Sport-Management. Besonderheiten von Vereinen - Organisationsformen


Ausarbeitung, 2013
13 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhalt

1 Einleitung

2 Perspektiven des Organisationsbegriffs

3 Das Unternehmen als Organisation
3.1 Die Organisationsstruktur
3.2 Das Einliniensystem
3.3 Das Mehrliniensystem
3.4 Das Stab-Liniensystem
3.5 Das Divisionalsystem / Spartenorganisation
3.6 Die Matrix-Organisation.

4. Besonderheiten von Vereinen
4.1 Organisationsstruktur von Kleinbetrieben
4.2 Merkmale von Sportvereinen

5 Literaturverzeichnis

6 Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung

Jeder kann mit dem Wort „Organisation“ etwas anfangen. Es begegnet uns auf der Arbeit oder im alltäglichen Leben. Etwas organisieren wird meistens als Aufgaben erkennen, Aufgaben strukturieren und sie anschließend verteilen beschrieben um einen Prozess der Aufgabenlösung schnellst und bestmöglich zum gewünschten Ziel zu führen. In einem Betrieb, sowie in einem Sportverein ist eine gut strukturierte Organisationsform unverzichtbar. Wichtig dabei ist, dass die entsprechenden Teilaufgaben an die richtigen Stellen weitergegeben werden und die Aufgabenverteilung keinen Raum für Unklarheiten lässt. Zu Beginn wird der Organisationsbegriff in seinen verschiedenen Perspektiven erläutert. Dann werden auf den darauffolgenden Seiten die allgemeinen Organisationsstrukturen benannt und analysiert. Abschließend beschäftigt sich diese Arbeit dann explizit mit den Besonderheiten von Vereins-Organisationsstrukturen.

2 Perspektiven des Organisationsbegriffs

Es gibt in der Literatur häufig die Unterscheidung von zwei Organisationsbegriffen.

Zum einen den instrumentellen und zum anderen den institutionellen Organisationsbegriff (vgl. Kaiser & Horch in Nufer & Bühler, 2010, S.158)

Der institutionelle Organisationsbegriff ist für die organisationstheoretische Betrachtungsweise entscheidend, wohin gegen der instrumentelle Organisationsbegriff sich mehr auf die praktische Organisationsgestaltung bezieht. Scherm & Pietsch (2007) deklarieren sogar ganze soziale Systeme als Organisation. Dabei erweist sich diese als regelhaft und strukturiert (vgl. Scherm & Pietsch in Nufer & Bühler, 2010, S.158).

Den institutionellen Organisationsbegriff kennzeichnen folgende Merkmale (vlg. Kaiser & Horch in Nufer & Bühler, 2010, S.158f.):

- Sie weisen eine Zweckrichtung auf
- Organisationen grenzen sich durch das Konstrukt der formal fixierten Mitgliedschaft zu ihrer Umwelt ab.
- Der Zusammenschluss von Mitglieder und deren Beitrag zur Erfüllung des formalen Organisationszwecks.
- Die Freiheit der Mitglieder des „Ein- und Austritts“.
- Formelle und informelle Regeln steuern das Zusammenleben im Verein

Bei dem instrumentellen Organisationsbegriff liegt der Fokus auf den Handlungen eines Unternehmens oder einem Verein. Es geht vielmehr um die Organisation als Instrument zur Steuerung des Leistungsprozesses.

3 Das Unternehmen als Organisation

3.1 Die Organisationsstruktur

Festgelegte Strukturen sind in einem Unternehemen sehr essentiell. Allein durch sie ist es möglich, erwerbswirtschaftliche Unternehmensziele bestmöglich zu erreichen. Die Gesamtaufgabe eines Unternehmens wird mit Hilfe der Aufgabenanalyse in verschiedene Aufgabenbreiche geteilt (vgl. Wöhe, 2008, S.111). Durch diese Analyse entstehen Stellen. Hier unterscheidet man zwischen der leitenden Tätigkeit auch Instanz genannt und der ausführenden Tätigkeit.

„In der Stellenbeschreibung werden für jede einzelne Stelle die hierarchische Einordnung, die Aufgabenbeschreibung, die Kompetenz- und Verantwortungszuweisung und das qualitative Anforderungsprofil festgelegt“ (Wöhe, 2008, S.118).

Infolge dessen werden die Stellenbeschreibungen als Organigrammen oder schaubildliche Organisationsstrukturen erfasst. Diese beschreiben die Weisungs- und Kommunikationswege sowie die hierarchische Struktur aller Mitarbeiter. Hierbei ist darauf zu achten, dass eine funktionierende interne Kommunikation herrscht.

Die am häufigsten gewählten Organisationsstrukturen sind das Einliniensystem, das Mehrliniensystem, das Stab-Liniensystem und die Matrixorganisation.

Im weiteren Verlauf dieser Arbeit wird speziell auf jedes einzelne System mit den jeweiligen Vor- und Nachteile eingegangen.

Die Wahl einer solchen Struktur wird nicht einfach willkürlich getroffen, sondern ist das Ergebnis einer genauen Betriebsanalyse. Da ein Unternehmen immer in der Entwicklung steckt und immer wieder neue Arbeitsbereiche dazukommen, wird diese Analyse nicht nur während einer Unternehmungsentstehung gemacht. Sie ist ein sich immer wiederholender Prozess und beschreibt somit den momentanen „Ist-Zustand“ eines Unternehmens. Auf dieser Basis kann ständig geprüft werden wie die Kommunikation der einzelnen Bereiche funktioniert, ob genügend Mitarbeiter vorhanden sind und ob einige Bereiche noch optimiert werden müssen.

3.2 Das Einliniensystem

Das Einliniensystem ist die älteste aller Organisationsstrukturen. Sie beruht dabei auf dem Prinzp, dass der Angestellte nur von einem Leiter Befehle empfangen darf (vgl. Mangler, 2006, S.133). Genau so ist das Einliniensystem auch aufgebaut. Es basiert darauf, dass es nur eine Leitungsinstanz gibt, an der alle untergeordneten Stellen hängen. Sprich jede Instanz darf nur der untergeordneten Stelle Anweisungen geben. Somit können Weisungsrechte und Befolgungspflichten immer nur zwischen zwei aufeinanderfolgenden Stufen bestehen (vgl. Heise, 2011, S.99). In der Regel ist der Geschäftsführer die höchste und Leitungsinstanz, über Ihn laufen alle Informationen sowie Entscheidungswege. Hierdrin liegt auch der ganz klare Vorteil des Einliniensystems. Es liegt ein ganz klar strukturierten Weisungs-, Verantwortungs- und Arbeitsweg vor. Der Geschäftsführer oder die höchste Instanz ist mitten im Geschehen und hat auch so einen kompletten Einblick in alle Bereiche. Der klare Nachteil in diesem System liegt in den langen Informationswegen. Alle Entscheidnungen durchlaufen zunächst alle Ebenen der Organisationsstruktur. Zusätzlich überlasstet dies auch die höhste Instanz und die mittlere Instanz. Dadurch, dass diese in allen Entscheidungen involviert sind, erhalten Sie meist zu viele und vorallem überflüssige Informatinen. Ein weiterer Nachtei kann der Informationsverlust sein, welcher durch diese langen Kommunikationswege entsteht. Dadurch gibt es auch eine fehlende Flexibilität, da alle Entscheidungen den langen Kommunikationsweg durchlaufen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Einliniensystem

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Ende der Leseprobe aus 13 Seiten

Details

Titel
Sport-Management. Besonderheiten von Vereinen - Organisationsformen
Hochschule
Technische Universität Dortmund  (Fakultät 16)
Veranstaltung
Management und Organisation im Sport
Note
1,3
Autor
Jahr
2013
Seiten
13
Katalognummer
V233464
ISBN (eBook)
9783656501091
ISBN (Buch)
9783656501657
Dateigröße
441 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
sport, management, besonderheiten, vereinen, organisationsformen
Arbeit zitieren
Harald König (Autor), 2013, Sport-Management. Besonderheiten von Vereinen - Organisationsformen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/233464

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