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Die emotionale Wirkung und Wahrnehmung von Filmmusik in Harry Potter

Titel: Die emotionale Wirkung und Wahrnehmung von Filmmusik in Harry Potter

Hausarbeit , 2013 , 12 Seiten , Note: 1,5

Autor:in: Nora Klutzny (Autor:in)

Musik - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Seit Beginn der „bewegten Bilder“ , die die Brüder Lumiere im Jahr 1895 der Öffentlichkeit präsentierten, spielt die Musik zum und im Film eine wichtige Rolle.

Die Musik vieler Filmklassiker, als Beispiel seien hier nur „Der dritte Mann“, „Spiel mir das Lied vom Tod“ oder „Titanic“ genannt, haben sich zu berühmten Musikstücken entwickelt und versetzen den Rezipienten, auch ausgekoppelt aus dem Film, in die Stimmung des Filmes zurück. Der Zuschauer kann sich ihrer emotionalen Wirkung kaum entziehen. Aktuell zieht zum Beispiel der Soundtrack von Tarrantinos „Django Unchained“ in die internationalen Musik-Charts ein.
Was wäre ein Kinoerlebnis ohne Musik? Immer wieder stelle ich fest, dass mich die Musik im Film geradezu fesselt. Wie häufig bin ich aus dem Kino gegangen und summte plötzlich Melodien vor mich hin, während die Handlung des gerade Gesehenen vor meinem „inneren Auge“ noch einmal abspulte. Dieses Phänomen stellte sich bereits in meiner Kindheit ein. Die Musikstücke vieler Filme, die mich in dieser Zeit begleiteten, wie zum Beispiel die Verfilmung von Astrid Lindgrens „Pippi Langstrumpf“ oder Disneys Trickfilm „König der Löwen“ kann ich bis heute mitsingen. Während die Bilder der Filme verblassten bliebt die Musik sogar im Detail in meinem Gedächtnis gespeichert und erzeugt Emotionen. Als die Romane über das Leben meines Kindheitsheldens „Harry Potter“ von J.K. Rowling verfilmt wurden, unterstützte die Musik die Filme so, dass sich für mich, die nunmehr sichtbar gemachte Fantasiewelt des „Harry Potter“, auch richtig anfühlte.

In dieser Hausarbeit möchte ich dieses Phänomen näher betrachten. Welche emotionale Wirkung erzielt die Musik im Film und mit welchen Mitteln wird dies erreicht?

Dies möchte ich am Beispiel der Filmmusik für den Film „Harry Potter und der Stein der Weisen“ des Regisseurs Chris Columbus aus dem Jahr 2001 untersuchen.

Um mich dem Thema anzunähern gehe ich zunächst auf die die Historie der Filmmusik ein und wende mich dann den Grundlagen ihrer Funktion und der technischen Umsetzung zu. Anschließend betrachte ich, wie sich die Filmmusik auf die Emotionen des Rezipienten auswirkt beispielhaft an dem Sountrack des Films „Harry Potter und der Stein der Weisen“.

Als Primärmaterial dienen mir hierzu der Film „Harry Potter und der Stein der Weisen“ von Chris Columbus aus dem Jahr 2001 und die Filmmusik hierzu, die von John Williams komponiert wurde.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die historische Entwicklung der Musik im Film

3 Die Funktion, Anwendung und Wahrnehmung der Filmmusik

3.1 Funktion

3.2 Die Methoden und Technik

3.2.1 Underscoring

3.3 Die Wahrnehmung

4 Die Deutung der Filmmusik am Beispiel des Films „Harry Potter und der Stein der Weisen“

4.1 Kurze Inhaltsangabe des Films

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die emotionale Wirkung von Filmmusik auf den Rezipienten und analysiert, mit welchen kompositorischen Mitteln diese Wirkung gezielt erreicht wird. Am Beispiel des Soundtracks zum Film „Harry Potter und der Stein der Weisen“ von John Williams wird erforscht, wie Leitmotivtechnik und musikalische Gestaltung zur Charakterisierung von Figuren sowie zur Steuerung der Zuschauerwahrnehmung eingesetzt werden.

  • Historische Entwicklung und Grundlagen der Filmmusik
  • Funktionsmodelle und Wirkungsweisen von Musik im Film
  • Technische Analyseverfahren (Underscoring, Mood-Technik, Leitmotivik)
  • Audiovisuelle Wahrnehmung und emotionale Konditionierung
  • Fallbeispiel: Musikalische Dramaturgie in „Harry Potter und der Stein der Weisen“

Auszug aus dem Buch

4.3.2 Das Motiv zu „Voldemort“

Ein weiteres markantes Leitmotiv des Filmes stellt das Thema des Bösen und somit von Voldemort als Feind dar. Die Szene, in der es zum ersten Mal zu hören ist, spielt in dem Geschäft für Zauberstäbe von Mr. Ollivander. Harry möchte hier vor Beginn des Schuljahres seinen Zauberstab kaufen. Nach einigem Ausprobieren verschiedener Zauberstäbe hat Harry schließlich den seinen gefunden. Mr. Ollivander erzählt, dazu, dass es nur noch einen zweiten Zauberstab mit einer solchen Phoenixfeder gäbe. Dieser Zwillingszauberstab wurde von seinem Besitzer dazu benutzt Harrys Eltern zu töten und Harry eine blitzförmige Narbe auf der Stirn zu hinterlassen.

In dem Moment, in dem Mr. Ollivander das Wort „Narbe“ ausspricht, setzt das markante Thema Voldemorts ein. Erzeugt wird dabei ein plötzlicher Wandel der Atmosphäre, da es von tiefen Blechbläsern gespielt wird. Dass vorher noch ein heller, aufregender Klang zu hören war, als Harry nämlich seinen Zauberstab endlich in Händen hielt, macht den Wandel der Stimmung deutlich. Da die Blechbläser eine tiefe, punktierte Melodie spielen, wirkt es wie ein bedrohlicher, militärischer Marsch. Deutlich ist ein unheilvolles Omen, wie eine Warnung für schlechte Zeiten herauszuhören. Gleichzeitig wird Voldemort als böse und erschreckend beschrieben, obwohl er noch einen gesichtslosen Charakter darstellt. Der Zuschauer hat bisher keine genauen Informationen über Voldemort; in der darauffolgenden Szene wird sogar sein Name zum ersten Mal erwähnt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung von Filmmusik für die emotionale Zuschauererfahrung ein und formuliert die Zielsetzung sowie die zentrale Forschungsfrage der Arbeit.

2 Die historische Entwicklung der Musik im Film: Dieses Kapitel skizziert den Wandel von der bloßen Begleitmusik im Stummfilmzeitalter hin zu eigenständig komponierten Soundtracks, die spezifische Genres unterstützen.

3 Die Funktion, Anwendung und Wahrnehmung der Filmmusik: Hier werden theoretische Funktionsmodelle vorgestellt und grundlegende Techniken wie Underscoring, Mood-Technik und Leitmotivik erläutert, ergänzt durch psychologische Aspekte der audiovisuellen Wahrnehmung.

4 Die Deutung der Filmmusik am Beispiel des Films „Harry Potter und der Stein der Weisen“: In diesem praktischen Teil wird die Analyse der musikalischen Dramaturgie und der spezifischen Leitmotive (Hedwig's Theme, Voldemort-Motiv) am konkreten Filmbeispiel durchgeführt.

Schlüsselwörter

Filmmusik, John Williams, Harry Potter, Leitmotivtechnik, Underscoring, Mood-Technik, Filmmusik-Funktionen, Emotionale Wirkung, Audiovisuelle Wahrnehmung, Filmmusik-Analyse, Soundtrack, Filmmusik-Historie, Charakterisierung, Musikalische Dramaturgie, Filmmusik-Theorie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der emotionalen Wirkung von Filmmusik auf den Zuschauer und analysiert die eingesetzten kompositorischen Mittel zur Unterstützung der Filmhandlung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Entwicklung der Filmmusik, den theoretischen Funktionen der Musik im Film sowie der praktischen Analyse von Leitmotiven in einem konkreten Filmbeispiel.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Filmmusik Emotionen erzeugt, Bilder interpretiert und dem Zuschauer den Eintritt in die erzählte Welt des Films erleichtert.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse zu theoretischen Funktionsmodellen der Filmmusik sowie eine empirische, szenenbasierte Analyse des Soundtracks zum Film „Harry Potter und der Stein der Weisen“.

Welche inhaltlichen Aspekte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil beleuchtet die Definitionen und Wirkungsmodelle von Filmmusik, erläutert verschiedene Kompositionstechniken wie Underscoring und Mood-Technik und wendet diese Erkenntnisse auf ausgewählte Filmszenen an.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Wesentliche Begriffe sind Filmmusik, Leitmotivik, audiovisuelle Wahrnehmung, emotionale Wirkung, Filmmusik-Analyse und John Williams.

Wie unterscheidet John Williams musikalisch zwischen den Welten in „Harry Potter“?

Williams nutzt eine klare Trennung: Szenen in der Muggelwelt bleiben weitgehend ohne Musik, während die magische Welt durch gezielten Einsatz musikalischer Motive und Orchesterklänge stimmungsvoll hervorgehoben wird.

Warum wird das „Hedwigs Theme“ als zentrales Motiv für Harry Potter hervorgehoben?

Das Thema fungiert als musikalischer Hauptcharakter, der die Verbindung Harrys zur magischen Welt symbolisiert und durch seine ständige Wiederkehr einen hohen Wiedererkennungswert für das Publikum bietet.

Welche Rolle spielt das Voldemort-Motiv bei der Charakterisierung?

Das Motiv erzeugt durch tiefe Blechbläser und einen militärischen Rhythmus eine bedrohliche Atmosphäre, die den Zuschauer bereits vor dem ersten Auftreten der Figur als Verkörperung des Bösen konditioniert.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor zur Erinnerungsfunktion von Filmmusik?

Der Autor kommt zu dem Ergebnis, dass die Kombination von Bild und Ton die emotionale Wirkung verstärkt und dazu führt, dass sich das Visuelle des Films durch die Unterstützung der Musik länger im Gedächtnis des Zuschauers einprägt.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die emotionale Wirkung und Wahrnehmung von Filmmusik in Harry Potter
Hochschule
Leuphana Universität Lüneburg
Note
1,5
Autor
Nora Klutzny (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
12
Katalognummer
V232932
ISBN (eBook)
9783656489870
ISBN (Buch)
9783656490500
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Harry Potter Filmmusik Verfilmung Emotionale Wirkung Wirkung von Filmmusik Film Musik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Nora Klutzny (Autor:in), 2013, Die emotionale Wirkung und Wahrnehmung von Filmmusik in Harry Potter, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/232932
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Leseprobe aus  12  Seiten
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