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Perspektiven der Existenzphilosophie

Titel: Perspektiven der Existenzphilosophie

Hausarbeit , 2011 , 11 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Marten Leissing (Autor:in)

Philosophie - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Um die Fragestellung zu beantworten, was von der Existenzphilosophie zu halten ist, ob sie anzunehmen oder abzulehnen ist, wird Karl Jaspers Abschnitt „2.Existenzphilosophie“ aus dem Buch „Die geistige Situation der Zeit“ als Basislektüre verwendet. Zunächst werde ich die Geschichtliche Einordnung vornehmen um darauf folgend drei verschiedene Perspektiven der Existenzphilosophie näher zu beleuchten. Anschließend werde ich Karl Jaspers' Existenzphilosophie thematisieren und meine Fragestellung beantworten. Einsteigend wird die Begriffsklärung der Existenzphilosophie von mir vorgenommen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsklärung

3. Geschichtliche Einordnung

4. Perspektiven der Existenzphilosophie

4.1 Existentialismus

4.2 Søren Kierkegaard

4.3 Martin Heidegger

4.4 Jean-Paul Sartre

5. Karl Jaspers Existenzphilosophie

6. Beantwortung der Fragestellung / Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Existenzphilosophie, insbesondere basierend auf Karl Jaspers' Werk „Die geistige Situation der Zeit“, um die zentrale Fragestellung zu beantworten, ob diese philosophische Richtung anzunehmen oder abzulehnen ist.

  • Historische Herleitung und Einordnung der Existenzphilosophie
  • Differenzierung der Ansätze von Kierkegaard, Heidegger und Sartre
  • Kritische Analyse der Existenzphilosophie nach Karl Jaspers
  • Reflektion über die Rolle der Freiheit und des menschlichen Daseins
  • Bewertung des Nutzens und der Grenzen existenzphilosophischen Denkens

Auszug aus dem Buch

4.1 Existentialismus

Ein weiteres zeitgenössisches Verständnis vom Menschen vertreten die Existentialisten, die mehrere Revolten gegen die traditionelle Philosophie unternommen haben. Viele Grundsätze des Existentialismus sind auch in den Überzeugungen der humanistisch orientierten Wissenschaftler anzutreffen, und diese Bewegung hat einen großen Einfluss auf das Denken des 20. Jahrhunderts gehabt.

In der Einführung zu seiner Anthologie über den Existentialismus betont Kaufman(1956), dass er „keine philosophische Schule ist und nicht auf bestimmte Kernsätze reduziert werden kann. Charakteristisch für den Existentialismus ist eher die Weigerung, irgendeiner philosophischen Schule anzugehören, die Ablehnung von Glaubenssätzen überhaupt, besonders, wenn sich daraus ein System gebildet hat, und eine Unzufriedenheit mit der traditionellen Philosophie, weil sie oberflächlich, rein akademisch und lebensfremd sei.“ Die Betonung der Individualität entsprang direkt dem Einfluss der früheren Romantik, aber der Existentialismus ist frei von der adoleszenten und antisozialen Einstellung der klassischen Romantiker. Für Kaufman ist die Romantik eine Flucht vor der Wirklichkeit. Vielleicht lässt sich eine Verbindung ziehen zu der Hippie-Kultur der 60er/70er Jahre. Während die Romantiker dem Hier und Jetzt zu entfliehen versuchen, weichen die „Hippies“ der Konfrontation mit der Zukunft aus. In gewissem Sinne weigern sich also beide, den Spielraum und das Spektrum ihres wirklichen Daseins zu akzeptieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung der methodischen Vorgehensweise und der zentralen Fragestellung zur Existenzphilosophie.

2. Begriffsklärung: Definition des Begriffs Existenzphilosophie anhand eines Duden-Eintrags als philosophische Richtung, die das menschliche Dasein im Erleben und Handeln betrachtet.

3. Geschichtliche Einordnung: Darlegung der zeitlichen Entwicklung der Bewegung in Deutschland und ihrer Ausbreitung nach Frankreich.

4. Perspektiven der Existenzphilosophie: Vorstellung verschiedener Auffassungen zur Abgrenzung und Verdeutlichung der philosophischen Strömung.

4.1 Existentialismus: Analyse des Existentialismus als Ablehnung traditioneller Systeme zugunsten individueller Freiheit und Authentizität.

4.2 Søren Kierkegaard: Beleuchtung von Kierkegaards Fokus auf die innere Beteiligung und die Notwendigkeit von Wahl und Entscheidung.

4.3 Martin Heidegger: Untersuchung von Heideggers Fundamentalontologie und seiner Abgrenzung zur Philosophie von Sartre.

4.4 Jean-Paul Sartre: Betrachtung von Sartres existenzialistischem Ansatz, der die menschliche Entscheidung und das Gewissen in den Vordergrund stellt.

5. Karl Jaspers Existenzphilosophie: Detaillierte Auseinandersetzung mit Jaspers' Ablehnung starrer Systeme und seinem Verständnis der Existenz als Mittel zum Klarwerden.

6. Beantwortung der Fragestellung / Fazit: Synthese der Erkenntnisse und abschließende Bewertung der Existenzphilosophie ohne eindeutige Festlegung auf Ja oder Nein.

Schlüsselwörter

Existenzphilosophie, Existentialismus, Karl Jaspers, Martin Heidegger, Søren Kierkegaard, Jean-Paul Sartre, Dasein, Freiheit, Ontologie, Humanismus, Entscheidung, Individuum, Transzendenz, Existenz, Philosophie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Untersuchung und kritischen Einordnung der Existenzphilosophie unter Verwendung von Karl Jaspers' Schriften als Basislektüre.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die Geschichte der Existenzphilosophie, die Abgrenzung zum Existentialismus und die philosophischen Konzepte von Kierkegaard, Heidegger, Sartre und Jaspers.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Existenzphilosophie zu analysieren, um fundiert zu entscheiden, ob diese Richtung für den Menschen anzunehmen oder abzulehnen ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine Literatur- und Textanalyse zentraler philosophischer Werke vorgenommen, um die Argumentationen der verschiedenen Philosophen nachzuvollziehen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Einordnung, eine differenzierte Vorstellung verschiedener Existenz-Perspektiven sowie eine tiefgehende Analyse von Karl Jaspers' spezieller Sichtweise.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich primär über die Begriffe Existenzphilosophie, Freiheit, Selbstsein und Transzendenz beschreiben.

Warum unterscheidet der Autor zwei Phasen der deutschen Existenzphilosophie?

Die Unterscheidung dient der besseren Einordnung des Denkens, da zwischen der ersten Phase der Grundlegung und der späteren Weiterentwicklung eine Zeit verhältnismäßiger Ruhe liegt.

Wie bewertet der Autor Sartres Vorstellung von Wahl und Schuld?

Der Autor verknüpft Sartres philosophische Erkenntnis, dass jede Wahl Opfer verlangt und Schuld hinterlässt, mit der praktischen Erfahrung von Psychotherapeuten im Umgang mit ihren Klienten.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Perspektiven der Existenzphilosophie
Hochschule
Universität Vechta; früher Hochschule Vechta
Note
2,0
Autor
Marten Leissing (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
11
Katalognummer
V232668
ISBN (eBook)
9783668707320
ISBN (Buch)
9783668707337
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Karl Jaspers Zeit Geist Existenzphilosophie Martin Heidegger Jean-Paul Sartre Existentialismus Karl Jaspers
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marten Leissing (Autor:in), 2011, Perspektiven der Existenzphilosophie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/232668
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  11  Seiten
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