Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Communications - Movies and Television

AMERICA AFTER DARK! - Die Geschichte der TONIGHT SHOW und ihrer nächtlichen Konkurrenz

Title: AMERICA AFTER DARK! - Die Geschichte der TONIGHT SHOW und ihrer nächtlichen Konkurrenz

Thesis (M.A.) , 2002 , 117 Pages , Grade: sehr gut

Autor:in: Mag. Klaus Storm (Author)

Communications - Movies and Television
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

[...] In Deutschland ist die Geschichte dieses Genres weitestgehend unbekannt. Trotz
der andauernden Beliebtheit dieser Programmsparte - nicht nur in den USA -
haben sich bis heute nur wenige wissenschaftlich damit beschäftigt, es existieren
lediglich einige wenige Untersuchungen zu speziellen (meist linguistischen)
Fragestellungen, eine Gesamtdarstellung der Geschichte des Genres gibt es bisher
nicht. Die Gründe liegen sicherlich auch in der Heterogenität des amerikanischen
Fernsehmarktes, der eine historische Gesamtdarstellung des Phänomens
erschwert.
Vor allem die TONIGHT SHOW unterhält seit mehr als 50 Jahren die
amerikanischen Fernsehzuschauer und gilt als Urform aller Late Night Shows. Sie
repräsentiert durch Anpassung an den jeweiligen Zeitgeschmack, wie sich ein
Sendeformat über viele Jahre gegen den Konkurrenzdruck behaupten kann. Im Mittelpunkt dieser wissenschaftlichen Arbeit stehen daher die Entstehung und
Entwicklung der TONIGHT SHOW. Diese wird im Zusammenhang mit den
Programmen der konkurrierenden Sender untersucht, so dass eine umfassende
Darstellung der Geschichte des Genres Late Night Show entsteht. In erster Linie
wird dabei die Programmentwicklung der großen amerikanischen Networks in
diesem Sektor berücksichtigt. Unabhängige Produktionen, sogenannte
„syndicated programs“ werden bei großer Einflussnahme auf das Genre allerdings
auch dargestellt. Vor allem die Wechselwirkungen zwischen den einzelnen
Programmen werden näher betrachtet.
Zusätzlich wird auch die derzeitige Marktsituation in den USA geschildert; auch
die aktuelle Diskussion im Jahr 2002 um einen Einstieg des Senders ABC in den
Late Night Talk wird dabei berücksichtigt.
Da Late Night Shows mittlerweile auch auf deutschen Bildschirmen vertreten
waren (und sind), wird zusätzlich eine Darstellung des deutschen Marktes in
Bezug auf die spätabendlichen Sendungen erfolgen. Auch die Geschichte des
Genres in Deutschland soll näher betrachtet werden.
Diese Magisterarbeit soll letztendlich dazu beitragen, das „unbekannte
Fernsehgenre“ Late Night Show auf medienwissenschaftlicher Basis in seiner
historischen Dimension zu verorten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Late Night Show - Definition und äußerer Rahmen

2.1. Sendeplatz

2.2. Vorspann

2.3. Monolog

2.4. Dekoration

2.5. Live-Musik

2.6. Publikum

2.7. Ansager

2.8. Sidekick

2.9. Gäste

2.10. Comedy-Elemente

2.11. Wechsel des Aufzeichnungsortes

3. THE TONIGHT SHOW - Eine Programmgeschichte

3.1. Der Vorläufer: BROADWAY OPEN HOUSE

3.2. Die Anfänge der TONIGHT SHOW

3.3. Der erste Flop: TONIGHT: AMERICA AFTER DARK

3.4. „The most imitated personality in broadcasting” - Jack Paar

3.5. TONIGHT - die Übergangslösung

3.6. „Here’s Johnny!“ - Legende der Late Night

3.6.1. „It’s lonely at the night!“ - (K)eine Konkurrenz für Carson

3.7. Exkurs: NIGHTLINE

4. Ausbau der Nachtschiene - Die Late Late Night

4.1. THE TOMORROW SHOW

4.2. LATE NIGHT WITH DAVID LETTERMAN

4.3. LATER und THE LAST CALL WITH CARSON DALY

5. Der Kampf um Carsons Nachfolge

5.1. THE TONIGHT SHOW in der Krise

5.2. Big chin entertainment - Jay Leno

5.3. Krieg der Networks - Die Entwicklung hinter den Kulissen

5.4. „This is CBS!” - THE LATE SHOW

5.4.1. THE LATE LATE SHOW

5.5. Neue Entwicklungen und imaginärer Ausblick

6. Late Night Shows in Deutschland

6.1. GOTTSCHALK und DIE NACHTSHOW

6.2. DIE HARALD SCHMIDT SHOW

7. Persönliche Stellungnahme und Schlussbemerkungen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die historische Entwicklung des Fernsehgenres „Late Night Show“, mit einem besonderen Fokus auf die TONIGHT SHOW als dessen Urform. Es wird analysiert, wie sich das Genre in den USA etablierte, welche strukturellen Merkmale es prägen und wie sich die Wettbewerbssituation zwischen den großen amerikanischen Networks auf die Formatgestaltung und die Moderatorenwahl auswirkte.

  • Strukturelle Definition und Charakteristika einer Late Night Show.
  • Historische Evolution der TONIGHT SHOW und ihrer frühen Konkurrenz.
  • Analyse des Wettbewerbs und des „Kampfes um die Nachfolge“ nach Johnny Carson.
  • Betrachtung der Entwicklung von Late Night Formaten im deutschen Fernsehmarkt.
  • Bedeutung der Moderatoren als zentrales, identitätsstiftendes Element des Genres.

Auszug aus dem Buch

3.1. Der Vorläufer: BROADWAY OPEN HOUSE

Ein erster Vorläufer der (wochen-) täglichen Late Night Show war BROADWAY OPEN HOUSE. Die Sendung wurde am 29. Mai 1950 zum ersten Mal von NBC ausgestrahlt.

Im Gegensatz zu den meisten aktuellen Shows wurde die Moderation dieser Sendung zwischen zwei Gastgebern nach Wochentagen aufgeteilt. Der Sender hatte Bedenken, ob ein Moderator mit der täglichen Präsentation nicht überfordert sein könnte. Jerry Lester moderierte deshalb die Show am Dienstag, Donnerstag und Freitag. Morey Amsterdam war am Montag und Mittwoch für die Präsentation der Sendung verantwortlich. Der Produzent von BROADWAY OPEN HOUSE war der spätere NBC Programmchef Sylvester „Pat“ Weaver. Er bezeichnete die Sendung als „a zany light hearted show on every night in same time for people in the mood for staying up“.

In BROADWAY OPEN HOUSE waren bereits viele Elemente zu finden, die auch heute noch fester Bestandteil der diversen Late Night Shows sind: Es gab Charaktere, die nur ihren Rollen entsprechend agierten. Außerdem wurden Prominente zu einer kurzen Plauderei gebeten und eine Band sorgte im Studio für Live-Musik. Der Bandleader war Milton Delugg, der als Akkordeonspieler und Komponist auch eigene Stücke in der Show präsentierte.

Die Sendung war im Studio 6B von NBC in New York beheimatet; dem gleichen Studio, aus dem Johnny Carson einige Jahre später die TONIGHT SHOW präsentierte. NBC wollte durch den Erfolg der Sendung aber auch außerhalb der Stadt auf den eigenen Network aufmerksam machen. Daher wurde die Show auch oft aus anderen Städten (z.B. Detroit) live ausgestrahlt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Darstellung der Ausgangslage des Genres Late Night Show in den USA und Deutschland sowie die medienwissenschaftliche Verortung.

2. Late Night Show - Definition und äußerer Rahmen: Definition des Genres durch formale Elemente wie Sendeplatz, Moderation, Dekoration und die Rolle der Gäste.

3. THE TONIGHT SHOW - Eine Programmgeschichte: Detaillierte historische Analyse der Entwicklung der TONIGHT SHOW von ihren Anfängen bis zur Ära Johnny Carson.

4. Ausbau der Nachtschiene - Die Late Late Night: Untersuchung der Erweiterung der nächtlichen Sendeformate durch Shows wie THE TOMORROW SHOW und LATE NIGHT WITH DAVID LETTERMAN.

5. Der Kampf um Carsons Nachfolge: Analyse der internen und externen Konflikte bei NBC und CBS um die Moderation und inhaltliche Ausrichtung der Late Night Formate.

6. Late Night Shows in Deutschland: Vergleich der Adaption des amerikanischen Formats durch deutsche Sendungen wie die von Gottschalk und Harald Schmidt.

7. Persönliche Stellungnahme und Schlussbemerkungen: Reflektion über die Beständigkeit und Zukunftsperspektiven des Genres.

Schlüsselwörter

Late Night Show, TONIGHT SHOW, Johnny Carson, David Letterman, Jay Leno, NBC, CBS, Fernsehgenre, Programmgeschichte, Talkshow, Unterhaltungsfernsehen, Moderation, Einschaltquoten, Medientheorie, Comedy.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Entstehung, Entwicklung und den Wettbewerb der Late Night Shows, vorrangig in den USA, und untersucht, wie dieses Genre die Fernsehlandschaft geprägt hat.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die strukturellen Elemente von Late Night Shows, die Programmhistorie von NBC und CBS sowie der mediale Kampf um Marktanteile und Moderatoren.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist eine medienwissenschaftliche Gesamtdarstellung der Geschichte dieses Fernsehgenres und die Verortung seiner historischen Dimension.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer historisch-analytischen Methode unter Einbeziehung von Fachliteratur, Primärquellen und einer Bestandsaufnahme relevanter Programmformate.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition des Genres, die detaillierte Historie der TONIGHT SHOW, die Ausweitung der Nachtschiene, den Nachfolgekampf nach Carson und die Analyse deutscher Late Night Konzepte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Neben den Hauptdarstellern der Late Night, wie Carson, Letterman und Leno, sind Begriffe wie Programmgeschichte, Unterhaltungsfernsehen und Medienwettbewerb entscheidend.

Warum wird Johnny Carson in der Arbeit als so bedeutend dargestellt?

Johnny Carson wird als „Urform“ und prägende Figur der Late Night dargestellt, dessen Show über Jahrzehnte den Standard für das Genre setzte und deren Erfolg den Kampf um die Sendeplätze maßgeblich auslöste.

Welche Rolle spielen die deutschen Late Night Shows im Vergleich zum US-Original?

Die Arbeit beleuchtet die deutsche Adaption des Genres und stellt fest, dass deutsche Formate oft das visuelle Erscheinungsbild kopieren, aber Schwierigkeiten bei der Etablierung der typischen Genre-Standards hatten.

Excerpt out of 117 pages  - scroll top

Details

Title
AMERICA AFTER DARK! - Die Geschichte der TONIGHT SHOW und ihrer nächtlichen Konkurrenz
College
University of Osnabrück  (Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaft)
Grade
sehr gut
Author
Mag. Klaus Storm (Author)
Publication Year
2002
Pages
117
Catalog Number
V23329
ISBN (eBook)
9783638264716
Language
German
Tags
AMERICA AFTER DARK Geschichte TONIGHT SHOW Konkurrenz
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mag. Klaus Storm (Author), 2002, AMERICA AFTER DARK! - Die Geschichte der TONIGHT SHOW und ihrer nächtlichen Konkurrenz, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/23329
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  117  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint