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Vorstellung der sportwissenschaftlichen Disziplin Sportpsychologie

Title: Vorstellung der sportwissenschaftlichen Disziplin Sportpsychologie

Project Report , 2012 , 44 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Christian Stricker (Author)

Sport - Sport Psychology
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Im Zuge der Leistungsoptimierung im Sport ist immer wieder von ihr die Rede. Dabei werden psychologische Grundlagen auf den Sport übertragen und angewandt. In letzter Zeit wird aber zusehends ein Thema im Sportbereich mit der Sportpsychologie in Verbindung gebracht – Das Burnout-Syndrom im Sport. Die Liste der betroffenen Sportler wird immer länger und gipfelte im Freitod von Robert Enke.

In folgender Ausarbeitung einer sportwissenschaftlichen Disziplin werden psychologische Grundlagen geschaffen, auf deren Erkenntnisgewinnung das Fallbeispiel Markus Miller zeigen soll, welche Konflikte bei einem Burnout eine übergeordnete Rolle spielen. Diese Grundlagen beruhen vor allem auf Trainingsmaßnahmen der Sportpsychologie, wie z. B. das mentale Training aufzuführen ist. Anhand dieser Erkenntnisgewinnung wird das Burnout-Syndrom erläutert und auf den Sport übertragen. Dabei wird der Druck thematisiert der im Profibereich vorherrscht, anhand dessen das Burnout von Ralf Rangnick rekonstruiert wird. Eine aktuelle Falluntersuchung der Integration von Sportpsychologen im deutschen Fußball bietet abschließend die Grundlage, an der die zukünftige Bedeutung dieser Sportwissenschaft und die Bedeutung der Sportpsychologie für das moderne Sportmanagement ersichtlich werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Sportpsychologie Allgemein

2.1 Definition

2.2 Psychologische Erkenntnisgewinnung

2.3 Psychologisches Training

2.4 Trainingsmaßnahmen

2.4.1. Mentales Training

2.4.2. Weitere Trainingsmaßnahmen

3 Sportpsychologie im Fußball

3.1 Mannschaftspsychologische Grundlagen

3.2 Erwartungshaltung an einen Profispieler

3.3 Konflikte

4 Fallbeispiel: Markus Miller

5 Allgemeiner Exkurs: Burnout-Syndrom

5.1 Definition

5.2 Ursachen

5.3 Symptome

5.4 Differenzierung Burnout-Syndrom/Depression

6 Burnout im Sport

6.1 Druck durch Medien

6.2 Druck des Vereins und der Mannschaft

7 Fallbeispiel: Ralf Rangnick

8 Prävention des Burnouts mithilfe der Sportpsychologie

9 Fallbeispiel: Aktuelle Situation in der Bundesliga

10 Zukunftsaussichten

11 Bedeutung der Sportpsychologie für das moderne Sportmanagement

12 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die psychologischen Grundlagen im Leistungssport und deren Anwendung zur Leistungsoptimierung, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf dem Phänomen des Burnout-Syndroms im Profifußball liegt. Die Forschungsfrage zielt darauf ab, die Rolle der Sportpsychologie bei der Identifikation von Konflikten und der Prävention psychischer Erschöpfungszustände bei Sportlern und Trainern zu analysieren.

  • Psychologische Grundlagen und Trainingsmethoden im Sport
  • Ursachen und Symptomatik des Burnout-Syndroms
  • Analyse von Fallbeispielen aus dem Profifußball (u.a. Markus Miller, Ralf Rangnick)
  • Druckfaktoren im Profisport durch Medien, Verein und Mannschaft
  • Status quo und Zukunft der sportpsychologischen Betreuung in der Bundesliga

Auszug aus dem Buch

3.3 Konflikte

In dem komplizierten, psychologischen Gefüge eines Fußballers spielen also verschiedene Faktoren eine Rolle. Ein weitläufiger Bereich der Sportpsychologie, der mögliche Probleme sichtbar macht, ist der Bereich der Konflikte. Der Umgang und die Bewältigung von Konflikten stellt für Spieler und Trainer eine schwierige Aufgabe dar. Grundsätzlich entstehen Konflikte, wenn sich Motive, Bedürfnisse, Wünsche, Interessen oder Verhaltensweisen unvereinbar gegenüberstehen und miteinander konkurrieren. Auf Grund der verschiedenen Ursachen für die Entstehung von Konflikten, gilt es zu berücksichtigen, dass verschiedene Konflikttypen nebeneinander bestehen.

Eine wichtige und notwendige Unterscheidung, zwischen einem echten und unechten Konflikt, soll zum Verständnis der weiteren Konfliktarten beitragen. Das Entstehen und Austragen von Konflikten ist häufig mit hohen Erregungs- und Spannungszuständen verknüpft. Die folgenden zwei Beispiele stellen den spezifischen Unterschied dar:

Beispiel unechter Konflikt: Ein Dozent einer Hochschule überhört, nach einer unruhigen Nacht, seinen Wecker und wird auf dem Weg zur Arbeit geblitzt. Daraufhin ist diese Person unfreundlich zu seinen Studenten. Mit seinem aggressiven Verhalten versucht er, seine innere Spannung abzubauen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Hinführung zum Thema der Sportpsychologie im Leistungssport und Verknüpfung mit dem aktuellen Problem des Burnout-Syndroms bei Profisportlern.

2 Sportpsychologie Allgemein: Erläuterung der fachlichen Grundlagen, der psychologischen Diagnostik sowie verschiedener Trainingsmethoden wie dem mentalen Training.

3 Sportpsychologie im Fußball: Analyse der mannschaftspsychologischen Dynamiken, der spezifischen Rollenerwartungen an Profispieler und der Entstehung von Konflikten im Fußballumfeld.

4 Fallbeispiel: Markus Miller: Untersuchung des Burnout-Falls des Torhüters Markus Miller anhand der Analyse von Karriere-Hochs und -Tiefs sowie auftretender Konfliktarten.

5 Allgemeiner Exkurs: Burnout-Syndrom: Definition des Begriffs Burnout, Erörterung der Ursachen und Symptome sowie Abgrenzung zur klinischen Depression.

6 Burnout im Sport: Diskussion der speziellen Druckfaktoren im Leistungssport, insbesondere durch mediale Öffentlichkeit sowie Erwartungshaltungen von Vereinen und Trainern.

7 Fallbeispiel: Ralf Rangnick: Rekonstruktion des Burnout-Falls von Trainer Ralf Rangnick unter Berücksichtigung seiner Persönlichkeitsmerkmale und beruflicher Belastungsfaktoren.

8 Prävention des Burnouts mithilfe der Sportpsychologie: Darstellung der Bedeutung präventiver Ansätze und einer professionellen psychologischen Betreuung zur Vermeidung schwerer gesundheitlicher Folgen.

9 Fallbeispiel: Aktuelle Situation in der Bundesliga: Bestandsaufnahme der Integration von Sportpsychologen in den Erstligaklubs der Saison 2011/12.

10 Zukunftsaussichten: Einschätzung der wachsenden Bedeutung sportpsychologischer Ansätze in Deutschland und deren Integration in die Ausbildung.

11 Bedeutung der Sportpsychologie für das moderne Sportmanagement: Untersuchung der Notwendigkeit einer festen Integration der Sportpsychologie in Strukturen von Nachwuchs-Leistungs-Zentren und im Profibereich.

12 Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse und Bestätigung der Notwendigkeit psychologischer Prävention im Profisport.

Schlüsselwörter

Sportpsychologie, Burnout-Syndrom, Leistungssport, Fußball, Mentales Training, Psychoregulation, Konfliktbewältigung, Leistungsoptimierung, Prävention, Mannschaftspsychologie, Markus Miller, Ralf Rangnick, Sportmanagement, Stress, Identität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle der Sportpsychologie im Leistungssport, insbesondere im Profifußball, und untersucht, wie psychologische Verfahren dazu beitragen können, Burnout bei Sportlern und Trainern zu verstehen und präventiv zu vermeiden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zu den Schwerpunkten gehören psychologische Trainingsmethoden, die Dynamik von Fußballmannschaften, die Entstehung und Typologie von Konflikten sowie eine fundierte Auseinandersetzung mit dem Burnout-Syndrom und seiner Abgrenzung zur Depression.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, die Relevanz der Sportpsychologie für die Gesundheit und Leistungsfähigkeit im Profisport aufzuzeigen und die Notwendigkeit einer stärkeren präventiven Integration von Sportpsychologen in Vereinsstrukturen zu belegen.

Welche wissenschaftlichen Methoden finden Anwendung?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Fundierung sportpsychologischer Grundlagen, die durch eine fallorientierte Analyse (Markus Miller, Ralf Rangnick) und eine Bestandsaufnahme der aktuellen Betreuungssituation in der Fußball-Bundesliga ergänzt wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die Analyse von Konfliktpotenzialen im Mannschaftssport, eine Untersuchung des Burnout-Syndroms im Sport und die Darstellung konkreter Fallbeispiele sowie einer Umfrage zur psychologischen Betreuung in der Bundesliga.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Sportpsychologie, Burnout-Syndrom, Leistungsoptimierung, Konfliktbewältigung, Prävention und Profifußball charakterisiert.

Warum war der Fall Markus Miller für die Untersuchung so bedeutend?

Der Fall Markus Miller dient als konkretes Beispiel, um zu veranschaulichen, wie verschiedene Konfliktarten (wie Bedürfniskonflikte oder Rollenkonflikte) in einer Sportlerkarriere auftreten und zu einer Burnout-Erkrankung beitragen können.

Welche Rolle spielt die Integration von Sportpsychologen für moderne Sportmanager?

Aus Sicht des Autors ist die Integration fester Sportpsychologen in das Vereinsgefüge (insbesondere auch in Nachwuchsleistungszentren) eine wichtige Zukunftsaufgabe, um sowohl die Leistungsfähigkeit zu steigern als auch präventiv als Anlaufstelle bei psychischen Problemen zu fungieren.

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Details

Title
Vorstellung der sportwissenschaftlichen Disziplin Sportpsychologie
College
University of Applied Sciences Stuttgart
Grade
1,0
Author
Christian Stricker (Author)
Publication Year
2012
Pages
44
Catalog Number
V232924
ISBN (eBook)
9783656489894
ISBN (Book)
9783656491729
Language
German
Tags
Sportpsychologie Sportwissenschaft Fußball Sportpsychologie im Fußball
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Stricker (Author), 2012, Vorstellung der sportwissenschaftlichen Disziplin Sportpsychologie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/232924
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