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Diskussion von Bewertungsansätzen anhand einer Unternehmensbewertung für die Finanzierungsrunde eines Technologie-Start-ups (Startup)

Titel: Diskussion von Bewertungsansätzen anhand einer Unternehmensbewertung für die Finanzierungsrunde eines Technologie-Start-ups (Startup)

Seminararbeit , 2013 , 16 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Mike Donner (Autor:in)

BWL - Investition und Finanzierung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

„Price is what you pay; value is what you get.” Dieses Zitat des US-amerikanischen
Großinvestors Warren Buffett verdeutlicht, dass Preis und Wert eines Objekts mitnichten
immer identisch sein müssen. Um z.B. den angemessenen Wert eines Unternehmens beurteilen zu können, existiert eine Vielzahl von Bewertungsansätzen. Jeder dieser Ansätze hat Vor- und Nachteile, deren Ausprägung von der individuellen Situation der Begutachtung eines Unternehmens abhängen können.
Im vorliegenden Beispiel geht es um die Bewertung der Smart Metering GmbH (SMART), die sich in einem noch vorwettbewerblichen Status befindet und zukünftig Umsätze mit dem Verkauf von Smart Metering Technologie erzielen möchte. Zur Aufnahme des Geschäftsbetriebs strebt das vierköpfige Gründerteam eine Barkapitalerhöhung des Eigenkapitals von mindestens 500.000 EUR gegen Erteilung von Unternehmensanteilen an. Als mögliche Kapitalgeber sollen spezialisierte, private Investoren wie Business Angel, Venture-Capital-Gesellschaften oder strategische Investoren angesprochen werden. Zusätzliches Kapital ist vor dem Hintergrund notwendig, dass SMART neben dem Stammkapital von 100.000 EUR und einem in die Firma eingebrachten Verfahrenspatent zum Durchrouten von Verbrauchsdaten vom Stromverbraucher zum Energieversorger über kein Sachvermögen außer Büroeinrichtung
verfügt. Daneben sind seit Unternehmensgründung bereits Entwicklungskosten, unter anderem 350.000 EUR für die Programmierung der Smart Meter-Firmware, angefallen. Ziel dieser Seminararbeit soll die Diskussion unterschiedlicher Bewertungsansätze am konkreten Beispiel der anstehenden Finanzierungsrunde von SMART sein. Aus Platzgründen erfolgt hierbei eine Eingrenzung der Betrachtung auf die gängigsten Bewertungsmethoden in der wissenschaftlichen Debatte.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung und Zielsetzung

1.2 Aufbau der Arbeit

2 Grundlagen ausgewählter Bewertungsmethoden

2.1 Übersicht der Bewertungsmethoden

2.2 Nicht geeignet erscheinende Bewertungsansätze für SMART

2.3 Grundsätzlich geeignet erscheinende Bewertungsansätze für SMART

3 Nähere Analyse SMARTs

3.1 Untersuchung des Unternehmens über das Multiplikatorverfahren

3.2 Kritische Reflexion zur Verbesserung der Verhandlungssituation

4 Schlussbetrachtung

4.1 Zusammenfassung

4.2 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht geeignete Methoden zur Unternehmensbewertung für das Start-up Smart Metering GmbH (SMART) im Rahmen einer anstehenden Finanzierungsrunde. Ziel ist es, unter Berücksichtigung des noch vorwettbewerblichen Status des Unternehmens, eine fundierte Empfehlung für einen Bewertungsansatz abzuleiten, der sowohl die Interessen der Gründer als auch der potenziellen Investoren berücksichtigt.

  • Analyse und Klassifizierung gängiger Unternehmensbewertungsmethoden
  • Bewertung der Eignung von Einzel-, Gesamtbewertungs- und Mischverfahren für Start-ups
  • Diskussion des Multiplikatorverfahrens als praxisnahes Instrument für junge Technologieunternehmen
  • Strategische Handlungsempfehlungen zur Optimierung der Verhandlungssituation gegenüber Investoren

Auszug aus dem Buch

3.1 Untersuchung des Unternehmens über das Multiplikatorverfahren

Typischerweise liegen für SMART als Start-up noch keine belastbaren Ergebnisse aus der Vergangenheit wie z.B. Bilanzen oder Umsätze vor. Dagegen bestehen hohe immaterielle Werte u.a. in Gestalt der Patente oder des Know-Hows sowie der Motivation der Unternehmensgründer. Das Multiplikatorverfahren als vergleichende Methode der Unternehmensbewertung scheint für SMART ein angemessener Indikator zur wertmäßigen Beurteilung zu sein. Der Unternehmenswert ermittelt sich dabei über die Ausrichtung an den Marktpreisen vergleichbarer Unternehmen, die - der Theorie folgend - in effizienten Märkten bedingterweise objektiv und ähnlich bewertet sein sollten. Eingangs ist der zu bewertende Betrieb z.B. hinsichtlich der Stärken und Schwächen, der Finanzdaten und des Wachstums- und Umsatzpotenzials anhand des Geschäftsplans näher zu analysieren. Ebenso wird die Umwelt auf Chancen und Risiken betrachtet, um die Wettbewerbsposition in der Branche einschätzen zu können. Anschließend sind möglichst mit SMART vergleichbare Firmen zu suchen. Diese in Branche, Geschäftsfeldern, Größe oder Gewinnpotenzial ähnlichen Unternehmen werden in einer Peer Group zusammengefasst.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung der Unternehmensbewertung am Beispiel der Smart Metering GmbH ein und erläutert den strukturellen Aufbau der Arbeit.

2 Grundlagen ausgewählter Bewertungsmethoden: Das Kapitel bietet einen Überblick über verschiedene Klassifizierungen von Bewertungsverfahren und diskutiert kritisch, warum bestimmte Ansätze für das spezifische Beispiel SMART weniger geeignet sind.

3 Nähere Analyse SMARTs: Hier wird das Multiplikatorverfahren detailliert auf das Unternehmen angewendet und Möglichkeiten zur strategischen Verbesserung der Verhandlungssituation mit Investoren diskutiert.

4 Schlussbetrachtung: Dieses Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und zieht ein abschließendes Fazit zur Komplexität der Unternehmenswertermittlung.

Schlüsselwörter

Unternehmensbewertung, Smart Metering, Start-up, Multiplikatorverfahren, Ertragswertverfahren, Finanzierungsrunde, Investoren, Unternehmenswert, Bewertungsmethoden, Geschäftsplan, Substanzwert, Beteiligung, Unternehmensanteile, Unternehmensanalyse, Verhandlungssituation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Herausforderung, den Wert eines jungen Technologie-Start-ups (SMART) zu bestimmen, um eine Finanzierungsrunde mit Investoren vorzubereiten.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum der Arbeit?

Im Zentrum stehen die Klassifizierung und kritische Prüfung gängiger Bewertungsansätze, insbesondere im Hinblick auf ihre Anwendbarkeit bei Start-ups ohne lange Historie.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, das für SMART am besten geeignete Bewertungsverfahren zu identifizieren, um eine Barkapitalerhöhung unter optimalen Bedingungen zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es erfolgt eine deskriptive und analytische Diskussion gängiger Bewertungsverfahren (wie Substanzwert-, Ertragswert- und Multiplikatorverfahren) auf Basis relevanter betriebswirtschaftlicher Literatur.

Welche Aspekte werden im Hauptteil besonders hervorgehoben?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die Eignung von Bewertungsverfahren für Start-ups und die gezielte Anwendung des Multiplikatorverfahrens unter Berücksichtigung branchenspezifischer Benchmarks.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Inhalt am besten beschreiben?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Unternehmensbewertung, Start-up, Multiplikatorverfahren, Investoren und Finanzierung charakterisieren.

Warum wird das DCF-Verfahren im Text für SMART als problematisch eingestuft?

Das DCF-Verfahren wird kritisch gesehen, da SMART als Start-up in den ersten Jahren negative Cash Flows aufweist, was zu einem rechnerisch negativen Unternehmenswert führen würde.

Welche Rolle spielt die Peer Group bei der Bewertung von SMART?

Die Peer Group dient dazu, durch den Vergleich mit ähnlichen Unternehmen in der Branche einen realistischen Multiplikator zu finden, der als Basis für die aktuelle Unternehmensbewertung fungiert.

Welchen Rat gibt der Autor zur Verbesserung der Verhandlungsposition?

Der Autor empfiehlt, durch einen lückenlosen Geschäftsplan, die Betonung der Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells und den Einsatz eines erfahrenen Verhandlungsführers Unsicherheiten bei Investoren zu reduzieren.

Wie lautet das Fazit zur subjektiven Komponente bei der Bewertung?

Das Fazit betont, dass trotz wissenschaftlicher Präzision ein Rest an Subjektivität ("Bauchgefühl") bei der Bewertung von risikobehafteten Anlagen wie Start-ups unvermeidbar bleibt.

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Details

Titel
Diskussion von Bewertungsansätzen anhand einer Unternehmensbewertung für die Finanzierungsrunde eines Technologie-Start-ups (Startup)
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, München früher Fachhochschule
Note
1,3
Autor
Mike Donner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
16
Katalognummer
V232864
ISBN (eBook)
9783656498643
ISBN (Buch)
9783656499282
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Startup Start-up Unternehmensgründung Unternehmensbewertung Bewertungsansatz Finanzierung Finanzierungsrunde Investor Investition Risikokapital DCF Discounted Cash Flow SMART Smart Metering GmbH Mottai
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Mike Donner (Autor:in), 2013, Diskussion von Bewertungsansätzen anhand einer Unternehmensbewertung für die Finanzierungsrunde eines Technologie-Start-ups (Startup), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/232864
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Leseprobe aus  16  Seiten
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