Der demografischen Wandel erfordert eine verstärkte Auseinandersetzung mit dem Thema Technik und Alter. In dieser Arbeit wird überblickartig auf verschiedene Ansätze der Nutzung von Technik im Alter eingegangen. Weiterhin wird eines der ersten deutschen Forschungsprojekte im Rahmen altersgerechter Assistenzsysteme - SmartSenior - vorgestellt.
Inhaltsverzeichnis
1 Einführung in das Thema Demografie 3
2 Technik und Alter 4
3 SmartSenior 6
4 Fazit 7
Literaturverzeichnis 9
Internetquellen 10
Inhaltsverzeichnis
1 Einführung in das Thema Demografie
2 Technik und Alter
3 SmartSenior
4 Fazit
Zielsetzung & Themen der Arbeit
Diese Arbeit untersucht, inwiefern moderne technische Assistenzsysteme dazu beitragen können, alten Menschen eine selbstbestimmte und weitgehend unabhängige Lebensführung in ihrer häuslichen Umgebung zu ermöglichen. Der Fokus liegt dabei auf der Analyse des Forschungsprojektes SmartSenior als praktischem Anwendungsbeispiel.
- Demografischer Wandel und seine Auswirkungen auf die Gesellschaft
- Konzepte zur Techniknutzung im Alter (Barrierefreiheit, Ergonomie, Universal Design)
- Ambient Assisted Living (AAL) als unterstützende Technologie
- Praxisanalyse des Projektes SmartSenior
- Herausforderungen und Potenziale beim Einsatz technischer Hilfen
Auszug aus dem Buch
3 SmartSenior
„Bei SmartSenior geht es um den Menschen, um dessen Würde und Selbstbestimmtheit. Technik hat da eine unterstützende Funktion. Sie soll dem Menschen dienen, möglichst im Hintergrund - als intelligentes Assistenzsystem.“ (SmartSenior Konsortium, 2012, S. 3).
Das Projekt SmartSenior verfolgt drei Zielsetzungen:
• Länger selbstständig im häuslichen Umfeld leben
Hierbei werden Lösungen für erhöhte Sicherheit und besseren Komfort im Wohnumfeld gesucht. Das beinhaltet einfach zu nutzende Kommunikationsmöglichkeiten, wobei das Fernsehgerät das zentrale Medium darstellt. Verschiedene themenbezogene Portale bieten Dienstleistungen an. Für die Steuerung und Überwachung der Haustechnik und zur intelligenten Situationserkennung tragen sensorbasierte Dienste bei.
• Sicher unterwegs sein
Intelligente Notfallerkennungs- und Assistenzsysteme zur sicheren Fortbewegung stehen hier im Mittelpunkt und dienen der Aufrechterhaltung der individuellen Mobilität.
• Gesund werden und bleiben
Dieser Bereich beschäftigt sich mit der Entwicklung neuer und der Integration bestehender Dienstleistungen für die Bereiche Prävention, Behandlung und Rehabilitation (Sturzprävention, Schlaganfallrehabilitation, Schmerztherapie und telemedizinisch assistierte Peritoneal Dialyse (TAPD)). Mittels telemedizinischer Dienste werden verschiedene Leistungserbringer im Gesundheitsnetzwerk verknüpft, die lebensbereichsübergreifendes Vitalparameter-Monitoring und -Management zur Notfallerkennung und -vermeidung erfassen (vgl. SmartSenior-Konsortium, 2012).
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einführung in das Thema Demografie: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen des demografischen Wandels in Deutschland und dessen Auswirkungen auf die Bevölkerungsstruktur sowie die resultierende Notwendigkeit für neue Unterstützungssysteme.
2 Technik und Alter: Hier werden zentrale Ansätze wie Barrierefreiheit, Ergonomie und Universal Design vorgestellt sowie innovative Lösungen wie AAL, Servicerobotik und Assistenzsysteme diskutiert.
3 SmartSenior: Dieser Abschnitt analysiert das Forschungsprojekt SmartSenior anhand seiner drei Hauptzielsetzungen: selbstständiges Wohnen, sichere Mobilität und vernetzte Gesundheitsversorgung.
4 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, beleuchtet kritisch die aktuellen Herausforderungen wie Akzeptanz und technische Komplexität und unterstreicht das Potenzial von Technik als Unterstützung im Alter.
Schlüsselwörter
Demografie, demografischer Wandel, Technik im Alter, SmartSenior, Ambient Assisted Living, AAL, Barrierefreiheit, Ergonomie, Universal Design, Assistenzsysteme, Smart Home, Servicerobotik, Selbstständigkeit, Gesundheitsversorgung, Lebensqualität
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Rolle technischer Assistenzsysteme, um älteren Menschen trotz gesundheitlicher Einschränkungen ein selbstbestimmtes Leben in ihrer gewohnten häuslichen Umgebung zu ermöglichen.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die zentralen Felder umfassen den demografischen Wandel, Konzepte der barrierefreien Technikgestaltung, innovative Technologien wie Smart Home und Robotik sowie das konkrete Forschungsprojekt SmartSenior.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, zu eruieren, ob Technik effektiv dazu beitragen kann, die Selbstständigkeit im Alter zu fördern, ohne dabei den notwendigen zwischenmenschlichen Kontakt zu ersetzen.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche und der Analyse bestehender Forschungsprojekte und Konzepte, insbesondere des Projektes SmartSenior.
Was steht im Hauptteil der Arbeit im Fokus?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen zur Technikgestaltung für ältere Menschen und eine detaillierte Betrachtung des Projektes SmartSenior und dessen Modulen.
Welche Begriffe beschreiben die Arbeit am besten?
Wichtige Begriffe sind Demografie, Ambient Assisted Living, Barrierefreiheit, Assistenzsysteme und Lebensqualität im Alter.
Was ist das „SmartSenior“-Projekt?
SmartSenior ist eines der ersten deutschen Forschungsprojekte im Bereich der altersgerechten Assistenzsysteme, das darauf abzielt, durch vernetzte Dienste Sicherheit, Mobilität und Gesundheit im Alter zu stützen.
Wie lautet die abschließende Einschätzung des Autors zur Techniknutzung?
Der Autor sieht ein großes Potenzial in technischen Lösungen, betont jedoch, dass diese lediglich als Ergänzung und Unterstützung dienen dürfen und keinesfalls menschliche Kontakte ersetzen können.
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- Christoph Mädler (Author), 2013, Alter und Technik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/233099