Ziel der Arbeit sind die Grundlagen einer Organisationsanalyse und die praktische Anwendung und Erleuterung am Beispiel einer Produktionsstädte eines internationalen Automobilherstellers.
Zunächst werden die theoretischen Grundlagen dargestellt. Diese gliedern sich in die Dokumentation von Informationen, sowie die Methodik, die Techniken und die Hilfsmittel der Organisationsanalyse.
Die dargelegten Erkenntnisse werden dazu verwendet, die veränderten Aufgabenstellungen vom Bereich "Versand und Logistik" des Kundens durch eine Organisationsanalyse der Aufbau- und Ablauforganisation, der Datenstrukturen und der funktionalen Zusammenhänge zu ermitteln.
Am Ende der Organisationsanalyse kommt es bei der Potentialanalyse aufgrund der Vernetzung der ermittelten Informationen zu einem abschließenden Ergebnis.
Im Anschluss daran wird ein Soll-Konzept erstellt, in dem sämtliche Anforderungen, welche das System bzw. die Organisation zur Lösung der Schwachstellen erfüllen muss, festgelegt sind. Dabei werden zunächst verschiedene organisatorische- und Datenverarbeitungstechnische (DV-technische) Lösungen vorgestellt, welche die Anforderungen erfüllen.
Im Anschluss werden die Lösungen einem Wirtschaftlichkeitsvergleich unterzogen, um die besten Lösungen für die Anforderungen des Soll-Konzepts zu ermitteln.
Aufbau:
Organisationsanalyse
Festlegung des Untersuchungsbereichs
Techniken der Organisationsanalyse
Objektive Techniken der Organisationsanalyse
-Messen und Zählen
-Dokumente analysieren
-Beobachtungsmethode
Nicht-objektive Techniken der Organisationsanalyse
-Interview
Methode der Selbstaufschreibung
Methodik der Organisationsanalyse
Ergebnisse modellieren
Anforderungen an das Modellierungshilfsmittel
Modellierungshilfsmittel
Potentialanalyse
Entwicklung eines Soll-Konzepts
Soll-Konzept
Organisatorische Lösungsmöglichkeiten
DV-technische Lösungsmöglichkeiten
Wirtschaftlichkeitsermittlung
Wirtschaftlichkeitsermittlung der Lösungsmöglichkeiten
Organisatorische Lösungsmöglichkeiten
DV-technische Lösungsmöglichkeiten
Zusammenfassung der Wirtschaftlichkeitsvergleiche
Inhaltsverzeichnis
1 EINLEITUNG
2 ORGANISATIONSANALYSE
2.1 Festlegung des Untersuchungsbereichs
2.2 Techniken der Organisationsanalyse
2.2.1 Objektive Techniken der Organisationsanalyse
2.2.1.1 Messen und Zählen
2.2.1.2 Dokumente analysieren
2.2.1.3 Beobachtungsmethode
2.2.2 Nicht-objektive Techniken der Organisationsanalyse
2.2.2.1 Interview
2.2.2.2 Methode der Selbstaufschreibung
2.3 Methodik der Organisationsanalyse
2.4 Ergebnisse modellieren
2.4.1 Anforderungen an das Modellierungshilfsmittel
2.4.2 Modellierungshilfsmittel
2.5 Potentialanalyse
3 ORGANISATIONSANALYSE DER WERKSLOGISTIK
3.1 Festlegung des Untersuchungsbereichs
3.2 Methoden und Techniken der Organisationsanalyse
3.2.1 Analyse der Aufbauorganisation
3.2.1.1 Aufbauorganisation der Werkslogistik
3.2.1.2 Potentialanalyse des Aufbaus
3.2.2 Analyse der Ablauforganisation
3.2.2.1 Ablauforganisation der Werkslogistik
3.2.2.2 Potentialanalyse der Ablauforganisation
3.2.3 Analyse der Informationsstrukturen
3.2.3.1 Informationsstruktur der Werkslogistik
3.2.3.2 Potentialanalyse der Informationsstruktur
3.2.4 Analyse der Steuerungsvorgänge
3.2.4.1 Steuerungsvorgänge der Werkslogistik
3.2.4.2 Potentialanalyse der Steuerungsvorgänge
3.3 Ergebnisse der Organisationsanalyse
4 ENTWICKLUNG EINES SOLL-KONZEPTS
4.1 Soll-Konzept der Werkslogistik
4.1.1 Organisatorische Lösungsmöglichkeiten
4.1.2 DV-technische Lösungsmöglichkeiten
5 WIRTSCHAFTLICHKEITSERMITTLUNG
5.1 Wirtschaftlichkeitsermittlung der Lösungsmöglichkeiten
5.1.1 Organisatorische Lösungsmöglichkeiten
5.1.2 DV-technische Lösungsmöglichkeiten
5.1.3 Zusammenfassung der Wirtschaftlichkeitsvergleiche
6 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Die Arbeit analysiert die Tätigkeiten innerhalb des Bereichs Versand und Logistik eines großen internationalen Werkes, um Verbesserungspotentiale zu identifizieren und geeignete organisatorische sowie IT-gestützte Lösungen in einem Soll-Konzept vorzustellen.
- Analyse der Aufbau- und Ablauforganisation der Werkslogistik
- Erfassung der aktuellen Informationsstrukturen und Steuerungsvorgänge
- Identifikation von Schwachstellen und Potentialanalyse
- Entwicklung und wirtschaftliche Bewertung von Soll-Lösungen
Auszug aus dem Buch
2.2.1.2 Dokumente analysieren
Bei der Analyse von Dokumenten wertet der Analytiker vorhandene Berichte, Protokolle, Statistiken und Aufzeichnungen über organisatorische Regelungen aus. Dabei sind unter Dokumenten alle Quellen zu verstehen, „aus denen relevante Informationen abgeleitet werden können“ (Prosch, 2000, S. 91).
Mit zunehmendem Einfluss von Informationstechniken kommt der Analyse von Dokumenten eine besondere Bedeutung zu (Wittlage, 1993, S. 101), da insbesondere die Auswertung von Formularen und Verfahrensanweisungen Kenntnisse über Informationsverarbeitungsprozesse liefern. Zusätzlich lassen sich aus Formularen die Datenstrukturen dieser Prozesse ableiten.
Zur Auswertung können unter anderem folgende 14 Dokumente herangezogen werden (Krallmann, 1999, S. 61-62):
Organisations- und Aufgabenpläne, Stellen- und Arbeitsplatzbeschreibungen, Arbeitsablaufdiagramme, ausgefüllte Vordrucke und Datenträger, Statistiken und Berichte, Bilanzen, Betriebsabrechnungsbogen, Kennzahlen, Revisionsbericht, alte Planungsunterlagen, Inventurverzeichnis, Ausbildungsunterlagen, Telefonverzeichnisse und Raumpläne.
Zusammenfassung der Kapitel
1 EINLEITUNG: Einführung in die Problemstellung, Definition der Ziele der Diplomarbeit und Vorstellung des Gedankenflussplans.
2 ORGANISATIONSANALYSE: Darstellung theoretischer Grundlagen zu Methoden, Techniken und Hilfsmitteln der Organisationsanalyse sowie Durchführung einer Potentialanalyse.
3 ORGANISATIONSANALYSE DER WERKSLOGISTIK: Anwendung der theoretischen Analyse-Methoden auf den Bereich der Werkslogistik mit Fokus auf Aufbau, Ablauf, Informationsstrukturen und Steuerungsvorgängen.
4 ENTWICKLUNG EINES SOLL-KONZEPTS: Ausarbeitung organisatorischer und DV-technischer Lösungsmöglichkeiten zur Behebung der identifizierten Schwachstellen.
5 WIRTSCHAFTLICHKEITSERMITTLUNG: Durchführung eines Kosten-Nutzen-Vergleichs der Lösungsmöglichkeiten mittels der Multifaktorenmethode.
6 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse und Fazit der Arbeit.
Schlüsselwörter
Organisationsanalyse, Werkslogistik, Standardsoftware, Soll-Konzept, Prozessanalyse, Informationsfluss, Wirtschaftlichkeitsermittlung, Multifaktorenmethode, DV-Insellösungen, Prozessoptimierung, Versandplanung, Disposition, Kommunikation, Informationstechnik, Arbeitsablauf.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Es geht um die Analyse von Unterstützungspotentialen durch den Einsatz von Standardsoftware im Bereich Versand und Logistik eines großen internationalen Werkes.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die zentralen Felder sind die Organisationsanalyse der Werkslogistik, die Identifikation von Schwachstellen, die Entwicklung eines Soll-Konzepts sowie die Wirtschaftlichkeitsermittlung verschiedener Lösungsmöglichkeiten.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist die Steigerung der Kundenzufriedenheit, Kosteneinsparungen, die Entlastung des Werksverkehrs sowie die Verbesserung der internen und externen Kommunikation.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es werden verschiedene Techniken der Organisationsanalyse (z.B. Interviews, Dokumentenanalyse, Beobachtung) angewendet und die Ergebnisse durch die Multifaktorenmethode wirtschaftlich bewertet.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil befasst sich mit der detaillierten Organisationsanalyse der Werkslogistik, einschließlich der Untersuchung von Aufbau, Ablauf, Informationsstrukturen und Steuerungsvorgängen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die wichtigsten Schlagworte sind Organisationsanalyse, Werkslogistik, Prozessoptimierung, Standardsoftware und Wirtschaftlichkeitsermittlung.
Welche spezifischen Probleme wurden in der Werkslogistik identifiziert?
Es wurden insbesondere sogenannte DV-Insellösungen identifiziert, die zu manuellem Datenaustausch, Informationsbrüchen und einer Überlastung durch ineffiziente E-Mail-Kommunikation führen.
Welchen Einfluss hat die Verlagerung der Verkehrsabteilung auf die Logistik?
Die Untersuchung zeigt, dass eine Verlagerung an Portal 2 die Verkehrsströme im Werkszentrum entlastet, während eine Verlagerung an Portal 4 zu kritischen Engpässen in anderen Werksbereichen führen würde.
- Quote paper
- Markus von Blohn (Author), 2003, Unterstützungspotentiale durch den Einsatz von Standardsoftware im Bereich Versand und Logistik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/23293