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Vom Transform zur Transformation

Analyse einer Literaturverfilmung am Beispiel von: „Die Frau des Zeitreisenden“

Titel: Vom Transform zur Transformation

Seminararbeit , 2013 , 45 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Marie-Kristin Kirschning (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem intermedialen Phänomen der Literaturverfilmung im Allgemeinen und den Erzähltechniken sowie der Darstellung von Zeit in Literatur und Film im Speziellen. Dementsprechend wird eine praktische Analyse von Audrey Niffeneggers Roman DIE FRAU DES ZEITREISENDEN (2004) und der gleichnamigen Verfilmung von Robert Schwentke (2009) vorgenommen. Die von der Autorin gewählte Forschungsfrage lautet:
Wie beeinflussen die Darstellung und Bedeutung von Zeit die Einhaltung der Werktreue am Beispiel der filmischen Umsetzung des Romans DIE FRAU DES ZEITREISENDEN (Niffenegger, 2004)?
Demnach gliedert sich die vorliegende Arbeit zunächst in einen theoretischen Teil, in welchem die Literaturverfilmung als Transformationsprozess, Erzählsituationen in Literatur und Film, und Zeit als handlungskonstituierendes Merkmal betrachtet sowie Vergleichsmodelle für praktische Analysen von Literaturverfilmungen vorgestellt werden. Im zweiten Teil der Arbeit werden schließlich am gewählten Beispiel DIE FRAU DES ZEITREISENDEN (Niffenegger, 2004) sowohl die literarische Vorlage als auch die filmische Umsetzung auf die Kriterien Aufbau und Struktur, Erzählsituationen, Zeit sowie der Darstellung und Bedeutung des Zeitreisens untersucht. Anschließend erfolgt ein Vergleich beider Medien. Zum Schluss werden die Ergebnisse der Untersuchung zusammengefasst und bewertet, um somit die Forschungsfrage zu beantworten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 LITERATURVERFILMUNGEN ALS MEDIENWECHSEL

2.1 LITERATURVERFILMUNG ALS TRANSFORMATIONSPROZESS

2.2 ERZÄHLSITUATIONEN IN LITERATUR UND FILM

2.3 ZEIT ALS HANDLUNGSKONSTITUIERENDES MERKMAL

2.4 VERGLEICHSMODELLE FÜR LITERATURVERFILMUNGEN MIT IHREN VORLAGEN

3 ANALYSE VON BUCH UND FILM „DIE FRAU DES ZEITREISENDEN“

3.1 DER ROMAN ALS LITERARISCHE VORLAGE UND TRANSFORM

3.1.1 Zusammenfassung der Handlung

3.1.2 Personenkonfigurationen

3.1.3 Aufbau und Struktur

3.1.4 Darstellung und Bedeutung der Zeitreise

3.2 FILMISCHE ADAPTION ALS TRANSFORMATION

3.2.1 Aufbau und Struktur

3.2.2 Darstellung und Bedeutung der Zeitreise

3.3 VERGLEICH VON BUCH UND FILM

4 ERGEBNISSE UND AUSBLICK

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das intermediale Phänomen der Literaturverfilmung anhand von Audrey Niffeneggers Roman „Die Frau des Zeitreisenden“ und dessen filmischer Adaption durch Regisseur Robert Schwentke. Das primäre Ziel ist es, mittels einer komparativen Analyse aufzuzeigen, wie die Darstellung und Bedeutung des Motivs Zeitreise sowie strukturelle Anpassungen die Werktreue im Prozess des Medienwechsels beeinflussen.

  • Transformation literarischer Vorlagen in filmische Adaptionen
  • Erzähltechniken und Erzählsituationen in Roman und Film
  • Zeit als handlungskonstituierendes Merkmal
  • Vergleich von Struktur, Inhalt und Personenkonfigurationen
  • Anwendung des Vergleichsmodells nach Stefan Volk

Auszug aus dem Buch

3.1.4 Darstellung und Bedeutung der Zeitreise

Die Darstellung und Bedeutung der Zeitreise im Roman soll nur anhand ausgewählter Beispiele, die unmittelbar für die Adaption wichtig sind, analysiert werden, da eine wiederholte Darstellung ähnlicher Beispiele keinen Erkenntnisgewinn bringt.

Durch die Wahl des Ich-Erzählers lässt Niffenegger die Figuren Clare und Henry vieles erklären. Das meiste Wissen um die Problematik des Zeitreisens erhält der Leser dabei aus den Dialogen zwischen Henry und Clare, vor allem im ersten Teil des Buches. Auch der hinführende Prolog (vgl. Niffenegger, 2004, S. 10 ff.) hält einige Informationen zum Thema Zeitreisen bereit:

Manchmal fühlt es sich an, als wärst du nur ganz kurz abgelenkt. [Alles] ist plötzlich verschwunden. Du stehst im Graben an einer unbekannten Landstraße, splitternackt und bis zu den Knöcheln in eiskaltem Wasser. […] Manchmal ist es, als wärst du zu schnell aufgestanden, obwohl du noch im Halbschlaf im Bett liegst. Du hörst das Blut in deinem Kopf pochen und hast das Schwindel erregende Gefühl zu fallen. Deine Hände und Füße kribbeln, sind schließlich ganz weg. Du hast dich wieder verloren. […] Zum Glück verlierst du erneut das Bewusstsein, nur um Stunden später wieder in deinem eigenen Bett zu erwachen, wo deine Frau sich über dich beugt und sehr besorgt aussieht. Manchmal bist du euphorisch. Alles ist erhaben und sehr atmosphärisch, und plötzlich wird dir wahnsinnig übel, und schon bist du fort. Du übergibst dich […] auf deine eigenen bloßen Füße an den unterschiedlichsten Orten, zu den verschiedensten Zeiten. […] Wenn ich dort draußen bin, irgendwo in der Zeit, ist mein Innerstes nach außen gestülpt, bin ich die verzweifelte Version meiner selbst. […] Ob all diesem Kommen und Gehen […] eine Logik, eine Regel zugrunde liegt? Ob es eine Methode gibt, hier zu bleiben […]? Ich weiß es nicht. Aber es gibt Hinweise; wie bei jeder Krankheit gibt es Muster und Möglichkeiten. Erschöpfung, Krach, Stress, plötzliches Aufstehen, blinkende Lichter – jedes davon kann eine Episode auslösen. […] Mir ist es nie gelungen, etwas mitzunehmen. Keine Kleider, kein Geld, keinen Ausweis.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Einleitung führt in das Thema Literaturverfilmung ein, stellt die Forschungsfrage und erläutert den Aufbau der Arbeit.

2 LITERATURVERFILMUNGEN ALS MEDIENWECHSEL: Dieses Kapitel definiert theoretische Grundlagen wie den Transformationsprozess, Erzählsituationen und die Bedeutung von Zeit in Medien.

3 ANALYSE VON BUCH UND FILM „DIE FRAU DES ZEITREISENDEN“: Hier erfolgt die praktische Analyse der literarischen Vorlage und der filmischen Adaption unter Anwendung eines Vergleichsmodells.

4 ERGEBNISSE UND AUSBLICK: Das Fazit fasst die Analyseergebnisse zusammen und bewertet den Erfolg der filmischen Umsetzung im Hinblick auf die Forschungsfrage.

Schlüsselwörter

Literaturverfilmung, Medienwechsel, Transformation, Zeitreise, Niffenegger, Schwentke, Erzählstruktur, Filmnarratologie, Werktreue, Adaption, Vergleichsmodell, Intermedialität, Romananalyse, Filmrezeption, Erzählsituation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Prozess des Medienwechsels von einem literarischen Werk zu dessen filmischer Umsetzung am Beispiel von „Die Frau des Zeitreisenden“.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Fokus stehen die theoretischen Grundlagen der Literaturverfilmung, die Analyse von Zeitdarstellungen sowie die strukturellen und inhaltlichen Unterschiede zwischen Buch und Film.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Das Ziel ist es zu untersuchen, wie die Darstellung von Zeit und die Umsetzung der Zeitreiseproblematik die Werktreue und die narrative Struktur in der Adaption beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Analyse stützt sich auf das medienübergreifende Vergleichsmodell von Stefan Volk, ergänzt durch narratologische Konzepte von Michaela Mundt und Franz Stanzel.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Analyse der literarischen Vorlage, eine Untersuchung der filmischen Adaption sowie einen direkten Vergleich beider Medien hinsichtlich Aufbau, Inhalten und Charakterdarstellung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Transformation, Adaption, Zeitreise als handlungskonstituierendes Merkmal, Werktreue sowie die Differenzierung zwischen Transform und Transformat.

Warum unterscheidet sich die Darstellung der Haarfarbe von Alba und Gomez im Film vom Buch?

Die Arbeit stellt fest, dass diese Änderungen im Film vorgenommen wurden, obwohl die Haarfarbe im Roman essentiell für das Ende der Geschichte und die symbolische Ähnlichkeit zu Henry ist.

Was ist das markanteste Ergebnis des Vergleichs von Buch und Film?

Der markanteste Unterschied liegt im Wechsel der Erzählsituation von der Ich-Perspektive im Buch zu einer auktorialen Perspektive im Film, was zu einer inhaltlichen Fokussierung auf die Liebesgeschichte führt.

Ende der Leseprobe aus 45 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Vom Transform zur Transformation
Untertitel
Analyse einer Literaturverfilmung am Beispiel von: „Die Frau des Zeitreisenden“
Hochschule
Technische Universität Chemnitz  (Institut für Medienforschung)
Veranstaltung
Medienwechsel
Note
1,0
Autor
Marie-Kristin Kirschning (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
45
Katalognummer
V233363
ISBN (eBook)
9783656500773
ISBN (Buch)
9783656501459
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Literaturverfilmung Die Frau des Zeitreisenden Medienwechsel Transform Transformation
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marie-Kristin Kirschning (Autor:in), 2013, Vom Transform zur Transformation, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/233363
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  45  Seiten
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