Brasilien. Eine aufstrebende Wirtschaftsmacht


Fachbuch, 2013

99 Seiten


Leseprobe

Inhalt

Entwicklungstheorien am Beispiel Brasilien von Martin Schröter
Einleitung
Entwicklungstheorien
Brasilien
Bewertung
Fazit
Literaturverzeichnis

Die aktuelle gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Brasilien von Christian Gimborn
Einleitung
Brasilien – Fundamentale Daten
Wirtschaft
Politische Ausrichtung
Fazit
Literaturverzeichnis

Die Einbettung Brasiliens in die Weltwirtschaft. Ist Brasilien ein aufstrebendes Schwellenland? von Kerstin Strasser
Einführung
Nötige Faktoren für ein erfolgreiches Wachstum
Fallbeispiel Brasilien
Schlusswort
Literaturverzeichnis

Die systemische Wettbewerbsfähigkeit Brasiliens: Die Makroebene von Sebastian Hübers
Einführung
Systemische Wettbewerbsfähigkeit: Analyseraster und mehrdimensionales Steuerungskonzept
Makroökonomische Entwicklung ohne Systemische Wettbewerbsfähigkeit
Alte Probleme und neue Herausforderungen für die wirtschaftliche Entwicklung Brasiliens
Entwicklung von Systemischer Wettbewerbsfähigkeit auf der Makroebene
Fazit
Literaturverzeichnis:

Entwicklungstheorien am Beispiel Brasilien von Martin Schröter 2009

Einleitung

Brasilien ist der fünft größte Staat der Erde und mit 188,6 Millionen Einwohnern der bevölkerungsreichste Südamerikas. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) beträgt 1.313.590 US-$ und ist damit das neunt höchste der Welt. Aufgrund einer fortgeschrittenen Industrialisierung, dem hohen Anteil des Dienstleistungssektors und dem Reichtum an Rohstoffen zählt Brasilien nach Kriterien der Weltbank, der EU und der OECD zu den so genannten Schwellenländern (take-off countries), also jenen Ländern, die sich auf der Entwicklungsschwelle zu einem Industrieland befinden.[1] Diese Tatsachen relativieren sich jedoch sehr schnell, betrachtet man weitere Faktoren: Mit 6.938 US-$ entspricht das BIP pro Kopf nur Platz 65 der Weltrangliste, die Armutsrate beträgt 22% (Daten von 2007). Zudem war Brasilien über zehn Jahre das höchst verschuldete Entwicklungsland der Welt und noch immer gibt es starke Differenzen zwischen dem reichen, industrialisierten Süden und dem armen, strukturschwachen Nordosten des Landes.

Entwicklungstheorien untersuchen die Ursachen der Unterentwicklung von Staaten der Dritten Welt. In der Debatte kristallisierten sich Mitte des 20. Jahrhunderts zwei Hauptströmungen heraus: Jene Ansätze, die endogene Faktoren als Ursache für Unterentwicklung von Staaten sehen und solche Theorien, die exogene Faktoren als Ursprung der Unterentwicklung sehen. Auf der einen Seite steht die von wirtschaftsliberalen Kräften unterstützte Modernisierungstheorie, auf der anderen die marxistisch geprägte Dependenztheorie. Beide Theorien umfassen jeweils zwei Dimensionen: Die theoretische Dimension versucht Unterentwicklung von Entwicklungsländern vor Allem auf wirtschaftlicher und politischer Ebene zu analysieren, die politische Dimension zudem Strategien zur Überwindung der vorhandenen Defizite auszuarbeiten.

In der vorliegenden Arbeit sind die Fragen zu klären, in wie weit die beiden Theorien die tatsächliche Entwicklung am Beispiel Brasilien wiedergeben und in wie fern ihre praktische Umsetzung selbst zur Entwicklung des Landes beitragen kann. Ergänzend dazu stell sich die Frage, welche Dimensionen die Theorien möglicherweise übersehen.

Daher wird eine Einteilung in drei Kernfragen vorgenommen:

In wie weit treffen Grundannahmen der Modernisierungs- und Dependenztheorie auf die wirtschaftspolitische Entwicklung Brasiliens zu?

In wie weit tragen die beiden Ansätze jeweils zur Überwindung der Unterentwicklung Brasiliens bei?

Wo stoßen Modernisierungs- und Dependenztheorien jeweils auf ihre Grenzen?

Zunächst werden die beiden Theorien vorgestellt und Kritikpunkte aufgezeigt.

Es folgt ein historischer Überblick über die Geschichte Brasiliens. Der Hauptteil der Arbeit befasst sich mit der Wirtschaftsgeschichte des Landes, anhand dessen im weiteren Verlauf die beiden ersten Kernfragen der Arbeit beantwortet werden sollen. Zur Beantwortung der dritten Frage wird neben der politischen und wirtschaftlichen Dimension auch die aktuelle gesellschaftliche Situation Brasiliens dargestellt und bewertet. Abschließend folgt ein Fazit.

Entwicklungstheorien

Modernisierungstheorie

Die in den 1950er und 1960er Jahren entstandene Modernisierungstheorie stützt sich auf die liberale Wirtschaftstheorie und findet ihren Ursprung im Ansatz Max Webers („Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus“).

Modernisierung wird definiert als „vielschichtiger Prozess“, der im ökonomischen, politischen, kulturellen und sozialpsychologischen System einer Gesellschaft stattfindet.[2] Zentrale Merkmale einer modernisierten Gesellschaft sind laut Theorie „Säkularisierung, Industrialisierung, Pluralisierung, Leistungsorientierung, Markt und Wettbewerb“.[3] Während diese Merkmale auf die Industriestaaten zutreffen, fehlen sie zum großen Teil in den Entwicklungsländern. In der Theorie ist Entwicklung ein evolutionärer Wachstumsprozess, den Gesellschaften durchlaufen („Stufenmodell“) – von der agrarischen, traditionellen

Gesellschaftsform auf der untersten Stufe hin zur industrialisierten Form als höchste Stufe. Als Vorbild für eine hochindustrialisierte Gesellschaftsform gelten die USA bzw. die westlichen Industrienationen. Die Grundannahme der Modernisierungstheorie ist, dass Unterentwicklung auf endogene Faktoren wie „feudalen und ineffizienten Gesellschafts- und Wirtschaftsstrukturen“[4] basiert. Dazu zählen u.a. Misswirtschaft, Korruption, Mangel an Transparenz und Defizite in der Regierungsführung.

Auf politischer Ebene wird daher eine wirtschaftliche Integration in den Weltmarkt bei gleichzeitiger Demokratisierung der Politik gefordert, wie sie in den Industriestaaten vorzufinden ist. Die hohe Verschuldung der Staaten stellt laut Theorie ein weiteres Entwicklungshemmnis dar, welches ebenfalls nur durch eine aktive Einbindung in den Weltmarkt überwunden werden kann.[5] Die Aufgabe des Staates sieht die Modernisierungstheorie, basierend auf den Grundannahmen der klassischen Wirtschaftstheorie, in der Bereitstellung von verlässlichen Rahmenbedingungen. Der Staat solle sich demnach auf „Infrastruktur, Bildung, soziale Absicherung und Rechtssicherheit konzentrieren“.[6]

Kritiker werfen der Theorie vor, eine ahistorische Sichtweise einzunehmen und Idealtypen zu entwerfen, die in der Realität nicht zutreffen: So gäbe es weder die „Dritte Welt“ als Sammelbegriff für unterentwickelte Staaten, noch gäbe es rein traditionelle oder rein moderne Gesellschaftsformen. Zudem wird die Übertragung der Darwinschen Evolutionstheorie auf Gesellschaften in Frage gestellt: Zum einen, weil sich die Theorie übertragen auf Staaten nicht empirisch belegen ließe und zum anderen, weil sich Entwicklungsprozesse nicht durchweg linear gestalteten und die Voraussetzungen der Entwicklungsländer heutzutage in großem Maße von denen der Industrieländer während des 19. Jahrhunderts zu unterscheiden seien. Kulturell betrachtet, wird der Theorie „Ethnozentrismus“ bzw. „Eurozentrismus“ vorgeworfen, in welchem die USA bzw. die europäischen Staaten als einziges Entwicklungsziel in Erwägung gezogen werden.

Dependenztheorie

Die Dependenztheorie oder auch dependencia entstand Ende der 60er Jahre in Lateinamerika als Reaktion auf das „Scheitern des auf der importsubstituierenden Industrialisierung beruhenden Entwicklungsmodells der 1950er und 1960er Jahre“[7] und stützt sich auf den Marxismus sowie die Imperialismustheorie von Lenin. Dabei handelt es sich allerdings nicht um einen geschlossenen theoretischen Ansatz, sondern um eine Reihe verschiedener wirtschafts- und sozialwissenschaftlicher Diskussionsbeiträge, die in bestimmten Grundpositionen übereinstimmen und zum Zwecke der Übersicht zusammengefasst werden.[8]

Der Theorie nach stehen Entwicklungsländer in einer wirtschaftlichen Abhängigkeit zu den Industriestaaten (Dependenz). Unterentwicklung sei daher nicht Folge von endogenen, sondern von exogenen Faktoren, die durch diese Abhängigkeit begünstigt werden. Hier werden insbesondere die Kolonialisierung und die durch die Industrieländer verschuldete, asymmetrische Integration in den Weltmarkt als Ursachen genannt. Der Konflikt „Zentrum vs. Peripherie“ wird hier auf das internationale System übertragen, wobei die Industrieländer als Zentrum (Kapitalisten) die Entwicklungsländer als Peripherie (Arbeiter) ausbeuten. Die Ausbeutung der Industrieländer werde durch systematische Einbindung von Sub-Zentren innerhalb der Entwicklungsländer gewährleistet.[9] Darüber hinaus manifestiere sich die Abhängigkeit auch in „Wirtschafts- und Sozialstruktur, in den Klassen- und Herrschaftsverhältnissen“[10] der jeweiligen Staaten. Vertreter der Theorie versuchen zudem diese Asymmetrie anhand der „terms of trade“ empirisch zu beweisen: Dabei handelt es sich um das Austauschverhältnis zwischen exportierten und importierten Gütern eines Landes. Den Vertretern der Dependenztheorie nach, verliere die von Entwicklungsländern exportierten und unverarbeiteten Güter gegenüber den importierten und bereits verarbeiteten Produkten der Industrienationen nach und nach an Wert, was schließlich zu einem Verfall der terms of trade und so statt zu einer Entwicklung des Landes, zu einer „Unterentwicklung“[11] führe.

Die Theorie sieht die Lösung in der Abkopplung vom Weltmarkt (Protektionismus) und dem Aufbau einer eigenen Industrie als Substitution von Importen (ISI). Als Gegenpol zum Weltmarkt soll ein regionaler Wirtschaftsraum geschaffen werden. Diese Ansätze wurden in den 1970er und 1980er Jahren von zahlreichen Entwicklungsländern umgesetzt. Die Kritik an der Dependenztheorie setzt bereits an diesem Punkt an: Da der Aufbau einer eigenen Industrie aus eigener Kraft nicht zu schaffen war, wurde er durch Kredite, welche von den ausländischen Banken vergeben wurden, umgesetzt. Dies führte zu einer hohen Verschuldung der beteiligten Entwicklungsstaaten, was letztendlich zur Verschuldungskrise einiger Staaten führte.[12]

Ähnlich wie der Modernisierungstheorie wird der Dependenztheorie vorgeworfen, einseitig zu argumentieren. So trage die Theorie zwar zum Verständnis von Unterentwicklung bei, liefere jedoch keine empirischen Fakten und berufe sich weitgehend schlicht auf das Phänomen „Dependenz“ und den Einfluss exogener Faktoren als Ursachen für Unterentwicklung. Die Tatsache, dass „Entwicklung gerade dort stattfand, wo sie nach den dependenztheoretischen Lehrsätzen nicht stattfinden durfte“[13] brachte die Theorie in Erklärungsnot. In der Vergangenheit zeigten Beispiele ostasiatischer Staaten („Tigerstaaten“), dass eine Integration in den Weltmarkt durchaus positive Effekte für schwache Volkswirtschaften hatte, während Regime die dependenztheoretischen Ansätze umsetzten, Misserfolge erzielten.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist sicherlich, dass es sich bei beiden Theorien um stark ideologisch geprägte Ansätze handelt, die im Ost-West-Konflikt zwischen der Sowjetunion und der USA auf beiden Seiten zur Unterstützung der jeweiligen Weltanschauungen instrumentalisiert wurden.

Brasilien

Geschichtlicher Überblick

Im Jahre 1500 wurde Brasilien zu einer portugiesischen Kolonie. 1822 wurde die Unabhängigkeit unter der Krone Pedro I. ausgesprochen, nachdem das Land zeitweise unter englische und niederländische Herrschaft fiel. Wenig später wurde sein Sohn Pedro II. zum Thronfolger und führte das Land in den blutigsten Krieg der lateinamerikanischen Geschichte gegen Paraguay. Am 24.Februar 1891 wurde die erste Republik mit föderativer Verfassung ausgesprochen. Die Republik bestand bis zum Jahre 1964, woraufhin eine 21-jährige Militärdiktatur folgte, bis Brasilien 1988 endgültig eine demokratische Verfassung erhielt.

Wirtschaftsgeschichte Brasiliens

„Die Geschichte Brasiliens“ ist eine Geschichte der Auslandsverschuldung Brasiliens; und die Geschichte der Auslandsverschuldung Brasiliens ist seit 160 Jahren eine Geschichte der stetig größeren Neuverschuldung [...]“.[14]

Die Weltwirtschaftskrise 1929 führte zu einem politischen Umsturz und damit zu einem Umdenken in der Wirtschafts- und Entwicklungspolitik Brasiliens, nachdem das Land bis zur Industrialisierung vor Allem durch den Export von Agrarprodukten in den Weltmarkt integriert war. Um die Probleme der ersten Wirtschaftskrise zu bewältigen, beschloss das Regime der Vargas-Diktatur (1930-1945) eine neue Strategie der binnenwirtschaftlichen Orientierung, was angesichts der weltwirtschaftlichen Lage kaum eine andere Alternative zuließ. Der Aufbau einer eigenen Industrie durch Importsubstitution (ISI) und der damit verbundenen Abschottung vom Weltmarkt führte zunächst zum Wirtschaftswachstum. Während dieser Zeit entstanden so u.a. regionale Entwicklungsbanken und Entwicklungsorganisationen, die Erdölförderung wurde verstaatlicht.[15]

Der Putsch des Militärs 1964 und die folgende Diktatur führten zu einer Ausweitung der binnenwirtschaftlichen Produktions- und Infrastruktur, gekennzeichnet durch eine „aggressive Exportpolitik und eine zunehmende Nutzung ‚externer Ersparnis‘“[16] zur Finanzierung des ISI-Modells. Die Jahre 1968 bis 1974 werden aufgrund des hohen Wirtschaftswachstums (10,7%) auch als das brasilianische „Wirtschaftswunder“ bezeichnet. Allerdings führte die Aufnahme von Kapital bei ausländischen Banken zur Finanzierung des „Wirtschaftswunders“ auch zu einer hohen Verschuldung. Im Jahr 1986 betrug der Anteil privater Gläubigerbanken an den Gesamtschulden bereits 79,4%. Aufgrund externer Faktoren wie globaler Rezession, Erdölpreisexplosion und Hochzinswelle auf den globalen Finanzmärkten, sank die Fähigkeit Brasiliens die Schulden zu bezahlen.[17] In den folgenden Jahren wurden neu aufgenommene Kredite nur noch zur Tilgung alter Kredite genutzt, die Gesamtschulden stiegen weiter an. Auf das Wirtschaftswunder folgte somit eine Verschuldungskrise. Erst diese führte zu einer erneuten Umorientierung in der Wirtschaftspolitik des Landes. Das vorrangige Ziel war nun das Begleichen der Auslandsschulden, was zu Lasten des ISI-Modells führte. Als 1982 Mexiko seine Zahlungsunfähigkeit erklärte, schränkten die Banken auch die Kredite für Brasilien ein. In der Not wendete sich Brasilien an den Internationalen Währungsfonds (IWF). Um weitere Kredite zu erhalten, musste Brasilien die Bedingungen des IWF erfüllen, darunter fielen „Liberalisierung der Wirtschaft, Öffnung des Außenhandels und Verringerung der ökonomischen Rolle des Staates“.[18] Der nun eingeschlagene Weg der Liberalisierung und Integration in den Weltmarkt stand damit im krassen Gegensatz zu der vormals durch Abschottung vom Weltmarkt gekennzeichneten binnenwirtschaftlichen Orientierung. Dies hatte ebenfalls Folgen auf die politische Stimmung im Lande: Eine durch die Militärregierung geförderte starke Stellung des Staates und der stets propagierte Nationalismus wurden durch den Souveränitätsverlust an den IWF geschwächt, die Glaubwürdigkeit der Regierung in Frage gestellt. In den folgenden Jahren rückte der Schuldendienst immer mehr in den Hintergrund, IWF-Verträge (letters of intent) wurden von Seiten Brasiliens nicht mehr erfüllt und die Verhandlungen bis Mitte der 90er Jahre vom IWF eingestellt. Erst die Demokratisierung des Landes führte zu einem erneuten Kurswechsel in der Wirtschaftspolitik und der Einsicht, dass die Verschuldungskrise und eine zeitweise erreichte Inflation von über 2.000% nicht durch Isolation, sondern nur durch Zusammenarbeit mit dem IWF zu bewältigen war. Neoliberale Reformen der Regierung Collor und die Gründung von MERCOSUR, dem gemeinsamen Binnenmarkt südamerikanischer Staaten (1991), werden aus heutiger Sicht als Notwendigkeiten bewertet, Brasilien aus einer schwierigen Krise befreit und den Weg zu einer liberalen Wirtschaftspolitik geebnet zu haben, die den Anforderungen der Weltwirtschaft gerecht wird.[19]

Aktuelle Faktoren

Die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes ist sicherlich nur ein wichtiger Faktor zur Messung von Entwicklung. Sie sagt allerdings wenig aus über die soziale Struktur einer Gesellschaft und ebenso wenig über die Einkommensverteilung.

Die Bevölkerungszahl in Brasilien hat sich während der letzten 130 Jahre verzehnfacht, die Vorhersagen für das Jahr 2050 prognostizieren eine Bevölkerungsentwicklung von 200 Millionen Menschen (2007: 188 Millionen). Die Bevölkerungszahl und ihre Entwicklung sind entscheidende Faktoren bei der Betrachtung zuvor genannter Zahlen. So erklären sie beispielsweise das hohe Bruttoinlandsprodukt Brasiliens und das vergleichsweise geringe Bruttoinlandsprodukt pro Kopf. Ein weiterer wichtiger Index zur Messung der Entwicklung eines Landes stellt der Human Development Index (HDI) dar. Er setzt sich zusammen aus der Lebenserwartung, der Alphabetisierungsrate und der realen Kaufkraft eines Staates.[20] Nach aktuellen Berechnungen des HDI von 2008 steht Brasilien nur auf Platz 70 der internationalen Rangliste und damit deutlich hinter anderen lateinamerikanischen Ländern wie Argentinien (38.), Chile (40.) oder Mexiko (52.)[21] Zoller stellt fest:

„Der Entwicklungsprozeß Brasiliens brachte keinen Ausgleich traditionell vorhandener sozialer und regionaler Gegensätze, sondern deren Vertiefung. Nicht nur im Vergleich zu den Industrieländern, sondern auch zu Entwicklungsländern weist die Einkommensverteilung eine hohe Ungleichheit auf.“.[22]

Nach Berechnungen der Weltbank befindet sich Brasilien zwar in der „oberen Einkommenskategorie der Länder mit mittlerem Einkommen“ besitzt dabei aber die „höchste Einkommenskonzentration der Welt“. So verfügen die obersten 10% der Haushalte über die Hälfte und die untersten 60% zusammen über knapp 16% des gesamten Einkommens. Die Ungleichheit in der Einkommensverteilung belegen auch weitere Zahlen: Die Metropole Sao Paulo im Süden des Landes besitzt 39% des BIP und 65% der Industrieproduktion, der nordöstliche Teil Brasiliens hingegen nur 10% des Nationaleinkommens. Der Trend zeigt eine weitere Verschlechterung der Region.[23]

Bewertung

In wie weit treffen Grundannahmen der Modernisierungs- und Dependenztheorie auf die wirtschaftspolitische Entwicklung Brasiliens zu?

Die Dependenztheorie erklärt wirtschaftliche Unterentwicklung eines Landes durch das Einwirken exogener Faktoren. So gilt u.a. der Kolonialismus als ein Faktor, der die Entwicklung eines Landes negativ beeinflusst habe.

Betrachtet man nun dahingehend die wirtschaftspolitische Entwicklung Brasiliens, lässt sich feststellen, dass das Argument der „wirtschaftlichen Ausbeutung“ durch europäische Länder nicht zu halten ist. Es findet sich kein Anhaltspunkt dafür, dass die Kolonialzeit einen entscheidenden Einfluss auf die spätere Entwicklung des Landes hatte. Auch die heutige Situation liefert dafür keine Argumente. Anders als in afrikanischen Staaten (beispielsweise hat Südafrika noch heute mit Apartheidsstrukturen und darauf beruhende Konflikten zu kämpfen) sind Spätfolgen der Kolonialzeit in der Gesellschaftsstruktur nicht zu erkennen. Ein weiteres Argument des Dependenzansatzes lässt sich mit ähnlichen Fakten widerlegen: Die Ausbeutung der Peripherie durch das Zentrum ist keine hinreichende Begründung für die Entwicklung Brasiliens. Nitsch stellt fest:

„Daß externe Akteure und ihre internen Verbündeten sich in den Entwicklungsländern von der Kolonialgeschichte bis zur Gegenwart als äußerst mächtig und häufig übermächtig erwiesen haben, wird niemand bestreiten; aus diesem Befund jedoch folgt noch keine entwicklungspolitische Strategie.“[24]

Das Argument der sich zugunsten der Entwicklungsländer negativ verändernden terms of trade beim Handel auf dem Weltmarkt spielt zwar eine wichtige Rolle, hierbei handelt es sich allerdings um ein Phänomen, dass der Marktwirtschaft generell immanent ist. Es besteht somit nicht nur im Nord-Süd-Verhältnis, sondern auch im Verhältnis der lateinamerikanischen Länder untereinander und lasse sich nur durch Produktivitätssteigerung, Verbreitung der Produktionspalette und Spezialisierung lösen.[25]

Auch die Fokussierung auf die Dependenz von Entwicklungsländern gegenüber Industriestaaten ist im Falle Brasiliens nicht überzeugend. So argumentiert Wöhl title="">[26]

Bei der Analyse der wirtschaftspolitischen Geschichte durch die Dependenztheorie lässt sich also feststellen, dass die Hauptargumente des Ansatzes nicht oder nur gering zutreffen.

Anders scheint dies bei der Analyse durch Argumente der Modernisierungstheorie: Die politische und wirtschaftliche Situation Brasiliens, vor allem durch die 21-jährige Militärdiktatur und ihr vorangegangene Konflikte, stellen ein Entwicklungshemmnis dar. Der ständige wirtschaftspolitische Kurswechsel der Regierung und das daraus resultierende Chaos kann als Ausdruck ineffizienter Politik und Wirtschaftsstruktur gedeutet werden. Zudem zeigt die Geschichte Brasiliens eine hohe Auslandsverschuldung, eines der Hauptargumente für Entwicklungshemmnisse laut Modernisierungstheorie. Auch die starke Rolle des Staates muss hierbei beachtet werden. Die Theorie sieht die Aufgabe des Staates in der Schaffung von Rahmenbedingungen, um einen optimalen Wirtschaftsbetrieb zu gewährleisten. Es zeigt sich im Falle Brasiliens jedoch ein starker, regulierender Eingriff des Staates in die Wirtschaft.

In wie weit tragen die beiden Ansätze jeweils zur Überwindung der Unterentwicklung Brasiliens bei?

Die politische Dimension der Dependenztheorie sieht eine Überwindung der Unterentwicklung von Staaten in der systematischen Abkopplung vom Weltmarkt und dem Aufbau einer eigenen Industrie. Anhand der wirtschaftspolitischen Geschichte Brasiliens lässt sich feststellen, dass diese Abkopplung nicht zu einer Überwindung der Unterentwicklung führte, sondern zu ihrer Vertiefung. Das vermeintliche Wirtschaftswunder führte schließlich zu einer Verschuldungskrise, da die brasilianische Regierung den Protektionismus durch Auslandskredite finanzierte (Dass auch das Einwirken externer Faktoren hier eine Rolle spielt, wird im nächsten Absatz diskutiert).

Zudem muss angemerkt werden, dass die Theorie selbst nicht hinreichend darstellt, wie die Abkopplungsstrategie zu finanzieren ist. Es stellt sich weiterhin die Frage, warum die Dependenztheorie eine Abschottung vom Weltmarkt fordert, obwohl ihre Entstehung selbst aus dem Scheitern dieses Konzepts hervorging.

Der modernisierungstheoretische Ansatz sieht eine Überwindung der Unterentwicklung in der aktiven Einbindung in den Weltmarkt bei gleichzeitiger Demokratisierung der Politik. Zudem wird der Rückzug des Staates aus der Wirtschaft gefordert. Diese Strategie stellte sich im Falle Brasiliens als erfolgreich dar: In Folge der Demokratisierung Brasiliens 1988 deuten der liberalisierende Weg der Regierung Collor und die Schaffung des lateinamerikanischen Binnenmarktes MERCOSUR „auf eine erfolgreiche Umsetzung der Ziele Brasiliens“.[27] Dennoch ist anzumerken, dass die Verschuldungskrise der 1980er Jahre nicht ausschließlich auf den Protektionismus der Regierung Brasiliens zurückzuführen ist, sondern auch Folge externer Schocks war, die Brasilien unter den Schwellenländern deutlich am härtesten traf.[28] Dies ist somit ein Anzeichen für das negative Einwirken exogener Faktoren auf eine Volkswirtschaft und zeigt, dass die Kritik an der Einseitigkeit der Modernisierungstheorie durchaus berechtigt ist.

Wo stoßen Modernisierungs- und Dependenztheorien jeweils auf ihre Grenzen?

Beide Theorien sind Ansätze zur Erklärung von Unterentwicklung eines Staates. Dabei ignorieren sie allerdings wirtschaftliche, politische und soziale Unterschiede innerhalb des Staates. Es zeigt sich deutlich am Beispiel Brasiliens, dessen gesellschaftliche Struktur von einem hohen Bevölkerungswachstum und einem dramatischen Einkommensgefälle zwischen Regionen und sozialen Schichten gekennzeichnet ist, dass auch diese Faktoren eine wichtige Rolle in der Analyse von Unterentwicklung spielen. Diese Leistung kann von den genannten Theorien nicht ausreichend erbracht werden.

Fazit

Abschließend lässt sich feststellen, dass die Modernisierungstheorie zur Analyse am Beispiel Brasiliens erfolgreicher ist, sowohl in ihrer theoretischen als auch politischen Dimension. Die Dependenztheorie kann hingegen keine guten Erklärungen liefern.

Zudem zeigt die Wirtschaftsgeschichte des Landes, dass sowohl Konzepte der Dependenztheorie als auch der Modernisierungstheorie realpolitisch umgesetzt wurden, dabei jedoch ebenfalls unterschiedlich erfolgreich waren. Während der Protektionismus zur Verschuldungskrise Brasiliens führte, scheint die Liberalisierung der Wirtschaft und die Demokratisierung der Politik letztlich eine positive Reaktion auf die jahrelang ineffiziente Wirtschaftspolitik Brasiliens zu sein. Das Beispiel der Verschuldungskrise zeigt aber auch deutlich, dass endogene und exogene Faktoren Einfluss auf die Wirtschaft eines Landes haben können. In diesem Falle scheinen beide Theorien zu einseitig zu argumentieren. Beide Ansätze stoßen auf ihre Grenzen, untersucht man weitere gesellschaftliche Faktoren wie die Einkommensverteilung und Bevölkerungsentwicklung am Beispiel Brasilien. Sie dienen als weitere wichtige Erklärungsmuster für die Entwicklung und Unterentwicklung eines Landes.

Nichtsdestotrotz muss darauf hingewiesen, dass die vorliegende Arbeit am Beispiel Brasilien nur eine mögliche ist. Was auf ein lateinamerikanisches Entwicklungsland zutrifft, kann in anderen Teilen der Welt (so vor Allem in Afrika) andere Ergebnisse zeigen. So stellt Nitsch beispielsweise über die Dependenztheorie fest:

„Trotz vielfach berechtigter Kritik an der Oberflächlichkeit und mangelnden Konkretheit vieler dieser Arbeiten läßt sich ein großer Erkenntnisgewinn nicht bestreiten“[29]

Mein abschließendes Plädoyer soll daher wie folgt lauten:

Beide Theorien leisten einen Teil zur Analyse von Entwicklung, wie hier gezeigt am Beispiel Brasilien. Dabei sollten sie jedoch stets relativiert und nie universell verwendet werden. Ein Mittelweg zwischen den beiden Ansätzen könnte eine einseitige Betrachtung verhindern. Die Analyse von der Entwicklung eines Landes sollte zudem länderspezifisch und im Einzelfall stattfinden, da jede Kultur und jede Nation unterschiedliche politische, wirtschaftliche und soziale Voraussetzungen aufweist.

Literaturverzeichnis

MANSILLA, Hugo C.F.: Entwicklung als Nachahmung, Zu einer kritischen Theorie der Modernisierung. Meisenheim am Glan 1978

NITSCH, Manfred: Zur Fruchtbarkeit des Dependencia-Ansatzes für die Analyse in Entwicklung und Unterentwicklung, In: BOHNET, Michael et. al. (Hrsg.): Entwicklungstheorie – Entwicklungspraxis. Berlin 1986

NUSCHELER, Franz: Entwicklungspolitik. Bonn 2004

SAUTTER, Manfred: Entwicklung durch Weltmarktassoziation – Unterentwicklung durch Dissoziation? Ein Rückblick auf die Dependenztheorie, In: BOHNET, Michael et. al. (Hrsg.): Entwicklungstheorie – Entwicklungspraxis. Berlin 1986

SCHIRM, Stefan A.: Globale Märkte, nationale Politik und regionale Kooperation. Baden-Baden 2001

SCHIRM, Stefan A.: Internationale Politische Ökonomie, Eine Einführung. Baden-Baden 2007

WÖHLCKE, Manfred: Entwicklungsprobleme am Beispiel Brasiliens, In: Informationen zur politischen Bildung, Lateinamerika I. Im Internet unter: <http://www.bpb.de/publikationen/SZ5TDL,0,0,Entwicklungsprobleme_am_Beispiel_Brasiliens.html>, letztes Update unbekannt, Recherche am 10.09.2008

ZOLLER, Rüdiger: Verschuldung und Entwicklung: Der Fall Brasilien. München 1986

<http://hdr.undp.org/en/statistics/>, letztes Update unbekannt, Recherche am 08.09.2008

Die aktuelle gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Brasilien von Christian Gimborn

2009

Einleitung

„Das größte und bevölkerungsreichste Land Südamerikas (190 Mio. Einwohner) ist auf dem besten Weg vom Schwellenland zum Industriestaat. Die Wirtschaft des Landes boomt. Die Basis dieses Aufschwungs wurde in den 90er Jahren durch zahlreiche wirtschaftliche Reformen gelegt. Nach Ansicht von Experten wird die aktuell zehntgrößte Volkswirtschaft der Welt innerhalb der nächsten 30 Jahre auf Platz 5 vorrücken und damit an Deutschland vorbeiziehen.“[30]

Die vorliegende Arbeit soll die Entwicklung des Landes von einem hoch inflationären Land zu einer boomenden Wirtschaft darlegen. Hierbei wird auf die wirtschaftlich stark relevanten Eckpunkte, die vergangene inflationäre Entwicklung und auf den im Jahre 1994, im Zuge des Plano Reals, erfolgten Währungswechsel Brasiliens eingegangen.

Die verschiedenen Organisationen in denen Brasilien Mitglied ist und die Außenhandelspartner Brasiliens werden erläutert. Des Weiteren wird auf die Innenpolitische und Außenpolitische Ausrichtung Brasiliens eingegangen.

Brasilien – Fundamentale Daten

Geographie

„Brasilien ist das größte Land Lateinamerikas. Es umfasst mit einem Gebiet von 8.547.403,5 Quadratkilometern beinahe die Hälfte (47,3 Prozent) des südamerikanischen Kontinents. Nach der Russischen Föderation, Kanada, China und den Vereinigten Staaten ist es das fünftgrößte Land der Erde. Brasiliens größte West-Ost-Ausdehnung von 4.319,4 Kilometern entspricht fast seiner größten Nord-Süd-Ausdehnung von 4.394,7 Kilometern. Dies entspricht in Europa etwa der Entfernung vom Nordkap bis Gibraltar oder von der Westspitze der Bretagne bis zum Ural. Brasilien grenzt an zehn Nachbarstaaten: im Norden an das französische Übersee-Département Französisch-Guayana sowie die Länder Surinam, Guayana, Venezuela und Kolumbien; im Süden an Uruguay und Argentinien; im Westen an Paraguay, Bolivien und Peru. Ecuador und Chile besitzen als einzige Staaten des südamerikanischen Kontinents keine gemeinsame Grenze mit Brasilien. Brasiliens Küstenlinie entlang des Atlantiks erstreckt sich über eine Länge von 7.367 Kilometern. Mit seinen unmittelbaren Nachbarn verbindet Brasilien eine Grenze von 15.700 Kilometern.“[31]

Topographie

„Brasilien lässt sich grob in zwei Großlandschaften einteilen: Das 4 Millionen Quadratkilometer große Amazonasbecken im Norden und das Hochplateau im Zentrum und Süden des Landes mit Durchschnittshöhen von 200 bis 1.000 Metern über dem Meeresspiegel. Vom Süden des Landes in Richtung Nordosten verlaufen hohe Gebirgsketten, die eine Wasserscheide zwischen dem Atlantik und dem Binnenlandbilden. Brasiliens höchster Berg, der Pico da Neblina (3.104 m), liegt in der Serra do Imeri im Norden, nahe der Grenze zu Venezuela.“[32]

„Administrativ aufgeteilt ist Brasilien in fünf Großregionen, die 26 Bundesstaaten und einen Bundesdistrikt mit der Hauptstadt Brasília beherbergen.“[33]

[...]


[1] Vgl. Nuscheler, Entwicklungspolitik, S.111, Z.14 ff.

[2] Vgl. Mansilla, Entwicklung als Nachahmung, S.5, Z.7 ff

[3] Nuscheler, Entwicklungspolitik, S.214, Z.15 f.

[4] Schirm, Internationale Politische Ökonomie, S.21, Z.22 f.

[5] Vgl. Schirm, Internationale Politische Ökonomie, S.21, Z.29 ff.

[6] Schirm, Internationale Politische Ökonomie, S.21, Z.38 f.

[7] Nitsch, Die Fruchtbarkeit des Dependencia-Ansatzes, S.231, Z.23 ff.

[8] Vgl. Sautter, Entwicklung durch Weltmarktassoziation, S.265, Z.3 f.

[9] Vgl. Schirm, Internationale politische Ökonomie, S.22, Z.9 ff.)

[10] Nuscheler, Entwicklungspolitik, S.216, Z. 11 f.)

[11] Auch: „Entwicklung von Unterentwicklung“

[12] Vgl. Schirm, Internationale Politische Ökonomie, S.22, Z.35 ff.

[13] Vgl. Nuscheler, Entwicklungspolitik, S.218, Z.31 f.

[14] Zoller, Verschuldung und Entwicklung: Brasilien, S.71, Z.1 ff.

[15] Vgl. Zoller, Verschuldung und Entwicklung: Brasilien, S.46, Z.11 ff.

[16] Zoller, Verschuldung und Entwicklung: Brasilien , S.47, Z.33 ff.

[17] Vgl. Schirm, Globale Märkte, nationale Politik und regionale Kooperation, S.144, Z.20 f.

[18] Schirm, S.146, Z.23 ff.

[19] Vgl. Schirm, Globale Märkte, nationale Politik und regionale Kooperation, S.154, Z.27 ff.

[20] Vgl. Nuscheler, Entwicklungspolitik, S.190. Z.13 ff.

[21] http://hdr.undp.org/en/statistics/

[22] Zoller, Verschuldung und Entwicklung: Brasilien, S.62, Z.1 ff.

[23] Vgl. Zoller, Verschuldung und Entwicklung: Brasilien, S.62, Z.1 ff.

[24] Nitsch, Die Fruchtbarkeit des Dependencia-Ansatzes, S.243, Z.1 ff.

[25] Vgl. Wöhlcke, Entwicklungsprobleme am Beispiel Brasiliens

[26] Wöhlcke, Entwicklungsprobleme am Beispiel Brasiliens

[27] Schirm, Globale Märkte, nationale Politik und regionale Kooperation, S.156, Z.11.

[28] Vgl. Zoller, Verschuldung und Entwicklung: Brasilien, S. 84, Z.2 f.

[29] Nitsch, Die Fruchtbarkeit des Dependencia-Ansatzes, S.234, Z.19 ff.

[30] http://www.gevestor.de/geldanlage/wachstumsmaerkte/emerging-markets/details/article/brasilien-kommt- emerging-market-mit-guten-aussichten.html

[31] http://brasilianische-botschaft.de/land/geographie/

[32] http://brasilianische-botschaft.de/land/geographie/

[33] http://www.brasilien-aktuell.net/geografie/geografie/einleitung-geografie.html

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Details

Titel
Brasilien. Eine aufstrebende Wirtschaftsmacht
Autoren
Jahr
2013
Seiten
99
Katalognummer
V232936
ISBN (eBook)
9783656495086
ISBN (Buch)
9783956870750
Dateigröße
862 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Brasilien, Wirtschaft, BRIC Staaten, Südamerika
Arbeit zitieren
Christian Gimborn (Autor)Kerstin Strasser (Autor)Sebastian Hübers (Autor)Martin Schröter (Autor), 2013, Brasilien. Eine aufstrebende Wirtschaftsmacht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/232936

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