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Die Rolle Moskaus für den Untergang der DDR

Eine Analyse im Spiegel der Memoiren Michail Gorbatschows und Valentin Falins

Titel: Die Rolle Moskaus für den Untergang der DDR

Hausarbeit , 2013 , 16 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Rushena Abduramanova (Autor:in)

Geschichte Europas - Neueste Geschichte, Europäische Einigung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Ziel dieser Hausarbeit ist es, die Fragestellung zu beantworten, welche Rolle Moskau bei dem Untergang der DDR spielte. Hier wird zunächst ein Überblick über die Reformpolitik, und zwar Perestroika und Glasnost in der UdSSR gegeben und es wird gezeigt, welche Reaktion Honecker auf Gorbatschows Reformkurs hatte. Anschließend wird auf den Zusammenbruch und das Ende der DDR eingegangen, dabei werden die Ansichten Moskaus gegenüber der DDR dargestellt.

In dieser Ausarbeitung werden die Ereignisse der damaligen Zeit im Spiegel der Memoiren Michail Gorbatschows und teilweise Valentin Falins beschrieben. Es werden außerdem russischsprachige Quellen verwendet, die von mir selbst übersetzt wurden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Gorbatschow in der UdSSR und der DDR

2.1 Perestroika und Glasnost sowie ihre Folgen

2.2 Reaktion der SED–Führung auf die Gorbatschows Reformen

3 Zusammenbruch der UdSSR und das Ende der DDR

4 Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle Moskaus beim Untergang der DDR, indem sie den Einfluss der sowjetischen Reformpolitik unter Michail Gorbatschow auf die SED-Führung und die gesellschaftlichen Prozesse innerhalb der DDR analysiert.

  • Analyse von Perestroika und Glasnost als Reformansätze der UdSSR
  • Reaktion und Haltung der SED-Führung unter Erich Honecker gegenüber den Reformen
  • Auswirkungen der sowjetischen Politik auf die Stabilität der DDR
  • Interessenkonflikte und das Scheitern des "neuen Sozialismus"
  • Zusammenbruch der UdSSR und dessen kausale Bedeutung für das Ende der DDR

Auszug aus dem Buch

2.1 Perestroika und Glasnost sowie ihre Folgen

Am 11. März 1985 wurde Gorbatschow zum Generalsekretär in der Sowjetunion gewählt. Schon in dieser Zeit spürte man, dass das sowjetische System irgendwann zusammenbrechen wird. Gorbatschow bekam die Aufgabe, die Erosion des Systems und den Zerfall des Staates zu lösen. Das Politbüro wusste, dass es handeln musste und möglichst schnell. Unter Gorbatschows Regierungszeit begann der Reformkurs in den Bereichen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft der Sowjetunion. Er proklamierte ein „Neues Denken“, bei dem es sich nicht um eine neue Ideologie bzw. Denkweise handelte. Es ging mehr um die Außen- und Sicherheitspolitik der Sowjetunion. „Das «neue Denken» wird also als Appell an die gesamte Menschheit bertachtetet, an alle Staaten, ungeachtet ihrer unterschiedlichen kulturellen, philosophischen und politischen Strömungen. Sein Wesen soll es gerade sein, als gemeinsamer Nenner für das Zusammenleben unterschiedliche ethnischer, sozialer und anderer Gruppen zu dienen.“

Gorbatschows Meinung nach, „ohne Änderung der Ansichten auf die Weltpolitik und ohne Verbesserung der Beziehungen zwischen der UdSSR und dem Westen, war es unmöglich Perestroika bzw. den Umbau innerhalb des Landes durchzuführen, das heißt, zunächst hatte Gorbatschow das pragmatische Ziel vor sich, und zwar, vorteilhafte außenpolitische Bedingungen für innerstaatliche Reformen im Land zu schaffen.“ Gorbatschows sogenannte „Revolution von oben“ hat auch in Westeuropa, vor allem in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Einfluss gehabt. Mit der neuen Politik der Glasnost (Offenheit) und Perestroika (Umgestaltung) wollte Gorbatschow eine politische Veränderung erreichen, und zwar eine „Demokratisierung des sozialistischen Systems.“ Eines seiner Ziele war es, die Hegemonialmacht der UdSSR wieder zu stärken und aktiver in den internationalen Beziehungen zu werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung definiert das historische Verhältnis zwischen der DDR und der UdSSR und formuliert die zentrale Forschungsfrage nach der Rolle Moskaus beim Untergang der DDR.

2 Gorbatschow in der UdSSR und der DDR: Dieses Kapitel erläutert die Reformpolitik Gorbatschows und stellt dieser die ablehnende Reaktion der SED-Führung gegenüber, welche den Sozialismus gefährdet sah.

3 Zusammenbruch der UdSSR und das Ende der DDR: Der Abschnitt analysiert die vielfältigen Ursachen des Untergangs, wobei die Schwächung der UdSSR und das Versagen der SED-Führung im Zentrum stehen.

4 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Gorbatschow und Honecker ein gegenseitiges Doppelspiel führten, welches in der politischen Instabilität und dem letztlichen Zusammenbruch der DDR gipfelte.

Schlüsselwörter

DDR, UdSSR, Gorbatschow, Honecker, Perestroika, Glasnost, SED, Reformpolitik, Sozialismus, Außenpolitik, Systemumbau, Mauerfall, deutsche Einheit, Sowjetunion, Demokratisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Rolle der Sowjetunion unter Gorbatschow beim Zerfall und dem Untergang der DDR.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Fokus stehen die sowjetische Reformpolitik (Perestroika/Glasnost), die Reaktion der SED-Führung und die sich zuspitzende innenpolitische Krise der DDR.

Was ist die primäre Forschungsfrage der Arbeit?

Die zentrale Frage ist, welche spezifische Rolle Moskau und die dortigen politischen Veränderungen bei dem Untergang des DDR-Staates spielten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine historische Analyse, die auf der Auswertung von Memoiren (u.a. Gorbatschow, Falin) und Primärquellen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil beleuchtet die Reformansätze Gorbatschows, die Konfrontation zwischen SED-Führung und Moskau sowie die finale Krisenphase der DDR.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Untersuchung?

Wichtige Begriffe sind Gorbatschow, Perestroika, SED-Führung, Zusammenbruch, Hegemonialmacht und politischer Reformkurs.

Wie reagierte die SED-Führung auf die sowjetischen Reformen?

Die SED-Führung lehnte die Reformen ab, fürchtete um den Erhalt des Sozialismus und versuchte, die Bevölkerung von den Vorgängen in der Sowjetunion abzugrenzen.

Welche Rolle spielte Valentin Falin in der Argumentation der Autorin?

Valentin Falin dient als Zeitzeuge und Experte, dessen Einschätzungen dazu genutzt werden, die vermeintliche Planlosigkeit Gorbatschows bezüglich der deutschen Einheit kritisch zu hinterfragen.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Rolle Moskaus für den Untergang der DDR
Untertitel
Eine Analyse im Spiegel der Memoiren Michail Gorbatschows und Valentin Falins
Hochschule
Universität Potsdam
Note
2,3
Autor
Rushena Abduramanova (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
16
Katalognummer
V232967
ISBN (eBook)
9783668194151
ISBN (Buch)
9783668194168
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Moskau; Untergang der DDR; Gorbatschow und die DDR
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Rushena Abduramanova (Autor:in), 2013, Die Rolle Moskaus für den Untergang der DDR, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/232967
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Leseprobe aus  16  Seiten
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