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A comparison between two different approaches in Cargo cult analysis

Titel: A comparison between two different approaches in Cargo cult analysis

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2011 , 10 Seiten , Note: 1

Autor:in: Lee Hooper (Autor:in)

Ethnologie / Volkskunde
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Since their appearance and documentation in the South Pacific, anthropologists have found it difficult to agree on how to define cargo cults. This is due to the ambiguity of whether the practice constitutes a deviation from normal social relations and the implicit derogative nature of the word cult. By first outlining a description of what cargo cults are and how they have been classically interpreted, a comparison will be made between the theories of Leavitt (2000) and McDowell (2000), two theorists that have diverged from the classic writings on the topic. Through explaining both theorists work and comparing them, it will be concluded that a dualistic approach is necessary in gaining the most complete analysis of the cargo phenomenon and that substituting the term cargo cult with cargoism allows for a more objective approach in analysing this practice.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition und Interpretation von Cargo-Kulten

2.1 Historischer Kontext und Ursprünge

2.2 Theoretische Ansätze von Burridge und Worsley

3. Vergleich der Theorien von Leavitt und McDowell

3.1 Leavitts Fokus auf Psychologie und Kolonialismus

3.2 McDowells Kritik an westlicher Anthropozentrik

4. Synthese und Neubewertung

4.1 Gemeinsamkeiten und Differenzen der Ansätze

4.2 Vorschlag zur Terminologie: Von „Cargo-Kult“ zu „Cargoism“

5. Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die anthropologische Definition und Analyse von sogenannten „Cargo-Kulten“ zu hinterfragen. Durch einen kritischen Vergleich der Theorien von Leavitt und McDowell untersucht die Autorin, ob die klassische Bezeichnung als „Kult“ eine objektive Betrachtung behindert, und argumentiert für einen dualistischen, ganzheitlicheren Forschungsansatz unter Verwendung des Begriffs „Cargoism“.

  • Kritik an der westlich geprägten, anthropozentrischen Sichtweise in der Forschung.
  • Analyse der psychologischen und sozio-politischen Dimensionen von Cargo-Bewegungen.
  • Gegenüberstellung von kulturspezifischen Details und holistischen Mustern.
  • Dekonstruktion des Begriffs „Cargo-Kult“ zugunsten einer objektiveren Terminologie.

Auszug aus dem Buch

A comparison between two different approaches in Cargo cult analysis

Since their appearance and documentation in the South Pacific, anthropologists have found it difficult to agree on how to define cargo cults. This is due to the ambiguity of whether the practice constitutes a deviation from normal social relations and the implicit derogative nature of the word cult. By first outlining a description of what cargo cults are and how they have been classically interpreted, a comparison will be made between the theories of Leavitt (2000) and McDowell (2000), two theorists that have diverged from the classic writings on the topic. Through explaining both theorists work and comparing them, it will be concluded that a dualistic approach is necessary in gaining the most complete analysis of the cargo phenomenon and that substituting the term cargo cult with cargoism allows for a more objective approach in analysing this practice.

Cargoism is a phenomenon that occurs in some pre-industrial societies, primarily in South Pacific areas such as Melanesia and Micronesia (Lindstrom, 1996, pp. 128-130). It involve the ritualistic practice of cargo acquisition through magic and religious practices and view Europeans, who brought this cargo to their islands, as having a significant role in this acquisition. The cargo is usually in the form of manufactured goods, such as those which are more technologically advanced than their own, and the relationship to the Europeans typically consists of perceiving them as the embodiment of dead relatives who have direct influence and power over the direction of where the cargo is placed.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problematik der Begriffsdefinition von „Cargo-Kulten“ ein und stellt das Ziel der Arbeit vor, Leavitts und McDowells Ansätze zu vergleichen.

2. Definition und Interpretation von Cargo-Kulten: Es wird erläutert, wie der Begriff entstand und welche klassischen psychologischen oder politisch-ökonomischen Deutungen durch Forscher wie Burridge und Worsley geprägt wurden.

3. Vergleich der Theorien von Leavitt und McDowell: Das Kapitel analysiert die spezifischen Schwerpunkte der beiden Forscher, wobei Leavitt psychologische Aspekte und McDowell die erkenntnistheoretische Voreingenommenheit der Anthropologie in den Fokus rückt.

4. Synthese und Neubewertung: Hier werden die Ergebnisse der Theorien zusammengeführt, um einen dualistischen Forschungsansatz zu rechtfertigen und die Einführung des Begriffs „Cargoism“ zu begründen.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass ein ganzheitlicherer Blickwinkel notwendig ist, um Cargo-Bewegungen nicht als abweichend, sondern als normale adaptive kulturelle Prozesse zu begreifen.

Schlüsselwörter

Cargo-Kult, Cargoism, Anthropologie, Melanesien, Mikronesien, Kolonialismus, Leavitt, McDowell, kultureller Wandel, Ritualistik, westliche Wahrnehmung, Anthropozentrik, sozio-religiöse Bewegungen, Ahnenkult, Identitätsbildung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht und vergleicht zwei unterschiedliche anthropologische Ansätze zur Analyse von Cargo-Kulten, um ein objektiveres Verständnis dieser Phänomene zu ermöglichen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die historische Einordnung von Cargo-Bewegungen, die Kritik an kolonialistischen Forschungsperspektiven und die psychologische Bedeutung von Ritualen in postkolonialen Gesellschaften.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, durch einen Vergleich von Leavitt und McDowell aufzuzeigen, dass der Begriff „Cargo-Kult“ eine voreingenommene Sichtweise impliziert und durch eine neutralere Bezeichnung sowie einen dualistischen Analyseansatz ersetzt werden sollte.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit angewandt?

Es handelt sich um eine vergleichende Literaturanalyse, bei der bestehende theoretische Ansätze kritisch gegenübergestellt und synthetisiert werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Gegenüberstellung von Leavitts Fokus auf individuelle psychologische Narrative und McDowells Kritik an der westlichen anthropologischen Tendenz zur „Anthropozentrik“.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Cargoism, Anthropologie, kulturelle Adaption, westliche Voreingenommenheit und postkoloniale Gesellschaften beschreiben.

Warum hält die Autorin den Begriff „Kult“ für problematisch?

Der Begriff „Kult“ wird als abwertend empfunden und suggeriert ein „abnormes“ Verhalten, während die untersuchten Praktiken bei näherer Betrachtung als rationale, adaptive kulturelle Reaktionen verstanden werden können.

Was genau ist unter dem Begriff „Cargoism“ in dieser Arbeit zu verstehen?

„Cargoism“ wird als neutraler Fachbegriff vorgeschlagen, der die spezifische Bedeutung von Cargo-Gütern anerkennt, ohne die Bewegungen vorab als exzentrisch oder pathologisch zu stigmatisieren.

Ende der Leseprobe aus 10 Seiten  - nach oben

Details

Titel
A comparison between two different approaches in Cargo cult analysis
Hochschule
Massey University, New Zealand
Note
1
Autor
Lee Hooper (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
10
Katalognummer
V233134
ISBN (eBook)
9783656502487
ISBN (Buch)
9783656503750
Sprache
Deutsch
Schlagworte
cargo
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lee Hooper (Autor:in), 2011, A comparison between two different approaches in Cargo cult analysis, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/233134
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Leseprobe aus  10  Seiten
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