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Chinas Wirtschaftskooperation mit Angola

"mutual benefit" oder Entwicklungshemmnis?

Title: Chinas Wirtschaftskooperation mit Angola

Pre-University Paper , 2013 , 30 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Felix Kuhn (Author)

Politics - Topic: Development Politics
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Summary Excerpt Details

Die Industrienationen brauchen Rohstoffe. In den letzten Jahren ist ein weiterer Akteur am globalen Rohstoffmarkt aufgetaucht: Die Volksrepublik China.
Die Volksrepublik verfolgt eine ganz eigene Strategie der Rohstoffsicherung. Afrikas Rohstoffe kommen dort wie gerufen. Chinas offizielle Devise lautet: gegenseitiger Nutzen. Es ist ein faszinierendes Zusammenspiel zwischen wirtschaftlichen und politischen Instrumenten der Volkrepublik, aus denen eine wirtschaftlich orientierte Entwicklungshilfe folgt.

Diese "Besondere Lernleistung" aus dem Jahr 2013 nimmt Chinas Absichten und Strategien der Rohstoffsicherung auf dem schwarzen Kontinent unter die Lupe.
Mit Angola werden diese an einem Beispiel erläutert und aufgezeigt.
Es wird analysiert, inwieweit die Kooperation, die auf gegenseitigen Nutzen aufbauen soll, wirklich eine Verbesserung der wirtschaftlichen, sozialen und infrastrukturellen Situation bewirkt hat.

Es sind viele Facetten der Kooperation, die in diesem Buch angesprochen werden und am Beispiel Angolas in einen Kontext gerückt werden. Am Ende des Buches finden Sie ein umfassendes Quellenverzeichnis, welches bei Ihren Recherchen sicherlich behilflich sein wird.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Chinas Rohstoffhunger – letzter Ausweg China?

1.1. Das Land mit dem Rohstoffhunger

1.2. Afrika – der perfekte Partner für Chinas Interessen?

1.3. Die Entwicklung des chinesischen Engagements in Afrika

1.4. Chinas Prinzipien in der Afrikapolitik

2. China in Angola – eine wirtschaftliche Kooperation

2.1. Eine kurze Einordnung

2.2. Nach 27 Jahren Bürgerkrieg Frieden – endlich reif für China?

2.3. Angolas Erdölreichtum – der einzige Magnet für China?

2.4. Wirtschaftliche Kooperationsmethodik Chinas in Angola

2.4.1. Production-sharing agreements

2.4.2. Der Angola-Mode

2.4.2.1. Unterstützte Infrastrukturprojekte

2.5. Auswirkungen auf die Entwicklung Angolas

2.5.1. Wirtschaftliche Auswirkungen

2.5.2. Politische Auswirkungen

2.5.3. Soziale Auswirkungen

2.5.4. Infrastrukturelle Voraussetzungen

3. Fazit: „Mutual benefit“ oder Entwicklungshemmnis?

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das entwicklungspolitische Engagement Chinas in Afrika am konkreten Beispiel von Angola. Dabei wird analysiert, ob diese Kooperation für das afrikanische Land einen echten Nutzen ("mutual benefit") bringt oder eher die bestehenden Entwicklungshemmnisse festigt und welche strategischen Interessen Chinas dabei im Vordergrund stehen.

  • Analyse der chinesischen Rohstoffstrategie in Afrika.
  • Untersuchung der bilateralen Beziehungen zwischen China und Angola.
  • Bewertung spezifischer Kooperationsmodelle wie dem "Angola-Mode".
  • Diskussion über die sozio-ökonomischen und politischen Auswirkungen auf die angolanische Bevölkerung.

Auszug aus dem Buch

2.4.2. Der Angola-Mode

Die derzeit übliche, vorher kaum gebrauchte Vorgehensweise in der bilateralen Zusammen arbeit wird „Angola-Mode“ oder „Angola-Modell“ genannt. Die Namensbezeichnung verdeutlicht die Verbindung dieser Vorgehensweise seitens Chinas mit der Republik Angola. Bei dieser Kooperationsform vergibt die China Export Import Bank (EXIM-Bank) einen auf Ressourcen gestützten Kredit an das entsprechende Land. Dieser „ressource-backed loan“ hat einen niedrigen Zinssatz, der etwa bei 1,5% – 3% liegt und in 10-20 Jahren zurückgezahlt werden soll29. Finanziell gestützt wird dieser niedrige Zinssatz von dem Ministry of Commerce (MOFCOM)30.

Der von der EXIM-Bank ausgesendete Kredit wird nicht an die Regierung des jeweiligen Landes gezahlt. Beide Seiten schließen einen Rahmenvertrag. In diesem Vertrag wird ein Unternehmen beauftragt, die in dem Rahmenvertrag festgelegten Infrastrukturprojekte umzusetzen. Dieses Unternehmen ist meist ein chinesisches Bauunternehmen. Nur 30% der Aufträge für den Infrastrukturaufbau dürfen für angolanische Unternehmen erteilt werden31.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Chinas Rohstoffhunger – letzter Ausweg China?: Dieses Kapitel beleuchtet den steigenden Energiebedarf Chinas aufgrund von Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum und analysiert, warum Afrika als Partner für die Diversifizierung der Rohstoffquellen dient.

2. China in Angola – eine wirtschaftliche Kooperation: Hier wird die spezifische Kooperation zwischen China und Angola analysiert, wobei besonders die Kooperationsmodelle und deren Auswirkungen auf die Wirtschaft, Politik und soziale Lage in Angola untersucht werden.

3. Fazit: „Mutual benefit“ oder Entwicklungshemmnis?: Das abschließende Kapitel bewertet, ob die Kooperation eine nachhaltige Entwicklung in Angola ermöglicht oder lediglich die bestehenden Strukturen der Unterentwicklung festigt.

Schlüsselwörter

China, Angola, Rohstoffhunger, Wirtschaftskooperation, Angola-Mode, Erdöl, Infrastruktur, Entwicklungshemmnis, Mutual Benefit, Rohstoffreichtum, Außenpolitik, Bad Governance, Ressourcenfluch, bilaterale Beziehungen, Direktinvestitionen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die wirtschaftliche und entwicklungspolitische Zusammenarbeit zwischen China und Angola und bewertet deren Auswirkungen auf die Entwicklung des afrikanischen Landes.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören die chinesische Rohstoffpolitik, spezifische Finanzierungsmodelle wie der "Angola-Mode", die politische Situation in Angola sowie die sozialen und infrastrukturellen Folgen der Kooperation.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage, ob die chinesisch-angolanische Kooperation einen beiderseitigen Nutzen ("mutual benefit") bringt oder ob sie eher zur Festigung von Entwicklungshemmnissen beiträgt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine raumbeispielbasierte Analyse, wobei die bilateralen Beziehungen zwischen China und Angola als konkretes Fallbeispiel zur Bewertung der chinesischen Afrikapolitik herangezogen werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Entstehungsgeschichte der sino-angolanischen Beziehungen, die Funktionsweise chinesischer Kooperationsmodelle (insbesondere des Angola-Mode) und die Analyse der ökonomischen, politischen und sozialen Auswirkungen auf Angola.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind China, Angola, Rohstoffhunger, Wirtschaftskooperation, Angola-Mode, Erdöl und Infrastruktur.

Wie unterscheidet sich der "Angola-Mode" von westlichen Krediten?

Im Gegensatz zu westlichen Gebern, die Kredite oft an politische Konditionen wie Demokratisierung oder Transparenz knüpfen, vergibt China ressourcenbesicherte Kredite ("resource-backed loans") ohne solche politischen Auflagen, basierend auf dem Prinzip der Nichteinmischung.

Welche Rolle spielt Erdöl in der Kooperation?

Erdöl ist der zentrale Antrieb der Kooperation; es dient sowohl als wichtigste Einnahmequelle für Angola als auch als entscheidende Ressource für den chinesischen Energiebedarf, wobei Angola mittlerweile einer der größten Erdölexporteure für China ist.

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Details

Title
Chinas Wirtschaftskooperation mit Angola
Subtitle
"mutual benefit" oder Entwicklungshemmnis?
Grade
1,0
Author
Felix Kuhn (Author)
Publication Year
2013
Pages
30
Catalog Number
V232657
ISBN (eBook)
9783656488637
ISBN (Book)
9783656491385
Language
German
Tags
China Afrika Angola Wirtschaft Entwicklungshilfe Entwicklung Kooperation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Felix Kuhn (Author), 2013, Chinas Wirtschaftskooperation mit Angola, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/232657
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