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Frauen im Dienste des Herrn: Amalie Sievekings "Aufruf an christliche Seelen"

Title: Frauen im Dienste des Herrn: Amalie Sievekings "Aufruf an christliche Seelen"

Term Paper , 2012 , 14 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Tatjana Wolf (Author)

Theology - Historic Theology, Ecclesiastical History
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Frauen im Dienste des Herrn. Zu einer dieser Frauen gehört Amalie Sieveking. Sie selbst war ihr Leben lang unverheiratet geblieben, um voll und ganz dem Herrn zu dienen. Früh begann sie damit, in dem sie Mädchen unterrichtete.
Der Aufruf an christliche Seelen wurde 1831 veröffentlicht, noch vor der Gründung ihres weiblichen Vereins für Armen- und Krankenpflege. Zur Zeit der Cholera-Epidemie arbeitete sie freiwillig im Hospital. Ein Jahr später gründete sie dann den bereits genannten Verein. Inwieweit beeinflusste ihre Arbeit im Hospital diese Entwicklung?
Was waren die Beweggründe für ihr Engagement unter den Armen und Kranken und welche Ziele verfolgte sie damit?
Unter diesem Blickwinkel soll die Quelle Aufruf an christliche Seelen analysiert werden. Zudem liegt dieser Arbeit auch noch der Zehnte Bericht, der 1842 in Hamburg veröffentlicht wurde, zugrunde. Darin berichtet Amalie Sieveking von der Entstehung ihres schon zehn Jahre existierenden Vereins. Er dient dem Vergleich der Aspekte der genannten Fragestellungen aus der Sicht Sievekings und könnte beispielsweise die Frage unterstützen, ob sich in den elf Jahren ihre Vorstellungen und Grundsätze veränderten oder konstant blieben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Leben und Werk der Amalie Sieveking

3 Historischer Kontext

4 Quellenanalyse

4.1 Inhalt

4.2 Sprache

4.3 Spezifische Schwerpunkte unter Einbeziehung des Zehnten Berichts

4.3.1 Christliche und staatliche Krankenpflege

4.3.2 Ziele des Dienstes

4.3.3 Voraussetzungen für den Dienst

5 Fazit

6 Quellen- und Literaturverzeichnis

6.1 Quellenverzeichnis

6.2 Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Wirken von Amalie Sieveking, insbesondere im Hinblick auf ihren 1831 veröffentlichten "Aufruf an christliche Seelen". Die zentrale Forschungsfrage beschäftigt sich damit, welche religiösen und persönlichen Motive Sieveking zu ihrem Engagement in der Armen- und Krankenpflege bewegten, welche Ziele sie mit der Einbindung bürgerlicher Frauen in die Diakonie verfolgte und ob sich diese Grundsätze im Vergleich zu ihren späteren Berichten über die Vereinsarbeit im Laufe der Zeit wandelten.

  • Analyse des "Aufruf an christliche Seelen" als Impuls für christliche Laienarbeit
  • Gegenüberstellung von christlicher Nächstenliebe und staatlicher Krankenpflege
  • Die Rolle der Frau im 19. Jahrhundert und neue gesellschaftliche Perspektiven
  • Bedeutung der Erweckungsbewegung für karitative Einrichtungen
  • Kontinuität und Wandel in den Vorstellungen Sievekings über einen Zeitraum von elf Jahren

Auszug aus dem Buch

4.2 Sprache

Amalie Sieveking verwendet für ihren Aufruf eine beispielreiche Sprache. Zum einen dadurch, dass sie das Alte Christentum als Vorbild für die gegenwärtigen Christen nutzt. Zum anderen setzt sie dem Entschluss sich ihr anzuschließen mit dem sorgfältigen Planen und Überschlagen der Kosten eines Turmbaus gleich.

Desweiteren schreibt sie in einem ‚christlichen Jargon‘. Sie spricht von „Brüdern und Schwestern in dem Herrn“, der „vergebende[n] und bedeckende[n] Gnade“ Gottes, dem Beruf als Berufung und von Gott als dem, der „Herzen und Nieren erforscht“. Aber auch das Verwenden von Bildern und Versen der Bibel zeigt deutlich, dass dieser Aufruf wirklich für Christen vorgesehen war, auf was der Titel schon verweist. Zum Beispiel benutzt sie die Formulierung „ungetreuer Haushalter“, was auf das Gleichnis Von den anvertrauten Zentnern aus Matthäus 25 rückführbar ist. Damit beabsichtigt sie eine Verdeutlichung der Ermahnung, verantwortlich mit dem gegebenen Maß der Gaben umzugehen und sie treu für Gottes Reich einzusetzen. Wobei hier auch 1. Korinther 12, 6-11 herangezogen werden kann, bei dem Gottes Geist unterschiedliche Gaben nach seinem Maß verteilt, da Sieveking von dem „Maß der […] verliehenen Mittel und Kräfte“ spricht.

Auch wenn es um die Motivation und den Lohn für den Dienst geht, greift sie auf Jesu Worte aus Matthäus 6,2 zurück: „Wenn du zum Beispiel den Armen etwas gibst, lass es nicht vor dir her mit Posaunen ankündigen, wie es die Heuchler in den Synagogen und auf den Gassen tun, um von den Leuten geehrt zu werden. Ich sage euch: Sie haben ihren Lohn damit schon erhalten.“.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema der christlichen Diakonie ein und stellt Amalie Sievekings Aufruf sowie den Vergleich mit dem späteren Zehnten Bericht als methodische Grundlage vor.

2 Leben und Werk der Amalie Sieveking: Dieses Kapitel zeichnet den biografischen Weg Sievekings nach, von ihrer Jugend in Hamburg bis zur Gründung des Vereins für Armen- und Krankenpflege.

3 Historischer Kontext: Es wird der politische und soziale Rahmen des 19. Jahrhunderts beleuchtet, insbesondere die Auswirkungen von Industrialisierung, Kriegen und der Erweckungsbewegung auf das Vereinswesen.

4 Quellenanalyse: Dieser Hauptteil analysiert Inhalt, Sprache und die spezifischen Schwerpunkte der Quelle, wobei die Motivation und Zielsetzung Sievekings kritisch hinterfragt werden.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und würdigt Sievekings Rolle als Pionierin der organisierten Diakonie.

6 Quellen- und Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Primär- und Sekundärquellen.

Schlüsselwörter

Amalie Sieveking, Innere Mission, Christentum, Krankenpflege, Armenpflege, Erweckungsbewegung, Diakonie, 19. Jahrhundert, Aufruf an christliche Seelen, christliche Nächstenliebe, Vereinswesen, Frauenemanzipation, Zehnter Bericht, Hamburg, Wohltätigkeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert Amalie Sievekings "Aufruf an christliche Seelen" aus dem Jahr 1831 und untersucht ihre Motive sowie ihre Vision von christlicher Krankenpflege.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das soziale Engagement von Frauen im 19. Jahrhundert, die religiöse Motivation der Diakonie und die Abgrenzung zur staatlichen Fürsorge.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Beweggründe Sievekings zu verstehen und durch einen Vergleich mit dem "Zehnten Bericht" zu prüfen, ob ihre grundlegenden Ideale über die Jahre hinweg konstant geblieben sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine quellenkritische Analyse, die den "Aufruf an christliche Seelen" mit dem "Zehnten Bericht" kontrastiert, um thematische Schwerpunkte wie Motivation und Voraussetzungen für den Dienst herauszuarbeiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden der Inhalt der Quelle, die verwendete Sprache und spezifische Schwerpunkte wie das Verhältnis zwischen christlicher und staatlicher Pflege sowie die Voraussetzungen für den Dienst analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Amalie Sieveking, Innere Mission, christliche Nächstenliebe, Diakonie und Frauenrolle im 19. Jahrhundert beschreiben.

Warum unterscheidet Sieveking so stark zwischen christlicher und staatlicher Krankenpflege?

Sieveking lehnt die staatliche Fürsorge ab, da sie sie als rein institutionell und auf Bezahlung basierend ansieht, während sie bei der christlichen Pflege die Motivation aus "freier Liebe" und dem Dienst am Herrn als entscheidend betrachtet.

Welche Rolle spielten die "Erweckten" in dieser Zeit?

Die Erweckungsbewegung war prägend für Sieveking, da sie den Glauben durch tätige Nächstenliebe ausdrückte, was die Grundlage für ihre sozialen Initiativen und die Entstehung des Vereinswesens bildete.

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Details

Title
Frauen im Dienste des Herrn: Amalie Sievekings "Aufruf an christliche Seelen"
College
University of Erfurt
Course
Kirchengeschichte - Christentum und Innere Mission
Grade
1,0
Author
Tatjana Wolf (Author)
Publication Year
2012
Pages
14
Catalog Number
V232663
ISBN (eBook)
9783656494966
ISBN (Book)
9783656495604
Language
German
Tags
Diakonie Frauen im 19. Jahrhundert Kirchengeschichte Wichern
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tatjana Wolf (Author), 2012, Frauen im Dienste des Herrn: Amalie Sievekings "Aufruf an christliche Seelen", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/232663
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