eingedämmt.[7]

Die zweite Phase, Konsolidierung, ist die Etablierung einer neuen dominanten episteme. Collective ideation problems können auch in dieser Phase dazu führen, dass die consolidation durch konkurrierende Alternativen oder mangelnde Koordination oder Zusammenarbeit scheitert und zur alten Orthodoxie zurückgekehrt wird. Die ideelle Struktur beinhaltet normalerweise eine Hierarchie von ideellen Elementen: eine dominierende Idee und mindestens eine oppositionelle Idee. Beim ideational change ist in diesem Stadium die social plausibility einer der grundsätzlich immer verfügbaren alternativen Ideen entscheidend. Der Wechsel zu einer neuen Idee wird wahrscheinlich, wenn schon im Vorfeld eines Ereignisses eine primäre Gegenposition zur Orthodoxie existierte, die bereits relevante gesellschaftliche Unterstützung aufweist und im Gegensatz zur bis dahin dominierenden Episteme durch die Konsequenzen des single event gestützt wird.[8]

Die Veränderung der ideellen Struktur zu einer neuen dominanten Idee ist also das Produkt von Kollaps und Konsolidierung. Nicht eingetroffenen Erwartungen und unerwünschte Konsequenzen führen zum Kollaps, während erfüllte Annahmen und unerwartet positive Folgen die Orthodoxie stärken. Im folgenden Abschnitt werden die Methoden erörtert, mithilfe derer Jeffrey W. Legros „Epistemic Approach“ angewendet werden kann.

2.3. Methoden und Operationalisierung

Ablösung oder Beibehaltung eines episteme geschieht also durch das Zusammenspiel von Erwartungen, Konsequenzen und oppositionellen Ideen. Zunächst wird in diesem Abschnitt Legros Verständnis dieser Begriffe erläutert und anschließend dargestellt, über welche Daten und Quellen in seinem Ansatz Zugang zu diesen erlangt werden soll.

Erwartungen beziehen sich auf die Annahmen der Gesellschaft über die Folgen des Handelns gemäß der dominanten episteme. Diese werden anhand gesellschaftlicher Ideen und Diskurse im Kontext einer Entscheidung erhoben. Eine objektive Bewertung von positiven oder negativen Konsequenzen ist nicht möglich, weswegen der Zugang zu diesen über die gesellschaftliche Interpretation der Folgen eines Ereignisses erfolgt. Die Anzahl oppositioneller Episteme und deren gesellschaftliche Viabilität wird durch die Menge und die Stellung ihrer Verfechter aus den öffentlichen Debatten über die betreffende Frage ersichtlich.[9] „[The] „interpretation of particular social expectations and perceived consequences depends on data that generally precede periods of change or continuity.”[10]

Die erforderlichen Daten stellt die historische Primär- sowie überwiegend Sekundärliteratur zur Verfügung, in der die Einstellungen von Eliten und Bevölkerung abgedeckt werden. Darüber hinaus werden die Positionen wichtiger Medien sowie Meinungsumfragen dort zugänglich gemacht und können zur Konsistenz der Datenbasis beitragen.[11] Wie Legro überzeugend darstellt, können die jährlichen S tate oft the Union adresses des Präsidenten ebenfalls als Indikator für die dominant episteme herangezogen werden.[12]

2.4. Kritik am „Epistemic Approach“

Dass ein neuer Ansatz in der noch jungen kulturalistischen Richtung in den IB unwidersprochen bleibt, ist unwahrscheinlich. Nachfolgend sollen in der gebotenen Kürze einige Kritikpunkte am „Epistemic Approach“ vorgestellt werden. Zum einen ist das die Unfähigkeit des Ansatzes, überzeugende Lösungen für das collective ideation problem bereitzustellen. Der Vorwurf lautet explizit, dass Legro keine Mechanismen liefert, die aus shared beliefs die davon unterschiedenen intersubjective structures entstehen lassen.[13] Soziologisch neofunktionalistisch sei die Behandlung von Agenten und Struktur als strikt autonom, um die kollektive Ideenbildung zu erklären müsse eine relationist orientation den Fokus auf die sozialen Prozesse zwischen Agenten und Struktur legen.[14] Im Zuge dessen sehen Kritiker strukturell-deterministische Anklänge in Legros Ansatz. Diese Probleme seien zum Teil durch den latenten Funktionalismus in der Theorie verursacht, dessentwegen Legros Theorie nahezu tautologisch sei.[15]

[...]


[1] Vgl. Roscher, Klaus, „Ideen, Weltbilder, Normen und Handlungsrepertoires: Die kulturelle Wende in den Internationalen Beziehungen“, in: Schwelling, Birgit (Hrsg.), Politikwissenschaft als Kulturwissenschaft. Theorien, Methoden, Problemstellungen, Wiesbaden 2004, S. 232-233.

[2] Vgl. ebd., S. 231-232.

[3] Ebd., S. 236.

[4] Vgl. ebd., S. 236-237.

[5] Vgl. Legro, Jeffrey W., “Whence American Internationalism”, in: International Organization, Vol. 54, No. 2, Spring 2000, S. 254-255.

[6] Vgl. ebd., S. 254.

[7] Vgl. ebd., S. 263-265.

[8] Vgl. ebd., S. 265-266.

[9] Vgl. ebd., S. 267.

[10] Ebd., S. 267.

[11] Vgl. ebd., S. 267.

[12] Vgl. ebd., S. 256-259 und 284-285.

[13] Vgl. Jackson, Patrick Thaddeus/Nexon, Daniel H., “Whence Causal Mechanisms? A Comment on Legro”, in: Dialogue-IO, Vol. 1, No.1, 2001, S. 86-89.

[14] Vgl. ebd., S. 83-86.

[15] Vgl. ebd., S. 89-92.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten

Details

Titel
Whence U.S. Foreign Policy Change?
Untertitel
Die Erklärungskraft des "Epistemic Approach" nach dem Ende des Ost-West-Konflikts
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Note
1,3
Autor
Jahr
2009
Seiten
27
Katalognummer
V232600
ISBN (eBook)
9783656490012
ISBN (Buch)
9783656490791
Dateigröße
683 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
whence, foreign, policy, change, erklärungskraft, epistemic, approach, ende, ost-west-konflikts
Arbeit zitieren
Philipp Seelinger (Autor), 2009, Whence U.S. Foreign Policy Change?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/232600

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