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"Zukunft der Arbeit - Arbeit der Zukunft"

Quo vadis, Druckindustrie?

Titel: "Zukunft der Arbeit - Arbeit der Zukunft"

Masterarbeit , 2012 , 129 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: MBA Werner W. Vuk (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Medienökonomie, -management
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ein mehrheitlicher Anteil der Weltbevölkerung lebt seit naher Vergangenheit in den besten
Zeiten seit Menschengedenken. Anzunehmen ist, dass aufgrund gewachsenem Wohlstandes
und erweiterten Möglichkeiten in den jüngst verstrichenen Jahren weniger Gedanken an
wirtschaftlich karge Zeiten verschwendet wurden.

Die Form der Arbeit hat sich in vergangenen Jahrhunderten durch technologischen Fortschritt
und kontinuierliche Weiterentwicklung von aufwendiger, Kräfte raubender manueller zu von
intelligenten Technologien gestützt automatisierter Fertigung gewandelt.

Der globale Aufschwung der Wirtschaftswunderjahre dem zweiten Weltkrieg nachfolgend,
politische Umbildungen in den östlichen Volkswirtschaften, Öffnung von bislang isolierenden
Grenzen, Erschließung neuer Ressourcenquellen, Bereitstellung kostengünstigerer
Fertigungsmöglichkeiten und neue Absatzmärkte führten neben den Industrieländern auch bei
wirtschaftlich und sozial benachteiligten Regionen zu verbesserter Allgemeinsituation.

Betriebswirtschaftlich führt diese Tendenz für die produzierenden Wirtschaftskörper sehr wohl
zu wünschenswert verbesserten Betriebsergebnissen und höherer Wertschöpfung.
Volkswirtschaftlich mag dies jedoch auf zukünftigen Märkten ein Defizit an bereitzustellender
Beschäftigungssituation bedingen.

Ein Ereignis aus dem 20. Jahrhundert ist bereits nahezu aus unserem Blickfeld gerückt, und
dennoch aktueller den je – die Weltwirtschaftskrise – beginnend um das Jahr 1929.
Laufen wir Gefahr der Wiederholung dieser Geschehnisse?

Was bietet die Wirtschaft in Zukunft uns und nachfolgenden Generationen?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

1.1 Problemstellung und Aufbau

1.2 Forschungsfrage und Zielsetzung

1.3 Vorgehensweise in der Arbeit

2 DAS INDUSTRIEDORF

2.1 Von der Gründung zur Fabrik

2.2 Die prosperierende Gemeinschaft

2.2.1 Frühe Errungenschaften

2.2.2 Beschäftigung und Entlohnung

2.3 Der Niedergang

2.3.1 Verfall von Strukturen

2.3.2 Defizite und Konsequenzen

2.3.3 Besinnung auf Vergangenes

3 GRUNDLAGEN

3.1 Definitionen und Abgrenzungen

3.2 Forschungsstand

3.3 Hypothesen

4 ARBEITSMÄRKTE - NEU ORIENTIERT

4.1 Der Wohlfahrtsstaat

4.1.1 Österreich im Blickpunkt

4.1.2 Die europäischen Länder

4.1.3 Globale Situation

4.2 Der veränderte Arbeitsmarkt

4.2.1 Beschäftigungsangebote

4.2.2 Megatrend unternehmerische Verantwortung

4.2.3 Human Asset – wichtigste Ressource

4.2.4 Konsequente Weiterbildung

4.2.5 Leistung auch ohne Entgelt

4.2.6 Überalternde Gesellschaft

4.2.7 Geplanter Ruhestand oder jobben bis zum Umfallen

4.2.8 Migration als Schlüssel

4.2.9 Wandel der Rolle der Frau

4.2.10 Intelligente Technologien versus Humankapital

4.3 Globalisierung der Arbeitsmärkte

4.3.1 Energie der Zukunft

4.3.2 Nachhaltigkeit der Rohstoffbeschaffung

4.3.3 Die neuen Arbeitsplätze

4.3.4 Leben, wohnen, arbeiten schrankenlos

4.3.5 Digitalisierte Information

4.3.6 Gesteigerte Flächeneffizienz

4.3.7 Ende von Fließband, Kollektivvertrag und Gewerkschaft

4.3.8 Neue Formen sozialer Sicherung

4.3.9 Working Poor

4.3.10 Allheilmittel Grundsicherung

4.4 Diskontinuität der Beschäftigungssituation

4.4.1 Multiple Arbeitsmärkte

4.4.2 Fraktale Biografien

4.4.3 Chancengleichheit durch New Economy

4.5 Gefordertes Entrepreneurship

4.5.1 Geschaffene Märkte

4.5.2 Abhängige Selbständigkeit

4.5.3 Glück statt Geld

4.5.4 Verwischte Grenzen

4.5.5 Arbeit als Falltür zu Erkrankung

4.6 Zukünftige Beschäftigung bedingt Kreativität

4.6.1 Ressource Kreativität

4.6.2 Creative Economy

4.7 Kooperative Gesellschaft

4.7.1 Erfordernis Wirtschaftswachstum

4.7.2 Prävention militärischer Konflikte

5 DIE DRUCKINDUSTRIE IM FOKUS

5.1 Erreichtes und Angewandtes

5.1.1 Gutenbergs Erben

5.1.2 Boomender Buchmarkt

5.1.3 Printmedien allerorts - der überquellende Postkasten

5.2 Lernprozess und Zukunftsorientierung

5.2.1 Allheilmittel Expansion

5.2.2 Marktteilnehmer unter Zwang

5.2.3 Ende der Zeitungsproduktion

5.2.4 Smartphone, PC und Co.

5.2.5 Neue digitale Medienwelt

5.2.6 Versöhnung mit dem Unvermeidlichen

6 SCHLUSSFOLGERUNG

6.1 Zusammenfassung der Ergebnisse

6.2 Formulierung erkenntnisorientierter Aussagen

6.3 Ausblick

6.4 Nicht erreichte Ziele und Ergebnisse, Schwächen der Arbeit

Zielsetzung & Themen

Die Masterthesis „Zukunft der Arbeit – Arbeit der Zukunft“ untersucht die Transformation der Arbeitswelt unter dem Einfluss technologischer Innovationen und globaler ökonomischer Verschiebungen. Das zentrale Ziel ist es, unter Einbeziehung historischer Lehren – insbesondere anhand der Fallstudie „Die Arbeitslosen von Marienthal“ – Trends und Aufgabenstellungen künftiger Beschäftigungsformen auszuloten und mögliche Lösungsansätze zu formulieren, um den Herausforderungen einer sich wandelnden Erwerbslandschaft zu begegnen.

  • Transformation industrieller zu Dienstleistungs- und Wissensarbeitsformen
  • Einfluss der Globalisierung und Digitalisierung auf den Arbeitsmarkt
  • Herausforderungen für die Druckindustrie als konkretes Anwendungsbeispiel
  • Die Rolle von Kreativität, Weiterbildung und unternehmerischer Verantwortung
  • Soziale Absicherung und die Relevanz zukünftiger Arbeitsmodelle (z.B. Work-Life-Balance)

Auszug aus dem Buch

2.2.2 Beschäftigung und Entlohnung

„Das durchschnittliche Jahreseinkommen eines Arbeiterhaushaltes beträgt anfangs der dreißiger Jahre 293,67 (nach heutiger Kaufkraft etwa 7.000,–). Die durchschnittliche Unterstützung einer Arbeitslosenfamilie (wenn man das Glück hat unterstützt zu werden) beträgt ca. 145,– (entspricht heute einer Kaufkraft von ca. 3.500,–), diese Arbeitslosen Unterstützung wird in der Regel zur Gänze für Lebensmittel ausgegeben“ (Seeberg, 2011, S. 14).

Eine Fußstunde im Umkreis befinden sich einige kleine Dörfer, mit Marienthal in Geschichte und Struktur vergleichbar. Nachfolgend einige Wochenlöhne in Schilling: Stickerei in Velm 13,– bis 18,–, Baumwollspinnerei in Götzendorf 28,– bis 32,–, Spinnereien in Ober- und Unterwaltersdorf mit ähnlichem Lohnniveau, Steinbruch in Mannersdorf bis 32,–, die Glasfabrik in Moosbrunn steht seit geraumer Zeit still (vgl. Jahoda, 1980, S. 32).

Die Entlohnung in Marienthal war an regional üblichem Niveau orientiert.

Obwohl die Löhne knapp bemessen waren, sogar Kinder täglich in drei Schichten zu 8 Stunden beschäftigt wurden, war der Standort aufgrund guter sozialer, Wohn- und stabiler Beschäftigungsverhältnisse nachgefragt, und Kinderarbeit in damaligen Zeiten durchaus üblich (vgl. ebd., S. 33).

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Der Autor stellt die Transformation der Arbeitswelt durch technologischen Fortschritt dar und hinterfragt vor dem Hintergrund historischer Krisen die zukünftige Beschäftigungssituation.

2 DAS INDUSTRIEDORF: Anhand der historischen Fallstudie des Industriedorfes Marienthal analysiert der Autor die sozioökonomischen Auswirkungen von Betriebsschließungen und Massenarbeitslosigkeit.

3 GRUNDLAGEN: Hier werden zentrale Begriffe der Arbeitswelt definiert und der Forschungsstand zu zukünftigen Entwicklungen in der Dienstleistungsgesellschaft beleuchtet.

4 ARBEITSMÄRKTE - NEU ORIENTIERT: Das Kapitel analysiert den Wandel hin zu einer Dienstleistungsgesellschaft, Themen wie Demografie, Migration, Digitalisierung und neue Beschäftigungsformen stehen im Fokus.

5 DIE DRUCKINDUSTRIE IM FOKUS: Der Autor transferiert die allgemeinen Erkenntnisse auf die spezifische Situation der Druckbranche, die durch den Technologiewechsel und digitale Medien stark unter Druck geraten ist.

6 SCHLUSSFOLGERUNG: Zusammenfassend wird betont, dass trotz der Unvorhersehbarkeit der Zukunft die Gestaltung durch Innovation und Bildung entscheidend bleibt, wobei die Druckbranche mit einer Marktbereinigung und neuen Geschäftsmodellen reagiert.

Schlüsselwörter

Arbeitswelt, Digitalisierung, Dienstleistungsgesellschaft, Beschäftigung, Industriegeschichte, Marienthal, Automatisierung, Zukunft der Arbeit, Innovation, Unternehmertum, Human Asset, Grundeinkommen, Globalisierung, Druckindustrie, Strukturwandel

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Transformation der modernen Arbeitswelt, dem technologischen Wandel und dessen Auswirkungen auf Beschäftigungsmodelle, unter besonderer Berücksichtigung der Druckindustrie.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf den Megatrends des Arbeitsmarktes, der Digitalisierung, den demografischen Herausforderungen und der notwendigen Anpassung von Qualifikationsprofilen.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, wie sich Märkte und Techniken entwickeln und wie dieser Wandel Kosten, Einkommen, Wertschöpfung und die Beschäftigungssituation für die Bevölkerung beeinflusst.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor stützt sich auf eine Analyse historischer Ereignisse (soziografische Studie Marienthal), die Interpretation aktueller literarischer Quellen und eine kritische Reflexion der Entwicklungen innerhalb der grafischen Industrie.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert den Wandel von industriellen Produktionsprozessen zur Dienstleistungsgesellschaft, diskutiert Zukunftsmodelle und betrachtet kritisch die strukturellen Veränderungen in der Druckbranche.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe umfassen Arbeitswelt, Strukturwandel, Digitalisierung, Beschäftigungssituation und die spezifische wirtschaftliche Transformation der Druckindustrie.

Welche Bedeutung hat das Beispiel "Marienthal" für die Arbeit?

Marienthal dient als historisches Referenzbeispiel, um die sozialen und wirtschaftlichen Folgen von Massenarbeitslosigkeit und dem Zusammenbruch industrieller Strukturen aufzuzeigen und in Bezug zur heutigen Situation zu setzen.

Wie bewertet der Autor die Rolle von technologischem Fortschritt?

Der Autor sieht im technologischen Fortschritt eine treibende Kraft, die zwar alte Berufsbilder vernichtet, aber auch Raum für neue, kreative Tätigkeiten schafft, sofern eine stetige Weiterbildung erfolgt.

Was ist das Fazit zur Zukunft der Druckindustrie?

Die Druckindustrie befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Sie überlebt durch Konsolidierung (Fusionen), die Integration digitaler Angebote und durch die Erkenntnis, dass Qualität und Flexibilität entscheidend für das Bestehen am Markt sind.

Ende der Leseprobe aus 129 Seiten  - nach oben

Details

Titel
"Zukunft der Arbeit - Arbeit der Zukunft"
Untertitel
Quo vadis, Druckindustrie?
Hochschule
Body & Health Academy
Note
1,0
Autor
MBA Werner W. Vuk (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
129
Katalognummer
V233039
ISBN (eBook)
9783656489382
ISBN (Buch)
9783656491514
Sprache
Deutsch
Schlagworte
zukunft arbeit druckindustrie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
MBA Werner W. Vuk (Autor:in), 2012, "Zukunft der Arbeit - Arbeit der Zukunft", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/233039
Blick ins Buch
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